DSC Arminia Bielefeld -

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Zwischenbericht aus Belek

Nachdem die DSC-Delegation im Hotel IC Santai in Belek „Bergfest“ feiern durfte, befinden sich die Arminen nun in der zweiten Hälfte des neun Tage langen Trainingslagers.

Am Tag nach dem Sieg gegen Rapid Wien gab es kein Erbarmen für die Mannschaft, denn auch am Dienstag standen zwei schweißtreibende Einheiten auf dem Tagesplan des Trainerteams. Stefan Krämer zeigte sich vom Engagement und der damit verbundenen Intensität der Einheiten begeistert. Besonders in den vielen, unterschiedlichen Spielformen sah er eine zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung sehr hohe Qualität.

Ein weiterer Anlass zur Freude ergab sich am frühen Dienstagabend. Ben Sahar, von Hertha BSC an den DSC Arminia ausgeliehen, zog begleitet vom Blitzlichtgewitter der mitgereisten Bielefelder Fotografen ins IC Santai ein. Der Außenbahnspieler wird den Rest der Saison für Schwarz-Weiß-Blau auflaufen. Weitaus weniger erquickend verlief die Anreise von Arminias Geschäftsführer Marcus Uhlig. Ein Defekt am Flieger bescherte ihm eine dreistündige Wartezeit am Frankfurter Flughafen. Da kam es gelegen, dass Uhlig sein Schicksal mit dem FSV Frankfurt und seinem Trainer Benno Möhlmann bei einem Plausch am Frankfurter Flughafen teilen konnte.

Nach der turnusmäßigen Morgeneinheit schenkte Coach Krämer der DSC-Elf am Mittwoch einen ersten freien Nachmittag, den die Spieler und Funktionäre unterschiedlich nutzten. Viele Profis fuhren ins nahgelegene Side, nutzten die Zeit für ein Sightseeing und besuchten einen türkischen Basar. Dass sich ein Großteil der Mannschaft am Abend beim Spiel des nächsten Pflichtspielgegners FC St. Pauli gegen den TSV 1860 München über den Leistungsstand der Konkurrenz informierte, imponierte nicht nur den Hamburgern und Münchenern.

Mit dem traditionellen Trainingslager-Kick zwischen dem Funktionsteam und mitgereisten Fans fand am freien Nachmittag die wohl größte Belastungsprobe der Rasenplätze am Trainingsgelände statt. Das Team um Geschäftsführer Marcus Uhlig, Zeugwart Rainer Schonz, Betreuer Dirk Westerhold und Athletiktrainer Nils Haacke setzte sich gegen die Auswahl um den „Spenger“, den „Blue Boys“ und Pressesprecher Tim Santen durch. Wenngleich sich Zeugwart Schonz für höhere Weihen empfahl, absolvierten die Profis am Donnerstagmorgen die Einheit dennoch ohne ihn.

Ebenfalls nicht auf dem Platz standen am Donnerstag Thomas Hübener, der nach seiner Knieverletzung aber wieder mit dem Lauftraining begann, und Torwart Patrick Platins. „Plate“ hatte mit Magenproblemen zu kämpfen. Böse erwischt hat es auch Arminia-Fan Dirk, der seinen Urlaub mit dem DSC-Trainingslager verknüpfte und nun wegen Magenproblemen sogar ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Arminias Kapitän Manuel Hornig und Sebastian Hille munterten Dirk mit einem Spontanbesuch am Krankenbett auf.

Sonniges Wetter und Sand unter den Füßen halfen in der zweiten Einheit am Donnerstag, das Zirkeltraining erträglicher zu gestalten. Den Abend werden Spieler und Fans gemeinsam in der Lobby des IC Santai ausklingen lassen. Am kommenden Samstag, 13:30 Uhr deutscher Zeit, steht dann das zweite Testspiel gegen Inter Baku auf dem Programm, ehe es am frühen Sonntagmorgen zurück nach Ostwestfalen geht.