DSC Arminia Bielefeld -

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Daten & Fakten zu Heidenheim – DSC

Ausflüge nach Heidenheim brachten dem DSC noch nie Punkte. Die zurückgewonnene Auswärtsstärke soll dies nun ändern. Wir blicken auf interessante Daten und Fakten zum Spiel.

Sieben direkte Duelle haben die Heidenheimer und der DSC bereits bestritten: Bei zwei DSC-Siegen und einem Unentschieden konnte der FCH bereits vier Siege verbuchen. Besonders bitter: Alle drei Gastspiele des DSC in Heidenheim gingen verloren. Da trifft es sich gut, dass die Bielefelder zuletzt in Sandhausen ihre auswärtige Sieglosserie beenden konnten und mit zehn Punkten aus den letzten fünf Spielen gut in Form sind. Den Männern von der Ostalb gelangen zuletzt acht Spiele in Serie kein Sieg, ehe man am letzten Wochenende in Karlsruhe gewinnen konnte. Trotzdem rangieren die Heidenheimer nach der besten Hinrunde der Vereinsgeschichte in der Rückrundentabelle nur auf Platz 15.

So kommt es, dass die Männer von Trainer Frank Schmidt (dienstältester Trainer im deutschen Profifußball) trotz Platz sieben und 39 Punkten den Klassenerhalt rechnerisch noch nicht gesichert haben. Auch weil die 2. Bundesliga ausgeglichen ist wie lange nicht mehr: Seit über 20 Jahren hatte kein Tabellensiebzehnter mehr als 30 Punkte nach 29 Spieltagen, wie aktuell der DSC. Doch es gibt einige Daten, die dem DSC noch Hoffnung machen dürften: So stellen die Arminen mit 20 erzielten Treffern die gefährlichste Offensive der Rückrunde und mit 39 Saisontreffern die meisten Tore der Teams in der unteren Tabellenhälfte. Überhaupt ist der DSC für Zuschauer sehr attraktiv: Sowohl in der Rückrunde wie auch über die ganze Saison gesehen, fallen in Partien mit DSC-Beteiligung ligaweit die meisten Tore.

Das liegt natürlich leider auch an den vielen Gegentreffern: Noch immer hat Arminia die schwächste Abwehr der Liga, in der Rückrunde kassierte nur der KSC mehr Gegentreffer. Vor allem auswärts sollten die Blauen ebenfalls nachlegen: Denn trotz des Sieges in Sandhausen sind die Arminen weiterhin die schlechteste Auswärtsmannschaft.

Am Samstag könnten vor allem Standards für ordentlich Torgefahr sorgen: Mit dem FCH und dem DSC treffen die Standardspezialisten der 2. Bundesliga aufeinander: Mit 21 erzielten Toren rangiert der DSC in dieser Statistik auf Platz eins, gefolgt von Heidenheim mit 20 Toren. Bei Heidenheim reihen sich in diese Statistik ganze sechs Elfmeter ein, die zweitmeisten der Liga. Für Tore sorgen auf der Ostalb Topscorer und Vereinsurgestein Marc Schnatterer (10 Tore und 11 Vorlagen) und Stürmer Tim Kleindienst (6 Tore und 4 Vorlagen) – beide werden am Samstag jedoch ausfallen. Bei den Arminen hat sich Ex-Heidenheimer Andreas Voglsammer im Sturm etabliert: Er traf bereits im Hinspiel zum 1:1 gegen den damals Tabellendritten. Bei Heidenheim gehört Ex-Armine Arne Feick zum Stammpersonal: Er leistete im Hinspiel unfreiwillig die Vorlage zum 2:1-Siegtreffer von Manuel Prietl.