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U23 gewinnt 4:0 gegen Brünninghausen

Arminias U23 gelang am Sonntag beim 4:0 (1:0) gegen den FC Brünninghausen der erste Saisonsieg. Die U19 (1:4 gegen Dortmund) und U17 (0:4 gegen Köln) kassierten dagegen deutliche Niederlagen.

Oberliga Westfalen: DSC U23 – FC Brünninghausen 4:0 (1:0)

„Wir haben hochverdient gewonnen, hätten sogar noch mehr Tore schießen können. Von der ersten bis zur letzten Minuten war das eine gute Leistung“, lobte DSC-Trainer Andre Kording, der den erkrankten Rene Müller vertrat, sein Team. Bereits in der dritten Minute nutzte Arminia die erste Chance des Spiels zur Führung. David Ulm flanke von rechts und Mohammad Jaddoua drückte den Ball mit dem Fuß über die Linie. Weitere hochkarätige Chancen wurden im Verlaufe der ersten Halbzeit jedoch ausgelassen, sodass es beim 1:0 zur Pause blieb. Nach der Pause agierte Arminia dann effektiver und legte in der 56. Minute das 2:0 nach: Arber Mustafa flanke von links und Semir Ucar schoss zum 2:0 ein. In der 63. Minute das 3:0: Über die rechte Seite kombinierte sich der DSC nach vorne, dann bediente Moritz Ilg im Rückraum Max Danner, der mit einem Schuss in die lange Ecke den Treffer erzielte. Den Schlusspunkt zum 4:0 setzte David Ulm in der 87. Minute: Nach einem langen Ball tauchte er frei vor dem Gäste-Torhüter auf, spielte diesen aus und netzte ein.

U19-Bundesliga: DSC – Borussia Dortmund 1:4 (0:2)

Der DSC wollte ähnlich wie unter der Woche in Leverkusen aus einer kompakten Defensive mutig umschalten. Doch dieses Konzept musste schon nach einer Minute über den Haufen geworfen werden, denn die Dortmunder nutzten einen Bielefelder Ballverlust in der Abwehr und erzielten nach wenigen Sekunden das 0:1. In der Folge dominierte der BVB das spiel total, ließ die Arminen laufen und erzielte folgerichtig das 0:2 in der 15. Minute. „Wir sind in der ersten Halbzeit viel zu träge aufgetreten. Wir waren immer zu spät und haben uns nicht gegenseitig geholfen. In der Halbzeit haben wir als Trainerteam dem Team gesagt, dass das ein feiger Auftritt sei und auf ein 4-4-2-System umgestellt, dann lief es zunächst besser“, berichtete Trainer Uwe Grauer. Sein Team zwang den BVB zu einigen Ballverlusten und konnte in der 51. Minute durch Roberto Massimo auf 1:2 verkürzen. Doch nur drei Minuten später waren die Arminen im Mittelfeld erneut nicht konsequent genug und der BVB erhöhte auf 1:3. „Danach war das Spiel gelaufen, das muss man ehrlich zugeben“, sagte Grauer. Der BVB legte in der 64. Minute noch das 1:4 nach, mehr passierte nicht mehr.

U17-Bundesliga: 1.FC Köln – DSC 4:0 (1:0)

Trotz einer über weite Strecken ordentlichen Leistungen konnte der DSC keine Punkte aus Köln entführen. „Das Ergebnis täuscht ein bisschen über den Spielverlauf hinweg“, sagte Trainer Oliver Krause, der mit der Leistung in der ersten Halbzeit jedoch nicht zufrieden war. „Da war Köln vor allem zu Beginn besser“, berichete Krause. Der FC ging in der 15. Minute mit 1:0 in Führung, erst gegen Ende des ersten Durchgangs waren die Arminen dann auch offensiv gefährlich, nutzten ihre Chancen aber nicht. Nach der Halbzeit war Arminia dann zunächst die bessere Mannschaft und ließ durch die Stürmer Maxim Bairamov und Mervin Kalac zwei gute Gelegenheiten aus. In der 55. Minute hatte der DSC Pech, als eine Notbremse an Bairamov nicht geahndet wurde. Stattedessen erzielte der FC zwei Minuten später durch einen (zweifelhaften) direkten Freistoß das 2:0. Noch dicker kam es für Arminia in der 70. Minute: Torhüter Dennis Mönig musste nach einer Notbremse mit roter Karte das Feld verlassen. Hätte der Schiedsrichter in dieser Szene den Freistoß laufen lassen, wäre dem FC das 3:0 geglückt, aber Arminias Torhüter hätte weiterspielen dürfen. In Unterzahl beschränkten sich die Bielefelder auf die Defensive, mussten drei Minuten vor dem Ende und in der Schlussminute aber noch zwei Treffer hinnehmen. „Wir haben über weite Strecken sehr ordentlich gespielt, daher kann man dem Team keinen großen Vorwurf machen. So wie das Spiel gelaufen ist und die Entscheidungen gefallen sind, konnten wir das Spiel nicht gewinnen“, haderte Krause.