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Mannschaftskabine bis Presseraum

Die Arminis bekamen eine exklusive Führung durch das schönste Stadion der Welt. Sie besichtigten unteranderem die Arbeitsbereiche von Mannschaft und Journalisten.

Die Westtribüne kennen die Arminis natürlich in- und auswendig, schauen sie von hier doch alle Heimspiele ihrer Blauen. Doch eine richtige Stadionführung hatten bisher nur wenige bekommen und so machten sie sich mit Stadionguide Thorsten Baier neugierig auf Erkundungstour. Los ging es an der Südtribüne, wo das Fan-Herz am lautesten schlägt. Thorsten berichtete von der großartigen Stimmung, die hier gemacht wird, mit Fahnen, Trommeln und Fangesängen. Manchmal überträgt sich diese Stimmung auch auf den Rest des Stadions und Thorsten schwelgte in Erinnerungen zum DFB-Pokal-Halbfinale 2015: Arminia unterlag dem VfL Wolfsburg zwar 0:4, doch die Fans feierten ihre Mannschaft so laut und ausgiebig als hätten sie soeben den Pokal gewonnen. Und das auch noch lange nach Abpfiff – die Wolfsburger hatten keine Chance, ihren Sieg zu feiern, so laut waren die schwarz-weiß-blauen Fangesänge.

Weiter ging es zur Auswechselbank. Hier verbringen die Profispieler natürlich lieber so wenig Zeit wie möglich, die Arminis nahmen dagegen begeistert Platz. Sie lauschten Thorsten, der ihnen zeigte, dass das Spielfeld leicht gewölbt ist, damit der Platz bei Regen nicht unter Wasser steht und es leichter abfließen kann. Auch den Komplettaustausch des Rasens in der Saison 2015/2016 erklärte der Guide anschaulich. Der neue Hybridrasen ist mit Kunststofffasern durchwebt, um ihn robuster und belastbare zu machen. Die Arminis waren bestens informiert und wussten, dass es diese Art Rasen nur in wenigen deutschen Stadien gibt.

Die Treppe hinunter, durch den Spielertunnel hindurch, ging es in den Bereich, auf den sich die Arminis wohl am meisten gefreut hatten – die Funktionsräume der Mannschaften und Schiedsrichter sowie der Raum für die Dopingkontrolle. Während sie die Gästekabine eher trist und wenig spektakulär fanden, löste die Heimkabine kleine Begeisterungsstürme aus – die Arminis suchten den Platz ihres Lieblingsspielers und saßen einmal Probe. Sie erfuhren, wie Zeugwart Schonzi die Kabine vor Heimspielen mit Trikots, Schuhen, Getränken und Obst ausstattet. Außerdem begutachteten sie das Ermüdungsbecken, in dem die lustigen Aufstiegsfeiern stattfinden und den Nebenraum, in dem die Profis bei Verletzungen versorgt werden.

Durch einen Gang, der den Mannschaftsbereich direkt mit dem Arbeitsbereich der Journalisten verbindet, liefen die Arminis weiter zum Presseraum. Diesen Korridor durchlaufen auch die Cheftrainer nach jedem Heimspiel auf ihrem Weg zur Pressekonferenz. Und eine solche Pressekonferenz konnten die Kinder gleich einmal nachspielen. Stadionguide Thorsten gab Pressesprecher Tim Santen und befragte Yanik als Chefcoach Jeff Saibene und Simon, der Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht mimte. Ausgangssituation war natürlich Arminias 6:0 gegen die Löwen am 33. Spieltag der vergangenen Saison. Die Arminis mussten feststellen, dass es gar nicht so einfach ist die richtigen Worte zu finden, wenn man da auf dem Podium sitzt und ins Mikro sprechen soll.

An der Nordtribüne entlang führte Thorsten die Arminis mit einem Zwischenstopp am Gästebereich zur neuen Osttribüne, die 2008 eröffnet wurde. Hier ging es durch den VIP-Bereich des Krombacher Business Clubs hoch zu den VIP-Logen auf Ebene 2. In die Präsidenten-Loge durften die Kinder sogar einen Blick werfen und einmal auf den gepolsterten Sitzen vor der Loge Platz nehmen. Mit dem Fahrstuhl eroberten die Arminis dann auch noch das 5. Stockwerk. Hier hatten sie von der einen Seite eine grandiose Aussicht auf Bielefeld – die Kinder entdeckten Sparrenburg, Städtisches Krankenhaus und Telekomgebäude am Kesselbrink – und in der Ferne konnten sie sogar ganz klein das Hermannsdenkmal ausmachen. Und von der anderen Seite, dem sogenannten Catwalk, der Balustrade oberhalb der Osttribüne, genossen die Arminis den tollen Blick auf das schönste Stadion der Welt. Mit diesem Anblick im Herzen verabschiedete Thorsten die Arminis vor der Geschäftsstelle mit dem Wissen, sie kommen wieder – spätestens zum Heimspiel gegen Heidenheim sind die Arminis wieder auf der Westtribüne zu finden.