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Gesprächsrunde zum Thema „Rassismus im Fußball“ in der Realschule Steinhagen

Am vergangenen Freitag fand in der Realschule Steinhagen, im letzten Frühjahr vom kommunalen Integrationszentrums des Kreises Gütersloh als „Schule gegen Rassismus – Schule für Courage“ zertifiziert, eine Gesprächsrunde zum Thema „Rassismus im Fußball“ statt. Hierzu besuchte DSC-Präsident Hans-Jürgen Laufer zusammen Maxine Birker und Sandra Hausberger, die für Arminias Frauen-Zweitligateam spielen, die Schule.

Zum ersten Treffen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus“ wurden Vertreter aus insgesamt 13 Schulen und der DSC Arminia Bielefeld als Projektpate von der Realschule Steinhagen eingeladen. In einer angeregten Diskussion zwischen den Schülern, dem Präsidenten und den Spielerinnen, in der für alle Seiten völlig klar war, dass Rassismus nicht tolerierbar ist, stellte sich die Frage, wie man bei rassistischen Verhaltensweisen deeskalieren kann. Diskutiert wurde über Spielabbrüche, Kampagnen der Vereine bzw. Verbände und über mögliche Sensibilisierung der Fans. Ohne eine pauschale Musterlösung definieren zu können, gelangte man zu dem Fazit, dass jeder Einzelne gefordert ist, rassistisches Verhalten schon im Keim zu ersticken. Schweigend zuzusehen sei keine Lösung, da waren sich alle Teilnehmer einig.

Hans-Jürgen Laufer lobte das Engagement der Schüler: „Ich finde es toll, dass sie sich so intensiv mit dieser Thematik befassen.“ Sandra Hausberger ergänzte: „Vielfalt sollte immer eine Bereicherung darstellen und nie das Gegenteil. Es freut mich sehr, hier in der Schule eine Generation zu erleben, die dies lebt.“