DSC Arminia Bielefeld -

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Wuckel unzufrieden trotz 5:1-Sieg

Vom Ergebnis her deutlich, aber spielerisch nicht zufriedenstellend. So könnte der 5:1-Heimsieg der DSC-Frauen über BW Hohen Neuendorf kurz zusammengefasst werden. Trotz des ausbaufähigen Auftritts der Schwarz-Weiß-Blauen konnten drei wichtige Punkte für die Qualifikation zur eingleisigen zweiten Liga gesammelt und der dritte Tabellenplatz verteidigt werden. Für die nächsten Spiele verlangt Trainer Wuckel aber wieder eine Leistungssteigerung.

2. Bundesliga, Frauen: DSC – BW Hohen Neuendorf 5:1 (1:0)

Mit einigen Änderungen zum Pokalspiel ging es für die Wuckel Elf in die Partie gegen die Gäste aus Berlin. So verteidigte Malin Wilckens hinten links, Nina Lange rückte auf den linken Flügel und Annabel Jäger bildete gemeinsam mit Laura Liedmeier das defensive Mittelfeld. Die Marschroute war klar vorgegeben, ein Sieg mehr oder weniger eingeplant. Trotzdem konnten die ersten Möglichkeiten im Spiel nicht genutzt werden, Grünheid und Schulte vergaben. In der 17. Minute dann das 1:0 für die Hausherrinnen. Nach einem Freistoß von Birker verwandelte Sarah Grünheid per Kopf. Die Antwort von Hohen Neuendorf durch einen Schuss von Szuh ließ nicht lange auf sich warten, prallte allerding nur an die Latte. In der Folge war Arminia zwar das überlegene Team, nutze seine Stärken aber nicht und kam auch nicht richtig ins Spiel. Es blieb bei einem sehr ereignisarmen Spiel. Ein kleines Highlight gab es Ende der ersten Halbzeit nochmal. Kurz vor der Pause konnte BW-Torhüterin Buchholz einen Kopfball von Lange gerade noch abwehren, so dass es mit der 1:0-Führung in die Halbzeitpause ging.

Bis zur 50. Minute passierte dann nicht viel im Spiel, bis sich Jäger mal ein Herz fasste und zum Soloanlauf ansetzte, welcher aber noch zur Ecke geklärt werden konnte. Liedmeiers Kopfball konnte dabei von der BW-Torfrau zwar noch geklärt werden, die anschließende Ecke brachte dann aber die 2:0-Führung. Sakoda köpfte den Ball nach einem Birker-Eckstoß ins eigene Tor. Im weiteren Verlauf konnte Arminia drei gute Chancen nicht nutzen und kassierte in der 65. Minute den Anschlusstreffer der Gäste. Lena Schulte antwortete darauf aber sofort mit dem 3:1 für die Elf von Wuckel. Nach Vorarbeit von Vogt und Jäge, schob sie mit einem platzierten Abschluss zum 3:1 ein. Mit der Führung im Rücken kontrollierte Arminia dann die Schlussphase des Spiels und konnte durch Grünheid noch das 4:1 und das 5:1 nachlegen.

Trainer Markus Wuckel war unzufrieden: „Ich bin absolut nicht zufrieden mit dem Spiel. Wir haben gegen den Ball recht ordentlich gestanden, mit dem Ball aber zu wenig gemacht. Es sind drei wichtige Punkte, der Sieg fühlt sich aber nicht gut an. In Herford haben wir es spielerisch viel besser gemacht und waren auch vor dem Tor viel griffiger, das war heute nichts. Ich dulde absolut kein Nachlassen nach dem Pokaltriumph und dementsprechend werden wir uns auch auf das nächste Spiel vorbereiten.“

DSC Arminia Bielefeld:
Brandt – Preuß, Hausberger, Wós, Wilckens (62. Vogt) – Liedmeier, Jäger – Schulte, Birker, Lange – Grünheid.

Tore:
1:0 (17.) Grünheid, 2:0 (53., Eigentor) Sakoda, 2:1 (65.) Nicinski, 3:1 (67.) Schulte, 4:1 (90.) Grünheid, 5:1 (90.+3) Grünheid.