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„top secret“ hinter den Kulissen

Hieß es gestern für die Arminis im Stadttheater Bielefeld. Die jungen DSC-Fans bekamen eine exklusive Führung hinter die Kulissen des Schauspielhauses.

Im Zuschauerraum des Theaters hatten alle teilnehmenden Arminis schon einmal gesessen, vor allem beim traditionellen Weihnachtsmärchen, das jeden Winter aufgeführt wird. Aber auf der Bühne hatten sie bisher jedoch noch nie gestanden und auch der Blick hinter den Vorhang bleibt dem normalen Zuschauer in der Regel verwehrt. Nicht so an diesem Nachmittag: Thomas Noack, der Tonmeister des Hauses, führte die Arminis durch das 1904 eröffnete Schauspielhaus.

Der sympathische Tonmeister begrüßte die Arminis schon passend mit DSC-Cap und die Führung startete gleich spannend. Vorbei an seinem Arbeitsplatz, von dem aus er mit seinen Kollegen den Ton für die verschiedenen Stück steuert, ging es auf die Bühne des Theaters. Dort fanden gerade Proben zum diesjährigen Weihnachtsmärchen „Schneeweißchen und Rosenrot“ statt – somit galt auch ein strenges Handy-Verbot, denn den Zuschauern soll ja nicht die Überraschung genommen werden. Nur zum Gruppenfoto mit der Kulissenrückseite im Hintergrund bat Thomas Noack die Arminis die Kamera zu zücken.

Weiter ging es hinter die Drehbühne, die man auch schräg stellen und komplett anheben kann, erklärte Thomas den Arminis. Noch ein Stück weiter hinter der Bühne standen verschiedene Kulissen von sieben bis acht Theater-Stücken bereit, damit immer für das aktuelle Stück umgebaut werden kann. Dabei müssen die Kulissenbauer immer beachten, dass die Kulissen nicht zu groß werden, aber für den Zuschauer immer glaubhaft aussehen. Vom Zuschauerraum aus muss es aussehen wie ein richtiges Haus, auch wenn hinter dem Fenster eigentlich kein Raum mehr ist.

Für ein tolles Bühnenbild arbeiten die verschiedensten konstruktiven Werkstätten immer neue Ideen aus. In der Tischlerei werden Türen, verschiedene Kisten und vieles mehr gebaut. Schlossermeister Buhu kann alles aus Metall basteln, erzählte Thomas als die Arminis den Schloßer in seiner Werkstatt besuchten. Metall wird vor allem genutzt, wenn etwas sehr stabil sein muss. „Das ist strapazierfähiger als Holz und kann nicht brennen“, erklärte Buhu.

Weiter ging es in den Malsaal zu Edgar. Kreativität sind auch dort keine Grenzen gesetzt. Zum Beispiel werden dort Fliesen täuschend echt gemalt. „Richtige Fliesen wären ja viel zu schwer“, erklärte Thomas den DSC-Fans. Anschließend trafen die Arminis Bizza, der alles 3-Dimensionale herstellt. Soll ein Brunnen auf die Bühne oder ein Zeppelin, stellt er es her. Aber natürlich auch alles so leicht wie möglich, denn es muss ja alles auf die Bühne getragen werden.

Die Führung führte die Arminis weiter durch die gläserne Brücke in das Nachbargebäude, wo weitere Räumlichkeiten des Stadttheaters zu finden sind. In den Stoffwerkstätten trafen die Arminis auf Damen- und Herrenschneider und einen riesigen Kostümfundus, in dem auch Arminia-Trikots zu finden sind. Die waren auch schon auf der Bühne im Stück „Feierabend“zum 800-jährigen Stadtjubiläum zu sehen. Im selben Gebäude gibt es auch Proberäume für Musik und Schauspiel. In den Proberaum der Bielefelder Philamoniker durften die Arminis ebenfalls reinschauen. Zudem in einen von fünf Proberäumen, in denen die Schauspieler Stücke üben, denn das geht ja nicht immer auf der großen Bühne. Kurz vor dem Besuch der Arminis wurde zum Beispiel eine Oper geprobt.

Zum Ende der Führung warteten noch zwei riesige Räume mit Requisiten auf die DSC-Mitglieder. Von Tischen, Stühlen & Schränken über Fahrräder & Roller bis hin zu Regenschirmen, Plastikäpfeln und Gummisushi war alles zu finden. Nach 90 Minuten Spielzeit führte Thomas Noack die Arminis wieder in das Foyer des Theaters. Ein spannender Nachmittag ging zu Ende. Wir danken dem Theater Bielefeld für eine super Führung und empfehlen allen Arminen den Besuch einer Vorstellung im Stadttheater Bielefeld!