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Frauen starten siegreich in englische Woche

Am 5. Spieltag der 2. Bundesliga gewannen die DSC-Frauen mit 5:1 beim Aufsteiger TV Jahn Delmenhorst. Durch die zeitgleichen Niederlagen des FSV Gütersloh und BV Cloppenburg sowie des Spielausfalls von Turbine Potsdam II übernahmen die Bielefelderinnen sogar vorerst die Tabellenführung und können diese in den folgenden Spielen gegen Cloppenburg (Mittwoch) und Gütersloh (Sonntag) sogar ausbauen.

2. Bundesliga, Frauen: TV Jahn Delmenhorst – DSC 1:5 (1:3)

Doch ganz zufrieden können Arminias Frauen mit dem Auftritt beim Aufsteiger Delmenhorst trotzdem nicht sein. Der Sieg sei zwar „nie in Gefahr gewesen“, so Trainer Wuckel, die Leistung wirkte aber Gegner und Platz angepasst. Bereits in der 6. Minute fiel der erste Treffer und zwar für den Underdog. Jahn Delmenhorst setzte sich über die rechte durch, der abgefälschte Schuss war für Keeperin Brandt nicht mehr zu halten. Arminia zeigte aber sofort die richtige Reaktion. Zwölf Minuten nach dem Rückstand verwandelte Grünheid eine Hereingabe von der linken Seite sehenswert per Seitfallzieher zum 1:1. In der 20. Minute dann die verdiente Führung für den DSC, Lena Schulte schob zum 2:1 ein. Ein Foul an Laura Liedmeier in Delmenhorsts Strafraum führte dann zur 3:1-Pausenführung durch einen von Sarah Grünheid verwandelten Elfemeter.

Zur Pause wechselte Trainer Wuckel, für Celine Preuß kam Tanja Thormählen ins Spiel. Zehn Minuten später kam auch noch Malin Wilckens für Valentina Vogt in die Partie. Kurz nach diesem Wechsel fiel auch das 4:1 durch Laura Liedmeier für die Bielefelderinnen. Zwanzig Minuten vor dem Ende kam noch Grit Bender für Lena Schulte ins Spiel. Den Treffer zum 5:1-Endstand markierte Nina Lange in Minute 80. Der Sieg hätte durchaus noch höher ausfallen können, ein Pfosten- und Lattentreffer verhinderten aber weitere Tore.

Trainer Markus Wuckel war mit der Leistung aber nicht ganz zufrieden: „So ein Sieg zeugt von Qualität. Aber wir sind uns einig, dass wir es noch besser können. Wir dürfen uns nicht zurücklehnen. Selbstzufriedenheit birgt die Gefahr, nicht mehr gallig und gierig zu sein. Unser Anspruch ist es, besseren Fußball zu bieten. Wir haben das Spiel mit Sicherheit zu Recht gedreht, und der Sieg war auch nach dem Rückstand nie in Gefahr, aber wir haben definitiv noch zu viel liegen gelassen und zu unkonzentriert gespielt.“

DSC Arminia Bielefeld:
Brandt – Preuß (46., Thormählen), Hausberger, Wós, Lange – Liedmeier, Vogt (61., Wilckens) – Schulte (71., Bender), Birker, Jäger – Grünheid.

Tore:
1:0 (6.) Heeren, 1:1 (14.) Grünheid, 1:2 (20.) Schulte, 1:3 (36., Foulelfmeter) Grünheid, 1:4 (62.) Liedmeier, 1:5 (81.) Lange.