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Frauen gewinnen Derby mit 1:0

Eine gute Reaktion zeigten Arminias Frauen am Sonntag im Zweitliga-Derby gegen den FSV Gütersloh. Nach 45 Minuten, in denen Gütersloh das Heft mehr oder weniger in der Hand hatte, tauten die Schwarz-Weiß-Blauen im zweiten Durchgang auf, kämpften sich ins Spiel und erzwangen den 1:0-Siegtreffer. „Ganz stark“, fand auch Trainer Markus Wuckel.

2. Bundesliga, Frauen: DSC – FSV Gütersloh 1:0 (0:0)

Die erste Halbzeit des Spiels ging spielerisch an den FSV Gütersloh, welcher aber kein Kapital aus der optischen Überlegenheit schlagen konnte. Arminia agierte teilweise zu passiv, die Abstände stimmten nicht ganz und die Bälle nach vorne waren zu lang oder die Schiedsrichterin entschied auf Abseits. Defensive brannte es vor allem in der 30. Minute lichterloh in Arminias Strafraum, als Güterslohs Wolf frei vor Vivien Brandt zu Schuss kam. Dieser konnte von Brandt noch an den Pfosten geklärt werden, die Nachschusschance verhinderten mehrere Beine der Bielefelderinnen.

In der Halbzeit fand Trainer Markus Wuckel aber die richtigen Worte. Seine Elf agierte nun viel aggressiver, war an den Leuten dran und brachte den FSV mit einer kompakten Defensiv-Leistung so manches Mal zum Verzweifeln. Auch der er neue Offensiv-Mut sollte belohnt werden. Arminia erzwang sich immer mehr Spielanteile und wurde auch durch Standards gefährlich. So auch rund um die 60. Minute. Gleich vier Eckbälle hintereinander gab es für den DSC – alle brandgefährlich. Der zweite strich von Liedmeier noch knapp über die Latte, Nummer vier sollte aber sitzen. Der lang geschlagene Ball von Kapitänin Birker fand Annabel Jäger am langen Pfosten, welche den Ball einköpfte. 1:0 für den DSC in der 64. Minute. Bielefeld verteidigte daraufhin konsequent, stellte am Ende noch auf eine 5er-Kette um, ließ keine großen Möglichkeiten mehr zu und konnte nach 93 Minuten dann endlich jubeln. Der Derby-Sieg war perfekt. Damit bleiben die DSC-Frauen weiterhin Tabellenzweiter.

Trainer Markus Wuckel analysiert das Spiel wie folgt: „Wir waren in der ersten Halbzeit viel zu passiv, wollten allerdings auch nicht überdrehen, da es unser drittes Spiel in acht Tagen war und wir sonst irgendwann ‚tot‘ gewesen wären. In der zweiten Halbzeit sind wir sehr gut angelaufen und haben Gütersloh keine Luft mehr gelassen. Wir wollten den Sieg mehr als Gütersloh. Das ist Fußball, das muss einfach gelebt werden und das haben wir heute gemacht.“

DSC Arminia Bielefeld:
Brandt – Preuß, Hausberger, Wos, Lange  – Schulte (90. Wilckens), Jäger, Liedmeier, Thormählen (80. Bender) – Birker, Grünheid (89. Vogt)

Tor:
1:0 (64.) Jäger.