DSC – St. Pauli: Daten & Fakten | DSC Arminia Bielefeld
 

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DSC – St. Pauli: Daten & Fakten

Seit über 21 Jahren konnte der FC St.Pauli nicht mehr in Bielefeld gewinnen. Und auch aktuell stecken die Kiezkicker in einer kleinen Formkrise. Wir haben die Daten & Fakten zum Spiel.

Zum 27. Mal treffen der DSC und der FC St.Pauli aufeinander. Die Bilanz ist dabei leicht auf Seiten der Hamburger: Sieben DSC-Siegen stehen acht Unentschieden und elf Pauli-Siege gegenüber. In der SchücoArena konnte St. Pauli allerdings schon seit August 1996 nicht mehr gewinnen. Seitdem gab es fünf Unentschieden und einen Heimsieg gegen die Hamburger. Aktuell präsentieren sich die Kiezkicker eher formschwach: Seit sechs Spielen wartet man in der Hansestadt auf einen Sieg, die letzten beiden Auswärtsspiele wurden verloren. Überhaupt hat St. Pauli in acht Auswärtsspielen erst sechs Tore erzielt, damit allerdings schon 13 Punkte gesammelt.

Arminia wartet aktuell schon seit fünf Heimspielen auf einen Sieg. Ein Grund dafür ist, dass der DSC-Sturm gerade in der SchücoArena etwas Ladehemmung hat: Toptorjäger Andreas Voglsammer erzielte in Kaiserslautern bereits seinen sechsten Saisontreffer, es war allerdings der fünfte auf fremdem Rasen. Fabian Klos wartet bereits seit 703 Minuten auf einen Zweitligatreffer und hat zuhause noch gar kein Ligator in dieser Saison erzielt. Und auch Sören Brandy hat sein Tor auf des Gegners Platz erzielt.

Auch bei den Gästen von der Elbe hapert es im Angriff: 14 Saisontore werden nur von Schlusslicht Kaiserslautern unterboten. St.Pauli hat mit 11 Prozent die zweitschlechteste Chancenverwertung und ligaweit sogar die schlechteste Großchancenverwertung. Außerdem kommen die Hamburger immer schlecht aus der Kabine: Sowohl in der Anfangsviertelstunde, wie auch in den ersten 15 Minuten nach Wiederanpfiff haben die Kiezkicker noch kein Tor erzielt.

Arminias große Stärke sind die Schlussminuten: Mit zehn Treffern in der Schlussviertelstunde liegt der DSC hier ligaweit vorne. Alleine sechs Tore wurden dabei in der letzten Minute erzielt – auch das ist mit Abstand Ligahöchstwert! Mit dem späten 2:0-Treffer in Kaiserslautern stellte Konstantin Kerschbaumer zudem noch einen Vereinsrekord auf: Seit Datenerfassung war das Tor nach 94 Minuten und vier Sekunden der späteste DSC-Treffer der Vereinsgeschichte. Maßgeblichen Anteil an den zahlreichen Toren zum Spielschluss hat Trainer Jeff Saibene: Seine Einwechselspieler haben bereits fünf Tore erzielt und vier Tore aufgelegt – ebenfalls Ligaspitze! Zuletzt konnte Patrick Weihrauch nach seiner Einwechselung das 2:0 in Kaiserslautern auflegen und ist somit mit vier Torvorlagen Topvorbereiter des DSC.

Beim FC St. Pauli fehlt am Freitag mit Bernd Nehrig der Kapitän. Seine gelb-rote Karte am vergangenen Wochenende gegen Fürth (0:4) war der erste Platzverweis seit drei Jahren für das Team vom Millerntor. Auch diese Saison sind die Hamburger mit den wenigsten Fouls und den wenigsten gelben Karten die fairste Mannschaft der Liga. Nehrig steht somit das erste Mal seit dem 29. Spieltag der Vorsaison nicht in St.Paulis Startelf. Damit fehlt den Gästen am Freitag auch der laufstärkste Spieler des Kaders. Ohnehin war St.Pauli bei der 0:4-Niederlage gegen Fürth das laufschwächste Team des letzten Spieltags (107,6 km), während der DSC mal wieder die höchste Laufleistung aufzuweisen hatte (124,8 km). Allen voran Torschütze Konstantin Kerschbaumer, der mit 12,7 Kilometern den zweithöchsten Wert aller Spieler am 15. Spieltag erzielte.