DSC Arminia Bielefeld -

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U19 mit Remis gegen Paderborn

Arminias U19 erzielte am Samstag ein 0:0-Unentschieden im Derby beim SC Paderborn. Die U17 (2:3 gegen Leverkusen) und U23 (0:4 in Rheine) mussten dagegen in Niederlagen einwilligen.

Oberliga Westfalen: FC Eintracht Rheine – DSC U23 4:0 (1:0)

„Das Ergebnis spiegelt in keinster Weise den Spielverlauf wider“, sagte DSC-Trainer Rene Müller nach dem Spiel. Zwar hatte Rheine in der Anfangsphase die erste Chance des Spiels, die DSC-Torhüter Baboucarr Gaye vereitelte, aber danach waren die Arminen tonangebend und hatten einige gute Chancen. Niklas Sewing traf in der 12. Minute mit einem Freistoß nur die Latte und David Ulm vergab in der 15. Minute eine gute Chance. Zudem spielten die Arminen einige Konter trotz Überzahl nicht gut aus. Stattdessen fiel der Treffer auf der anderen Seite. Ein Rückpass zu Gaye versprang im Strafraum, sodass ein Eintracht-Stürmer nur noch einschieben musste (35.). Auch nach der Pause war Arminia die bessere Mannschaft, eine große Torchance von Henri Weigelt bereinigten die Gastgeber aber auf der Torlinie und auch der Nachschuss fand nicht den Weg in das Tor. In der Defensive stellten sich die Bielefelder in der 53. Minute dann nicht clever an und verloren den Ball im eigenen Strafraum, erneut hatte ein Eintracht-Stürmer keine Schwierigkeiten das 2:0 zu erzielen. „Danach haben wir in der Raumaufteilung kopflos agiert und es dem Gegner leicht gemacht“, berichtete Müller, der in der 57. Minute das 3:0 mit ansehen musste. Im Torabschluss gelang dem DSC weiterhin nichts, in der 80. Minute scheiterte Moritz Ilg beispielsweise an der Latte. Den 4:0-Schlusspunkt setzte Rheine in der 83. Minute. „Das ist ein ganz bitteres Ergebnis. Von der Leidenschaft und dem Engagement her kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen, aber uns fehlt einfach die Kaltschnäuzigkeit im Angriff. Aufwand und Ertrag stehen derzeit in keinem Verhältnis. Wir werden auch dieses Spiel in Ruhe analysieren, ohne in Aktionismus oder Panik zu verfallen“, schloss Müller sein Fazit ab.

U19-Bundesliga: SC Paderborn 07 – DSC 0:0

Die Partie der U19 beim SC Paderborn endete torlos, was insgesamt auch dem Spielverlauf entspricht. In einer ereignisarmen Begegnung trafen zwei in erster Linie auf defensive Stabilität bedachte Mannschaften aufeinander, sowohl die Gastgeber als auch der DSC traten in einem 5-4-1-System an. Arminia-Trainer Uwe Grauer wollte mit variablen Außenspielern sowohl defensive Sicherheit als auch offensiven Druck gegen einen Gegner erzeugen, der auf Grund der derzeitigen Tabellensituation nicht so sehr unter Zugzwang stand wie die Bielefelder. „In der Verteidigung war das heute sehr gut im Vergleich zum 0:6 gegen Schalke. Aber nach vorne haben wir leider nicht so viel zu Stande gebracht“, fasste Grauer den Spielverlauf knapp zusammen. Im ersten Durchgang hatte Arminia lediglich einen nennenswerte Torgelegenheit durch Roberto Massimo. Der bereits am Freitagabend im Zweitliga-Spiel gegen St. Pauli eingesetzte Flügelspieler setzte sich beinahe gegen einen Gegenspieler durch, indem er von der linken Seite nach innen zog und mit seinem starken rechten Fuß den Abschluss suchte. Im letzten Moment konnte sein Schuss aber noch geblockt werden. In der Schlussphase der Partie hatten die Blauen noch eine gute Möglichkeit durch den kurz zuvor eingewechselten Beytullah Özer. Er setzte sich im Dribbling gegen seinen Gegenspieler durch, setzte den Ball mit dem nachfolgenden Schuss jedoch knapp rechts am Kasten der Paderborner vorbei. Auf der anderen Seite hatten auch die Gastgeber nur zwei ernsthafte Torchancen. Ein Schuss von außerhalb des Bielefelder Strafraums ging über den Kasten von DSC-Keeper Steffen Westphal. Beim zweiten Versuch des SCP konnte sich Westphal dann noch auszeichnen, indem er den gegnerischen Schuss mit einer starken Reaktion aus der unteren Ecke fischte. Letztlich stellt das 0:0 ein gerechtes Endergebnis dar.

U17-Bundesliga: DSC – Bayer 04 Leverkusen 2:3 (1:1)

Das Hinspiel im August hatte Arminia noch verdient mit 0:2 verloren, beim Rückspiel waren die Arminen nun einem Punktgewinn ganz nah, standen am Ende aber dennoch mit leeren Händen da. Der Start in die Partie verlief für den DSC denkbar schlecht, denn gleich in der 1. Spielminute ging Bayer in Führung. Doch danach war der DSC die bessere Mannschaft und erspielte sich eine Mehrzahl an Torchancen. Lukas Ayyildiz traf einmal den Pfosten und fand einmal im Bayer-Torwart seinen Meister, zudem verzeichneten die Bielefelder einen Lattentreffer. Der verdiente 1:1-Ausgleich gelang dann in der 28. Minute. Nach einer Ecke bekamen die Gäste den Ball nicht geklärt und Tom Haßheider schob gedankenschnell ein. Auch nach der Pause zeigten die Bielefelder weiter eine starke Leistung und belohnten sich dafür mit der 2:1-Führung in der 56. Minute: Tolga Dogan und Melik Aziz Ben El Ouahmi bereiteten vor und Torjäger Mervin Kalac vollstreckte. Doch quasi im direkten Gegenzug gelang den Leverkusenern der 2:2-Ausgleich. 20 Minuten vor Spielende bekam ein Gäste-Akteur wegen wiederholten Foulspiels die gelb-rote Karte, aber Bayer spielte fünf Minuten später einen Angriff klasse aus und ging mit 3:2 in Führung. Die Arminen versuchten alles und hätten in der Nachspielzeit nach Foul an Ali Cirak einen Elfmeter zugesprochen bekommen können, doch der Schiedsrichter beendete die Partie. In der Folge entstand eine Rudelbildung, in dessen Folge DSC-Spieler Jomaine Consbruch noch die rote Karte gezeigt bekam. „Wenn man das Hinspiel mit dem Rückspiel vergleicht, kann man eine super Entwicklung erkennen“, lobte Trainer Oliver Krause.

U16-Landesliga: DSC – 1. FC Gievenbeck 4:0 (4:0)

Die Partie der U16 von Petar Slavov gegen Gievenbeck stand am Sonntag auf Grund starken Schneefalls und eisiger Bedingungen auf der Kippe. Der Schiedsrichter entschied sich letztlich aber doch dafür, die Begegnung anzupfeifen. Coach Slavov lobte sein Team nach der „Eispartie“ in höchsten Tönen: „Ich bin super froh mit diesem Spielverlauf. Wir mussten auf Grund der Witterung unsere Aufstellung und Taktik umstellen und wollten mit langen Bällen nach vorne operieren. Dass uns diese Anpassung so kurzfristig gelungen ist, zeugt wirklich von Qualität.“ Die erste Halbzeit hätte für den DSC wahrlich nicht besser beginnen können, bereits nach neun Minuten lagen die Arminen durch Tore von Dildar Atmaca, Akbar Tchadjobo und Kevin Schacht mit 3:0 in Führung. Noch vor der Pause besorgte Schacht mit seinem zweiten Tor des Tages den späteren Endstand Für die Bielefelder. „In der Halbzeitpause war dann keine große Motivation zu spüren, noch einmal auf den Platz zurückzukehren. Wir wären ehrlich gesagt alle gerne in der Kabine geblieben“, gab DSC-Trainer Slavov offen zu. Dementsprechend sah das Spiel dann in der zweiten Hälfte auch aus. „Mit Fußball hatte das nichts mehr zu tun. Die Partie war nach der ersten Hälfte entschieden und natürlich achtet in solchen Situationen jeder Spieler nur noch darauf, sich nicht zu verletzen“, erklärte der Arminia-Coach den Rest des Spiels.

U15-Regionalliga: DSC – MSV Duisburg 3:0 (0:0)

Bereits einen Tag zuvor konnte die U15 von Trainer Arenije Klisuric einen 3:0-Heimsieg gegen den MSV Duisburg feiern. Dabei mussten die Arminen sich lange in Geduld üben. „Wir wussten, dass es ein komplett anderes Spiel als letzte Woche gegen Köln werden würde“, sagte Klisuric im Anschluss an die Partie auf der Hartalm. Die Gäste agierten im ersten Durchgang sehr kompakt aus einer 4-4-2-Grundordnung heraus und der DSC tat sich dagegen lange sehr schwer. Klare Gelegenheiten konnten sich die Bielefelder zunächst nur selten herausspielen. Auf der Gegenseite hatten die Blauen außerdem Glück, dass die Zebras keine ihrer zwei guten Chancen zu einer eigenen Führung nutzen konnten. In der zweiten Halbzeit zahlte sich die Geduld der Gastgeber dann jedoch aus und es entstanden immer häufiger Lücken in der Duisburger Abwehr. Durch den erhöhten Druck kamen die Arminen vermehrt zu Gelegenheiten, aus denen schließlich Konstantinos Mimilidis und Noah Heim (zweimal) Kapital schlagen konnten und den 3:0-Endstand für die Blauen herstellten.

U14-Nachwuchs-Cup: FC Schalke 04 – DSC 2:0 (2:0)

Am Samstag reiste die U14 ins Ruhrgebiet zum FC Schalke, die Mannschaft von Gabriel Imran unterlag den Knappen mit 0:2. Auftreten wollten sie „genauso leidenschaftlich und kämpferisch wie die Profis am Abend zuvor“, so der Arminen-Trainer. Das hat speziell in der ersten Halbzeit hervorragend funktioniert. Der DSC hatte früh im Spiel eine Doppelchance zur Führung, weder Joseph Asiedu noch Luis Sikora konnten den Ball jedoch in die Maschen befördern. Mitte der ersten Hälfte gerieten die Arminen dann mit einem der ersten Schalker Versuche in Rückstand: Einem Schlenzer aus gut 16 Metern Entfernung hatte die Bielefelder Verteidigung nichts entgegenzusetzen. Quasi mit dem Pausenpfiff konnten die Gelsenkirchener noch auf 2:0 erhöhen, als die Arminen eine Hereingabe in den eigenen Sechzehner nicht unterbinden konnten und der Ball im langen Eck landete. „Wenn wir das Tor machen und in Führung gehen, läuft das Spiel wahrscheinlich anders“, sagte Imran. „In der zweiten Hälfte haben wir dann zwar kein Tor mehr kassiert, aber auch nach vorne weniger gemacht. Damit bin ich weniger zufrieden“, legte er den Finger in die Wunde.

U13-Nachwuchs-Cup: DSC – Borussia Dortmund 1:4 (0:3)

Die U13 von Trainer Tom Rerucha empfing derweil den Nachwuchs des BVB. Bereits nach 13 Minuten hatten die Gäste für klare Verhältnisse gesorgt und gingen mit der 3:0-Führung auch in die Kabine. Viel schönen Fußball gab es wider Erwarten jedoch nicht zu sehen. Der BVB agierte fast ausschließlich mit langen Bällen in die Spitze und suchte immer wieder seine hochgewachsenen Stürmer, die den Arminen physisch überlegen waren. „Wenn sie mal versucht haben, kurz hinten heraus zu spielen, haben wir den Ball auch sehr schnell erobern können“, sagte ein ob des Spielverlaufs sichtlich angefressener Rerucha. Der ursprüngliche Plan des Trainerteams um Tom Rerucha war, gegen einen spielerisch starken BVB mitzuspielen. „Aber auf eine solche Spielweise des Gegners waren wir nicht eingestellt. Wir haben das spielerisch gut gemacht und waren nach unserem Treffer zum 1:3 auch gut in der Partie“, sagte der DSC-Coach. Der Treffer für Arminia fiel nach einer Balleroberung im Mittelfeld – Louis Eßelmann spielte den Ball mustergültig in die Spitze auf Ricardo Wagner, der gegen den Dortmunder Keeper cool verwandelte. „Der Mannschaft kann man heute keinen Vorwurf machen, da sie das so umgesetzt haben, wie geplant“, so Rerucha abschließend.

Einen Tag später konnten Rerucha und seine Schützlinge dann doch noch feiern. Beim Style&Print-Hallencup in Stukenbrock besiegte die U13 im Finale den SC Paderborn mit 2:1 und sicherte sich damit den Turniersieg.

U12-Nachwuchs-Cup: Borussia Dortmund – DSC 0:1 (0:0)

Mehr Erfolg hatte die U12 bei ihrem Auftritt in Dortmund. In einem Spiel mit etlichen Tormöglichkeiten auf beiden Seiten hatte die Mannschaft von Trainer Simon Breuckmann aber auch eine Menge Glück. „Es ist ein schon ein bisschen verwunderlich, dass in der Partie nur ein Tor gefallen ist. Aber den einen Treffer und das Ergebnis nehmen wir natürlich dankend an“, sagte Breuckmann nach der Rückkehr aus dem Revier. In der ersten Hälfte hatte Arminia unter anderem einen Lattentreffer nach einem Freistoß, zudem wurden den Bielefeldern durch den Schiedsrichter zwei Tore aberkannt. „Zu Beginn der beiden Halbzeiten hatten wir jeweils Probleme, ins Spiel zu finden, nach diesen Phasen bekamen wir jedoch auch unsere Gelegenheiten“, so Breuckmann. Defensiv haben sich die Blauen das gesamte Spiel hindurch mit allem, was sie hatten, dazwischen geworfen und so eine Dortmunder Gelegenheit nach der anderen vereitelt. Kurz vor Schluss verwandelte dann Johannes Kerlen einen direkten Freistoß zur DSC-Führung, die die Arminen letztlich über die Zeit bringen konnten. „Die Jungs haben sich das heute einfach erarbeitet und wir hatten auch das Glück, das uns in den letzten Wochen manchmal fehlte“, schloss der DSC-Trainer seine Analyse.

U11-Reviersport-Cup: MSV Duisburg – DSC 3:2

Weniger Glück hatte am Sonntag die U11 in ihrem letzten Reviersport-Cup-Spiel des Jahres. Die Mannschaft von Marco Rieke war zu Gast in Duisburg und verlor mit viel Pech gegen die Zebras. Die Duisburger versuchten es insgesamt fünf- oder sechsmal auf den Kasten der Arminen und waren dabei dreimal erfolgreich. Auf der anderen Seite hatte die Gäste laut Trainer Rieke „gefühlt dreimal so viele Chancen, konnten davon aber nur zwei nutzen.“ Einen Vorwurf wegen mangelnder Chancenverwertung wollte er seinem Team jedoch nicht machen. „Wir hatten auch einen Pfostentreffer dabei, standen uns ein paar mal selbst im weg – das passiert eben in dem Alter. Spielerisch hat die Mannchaft alles umgesetzt, was wir besprochen hatten. Und auch der gegnerische Torhüter hat ein großes Lob verdient“, so Rieke, der keinen Grund sieht, traurig in die Weihnachtspause zu gehen. Für ihn und seine U11 heißt es nun, das Jahr abzuhaken und sich ab heute auf die Vorbereitung für die Hallensaison zu konzentrieren.