"Wo stehst Du?"
Vor kurzem starteten Arminia Bielefeld und weitere Initiatoren eine Kampagne gegen Alkoholmissbrauch und Vandalismus im Fußball-Kontext.
Die Plakat- und Öffentlichkeitskampagne, die Arminias Fan AG und der Sozial- und Kriminalpräventive Rat der Stadt Bielefeld (SKPR) initiierten und die an verschiedenen Stellen das Stadtbild prägt, läuft unter dem Motto „Wo stehst du?". Die Kampagne wurde kürzlich im Beisein von u.a. Oberbürgermeister Pit Clausen, Polizei-Präsident Erwin Südfeld, DSC-Präsident Wolfgang Brinkmann und DSC-Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier der Öffentlichkeit präsentiert.
Im Fokus stehen verschiedene gesellschaftliche Problembereiche, zunächst jedoch Alkoholmissbrauch und Vandalismus. Beides Felder, die sowohl gesamtgesellschaftlich als auch in der Fanszene von Bedeutung sind. Hier ergab sich der Anknüpfungspunkt zum SKPR und zur gemeinsamen Kampagne.
Die Fan AG des DSC dürfte so manchem Arminia-Anhänger bekannt sein. Sie besteht aus Vertretern von DSC-Fanbetreuung, Arminia Supporters Club (ASC), dem Dachverband der Arminia-Fans und dem Fan-Projekt Bielefeld (nähere Infos zu den einzelnen Fan-Organisationen). Dieses Gremium bearbeitet nicht nur Fan-relevante Themen und Probleme, obendrein werden Ressourcen gebündelt und Initiativen gestartet. Die Arbeitsgruppe des SKPR kommt aus den Bereichen des Sports (Stadtsportbund, Arminia, Fan-Projekt, der Polizei, der Drogenberatung, der Universität und des Jugendamtes der Stadt Bielefeld).
Der Fußball als Volkssport Nr. 1 eignet sich wohl wie keine andere Sportart, um bestimmte Missstände aufzuzeigen und an den Wurzeln zu packen. Das Geschehen im Stadion, aber auch die Fußballkultur im Ganzen besitzen mittlerweile beinahe schon gesamtgesellschaftliche Relevanz. Dazu kommt eine entsprechende öffentliche Aufmerksamkeit, die diesen Umstand begleitet und erhöht.
Arminia und die Initiatoren möchten hier ein klares Zeichen setzen, sich positionieren und den Blick auf die Inhalte der Kampagne lenken. Diese soll mit dafür sorgen, dass sich jeder Einzelne mehr in die Verantwortung nimmt. Für sich, aber auch für sein Umfeld. Jeder soll für sich eine Antwort finden auf die Frage: Wo stehst du?

















