"Kein Angsthasenfußball"
Bei der heutigen Pressekonferenz gab DSC-Trainer Stefan Krämer Auskunft über die bisherige Trainingswoche und das kommende Spiel in Heidenheim.
Die personelle Situation hat sich in den letzten Tagen etwas
entspannt. Die angeschlagenen Dennis Riemer (Schlag auf den Knöchel) und Fabian
Klos, der unter der Woche krankgeschrieben war, stehen für das Spiel am Samstag
zur Verfügung. Johannes Rahn hat seit einem Zusammenprall im Training am
Mittwoch mit Wadenproblemen zu kämpfen, ob er einsatzfähig ist, entscheidet heute
ein MRT. Die verletzten Tim Jerat (Muskelfaseriss in der Wade), Markus Schuler
(Mittelfußbruch) und Sevdail Selmani (Adduktorenzerrung) fallen dagegen ebenso
sicher aus wie Marc Rzatkowski, der gegen Heidenheim eine Gelbsperre absitzt. Selmani
wäre ohnehin nicht spielberechtigt gewesen, da er nach dem Spiel der U23 in
Dornberg nachträglich für vier Wochen gesperrt wurde.
Den Gegner aus Heidenheim ließ das Trainerteam mehrfach
beobachten, dabei habe man eine Mannschaft mit „zwei Gesichtern" erkannt,
verriet Krämer. Der Tabellensechste aus Heidenheim lässt auswärts regelmäßig Punkte liegen, in der Heimtabelle belegt die
Mannschaft von Frank Schmidt dagegen den ersten Platz.
„Wir haben die letzten Spiele von Heidenheim ausgewertet und sind zu dem
Schluss gekommen, dass die Gegner oftmals zu viel Respekt hatten und deshalb zu
tief standen. Von uns wird Samstag kein Angsthasenfußball zu sehen sein. Wir
werden offensiv spielen und versuchen, Heidenheim von Beginn an unser Spiel aufzuzwingen",
sagte Stefan Krämer zur Zielsetzung
für Samstag.
Vor der Mannschaft des 1.FC Heidenheim hat Krämer durchaus
Respekt. „Die Defensivspieler sind allesamt körperlich sehr präsent, da müssen
wir Mittel und Wege finden, um dagegenzuhalten. Schade ist, dass Marc
Rzatkowski gesperrt ist, er hätte uns mit seinen schnellen Bewegungen in diesem
Spiel besonders geholfen. In der Offensive ist Heidenheim individuell sehr
stark besetzt, ein Michael Thurk beispielsweise ist für die 3.Liga ein
exzellenter Stürmer", analysierte Krämer.
Dass der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz nach dem
Unentschieden gegen Münster und den gleichzeitigen Siegen der Konkurrenz aus
Wiesbaden und Oberhausen auf fünf Punkte
geschmolzen ist, bereitet dem 44-jährigen Krämer dagegen keine großen Sorgen.
„Natürlich ist jetzt Druck im Kessel, aber wir haben es selber in der Hand. Das
ist nach dem schwachen Saisonstart und der Hypothek der ersten elf Spieltage
für uns eine tolle Situation", gab Krämer zu Protokoll.

















