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Foto: DSC/Placke
22.03.2012

"Kein Angsthasenfußball"

Bei der heutigen Pressekonferenz gab DSC-Trainer Stefan Krämer Auskunft über die bisherige Trainingswoche und das kommende Spiel in Heidenheim.


Die personelle Situation hat sich in den letzten Tagen etwas entspannt. Die angeschlagenen Dennis Riemer (Schlag auf den Knöchel) und Fabian Klos, der unter der Woche krankgeschrieben war, stehen für das Spiel am Samstag zur Verfügung. Johannes Rahn hat seit einem Zusammenprall im Training am Mittwoch mit Wadenproblemen zu kämpfen, ob er einsatzfähig ist, entscheidet heute ein MRT. Die verletzten Tim Jerat (Muskelfaseriss in der Wade), Markus Schuler (Mittelfußbruch) und Sevdail Selmani (Adduktorenzerrung) fallen dagegen ebenso sicher aus wie Marc Rzatkowski, der gegen Heidenheim eine Gelbsperre absitzt. Selmani wäre ohnehin nicht spielberechtigt gewesen, da er nach dem Spiel der U23 in Dornberg nachträglich für vier Wochen gesperrt wurde.

Den Gegner aus Heidenheim ließ das Trainerteam mehrfach beobachten, dabei habe man eine Mannschaft mit „zwei Gesichtern" erkannt, verriet Krämer. Der Tabellensechste aus Heidenheim lässt auswärts regelmäßig Punkte liegen, in der Heimtabelle belegt die Mannschaft von Frank Schmidt dagegen den ersten Platz. „Wir haben die letzten Spiele von Heidenheim ausgewertet und sind zu dem Schluss gekommen, dass die Gegner oftmals zu viel Respekt hatten und deshalb zu tief standen. Von uns wird Samstag kein Angsthasenfußball zu sehen sein. Wir werden offensiv spielen und versuchen, Heidenheim von Beginn an unser Spiel aufzuzwingen", sagte Stefan Krämer zur Zielsetzung für Samstag.

Vor der Mannschaft des 1.FC Heidenheim hat Krämer durchaus Respekt. „Die Defensivspieler sind allesamt körperlich sehr präsent, da müssen wir Mittel und Wege finden, um dagegenzuhalten. Schade ist, dass Marc Rzatkowski gesperrt ist, er hätte uns mit seinen schnellen Bewegungen in diesem Spiel besonders geholfen. In der Offensive ist Heidenheim individuell sehr stark besetzt, ein Michael Thurk beispielsweise ist für die 3.Liga ein exzellenter Stürmer", analysierte Krämer.

Dass der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz nach dem Unentschieden gegen Münster und den gleichzeitigen Siegen der Konkurrenz aus Wiesbaden und Oberhausen auf fünf Punkte geschmolzen ist, bereitet dem 44-jährigen Krämer dagegen keine großen Sorgen. „Natürlich ist jetzt Druck im Kessel, aber wir haben es selber in der Hand. Das ist nach dem schwachen Saisonstart und der Hypothek der ersten elf Spieltage für uns eine tolle Situation", gab Krämer zu Protokoll.



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