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Foto: DSC/Placke
13.04.2012

"Alle zusammen für Arminia"

Bei der heutigen Pressekonferenz gab DSC-Trainer Stefan Krämer Auskunft über die Lage der Mannschaft und das nächste Spiel in Oberhausen.


Krämer berichtete, dass die Erleichterung der Mannschaft nach dem Sieg gegen Chemnitz anzumerken war. "Da ist uns allen ein Stein vom Herzen gefallen. Jetzt gilt es aber die Spannung hochzuhalten, denn das Spiel in Oberhausen ist mindestens genau so wichtig wie die Partie gegen Chemnitz", sagt Krämer. Am heutigen Freitag sei dem Team die Müdigkeit noch anzumerken gewesen. "Das ist völlig normal, bis zum Spiel werden wir jetzt wieder hochfahren", so Krämer.

Trotz des Sieges gibt es bis zum Saisonende keine freien Tage mehr. "Die Maßnahmen, die wir beschlossen haben, werden die nächsten vier Wochen so umgesetzt. Alles andere wäre inkonsequent", erklärte Krämer, dem es nicht um einzelne Personen geht, sondern um den Gesamtverein. "Wir werden auch am Sonntag alle zusammen nach Oberhausen fahren. Die verletzten Spieler und alle Mitarbeiter aus dem nahen Umfeld der Mannschaft kommen mit. Alle zusammen arbeiten wir für Arminia", machte Krämer klar.

Personell sind Veränderungen gegenüber dem Chemnitz-Spiel nicht unmöglich. "Ich bin kein Freund von 'Never change a winning team', wichtig ist die Performance der Mannschaft, nicht die Aufstellung", sagte Krämer. So ist beispielsweise Christopher Kullmann ein Kandidat für die Startelf gegen seinen Ex-Verein. "Das ist ja oft so, dass ein Spieler gegen seinen alten Club besondere Leistungen bringt", sagte Krämer. Verzichten muss er weiterhin auf Fabian Klos, Sevdail Selmani, Markus Schuler und Dennis Riemer, der nach seinem Mittelhandbruch aber immerhin schon wieder ins Lauftraining eingestiegen ist.

Gegen RWO erwartet Krämer einen heißen Kampf. "Oberhausen hat sich zuletzt sehr stabil gezeigt. Sie stehen defensiv sehr sicher, kassieren wenige Gegentore und haben sehr zweikampfstarke Mittelfeldspieler", zollte er dem Gegner Respekt. Anstacheln dürften das Team die zahlreichen Fans der Blauen, die mit ins Niederrheinstadion reisen werden. Bis zu 1.500 mitreisende DSC-Anhänger werden erwartet und Arminia anfeuern.


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