SchücoArena unter Strom
Zwischen der Besichtigung durch das Organisationskomitee der FIFA und dem Bundesliga-Auftakt nahm der DSC heute zusammen mit seinen Partnern Stadtwerke Bielefeld und Schüco die Photovoltaikanlage auf der neuen Osttribüne in Betrieb.
Nun ist
der krönende Abschluss da: Mehr als 1.400qm Photovoltaikmodule lassen das neue
Dach der Haupttribüne bei jedem Heimspiel zum Hingucker werden. Die Anlage, die
von Schüco gebaut und von den Stadtwerken Bielefeld mit finanziert wurde, wurde
feierlich im Rahmen einer Pressekonferenz von Roland Kentsch, Dirk U. Hindrichs (geschäftsführender Gesellschafter Schüco), Hans-Hermann Schwick sowie den beiden Geschäftsführern der Stadtwerke Bielefeld, Friedhelm Rieke und Wolfgang Brinkmann, per Knopfdruck in Betrieb genommen werden (Foto v. rechts n. links).
Damit erhält
das Stadion nach 2000 die zweite Anlage zur solaren Stromerzeugung und
verdoppelt damit seine Leistungsfähigkeit auf rund 220 Kilowattpeak (kWp). Gut
für den Klimaschutz: Beide Solaranlagen produzieren zusammen soviel Strom, dass
der DSC damit rund 20% seines gesamten jährlichen Stromverbrauchs decken kann.
„Wir sind froh
und stolz, gemeinsam mit den beiden Partnern Schüco und Stadtwerke eine äußerst
innovative Dachkonstruktion in Zusammenhang mit dem Stadionneubau errichten zu
können" so Roland Kentsch. „Mit Hilfe der Photovoltaikanlage gestaltet sich die
Ökobilanz des Clubs äußerst positiv. "
Während
die im Februar 2000 von den Stadtwerken Bielefeld mit Unterstützung von Schüco
in Betrieb genommene Anlage - als zweite überhaupt in einem deutschen Fußballstadion
- für den Besucher unsichtbar bleibt, setzt die neue Solaranlage auf Offenheit
und Transparenz. Sie wurde von Schüco realisiert, wird mit Unterstützung der
Stadtwerke betrieben und ist in das neue Tribünendach integriert. Die eigens in
Aachen von Schüco maßgefertigten Module produzieren mit einer Gesamtfläche von
rund 1.420 Quadratmetern nicht allein klimaneutral und umweltfreundlich Strom,
sondern schützen darüber hinaus wie jedes andere Dach auch zuverlässig vor
Regen, Schnee, Wind oder intensiver Sonnenstrahlung.
„Außerdem",
versprach Hindrichs, "entsteht über den ökologischen Nutzen hinaus ein
angenehmes Klima für die Zuschauer auf der Tribüne. Im Gegensatz zu sonst
verbauten Materialien verschattet das Dach nur zu 80%, ist also lichtdurchlässig
und sorgt damit für eine behagliche Atmosphäre. Wir sind stolz auf diese
gemeinsam realisierte, ästhetische und zugleich intelligente Lösung zur
CO2-Vermeidung bei gleichzeitiger Stromgewinnung".
Mit
einer Leistung von 112 Kilowattpeak (kWp) liefert das neue Dach bei der für
Bielefeld typischen Sonnenscheindauer rund 80.000 Kilowattstunden Strom pro
Jahr. Auch die Energiebilanz von Arminia Bielefeld wird auf diese Weise umweltfreundlicher.
Mit den beiden Anlagen können gut 20 Prozent des jährlichen Verbrauchs des
Vereins von rund 1 Mio. Kilowattstunden (kWh) mit Strom von der Sonne gedeckt
werden. Auf zwei Anzeigendisplays, die sich im VIP-Bereich der neuen Osttribüne
befinden, können sich Stadionbesucher jederzeit über den aktuellen Stand der
ökologischen Stromerzeugung informieren.
„Die
Stadtwerke Bielefeld engagieren sich seit den 80er-Jahren bei der Nutzung
regenerativer Energien, insbesondere der Sonnenenergie durch Photovoltaik", erklärte
Stadtwerke-Geschäftsführer Wolfgang Brinkmann. Sein Kollege Friedhelm Rieke
ergänzte: „Wir sind stolz, dass wir zusammen mit Schüco und Arminia die
Errichtung der Anlage ermöglichen konnten."








