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15.08.2008

SchücoArena unter Strom

Zwischen der Besichtigung durch das Organisationskomitee der FIFA und dem Bundesliga-Auftakt nahm der DSC heute zusammen mit seinen Partnern Stadtwerke Bielefeld und Schüco die Photovoltaikanlage auf der neuen Osttribüne in Betrieb.


Nun ist der krönende Abschluss da: Mehr als 1.400qm Photovoltaikmodule lassen das neue Dach der Haupttribüne bei jedem Heimspiel zum Hingucker werden. Die Anlage, die von Schüco gebaut und von den Stadtwerken Bielefeld mit finanziert wurde, wurde feierlich im Rahmen einer Pressekonferenz von Roland Kentsch, Dirk U. Hindrichs (geschäftsführender Gesellschafter Schüco), Hans-Hermann Schwick sowie den beiden Geschäftsführern der Stadtwerke Bielefeld, Friedhelm Rieke und Wolfgang Brinkmann, per Knopfdruck in Betrieb genommen werden (Foto v. rechts n. links).

Damit erhält das Stadion nach 2000 die zweite Anlage zur solaren Stromerzeugung und verdoppelt damit seine Leistungsfähigkeit auf rund 220 Kilowattpeak (kWp). Gut für den Klimaschutz: Beide Solaranlagen produzieren zusammen soviel Strom, dass der DSC damit rund 20% seines gesamten jährlichen Stromverbrauchs decken kann.

„Wir sind froh und stolz, gemeinsam mit den beiden Partnern Schüco und Stadtwerke eine äußerst innovative Dachkonstruktion in Zusammenhang mit dem Stadionneubau errichten zu können" so Roland Kentsch. „Mit Hilfe der Photovoltaikanlage gestaltet sich die Ökobilanz des Clubs äußerst positiv. "

 Während die im Februar 2000 von den Stadtwerken Bielefeld mit Unterstützung von Schüco in Betrieb genommene Anlage - als zweite überhaupt in einem deutschen Fußballstadion - für den Besucher unsichtbar bleibt, setzt die neue Solaranlage auf Offenheit und Transparenz. Sie wurde von Schüco realisiert, wird mit Unterstützung der Stadtwerke betrieben und ist in das neue Tribünendach integriert. Die eigens in Aachen von Schüco maßgefertigten Module produzieren mit einer Gesamtfläche von rund 1.420 Quadratmetern nicht allein klimaneutral und umweltfreundlich Strom, sondern schützen darüber hinaus wie jedes andere Dach auch zuverlässig vor Regen, Schnee, Wind oder intensiver Sonnenstrahlung.

„Außerdem", versprach Hindrichs, "entsteht über den ökologischen Nutzen hinaus ein angenehmes Klima für die Zuschauer auf der Tribüne. Im Gegensatz zu sonst verbauten Materialien verschattet das Dach nur zu 80%, ist also lichtdurchlässig und sorgt damit für eine behagliche Atmosphäre. Wir sind stolz auf diese gemeinsam realisierte, ästhetische und zugleich intelligente Lösung zur CO2-Vermeidung bei gleichzeitiger Stromgewinnung".

 Mit einer Leistung von 112 Kilowattpeak (kWp) liefert das neue Dach bei der für Bielefeld typischen Sonnenscheindauer rund 80.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Auch die Energiebilanz von Arminia Bielefeld wird auf diese Weise umweltfreundlicher. Mit den beiden Anlagen können gut 20 Prozent des jährlichen Verbrauchs des Vereins von rund 1 Mio. Kilowattstunden (kWh) mit Strom von der Sonne gedeckt werden. Auf zwei Anzeigendisplays, die sich im VIP-Bereich der neuen Osttribüne befinden, können sich Stadionbesucher jederzeit über den aktuellen Stand der ökologischen Stromerzeugung informieren.

„Die Stadtwerke Bielefeld engagieren sich seit den 80er-Jahren bei der Nutzung regenerativer Energien, insbesondere der Sonnenenergie durch Photovoltaik", erklärte Stadtwerke-Geschäftsführer Wolfgang Brinkmann. Sein Kollege Friedhelm Rieke ergänzte: „Wir sind stolz, dass wir zusammen mit Schüco und Arminia die Errichtung der Anlage ermöglichen konnten."



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