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Historie der Abteilungen
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Bei Arminia wurde und wird nicht nur Fußball gespielt. Im Gegenteil: Während der 100-jährigen Historie fanden die unterschiedlichsten Sportarten unter dem Dach des Clubs ein Zuhause. So dürfte nur noch den Älteren bekannt sein, dass es beim DSC zwischenzeitlich auch Boxer und Leichtathleten gab. Allerdings war der Bestand beider Abteilungen, die in den 30er bzw. 50er Jahren ihre Blütezeit erlebten, nicht von Dauer.
Als hartnäckiger und einflussreicher erwiesen sich da schon die Handballer, die von 1923 an bei Arminia vertreten waren. Sie spielten eine entscheidende Rolle beim Aufbau der Alm und waren zu Beginn regelmäßig in den Vorständen vertreten. Doch trotz zweier erfolgreicher Jahrzehnte vor dem Krieg sank der Stellenwert der Abteilung im Laufe der Zeit, bis sie sich 1987 auflöste.
Noch heute fester Bestandteil des DSC ist die Hockeyabteilung, deren Gründung ins Jahr 1946 zurückreicht. Dem raschen sportlichen Erfolg stand in den ersten Jahren die Suche nach einem geeigneten Platz gegenüber, die erst 1971 mit der Einweihung der Naturrasenanlage in Olderdissen ein glückliches Ende fand. Hier erlebte die Erste Herrenmannschaft ihre erfolgreichste Zeit, als sie von 1979 bis 1988 der zweithöchsten Klasse angehörte.
Auf eine jüngere, aber nicht minder erfreuliche Tradition blickt die Eiskunstlaufabteilung zurück. Seit 1979 steht der Name Arminia Bielefeld auch auf dem Eis für Erfolg und Kontinuität. Trainerin Marietta Malik begleitete als „Frau der ersten Stunde“ 25 Jahre lang die Läuferinnen und Läufer, zu denen mit Krisztina Czako zeitweise eine echte Vize-Europameisterin gehörte. Manuela Schildknecht wurde 1993 unter ihrem Mädchennamen Prijic zu Bielefelds „Sportlerin des Jahres“ gewählt und trat 2004 die Nachfolge Maliks als Trainerin an.
Bei den mit dem Fußball assoziierten Abteilungen präsentiert sich der Arminia Supporters Club als rasch flügge gewordenes Nesthäkchen. Seit die Fan- und Förderabteilung im Dezember 2003 als eigene Sektion im Verein etabliert wurde, hat sie mehrere tausend neue Mitglieder für die Arminen gewinnen können und damit wesentlich zum Schwindel erregenden Mitgliederboom beigetragen.
Weniger rasant, aber gleichwohl erfolgreich verlief die Entwicklung der Abteilung für Mädchen- und Frauenfußball, die nach ihrer Gründung 1975 zunächst mit einer Reihe von Problemen zu kämpfen hatte. Aber trotz eines anfänglichen Mangels an fußballbegeisterten Mädchen und einer Frauenelf, die in der 80ern mehr Babys als Tore produzierte, sind die Kickerinnen mittlerweile aus dem Clubleben nicht mehr wegzudenken und bieten überdies guten Sport.
Genauso wie die drei Teams der Altliga: Eine Ü32, die auf dem Feld und in der Halle antritt sowie je eine Ü43 und Ü50, die ausschließlich in der Halle aktiv sind, vertreten die reife Generation der Arminia. Nicht zu vergessen ist die Riege der Schiedsrichter, die den DSC übrigens schon so lange repräsentieren, wie es Fußballer im Verein gibt. Komplettiert wird das reichhaltige Sportangebot durch die im August 2007 etablierte Billard-Abteilung, die aus dem „BVO Interpool“ hervorging und sich der Trainer- und Jugendausbildung verschrieben hat.


















