Neuzugang Nr. 7: Orhan Mustafi
Orhan Mustafi wechselt für ein Jahr auf Leihbasis vom FC Basel zu Arminia Bielefeld, eine Leihgebühr fällt nicht an.
Zuletzt spielte der 20-Jährige für den Schweizer Erstligisten FC Aarau. Der 1,90m große Stürmer wurde in Mazedonien geboren und hat sowohl die mazedonische als auch die schweizerische Staatsbürgerschaft. Für die Schweiz spielte er bereits in der U19- und in der U21-Nationalmannschaft. Als Karrierehighlight aber stuft er selbst seine vier Champions League-Einsätze für den FC Basel ein: „Das war ein großartiges Gefühl", so der Stürmer, der in 31 Spielen in der Schweizer Super League acht Treffer erzielte.
„Ich möchte mich in Deutschland weiterentwickeln und bei Arminia durchsetzen", sagt der Neuzugang über seine Ziele bei seinem neuen Verein. Der bescheiden-sympathische Typ gilt als willensstarker Fußballer, der sich nach zwei Meniskusverletzungen in der Jugend ins Profigeschäft zurückgekämpft hat. „Ich habe klare Ziele. Als Profi musst du jeden Tag aufs Neue einhundert Prozent geben, um vorwärts zu kommen. Das werde ich tun", so Mustafi.
Aus Stolz auf seine schweizerische Staatsbürgerschaft lehnte er in der Vergangenheit Anfragen der mazedonischen sowie der albanischen Nationalteams ab. Deswegen ist er natürlich auch traurig über das Ausscheiden der „Nati" bei der WM in Südafrika. „Aber jetzt drücke ich Deutschland die Daumen", verspricht er.
Mustafi, dessen sportliches Vorbild im übrigen Thierry Henry ist, wird ab dem heutigen Dienstag mit der Mannschaft trainieren. In den ersten drei Vorbereitungsspielen für den FC Basel traf er bereits drei Mal ins Schwarze. Wir hätten natürlich nichts dagegen, wenn er bereits am Mittwoch in Steinhagen diesen Trend fortsetzen würde.

















