Unglückliches 0:1 gegen Groclin Grodzisk
Bis auf die Torausbeute präsentierte sich Arminia Bielefeld am Freitagabend gegen den aktuellen polnischen Pokalsieger Groclin Grodzisk sehr ordentlich. Ein aus stark abseitsverdächtiger Position erzieltes Kontertor durch Sikora in der 45. Minute stellte den Spielverlauf allerdings auf den Kopf.
Zuvor hatte sich die Mannschaft von Trainer Ernst Middendorp ein halbes Dutzend guter Torchancen herausgespielt. David Kobyliks Aluminiumtreffer (10. Minute), ein fulminanter 25-Meter-Schuss von Thorben Marx (27. Minute) sowie eine Gelegenheit von Leonidas Kampantais, als der Grieche in der 32. Minute allein auf den polnischen Keeper zulief, an diesem aber scheiterte, kamen einem Torerfolg dabei am nächsten.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Verhältnis der Spielanteile nur wenig, obwohl sich die Blauen nun nicht mehr ganz so zielstrebig wie in Durchgang Eins präsentierten. Bezeichnenderweise rührte die erste Ballberührung von DSC-Torwart Rowen Fernandez aus der 74. Minute. Auch sonst blieben die Polen, die in der kommenden Woche in die Qualifikation für den UEFA-Cup einsteigen, auffällig unauffällig, was Torchancen betraf.
Ernst Middendorp ärgerte sich anschließend vor allem über die klare Fehlentscheidung vor dem Gegentor. Ansonsten sah er bei seinem Team viele gute Ansätze: "Wir haben keine wirkliche Chance für den Gegner zugelassen und uns im Wesentlichen gut bewegt. Auch muss man sehen, dass heute zehn von elf Spielern über 90 Minuten durchgespielt haben. Im Abschluss müssen wir allerdings konzentrierter agieren."
DSC-Aufstellung
Fernandez - Korzynietz, Kucera, Gabriel, Schuler – Marx, Kamper, Ndjeng, Kobylik – Zuma, Kampantais (66. Eigler)
Zuschauer
300








