PK: Lerne deinen Gegner kennen
Bereits zweimal beobachtete Thomas Gerstner Arminias nächsten Gegner, den MSV Duisburg.
"Vorne haben sie ihre Stärken", zollte Gerstner auf der heutigen Pressekonferenz den Zebras
Respekt, die sich zuletzt noch einmal mit dem Ex-Schalker Sören Larsen
verstärkten. Gut möglich, dass der Däne bereits am Freitag erstmals Meidericher Strafraumluft schnuppert, wie MSC-Coach Peter Neururer verlauten ließ. Vermutlich gesetzt ist Stürmer Sandro Wagner. „Ein Stürmer von besonderer
Qualität", warnt Gerstner. Doch
trotz des intensiven Gegnerstudiums betont der Checfcoach, dass „wir
nur auf uns schauen, nicht auf gegenerische Spieler, und unser System spielen werden".
Dass das
zuletzt ein „Zu Null-Spiel" einbrachte, ist „sicherlich schön", aber
nicht das primäre Ziel der Blauen, denn „vorne machen wir fast immer unsere
Tore", so Gerstner. 12:8 lautet das Torverhätnis bis dato, Duisburg hat
10:9 Treffer auf dem Konto. Wenngleich die Elf von Peter Neururer am
vergangenen Freitag mit 1:4 vom Kaiserslauterer Betzenberg gefegt wurde
(die erste Auswärtsniederlage unter Neururer überhaupt), „lassen wir
uns von dem Ergebnis nicht blenden - auch wenn es schön gewesen wäre,
wenn sie das schlechte Spiel gegen uns abgeliefert hätten".
Gut
oder schlecht: auch nach fünf Spieltagen sei es noch schwierig, die
Mannschaften einzusortieren, bemerkt Detlev Dammeier, angesprochen auf
die nun peu à peu öffentlich gemachten Ambitionen der anderen
Zweitligisten. Denn auch Duisburg schielt auf einen der begehrten
Plätze an der Tabellenspitze, wie Ex-Armine Bernd Korzynietz
bestätigte: „Unser Ziel ist der Aufstieg".
Wenn der Anpfiff am
Freitagabend um 18 Uhr in der MSV-Arena ertönt, werden
circa 1.000 Arminen unter den Zuschauern sein. Darunter womöglich auch Radim
Kucera und Jonas Kamper. Denn beide kommen für einen Einsatz noch nicht in
Frage. Aber immerhin, Kucera kehrte in dieser Woche, natürlich mit der gebotenen Vorsicht nach längerer Verletzungspause, ins Training zurück.







