

Markus Schuler
Nils Fischer
Andre Mijatovic
Michael Lamey
Rüdiger Kauf
Giovanni Federico
Arne Feick
Pavel Fort
Christopher Katongo
Daniel Halfar
Uwe Möhrle
Jonas de Roeck
Dominik Reinhardt
Axel Bellinghausen
Ibrahima Traore
Marcel Ndjeng
Andrew Sinkala
Daniel Brinkmann
Imre Szabics
Michael Thurk
Markus Bollmann
Radim Kucera
Kasper Risgård
Jonas Kamper
Zlatko Janjic
Besart Berisha
Jens Hegeler
Michael Schick
Elton da Costa
Tobias Werner
Edmond Kapllani
Sandor Torghelle
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Markus Schuler | |
| Zlatko Janjic |
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Daniel Halfar | |
| Besart Berisha |
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Rüdiger Kauf | |
| Jonas Kamper |
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Imre Szabics | |
| Sandor Torghelle |
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Michael Thurk | |
| Elton da Costa |
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Ibrahima Traore | |
| Tobias Werner |
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Christopher Katongo |
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Michael Thurk |
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Ibrahima Traore |
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Michael Lamey Gelbe Karte |
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Arne Feick Gelbe Karte |
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Besart Berisha Gelbe Karte |
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Christopher Katongo Gelbe Karte |
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Michael Thurk Gelbe Karte |
Augsburg nimmt die Punkte mit
Trotz überlegenen Spiels in Halbzeit eins kassiert der DSC eine nicht unverdiente 1:2-Niederlage gegen den FCA. Katongos Teffer zum 1:1 reichte nicht.
Vor dem Spiel
Über die Stimmung in beiden Lagern, Verletzungen und Tabellenplatzierungen vor dem Spiel informiert die Vorschau.
Spielverlauf 1. Halbzeit
Wie gegen Rostock und Koblenz legte Arminia nach Anpfiff umgehend den Vorwärtsgang ein. Viel lief zu Beginn über die rechte Seite, die der starke Chris Katongo und Verteidiger Michael Lamey bearbeiteten, während der erstmals in die Startelf gerückte Markus Schuler auf links Arne Feick (heute offensiv ausgerichtet) den Rücken freihielt.
Obwohl Arminia druckvoll Richtung Augsburg-Tor stürmte, war die erste brenzlige Szene den Gästen vorbehalten, als Szabics beinahe Nutznießer einer undurchsichtigen Situation im DSC-Strafraum wurde (8.). Auf der Gegenseite spielte Halfar einen herrlichen Pass in die Gasse auf den gestarteten Federico, der jedoch knapp im Abseits stand (13.). Kurz darauf verpasste Fort einen besseren Abschluss, als Lamey flach und scharf vor das Tor geflankt hatte.
Nicht erfolgreich, aber schön anzusehen: Nach 20 Minuten setzte sich der wieder einmal beste Armine auf dem Platz, Katongo, auf rechts durch, zog unwiderstehlich nach innen, um mit links abzuziehen. Sein Schuss strich rechts am Pfosten vorbei. Arminia hatte das Spiel zu diesem Zeitpunkt zwar klar im Griff, doch ähnlich wie zwei Wochen zuvor gegen Rostock hakte es im Zusammenspiel hier und da noch ein wenig, 100%ige Torchancen wollten sich bei den Blauen nicht einstellen.
Das änderte sich in der 32. Minute, als Federico Fort in Szene setzte, der Tscheche scheiterte im 1 gegen 1 aus halbrechter Position jedoch an Simon Jentzsch. Nächstes dickes Ding von Feick, der von links nach innen zog, mit dem schwächeren Rechten abzog und Jentzsch zur starken Parade zwang (40.). Gegenüber musste sich kurz vor der Pause auch Eilhoff mächtig strecken, als Ndjeng den Hammer rausholte. Kurz darauf Augsburg tauchte noch zweimal gefährlich vor dem DSC-Gehäuse auf.
Doch trotz dieses kurzen Strohfeuers war vom defensivstarken FCA in der ersten Halbzeit insgesamt nicht viel zu sehen. Arminia wesentlich flüssiger im Kombinationsspiel, das indes noch Spielraum nach oben ließ.
Spielverlauf 2. Halbzeit
Doch mehr als ein Strohfeuer? Augsburg kam mit Schwung aus der Kabine und knüpfte an die starken fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff an. Arminia in dieser Phase leicht verunsichert und mit stockendem Aufbauspiel. Beinahe zwangsläufig fiel das 1:0 für die Gäste (53.), nach Pass von Ex-Armine Marcel Ndjeng überwand Michael Thurk Eilhoff mit einem flachen Lupfer. Kurz darauf sogar beinahe das 0:2, als Eilhoff einen scharfen Augsburger Freistoß nach vorne prallen lassen und Fischer klären musste.
Doch mitten in dieser Drangphase des FCA fiel der Ausgleich durch Chris Katongo, der am zweiten Pfosten gelauert hatte und eine scharfe Rechtsflanke von Lamey aus kurzer Distanz in die Maschen drosch (57.). Daraufhin kam der DSC wieder besser ins Spiel und versuchte, umgehend einen zweiten Treffer nachzulegen. Dabei helfen sollten Besart Berisha, der für Daniel Halfar kam, und Zlatko Janjic, der Markus Schuler ersetzte.
Und tatsächlich kamen die Blauen durch Berisha, der im Übrigen von Albaniens Nationaltrainer Jusip Kuze live in der SchücoArena beobachtet wurde, und Pavel Fort zu Chancen. Nun ergab sich vorübergehend ein offener Schlagabtausch, denn auch die Mannschaft von Jos Luhukay blieb gefährlich, insbesondere Thurk und Ndjeng spielten stark auf.
In der 72. Minute ergab sich eine strittige Szene, als Fort von der Strafraumgrenze abzog und Andrew Sinkala vermeintlich mit der Hand abwehrte. Doch statt Elfmeterpfiff gab es kurz darauf das 2:1 für die Gäste. Ibrahima Traore wurde auf der linken Seite angespielt, zog an Lamey vorbei und schloss aus halblinker Position ab, der Ball schlug im rechten unteren Eck ein.
Nur drei Minuten später hatte Berisha den Ausgleich auf dem Fuß, doch der heute starke Simon Jentzsch im FCA-Kasten wehrte im 1 gegen 1 geschickt ab. Gegenüber war es Eilhoff, der mit einer blitzschnellen Fußabwehr die Vorentscheidung abwendete, nachdem Brinkmann aus zehn Metern frei zum Schuss gekommen war.
In der Schlussphase lief bei den Blauen nicht mehr viel zusammen, die Verunsicherung war ihnen deutlich anzumerken. Bemüht, aber ohne Effektivität versuchte der DSC, sich vor das Augsburger Tor zu arbeiten. Wirklich gefährlich wurde es bis zum Schlusspfiff nicht mehr.
Nachspiel
Bittere und unerwartete Niederlage gegen den Aufstiegfavoriten aus Augsburg, der erst nach 40 Minuten Fahrt aufnahm, dann aber zeigte, was in ihm steckt. Arminia schien die Last Minute-Niederlage in Koblenz noch nicht ganz verarbeitet zu haben und agierte nicht mehr souverän wie noch in den Spielen zuvor (natürlich mit Ausnahme der letzten 10 Minuten von Koblenz). So stand am Ende eine nicht unerverdiente Niederlage, die den DSC vor dem Auswärtsauftritt in Fürth unter Zugzwang setzt.







