DSC Arminia Bielefeld -

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So., 28.02.2016 13:30 Uhr

1. FC Heidenheim 1846(0)
DSC Arminia Bielefeld (0)

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Sicherheitsabstand zum Tabellenkeller

Seit Jahren zeigt die Entwicklung des 1.FC Heidenheim stetig nach oben. Kontinuierlich verbesserte sich der Verein und stieg 2014 erstmals in die 2. Bundesliga auf. Dort verläuft die Etablierung auch im zweiten Jahr ohne große Abstiegssorgen.

Eigentlich hatte Frank Schmidt nach seiner aktiven Karriere andere Pläne als einen Job auf der Trainerbank. Gern erzählt er die Geschichte von seiner Frau, die dem ehemaligen Zweitligaprofi am liebsten Freitagnachmittags beim Rasenmähen zugesehen hätte. Doch wie so oft im Leben kam es auch für Schmidt anders. Heidenheim, damals noch in der Oberliga Baden-Württemberg beheimatet, suchte im September des Jahres 2007 nach mäßigem Saisonstart einen Übergangstrainer bis zum Winter. Frank Schmidt erklärte sich bereit, machte seine Sache mehr als gut und blieb auf dem Trainerstuhl sitzen – bis heute! Von seinen Spielern verlangt er nie Wunderdinge, sondern harte Arbeit sowie eine hohe Identifikations- und Einsatzbereitschaft fürs Team. Mit diesen Eigenschaften schaffte es der FCH ganz nach dem Refrain der Vereinshymne „Geradeaus und ehrlich, schnell und brandgefährlich“ zunächst in die 3. Liga und vor eineinhalb Jahren sogar in die zweithöchste Spielklasse.

Dort halten die Heidenheimer seitdem großen Sicherheitsabstand zum Tabellenkeller. In dieser Saison bewegt sich der FCH seit dem 12. Spieltag zwischen Platz acht und elf. Zum Jahresauftakt gelang ein 1:0-Sieg bei Fortuna Düsseldorf, anschließend gab es zwei Unentschieden gegen Sandhausen (1:1) und den 1 FC Kaiserslautern (2:2). Im Pokal erreichte der FCH nach Erfolgen gegen FK Pirmasens (4:1), SV Sandhausen (4:3 nach Elfmeterschießen) und Erzgebirge Aue (2:0) das Viertelfinale. Dort war nach einer 2:3-Niederlage gegen Bundesligist Hertha BSC jedoch Endstation. Identifikationsfigur im Team ist Kapitän und Publikumsliebling Marc Schnatterer, der schon seit acht Jahren das Heidenheimer Trikot trägt und trotz einigen Lockrufen der Konkurrenz in der Vergangenheit seinem FCH stets treu blieb. Dazu spielt seit dieser Saison Ex-Armine Arne Feick auf der Ostalb und ist zusammen mit Duisburgs Kevin Wolze der einzige Feldspieler in der zweiten Liga, der bisher noch keine Spielminute verpasst hat. Die interne Torschützenliste der Heidenheimer führt Robert Leipertz mit sechs Treffern an.

Im Winter krempelten die Verantwortlichen den Kader etwas um. Der erst im Sommer aus Leipzig verpflichtete Daniel Frahn, verließ Heidenheim schon wieder Richtung Chemnitz. Andreas Voglsammer suchte bei Arminia eine neue Herausforderung, Adriano Grimaldi schloss sich Preußen Münster an. Zudem beendete Felix Schröter seine Ausleihe und kehrte zurück zum FC Schalke 04. Außenverteidiger Sebastian Heidinger zog es zum Ligakonkurrenten Greuther Fürth. Dafür neu ins Team kamen die beiden Stürmer Bard Finne (kam vom 1 FC Köln) und Dennis Thomalla (ausgeliehen von Lech Posen). Beide sollen für neue Impulse im Angriff sorgen. Aus den bisherigen Duellen mit Arminia gehen die Heidenheimer als klare Punktsieger hervor. Drei von fünf Duellen konnte der FCH gewinnen, nur einmal holte der DSC die drei Punkte. Das bisher einzige Remis datiert aus dem Hinspiel in der Schüco-Arena. Damals trennten sich beide Teams 0:0-Unentschieden. Zuletzt waren die Bielefelder im Jahr 2013 in der Voith-Arena zu Gast. Damals verlor man nach zwei Roten Karten (Klos, Lorenz) sowie einem umstrittenen Führungstreffer der Heidenheimer mit 0:3. Das will der DSC in diesem Jahr natürlich besser machen.

„Lebensnotwendig für unser Spiel“

Auf der heutigen Pressekonferenz informierte Cheftrainer Norbert Meier die Journalisten über die sportliche Situation der Mannschaft vor dem Auswärtsspiel beim 1.FC Heidenheim. Auch Andreas Voglsammer, der im Januar von Heidenheim zum DSC wechselte, beantwortete die Fragen der Presse.

Aktuell muss sich DSC-Trainer Norbert Meier über Verletzungen keine großen Gedanken machen Lediglich der erkrankte Manuel Hornig fällt für das Spiel am Sonntag aus. Dazu fehlen Brian Behrendt (Rotsperre) und Fabian Klos (Gelbsperre). Die Frage wer den Arminen-Kapitän am Sonntag ersetzen soll, stand in vielen Notizblöcken der Journalisten ganz oben. „Die Entscheidung darüber ist noch gar nicht gefallen“, ließ Norbert Meier verlauten, „wir haben noch zwei Trainingseinheiten, die wir auf jeden Fall noch abwarten werden.“ In dem Fehlen des Torjägers sieht der Trainer auch eine Chance. „Wir haben ja nicht nur Klos in der Offensive, sondern auch viele andere gute Spieler wie Voglsammer oder van der Biezen, der gut trainiert. Die sind alle heiß darauf am Sonntag zu spielen“, meinte Meier.

meier-pk-2016-02-26Zweites großes Thema waren Arminias Startschwierigkeiten zu Beginn der letzten Partien. „Ich glaube wir haben den Vorrat an Hallo-Wach-Tabletten in Bielefeld langsam überstrapaziert““, räumte Meier ein. Über Lösungen macht sich das Trainerteam viele Gedanken. Eine nicht ganz ernst gemeinte Idee des Trainers: „Ich habe noch ein paar Kanonenschläge von Silvester im Haus, vielleicht lass ich da mal einen in der Kabine los“, meinte Meier. Lieber wäre es dem Coach aber, wenn er auf den großen Knall vor Spielbeginn verzichten könnte. Stattdessen nimmt er die Mannschaft in die Pflicht. „Als Spieler muss ich das wissen: Wenn die Partie losgeht, muss ich voll da sein und von Beginn an in die Zweikämpfe kommen, das ist lebensnotwendig für unser Spiel. Die Liga ist so eng, dass du vom Anpfiff an hellwach sein musst.“ So setzt der Trainer auf einen Lerneffekt in seiner Mannschaft und hofft, dass sich die Spieler vor dem Anpfiff in Heidenheim auch selbst kräftig pushen. Ein generelles Problem mit der Schlafmützigkeit zu Beginn eines Spiels sieht der Coach nicht: „Wir hatten in der Saison auch Partien, wo wir direkt gut im Spiel waren und der Gegner Probleme hatte.“

Vor dem kommenden Gegner hat Meier viel Respekt: „Heidenheim verfügt über eine gewachsene Mannschaft und ist mittlerweile ein etablierter Zweitligist geworden. Im Umfeld herrscht sehr viel Ruhe, was sich auch sehr positiv auf die Mannschaft auswirkt. Das Heidenheimer Spiel ist strukturiert und besitzt eine sehr gute Ordnung. Wie wir, leben sie stark vom kollektiv und geben nie auf.“ Als Beispiel führte er den Laste-Minute-Ausgleich des FCH letzte Woche in Kaiserslautern (2:2) an.

Einer, der den kommenden Gegner ebenfalls sehr gut kennt, ist Andreas Voglsammer. Er selbst trug vor seinem Wechsel zu Arminia ein Jahr lang das Heidenheimer Trikot. Als großer Informationslieferant musste der Stürmer jedoch nicht dienen. „Klar hat der Coach mit mir gesprochen, aber unser Trainerteam ist immer sehr gut informiert, da hab ich gar nicht so viel beitragen müssen“, erklärte Andreas Voglsammer, der die Stärken seiner ehemaligen Mitspieler genau kennt: „Sie sind defensiv sehr kompakt, arbeiten extrem gut gegen den Ball und betreiben einen hohen läuferischen Aufwand.“ Zudem warnte er vor dem schnellen Umschaltspiel seines Ex-Klubs.

voglsammer-pk-2016-02-26Bei seinem neuen Verein hat sich der 24-Jährige mittlerweile gut eingelebt. „Die Mannschaft hat mir die Integration sehr einfach gemacht“, meinte Voglsammer, der aktuell dran arbeitet seine Spielanteile zu erhöhen. „Dafür muss ich im Training weiter Gas geben und meine Leistung bringen. Der Trainer muss es sehr schwer haben, mich am Wochenende nicht aufzustellen“, weiß Voglsammer um seinen Arbeitsauftrag. Wo er letztendlich spielt, ist dem Neuzugang dabei egal: „Ich habe jahrelang vorne in der Spitze gespielt, da besitze ich natürlich gewisse Automatismen. Aber ich kann auch auf den Außenpositionen spielen.“

Bisher trat Arminia zweimal in der Voith-Arena an, konnte aber noch keine Punkt mit zurück nach Bielefeld zunehmen. Am Sonntag werden 500 DSC-Fans den Weg Richtung Ostalb mit antreten. Schiedsrichter der Partie ist Dr. Martin Thomsen.

Weitere Aussagen von Meier und Voglsammer gibt es auch im Radio Bielefeld-Podcast.

Zudem äußert sich Co-Trainer Uwe Speidel in „Anlauf“ auf „ArminiaClubTV“ u.a. ebenfalls zum kommenden Spie in Heidenheim:

Berichterstattung Heidenheim – DSC

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den 1.FC Heidenheim.

23 Heidenheim auswWer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Sonntag um 13:30 Uhr das Spiel beim 1.FC Heidenheim live in der Voith-Arena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch ab sofort einen Liveticker an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir Euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der Voith-Arena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende
  • Sport1, „Hattrick“, 19:00 Uhr bis 20:15 Uhr

Unnötige Niederlage in Heidenheim

Der DSC bietet erneut eine starke Auswärtsleistung an, patzt aber in der Defensive und verliert mit 2:3 (0:0) beim 1.FC Heidenheim.

Gegenüber der Vorwoche (1:1 gegen Paderborn) änderte DSC-Cheftrainer Norbert Meier sein Team auf zwei Positionen. Für den gesperrten Fabian Klos rückte Andreas Voglsammer in die Mannschaft, zudem ersetzte Christoph Hemlein auf dem rechten Flügel Michael Görlitz (Bank).

Das Spiel in der Heidenheimer Voith-Arena begann durchaus flott, beide Mannschaften suchten den Weg nach vorne und übten früh Druck auf die gegnerische Abwehr aus. Die erste Gelegenheit hatten die Gastgeber bereits nach drei Minuten. Nach einer Kombination über die linke Angriffsseite tauchte Robert Leipertz plötzlich frei vor DSC-Torwart Wolfgang Hesl aus. Arminias Nummer 1 reagierte aber stark und konnte den Schuss abwehren. Arminia wurde in der 7. Minute erstmals gefährlich: Francisco Rodriguez zog nach einem Abpraller aus 16 Metern ab, wurde aber im letzten Moment geblockt. Wiederum vier Minuten später wurde der FCH wieder gefährlich. Finne zog aus kurzer Distanz ab, Hesl rettete per Fußabwehr.

In der Folgezeit bekam Arminia das Spiel aber deutlich besser in den Griff und agierte bis zur Pause spielbestimmend. Auch richtig gute Chancen konnte der DSC auf seiner Habenseite verbuchen. In der 20. Minute brachte Florian Dick eine Freistoßflanke von der rechten Seite scharf vor das Tor zu Julian Börner, dessen gefährlicher Kopfball noch zur Ecke abgefälscht wurde. Noch knapper war es dann in der 28. Minute: Christoph Hemlein setzte einen Freistoß aus 24 Metern an die Latte, den zweiten Ball konnte Heidenheim zur Ecke klären. Doch auch diese wurde gefährlich: Dick brachte den Ball vorher und Börner verfehlte das Tor mit seinem Kopfball äußerst knapp. In der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit blieben die Torchancen dann auf beiden Seiten aus, mit dem 0:0 ging es in die Kabinen.

Umso flotter ging es dafür in der zweiten Halbzeit weiter. Gleich mit der ersten Gelegenheit im zweiten Durchgang ging der FCH in Führung und profitierte dabei von einem Missverständnis in der DSC-Abwehr. So hatte Marc Schnatterer plötzlich freie Bahn und konnte Hesl aus zwölf Metern zum 1:0 überwinden. Im direkten Gegenzug konnten die Bielefelder jedoch ausgleichen: Rodriguez steckte durch auf Hemlein, der per Linkschuss das 1:1 erzielte. Doch dieser Spielstand hatte nicht lange Bestand. In der 54. Minute setzte Schnatterer einen Freistoß aus 24 Metern an die Latte. Hemlein und Leipertz jagten dem abprallenden Ball hinterher, Leipertz kam zu Fall und Schiedsrichter Dr. Martin Thomsen entschied auf Elfmeter. Eine zu harte Entscheidung! Schnatterer ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte den Strafstoß souverän zum 2:1.

Die Gastgeber versuchten gleich nachzulegen und hatten durch Leipertz in der 57. Minute die nächste Chance, doch sein Kopfball nach einem Freistoß flog leicht abgefälscht über das Tor. Arminia gab sich aber keineswegs geschlagen und antwortete durch Voglsammer, dessen Volleyschuss in der 59. Minute ebenfalls über das Tor ging. Zwei Minuten später setzte zudem der aufgerückte Börner einen Linksschuss aus 24 Metern neben das Tor. In der Defensive patzte der DSC in der 62. Minute dann erneut. Ein Rückpass von Florian Dick geriet zu kurz, Hesl konnte nur noch Leipertz anschießen und der hatte keine Mühe den abprallenden Ball aus kurzer Entfernung zum 3:1 über die Linie zu drücken. Damit kassierte der DSC zum ersten mal drei Gegentore in einem Spiel in dieser Saison.

Den nächsten Rückschlag musste Arminia in der 64. Minute in Form einer gelb-roten Karte für Tom Schütz hinnehmen. Für sein zweites Foulspiel kassierte Arminias Nummer 6 die zweite gelbe Karte. In einem sehr fairen Spiel eine viel zu harte Entscheidung des Schiedsrichters. Auch in Unterzahl spielte der DSC weiter nach vorne, klaren Torchancen blieben aber erst einmal aus. Stattdessen verpasste Leipertz in der 75. Minute freistehend gegen den erneut starken Hesl die Entscheidung. In der 80. Minute gelang den ganz in rot spielenden Arminen dann der 3:2-Anschlusstreffer. Hemlein spielte einen Diagonalball auf Nöthe, dessen Lupfer FCH-Torwart Jan Zimmermann mit Mühe zur Ecke abwehren konnte. Diese wurde kurz ausgeführt, Nöthe flankte und Börner köpfte zum 3:2 ein.

Und nur zwei Minuten später beinahe der Ausgleich für Arminia: Der eingewechselte David Ulm kam im Strafraum zum Abschluss und der Ball trudelte leicht abgefälscht am rechten Pfosten vorbei. Es ging nun temporeich zu in der Schlussphase und erneut verpasste Heidenheim bei einem Konter die Entscheidung, weil Hesl gegen Schnatterer stark parierte. Die nächste Chance hatte dann wieder der DSC. Ein abgewehrter Freistoß von Dick landete bei Ulm, doch dessen Volleyschuss ging deutlich über das Tor. Auch in der Nachspielzeit wurde es noch einmal gefährlich im Heidenheimer Strafraum. Van der Biezen zog aus 16 Metern ab und Zimmermann wehrte überragend zur Ecke ab. So blieb es bei der unverdienten und unnötigen 2:3-Niederlage.

Hier die Pressekonferenz aus Heidenheim nach dem Spiel auf ArminiaClubTV:

Stimmen zum Spiel

Glückwunsch zum Sieg an Heidenheim und meinen Kollegen. Wir haben bis zum Abpfiff ein spannendes Spiel gesehen. Was die ausschlaggebenden Gründe für die Niederlage waren, hat, so glaube ich, jeder gesehen.

Norbert Meier

Norbert hat recht, es war ein spannendes Spiel. Wir haben in der ersten Halbzeit zehn gute Minuten gehabt, aber danach hat nur noch Arminia Bielefeld gespielt. Sie hatten durch Hemlein und Börner zwei richtig gute Chancen. Ich habe der Mannschaft in der Halbzeit klar gemacht, dass sie nicht so weiterspielen kann. Wir haben taktisch und vor allem im Kopf umgestellt. Arminia hatte erst vier Niederlagen, steht defensiv immer gut und spielt guten Fußball, da konnten wir nicht so weitermachen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann besseres Pressing gespielt und die Fehler des Gegners ausgenutzt. In der Defensive waren wir aber wenig souverän und hatten viele Ballverluste. Nach dem 3:1 sind wir trotz Überzahl unter Druck geraten und mussten zittern. Arminia hat Druck gemacht und Zimmermann musste den Sieg festhalten, das darf uns nicht passieren. Wir haben uns oft für gute Leistungen nicht belohnt, heute haben wir für eine nicht so gute Leistung drei Punkte bekommen.

Frank Schmidt

Es war heute nicht schwer für den Gegner, unsere Fehler zu bestrafen. In der errsen Halbzeit waren wir gut, in der zweiten Halbzeit wurde unser Passspiel wilder. Das Ergebnis müssen wir auf die eigene Kappe nehmen. Beim dritten Gegentor konnte ich den Ball nicht mehr anders erreichen.

Wolfgang Hesl

Wir haben das Spiel 90 Minuten beherrscht, bis auf zwei Chancen in der Anfangsphase. Auch zu zehnt haben wir klar dominiert. Wir haben auswärts fünf Tore geschossen, eigentlich musst du dann gewinnen.

Manuel Junglas

Wenn man drei Geschenke verteilt, hat man es nicht verdient, zu gewinnen. Wir waren über weite Strecken gut, aber davon können wir uns nichts kaufen. Wir hatten hinten Pech und vorne auch. Jetzt sitzt du fünf Stunden im Bus und hast ein Scheißsspiel hinter dir.

Julian Börner

1.FC Heidenheim:
Zimmermann – Strauß (90. Philp), Kraus, Beermann, Feick – Leipertz, Griesbeck, Titsch-Rivero (64. Theuerkauf), Schnatterer – Finne (46. Halloran), Thomalla.

DSC Arminia Bielefeld:
Hesl – Dick, Börner, Salger, Schuppan (83. Görlitz) – Junglas, Schütz – Hemlein, Rodriguez (76. Ulm), Nöthe – Voglsammer (62. van der Biezen).

Tore:
1:0 (48.) Schnatterer, 1:1 (49.) Hemlein, 2:1 (55., Foulelfmeter) Schnatterer, 3:1 (62.) Leipertz, 3:2 (80.) Börner.

Gelbe Karten:
Feick, Titsch-Rivero, Halloran, Griesbeck/-

Gelb-Rote Karte:
Schütz (64.)

Zuschauer:
12.000