DSC Arminia Bielefeld -

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So., 27.08.2017 13:30 Uhr

1. FC Union Berlin(0)
DSC Arminia Bielefeld (0)

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Mit dem Blick nach oben

Ähnlich wie Arminia sind auch die „Eisernen“ von Union Berlin gut in die Saison gestartet. Mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen plus dem Einzug in die zweite DFB-Pokalrunde ist man in der Hauptstadt sehr zufrieden. Der Erfolg kommt allerdings nicht ganz unerwartet, gehören die Berliner seit Jahren zu den stärksten Teams der Zweiten Liga. Da die Liga diese Saison sehr ausgeglichen ist, schielt Union mit mehr als einem Auge nach oben. Dort, in der Bundesliga, wo der Hauptstadt-Rivale Hertha BSC Berlin schon lange ist, würden die Köpenicker gerne hin – der Aufstieg ist das Ziel.

Als vor der Saison die Trainer aller Zweitligisten befragt wurden, wer ihrer Meinung nach für den Aufstieg in Frage käme, antwortete mehr als die Hälfte der Übungsleiter mit Union Berlin. In der vergangenen Saison scheiterte das Team von Trainer Jens Keller noch knapp. Nachdem man am 25. Spieltag gar als Tabellenführer agierte, sorgte ein Einknicken Unions auf der Zielgeraden der Saison dafür, dass die Berliner die Saison auf Platz vier beendeten. Da man nahezu alle Stammspieler halten konnte und sich zudem sinnvoll verstärkte, wird auch diese Saison wieder mit Union zu rechnen sein.

Zum Auftakt der Saison setzten die Berliner gleich mal ein Ausrufezeichen und gewannen beim ebenfalls hoch gehandelten FC Ingolstadt mit 1:0. Dem Auswärtssieg ließen sie einen spektakulären 4:3-Heimsieg gegen Aufsteiger Holstein Kiel folgen, der verdeutlichte, dass die Mannschaft gerade in der Offensive bärenstark ist. Mit Sebastian Polter, Steven Skrzybski und Damir Kreilach verfügt Union über ein spielstarkes Offensiv-Trio, dass jede Defensive in der Liga vor knifflige Aufgaben stellt. Mit Felix Kroos, Bruder von Weltmeister und Champions-League-Sieger Toni, Stephan Fürstner und Marc Torrejón stehen beim Aufstiegsaspirant zudem Spieler auf dem Platz, die eine Menge Erfahrung vorweisen können. Vergangenes Wochenende musste Union in ein 2:2-Unentschieden beim 1. FC Nürnberg einwilligen. In der temporeichen Partie fiel der Ausgleich für die Nürnberger allerdings in der Nachspielzeit, sodass Keller nach dem Spiel etwas enttäuscht war, jedoch von einem „gerechten Unentschieden“ sprach.

Auf den DSC wartet an der Alten Försterei also eine richtig schwere Aufgabe. Für Arminias Konstantin Kerschbaumer, Torschütze gegen den VfL Bochum,  ist es das erste Spiel im traditionsreichen Stadion im Berliner Stadtteil Köpenick: „Mir wurde berichtet, dass dort zu spielen ein richtiges Highlight ist.“ Und auch Patrick Weihrauch schwärmt von der besonderen Atmosphäre: „Wir freuen uns auf ein schönes Spiel in einem geilen Stadion und vor einer tollen Kulisse.“ In der abgelaufenen Saison verlor der DSC das Spiel in Berlin mit 1:3 – Fabian Klos erzielte den Ehrentreffer. Zu Hause lieferten sich die beiden Kontrahenten ein torreiches Spektakel ab und trennten sich 4:4-Unentschieden. Am Sonntag könnte es ähnlich eng zu gehen, befinden sich beide Mannschaften in einer guten Frühform – auf die Zuschauer wartet ein interessantes Spiel zwischen dem Tabellensechsten und dem Tabellenersten.

Wenn am Sonntag kurz vor Anpfiff die kultige Stadionhymne „Eisern Union“ von Nina Hagen gespielt wird, singen sich die Berliner Fans traditionell für das Spiel warm. In dem Lied heißt es: „Immer weiter – ganz nach vorn.“ Zum einen kann diese Zeile als Marschroute für die offensive Spielweise Unions interpretiert werden, auf der anderen Seite beschreibt es den sehnlichen Wunsch der Berliner: Endlich eine Liga nach oben.

„Ein Spiel zur richtigen Zeit“

Am Sonntag geht es für den DSC an die Alte Försterei nach Berlin. Beim Spitzenteam Union wartet auf die Arminen eine harte Aufgabe, die die Mannschaft allerdings mit Freude und Selbstvertrauen angeht. Für DSC-Trainer Jeff Saibene ist es der erste Trip in die deutsche Hauptstadt – er war noch nie in Berlin.

Für das Spiel beim aktuellen Tabellensechsten fallen Nils Quaschner (Knieprobleme), Tom Schütz (Fersenprobleme) und der Langzeitverletzte Christopher Nöthe (Reha nach Kreuzbandriss) aus. Sehr wahrscheinlich ist auch der Ausfall von Kapitän Julian Börner, dessen Kapselverletzung im Sprunggelenk aus dem Spiel gegen den VfL Bochum einen erfreulichen Heilungsverlauf nimmt. „Wir gehen davon aus, dass Julian nicht spielen kann – ein Funken Resthoffnung besteht aber noch“, sagte Saibene auf der Pressekonferenz. In den Kader zurück kehrt Rechtsverteidiger Nils Teixeira, der seine zweiwöchige Rot-Sperre abgesessen hat. Falls Börner ausfällt, wird Stephan Salger die Innenverteidiger-Position neben Brian Behrendt bekleiden. Behrendt machte sich ob des möglichen Ausfalls von Börner keine Sorgen: „Für mich ist so eine Umstellung absolut kein Problem. Ich kenne alle Spieler in- und auswendig und so ist es auch mit Stephan. Wir kennen uns bestens und daher mache ich mir keine Gedanken.“

Der momentane Erfolg des DSC mache sich natürlich auch innerhalb der Mannschaft bemerkbar: „Wir haben eine richtig gute Stimmung im Team und wollen diese möglichst lange aufrechterhalten. Klar ist auch, dass es deutlich entspannter ist, wenn man an der Spitze steht als umgekehrt“, berichtete Behrendt. Trotz des Erfolges und der aktuellen Momentaufnahme könne die Mannschaft die aktuelle Situation sehr gut einschätzen: „Wir haben jetzt neun Punkte gesammelt und es fehlen noch 31 bis zur magischen Grenze. Das ist sehr gut, aber wir lassen uns davon jetzt nicht verrückt machen. Es ändert sich nichts an unserer Ausgangsrichtung“, sagte Behrendt. Auch wenn die Aufgabe in Berlin nicht einfach werde, verspüren sowohl Saibene als auch Behrendt eine gewisse Vorfreude: „Das Spiel in Berlin kommt genau zur richtigen Zeit. Wir fahren mit Selbstbewusstsein zu einem der besten Gegner der Liga. Unser Ziel ist es, zu zeigen, dass wir zu Recht auf Tabellenplatz eins stehen. Wenn wir das schaffen – unabhängig vom Resultat – wäre das eine super Sache“, sagte Trainer Saibene, der ergänzte, dass Arminia die bisher gesammelten Punkte schließlich auch „nicht gestohlen“ habe.

Behrendt, der vergangene Saison bereits gegen die Berliner spielte, schätzt die „Eisernen“ als sehr spielstarke Mannschaft ein: „Union Berlin ist eines der besten Teams der Liga, gerade zuhause. Wir wollen sie 90 Minuten beackern und gucken dann, was dabei rumkommt.“ Für Arminia-Trainer Jeff Saibene ist es die erste Fahrt nach Berlin, er war noch nie in der deutschen Hauptstadt: „Das wird alles neu für mich. Ich habe bereits vieles aus der Mannschaft gehört, was die Stimmung angeht. Die muss in der Alten Försterei richtig gut sein.“ Nach dem Spiel in Berlin hat die 2. Bundesliga Länderspielpause, weswegen beide es für wichtig erachten, mit einem guten Gefühl in die zwei Wochen Pause zu gehen: „Es wäre toll, ungeschlagen in die Pause zu gehen, weil es blöd wäre, eine Niederlage so lange mit sich herumzutragen“, sagte Behrendt.

Weitere Aussagen von Saibene und Behrendt gibt es im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

Im ArminiaClubTV äußert sich zudem Florian Hartherz zum Spiel bei Union:

Berichterstattung Union Berlin – DSC

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den 1. FC Union Berlin.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Sonntag um 13:30 Uhr das Spiel bei Union Berlin live im Stadion An der Alten Försterei zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus dem Stadion An der Alten Försterei.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende (Sonntag)
  • Sky Sport News, „Die 2. Bundesliga“, 19:30 bis 20:45 Uhr (Sonntag)
  • RTL Nitro, „100 % Bundesliga“, 22:10 bis 00:15 Uhr (Montag)

Starker Aufwand mit einem Punkt belohnt

Am vierten Spieltag ergatterte der DSC bei Union Berlin ein 1:1-Unentschieden.

Im Stadion An der Alten Försterei vertraute Jeff Saibene nahezu der gleichen Elf, die das Heimspiel gegen den VfL Bochum mit 2:0 gewann. Lediglich Kapitän Julian Börner fiel aufgrund einer Kapselverletzung am Sprunggelenk für das Spiel bei Union Berlin aus und stand nicht im DSC-Kader. Börner wurde ersetzt durch Stephan Salger. Die Kapitänsbinde übernahm Fabian Klos.

Von Anfang an entwickelte sich im Stadion An der Alten Försterei ein intensives Zweitligaspiel bei bestem Fußballwetter. Bereits in der vierten Minute deutete Union sein Offensivpotenzial an. Nach einem schnell Angriff über Sebastian Polter kam Simon Hedlund ein paar Meter vor dem DSC-Tor mit der Hacke zum Abschluss. Stefan Ortega reagierte glänzend und verhinderte die frühe Führung Unions. Im direkten Gegenzug setzte sich Keanu Staude im Mittelfeld dank eines schnellen Antritts durch, überbrückte mehrere Meter und spielte links auf Andreas Voglsammer, dessen Schuss allerdings geblockt werden konnte (5.). In der 11. Minute tauchte Berlins Angreifer Polter nach einem langen Ball aus dem Halbfeld frei vor Stefan Ortega Moreno auf. DSC-Linksverteidiger Florian Hartherz war allerdings hellwach und konnte den einschussbereiten Polter in letzter Sekunde entscheidend stören. Die nächste Chance besaß Berlins Felix Kroos, der mit einem Schuss aus 20 Metern scheiterte (12.). Keine Minute später flankte Patrick Weihrauch von der rechten Seite in den Strafraum, wo Voglsammer sich gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und den Ball auf das Tor köpfte. Union-Keeper Jakob Busk konnte jedoch ohne Probleme parieren.

Etwas Glück besaß der DSC in der 18. Minute. Eine scharfe Flanke vom Berliner Rechtsverteidiger Christopher Trimmel verpasste Polter in der Mitte denkbar knapp. Kurz darauf kam Arminia zu einer weiteren Chance. Nach einer tollen Einzelaktion Weihrauchs, der sich gleich gegen mehrere Unioner behauptete, kam Fabian Klos auf Höhe des Strafraumecks zum Abschluss. Sein Versuch wurde jedoch geblockt. In der 25. Minute versuchte sich Unions Simon Hedlund mit einem Flachschuss aus knapp 30 Metern, der Ortega Moreno aber vor keine Probleme stellte. Brenzlig wurde es in der 29. Minute als Hedlund sich von links in den Strafraum tankte. Brian Behrendt stoppte den Berliner Angreifer aber kurz vor dem Tor mit einer wagemutigen Aktion fair vom Ball, sodass der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Christian Dietz berechtigterweise ausblieb. Zwei Minuten später hatte Behrendt dann offensiv seinen Auftritt – sein Schuss aus mehr als 30 Metern klatschte an die Latte des Berliner Tores. 38 Minuten waren gespielt, da spielte sich Arminia über links gefällig vor das Berliner Tor. Nach einer Kombination über Klos, Weihrauch und Staude verpasste Voglsammer auf Außen den Ball. Im direkten Gegenangriff landete der Ball dann erstmals im Tor – Hedlunds Treffer fand allerdings keine Anerkennung, da das Schiedsrichtergespann auf Abseits entschied. Die letzte gute Aktion vor der Pause besaß wieder Union – nach einem langen Ball auf Polter, legte dieser den Ball mit seinem Kopf auf den freien Marcel Hartel. Dessen Dropschuss verfehlte knapp das Tor – so blieb es zur Halbzeit bei einem 0:0 der eindeutig besseren Art.

Ohne personelle Wechsel ging es in die zweite Hälfte. Die startete gleich richtig furios. Nach einem Ballverlust in der Berliner Abwehr schaltete Voglsammer blitzschnell und behielt vor Busk aus spitzem Winkel die Nerven. Sein Schuss klatschte von der Unterlatte in das Tor – 1:0 für Arminia (46.)! Fast im direkten Gegenzug wäre der Ausgleich für Union gefallen (49.). Nach einem Strafraumgestocher kam Polter aus fünf Metern zum Schuss. Klos stand goldrichtig und rettete für den bereits geschlagenen Ortega Moreno auf der Linie. Es ging weiter hoch her im Stadtteil Köpenick. Weihrauch und Voglsammer kombinierten sich auf der rechten Seite stark durch. Weihrauchs Pass in die Mitte fand Klos, der aus knapp 11 Metern zum Abschluss kam – knapp vorbei (51.). Auf der anderen Seite hielt Ortega Moreno stark gegen Hedlund (53.) und bewahrte den DSC vor dem Ausgleich.  Dieser fiel dann aber keine zwei Minuten später. Der auffällige Hedlund spielte den Ball flach in die Mitte, wo Marcel Hartel ins kurze Eck einschoss. Keine Abwehrchance für Ortega Moreno. Arminia schüttelte sich nicht lang und hätte kurze Zeit später fast die passende Antwort auf den Ausgleich Unions gehabt. Klos rauschte an einer flachen Hereingabe Voglsammers haarscharf vorbei, sodass es beim 1:1 blieb (57.).

Mit einer Doppelchance Unions ging es weiter. Erst köpfte Schönheim nach einer Ecke in die Arme von Ortega Moreno (62.), dann schoss Hartel etwas überhastet ab und schoss am Tor vorbei (63.). In der Folgezeit nahm sich das hoch intensive Spiel eine kurze Pause. Berlin ließ den Ball durch die eigenen Reihen zirkulieren, während sich Arminia in erster Linie auf die Verteidigung konzentrierte. In der 70. Minute wechselte DSC-Trainer Jeff Saibene das erste Mal. Christoph Hemlein ersetzte Weihrauch. Vier Minuten später kam Andraz Sporar für Torschütze Voglsammer ins Spiel. In der 75. Minute hatte Arminia eine Menge Glück. Erst setzte Damir Kreilach einen Ball an die Latte. Der Abpraller landete vor den Füßen Hartels, dessen Schuss Ortega Moreno glänzend abwehrte. Konstantin Kerschbaumer sorgte in der 77. Minute für etwas Entlastung – sein abgefälschter Ball flog neben das Tor. Die letzten zehn Minuten des Spiels läutete Kreilach ein, der seinen Schuss links neben das DSC-Gehäuse setzte (81.). Arminias Antwort ließ nicht lange auf sich warten – Kerschbaumer fasste sich ein Herz und zog aus gut 20 Metern ab, verfehlte das Tor dabei aber deutlich (82.). Die nächste gute Chance zur Führung besaß Union in der 88. Minute, mehrere Abwehrbeine Arminias verhinderten allerdings einen möglichen Einschlag im DSC-Gehäuse. Da auch in der vierminütigen Nachspielzeit nichts mehr passierte, blieb es beim 1:1 in einem hochklassigen Spiel vor einer tollen Kulisse. Damit bleibt Jeff Saibene als Trainer der Arminia auswärts weiterhin ungeschlagen. Arminia verabschiedet sich mit tollen 10 Punkten aus vier Spielen in die Länderspielpause.

Stimmen zum Spiel

Es war ein richtig gutes Spiel. Ich denke, dass wir uns am Ende den Punkt verdient haben. Natürlich ist das schnelle Gegentor nach unserer Führung ärgerlich, aber wir können uns mit einem 1:1 in Berlin nicht beschweren. Wir wussten um die Qualität Unions. Es war sehr intensiv und immer am Rande des Erlaubten. Ich bin sehr froh, dass wir ungeschlagen in die Länderspielpause gehen.

Stephan Salger

Die Mannschaft hat super dagegengehalten. Union verfügt über eine tolle Mannschaft mit viel Qualität. Mit unserer Leidenschaft und der Präsenz in den Zweikämpfen haben wir es sehr gut gemacht. Für uns ist der Punkt hier ein Riesen-Erfolg. Wir wollten vor dem Spiel weiterhin ungeschlagen bleiben und unseren Lauf fortsetzen – das haben wir geschafft. Es war wichtig, hier etwas zu holen. Jetzt können wir die Pause noch mehr genießen.

Florian Dick

Wir sind mega zufrieden und glücklich mit dem Punktgewinn. Berlin war ein sehr starker Gegner, sowohl physisch als auch spielerisch. Nach dem Ausgleich sind wir nicht zusammengefallen, sondern haben weiter strukturiert und gut gearbeitet – eine sehr positive Entwicklung. Die Pause wird uns allen gut tun. Klar ist die Tabelle schön anzugucken, wir werden aber weiter hart arbeiten. Dann kommt der Rest von allein.

Fabian Klos

Wir sind unglaublich zufrieden. Es ist nicht leicht, gegen diese Top-Mannschaft hier einen Punkt zu holen. Natürlich brauchst du auch einmal Glück und einen hervorragenden Torwart, aber den Punkt haben wir uns mit Willen und Teamgeist verdient. Unser Ziel war zu zeigen, dass wir nach drei Spielen zurecht oben standen: Das haben wir heute geschafft. Jetzt freuen wir uns auf die Länderspielpause.

Jeff Saibene

Wir sind wahnsinnig enttäuscht. Wir haben das Spiel beherrscht, waren klar besser und hatten deutlich mehr Torchancen. Außerdem hatten wir etwas Pech mit dem Schiedsrichter, ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen.

Jens Keller

1. FC Union Berlin:
Busk – Trimmel, Torrejón, Schönheim, Pedersen – Kroos, Hartel (79. Hosiner) – Skrzybski, Kreilach, Hedlund (84. Gogia) – Polter.

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Dick, Behrendt, Salger, Hartherz – Weihrauch (70. Hemlein), Prietl, Kerschbaumer, Staude (89. Brandy) – Voglsammer (74. Sporar), Klos.

Tore:
0:1 (46.) Voglsammer, 1:1 (55.) Hartel.

Gelbe Karten:
Torrejón/Dick, Staude, Hemlein

Zuschauer:
21.034