DSC Arminia Bielefeld -

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So., 17.04.2016 13:30 Uhr

DSC Arminia Bielefeld(0)
1. FC Kaiserslautern (0)

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Viele Baustellen auf dem Betze

Eines haben Arminen- und FCK-Fans wohl gemeinsam: Die Leidenschaft zum Verein ist eine gefühlsmäßige Achterbahnfahrt mit emotionalen Höhen und Tiefen. Aktuell sind auf dem Betzenberg wieder einige Herausforderungen zu meistern. Die dringendste: So schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern.

Der Betzenberg ist ein Mythos, der Geschichten für die Ewigkeit geschrieben hat. Beispielsweise der Lauterer 5:0-Erfolg über den Rekord-Europacupsieger Real Madrid im UEFA-Pokal 1982. Oder die Saison 1997/98 als Aufsteiger Kaiserslautern die deutsche Meisterschaft holte – bis heute ein Novum in der Bundesligageschichte. Andersherum kann der Betzenberg auch Geschichten erzählen, die von schwierigen sportlichen Zeiten, finanziellen Problemen und bitteren Abstiegen handeln. Aktuell erlebt das FCK-Wahrzeichen keine einfache Spielzeit. Vor Saisonbeginn musste der Verein zahlreiche Abgänge verkraften. Diese versuchte Kaiserslautern, auch der angespannten finanziellen Situation geschuldet, mit jüngeren Spielern zu kompensieren. Denn Talente reifen auf dem Betzenberg immer noch besonders gut, wie zuletzt die Beispiele Willi Orban und Dominique Heintz zeigen. Der Saisonstart lief jedoch nicht wie gewünscht und so trat Cheftrainer Kosta Runjaic am 8. Spieltag nach einer 0:3-Niederlage gegen Nürnberg von seinem Posten zurück. Für ihn übernahm Konrad Fünfstück, der zuvor knapp drei Jahre lang das Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Kaiserslautern geleitet und die U23 trainiert hatte. Unter dem 35-Jährigen orientierte sich Kaiserslautern zunächst Richtung obere Tabellenhälfte, ehe sich der März als Nullnummer für den FCK entpuppte. Alle vier Spiele in diesem Monat gingen verloren.

Rund um den FCK wurde in dieser Saison ein personeller Umbruch eingeleitet. Im Winter trennte man sich von Sportdirektor Markus Schupp, kurz darauf kündigte der Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz nach acht Jahren Amtszeit seinen Abschied am Saisonende an, der dann doch schon Anfang April stattfand. Dagegen verzeichnete der Kader in der Winterpause kaum personelle Veränderungen. Als einzigen externen Winterneuzugang verpflichtete Kaiserslautern den isländischen Stürmer Jón Dadi Bödvarsson vom norwegischen Erstligisten Viking Stavanger. Der 23-jährige Nationalspieler soll sich in Lautern weiterentwickeln und für Tore sorgen. Im aktuellen Kader befinden sich mit Kacper Przybylko und Daniel Halfar zwei Spieler mit Arminia-Vergangenheit. In der zweiten Liga kreuzten sich die Wege des DSC und des FCK erst fünfmal. Kaiserslautern konnte dabei drei Duelle für sich entscheiden, einmal gab es ein Unentschieden und der einzige Arminia-Sieg gegen Kaiserslautern in Liga zwei datiert aus dem Hinspiel. Damals gewann der DSC nach Toren von David Ulm und Stephan Salger in der zweiten Hälfte mit 2:0 auf dem Betzenberg.

„Eine gute Mischung ist wichtig“

Auf der heutigen Pressekonferenz informierte Cheftrainer Norbert Meier die anwesenden Journalisten über die sportliche Situation der Mannschaft vor dem Duell gegen den 1. FC Kaiserslautern am Sonntag (13:30 Uhr) in der SchücoArena. Auch Manuel Hornig stellte sich den Fragen der Presse.

Anders als in der letzten Woche konnte Arminias Coach dabei Positives in personeller Hinsicht vermelden: Stand jetzt steht der komplette Kader gegen die Roten Teufel zur Verfügung. Julian Börner und Stephan Salger trainierten wieder voll mit der Mannschaft, Kapitän Fabian Klos hielt die komplette Woche der vollen Belastung stand. Christopher Nöthe wird nach überstandener Grippe in jedem Fall wieder in den Kader zurückkehren.

„Der Sieg in Sandhausen war natürlich wichtig für das Selbstvertrauen“, begann Meier zunächst mit einer Rückschau auf den 4:1-Erfolg am vergangenen Wochenende. „Die Atmosphäre war zwar nie angespannt, aber nach so einem Erfolg war den Spielern die Erleichterung im Training anzusehen.“ Gerade unter dem Aspekt der kurzfristigen Ausfälle unterstrich der DSC-Trainer noch einmal den Wert eines breiten Kaders: „Das war gut für den Gesamtkader und hat unterstrichen, dass die Spieler da sind, wenn man sie braucht. Wir wollen jetzt das Positive gegen Kaiserslautern mitnehmen, denn wir sind noch nicht durch und brauchen weitere Punkte.“

Wie schon in der Vorwoche trifft Arminia auf einen Gegner, der in der Tabelle unmittelbar über dem DSC platziert ist. Mit einem Sieg würden die Arminen an den Pfälzern vorbeiziehen. „Kaiserslautern ist sehr spielstark mit Halfar, Zimmer, Jessen oder Ring. Wir müssen dagegenhalten“, geht Meier von einer schwierigen Aufgabe aus. Zugleich hofft er, dass in der SchücoArena endlich mal wieder der Knoten platzt: „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir zuhause auch schon eine Macht waren.“

Im Abstiegskampf gestaltete sich bereits das vergangene Wochenende aus Arminia-Sicht perfekt und auch am heutigen Freitagabend sind schon mehrere direkte Konkurrenten im Einsatz. „Natürlich schaue ich mir die Spiele um 18:30 Uhr an. Schon allein weil ich fußballinteressiert bin. Aber wir können nur unser eigenes Spiel beeinflussen und da wollen wir dafür sorgen, dass wir unsere eigene Situation weiter verbessern“, meinte Meier.

Hornig-PK-2016Eine besondere Partie ist das Duell mit dem FCK indes für Innenverteidiger Manuel Hornig. Der gebürtige Pfälzer spielte zwei Jahre in Kaiserslautern und macht aus seiner Vorfreude keinen Hehl: „Das ist so etwas wie mein Heimatverein, da war ich früher auch oft im Stadion. Es ist aber nicht mehr so emotional, wie noch vor einigen Jahren, weil die meisten Leute, mit denen ich noch zusammengespielt habe, inzwischen weg sind.“

Auch Hornig stellte klar, wie befreiend der Sieg in Sandhausen vor allem für die Offensive war: „Es ist wichtig, eine gute Mischung hinten und vorne zu haben. Es war schön für die Offensivspieler, dass endlich mal vier Tore gelungen sind.“ Doch von einer Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt wollte auch der 33-Jährige nichts wissen: „Ich habe hier schon einiges erlebt. Es war immer spannend und deshalb bin ich vorsichtig. Aber wir haben es natürlich selbst in der Hand“, stellte er klar.

Seit fünf Jahren gehört Hornig inzwischen zum Inventar beim DSC. Am Saisonende läuft sein Vertrag zwar aus, doch er ist optimistisch, dass diese Saison nicht die letzte sein wird: „Ich habe sehr gute Gespräche mit dem Verein geführt und gehe davon aus, hierzubleiben. Ich möchte so lange wie es geht spielen und derzeit macht es viel Spaß.“

Angetan zeigte sich der Abwehrspieler auch vom neuen Hybridrasen, auf dem das Team am Freitagvormittag zum ersten Mal trainierte: „Es ist schon ein Unterschied. Man sieht ja gar nicht wirklich, dass da jemand drauf war. Es ist alles sehr eben und das ist für das Spielerische vom Vorteil. Mein erster Eindruck ist gut.“

Weitere Aussagen von Norbert Meier und Manuel Hornig gibt es auch im Arminia-Podcast bei Radio Bielefeld.

Zudem äußert sich Mittelfeldspieler Michael Görlitz in „Anlauf“ auf „ArminiaClubTV“ zum kommenden Spiel:

Berichterstattung DSC – Kaiserslautern

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den 1.FC Kaiserslautern.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Sonntag um 13:30 Uhr das Spiel gegen den 1.FC Kaiserslautern live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch ab sofort einen Liveticker an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir Euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende
  • Sport1, „Hattrick“, 19:00 Uhr bis 20:15 Uhr

Ausgerechnet Przybylko!

Nach drei ungeschlagenen Partien in Serie musste der DSC gegen den 1. FC Kaiserslautern eine unglückliche Niederlage einstecken. Aufgrund eines Tores von Kacper Przybylko in der 70. Minute verlor Arminia vor 18.511 Zuschauern mit 0:1 (0:0).

dsc-kaiserslautern-2016-aktuell (1)Arminias Trainer Norbert Meier hatte seine Mannschaft im Vergleich zum 4:1-Sieg in Sandhausen in der Vorwoche auf zwei Positionen verändert. Julian Börner kehrte in die Innenverteidigung zurück und nahm den Platz von Manuel Hornig ein, Kapitän Fabian Klos lief im Angriff anstelle von Andreas Voglsammer auf. Der DSC erwischte den besseren Start und hatte bereits nach vier Minuten die erste gute Torchance. Michael Görlitz ließ Lauterns Marcel Gaus stehen und flankte von der rechten Seite. Dort kam Klos herangesprintet, Marius Müller im Gäste-Tor konnte den Kopfball von Arminias Nummer 9 jedoch parieren. Kaiserslautern ließ sich allerdings nicht lange bitten und kam zwei Minuten später ebenfalls zur ersten Möglichkeit. Jón Dabi Bödvarsson köpfte nach einer Flanke von Alexander Ring aber über das Gehäuse von Arminias Torhüter Wolfgang Hesl. In der 11. Minute versuchte es Brian Behrendt aus der Distanz, aber auch hier war Müller auf dem Posten. Die Hausherren suchten den Weg nach vorne und wussten auf dem neu verlegten Hybridrasen auch teilweise spielerisch zu überzeugen. In der 13. Minute wurde eine scharfe Hereingabe von Sebastian Schuppan in höchster Not geklärt, im zweiten Versuch ging Seung-Woo Ryu volles Risiko, seine Direktabnahme verfehlte das Ziel allerdings deutlich.

Nach einer Viertelstunde verflachte die Partie ein wenig. Beide Defensivreihen standen sicher und ließen wenig zu – Kaiserslautern wusste sich da zumeist nur durch Fernschüsse zu helfen, die keine Gefahr ausstrahlten. Ryu hatte für den DSC eine weitere Gelegenheit, als er von der linken Seite in den Sechzehner zog und mit rechts abschloss, den Ball aber nicht auf das Tor brachte. Knapper wurde es da schon bei einem Kopfball von Klos nach einer Ecke, bei dem Müller aber erneut zur Stelle war (29.). Vier Minuten später verzeichnete der DSC die bis dato dickste Chance des Spiels. Nach einem Freistoß nach Foul an den auffälligen und agilen Ryu herrschte Durcheinander im Strafraum der Roten Teufel. Der erste Schussversuch von Julian Börner wurde noch abgeblockt, doch den Nachschuss zimmerte Brian Behrendt aus rund 14 Metern mit voller Gewalt auf den Kasten. Müller riss jedoch beide Fäuste nach oben und parierte spektakulär zur Ecke.

dsc-kaiserslautern-2016-aktuell (2)Kurz vor der Pause erhöhte auch der Gast die Schlagzahl und kam binnen zwei Minuten zu drei Chancen. An eine Hereingabe von Gaus von der linken Seite kam Hesl gerade noch so mit den Fingerspitzen heran, sodass der freistehende Bödvarsson nicht einschieben konnte, bei der anschließenden Ecke kam Stipe Vucur an den Ball, köpfte aber vorbei. Eine Minute später parierte Hesl sehenswert gegen einen Kopfball von Bödvarsson. Die letzte Chance vor der Halbzeit gehörte allerdings Arminia: Müller riskierte bei einem scharfen Freistoß von Florian Dick aber Kopf und Kragen und faustete das Spielgerät aus der Gefahrenzone. Somit ging es schließlich ohne Tore in die Halbzeitpause.

Zur zweiten Halbzeit gab es eine Veränderung in der Aufstellung beim DSC: David Ulm kam für Francisco Rodriguez in die Partie. Wie schon im ersten Abschnitt kamen die Bielefelder auch dieses Mal besser ins Spiel. Keine zwei Minuten waren gespielt, als Manuel Junglas Arminias Anhänger beinahe jubeln ließ. Sein Kopfball aus sechs Metern strich aber haarscharf am langen Eck vorbei. Kurz darauf drang Ryu mit einer starken Körpertäuschung in den Kaiserslauterner Sechzehner, verpasste allerdings den Abschluss.

Kaiserslauterns Trainer Konrad Fünfstück reagierte auf den stürmischen Beginn der Bielefelder und brachte Marcus Piossek für Jean Zimmer (55.). Doch gefährlich vor das gegnerische Gehäuse kamen weiterhin nur die Mannen von Norbert Meier. Nach einer starken Aktion von Ulm zog dieser aus 20 Metern einfach mal ab – der Schuss verfehlte das Tor jedoch um einige Meter. Nach einer Stunde wechselte Fünfstück erneut und brachte mit dem Ex-Arminen Kacper Przybylko einen weiteren Angreifer. Markus Karl verließ für ihn das Spielfeld. Kaiserslautern wurde jedoch zunächst auch mit zwei Stürmern nicht gefährlicher und die DSC-Abwehr hielt den Angriffen der Pfälzer souverän Stand.

dsc-kaiserslautern-2016-aktuell (3)Stattdessen war es der DSC, der binnen weniger Minuten zwei Großchancen liegen ließ. Ulm scheiterte nach Zuspiel von Klos an der Fußabwehr von Müller (64.). Noch knapper wurde es drei Minuten später: Nach einer Flanke von Klos kam Börner aus fünf Metern völlig frei zum Kopfball. Das Stadion jubelte schon, doch Börners Abschluss landete am Außenetz– es war zum Haare raufen. Richtig bitter wurde es schließlich in der 70. Minute: Przybylko sorgte mit einem Distanzschuss aus 25 Metern für den ersten Abschluss der Gäste im zweiten Durchgang, Hesl wehrte mit den Fäusten zur Seite ab, doch Kaiserslautern blieb im Ballbesitz. Ruben Jenssen zog eine Flanke vor das Tor, wo der eingewechselte Przybylko völlig frei zum 0:1 einköpfen konnte.

Die Partie war auf den Kopf gestellt und Meier reagierte sofort: Erst kam Christopher Nöthe für den starken Ryu (72.), kurz darauf mit Andreas Voglsammer für Florian Dick ein weiterer Angreifer (75.). Auch die Gäste wechselten zum dritten Mal aus und brachten Lukas Görtler für Bödvarsson. Arminia warf somit in der Schlussviertelstunde alles nach vorne und kam zu einer weiteren aussichtsreichen Gelegenheit. Nach einem Lupfer von Junglas kam Klos aus zehn Metern zum Schuss, drosch den Ball jedoch daneben. Die offensive Ausrichtung gewährte den Gästen allerdings Platz für Konter – so hatte der DSC Glück, als ein Schuss von Przybylko in der 82. Minute an den Pfosten klatschte.

In den letzten Minuten wurde die Partie hitziger. Junglas und Görtler sahen nach einer verbalen Auseinandersetzung jeweils die Gelbe Karte – für Arminias Mittelfeldspieler eine mit Folgen, denn es war die fünfte in dieser Saison. Beim anschließenden Freistoß klärte ein FCK-Abwehrbein der Gäste in höchster Not vor Felix Burmeister. Es war die letzte nennenswerte Aktion im Spiel, denn nach 92 Minuten pfiff Schiedsrichter Frank Willenborg die Partie ab. Trotz eines ordentlichen Spiels stand der DSC letztlich mit leeren Händen da und verlor unglücklich mit 0:1. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt damit aktuell sieben Punkte. Am kommenden Sonntag empfängt Arminia um 13:30 Uhr die SpVgg Greuther Fürth in der SchücoArena.

Stimmen nach dem Spiel gegen Kaiserslautern wie gewohnt auf ArminiaClubTV:

Und hier die Pressekonferenz nach dem Spiel in der SchücoArena:

Stimmen zum Spiel

Ich kann die Enttäuschung der Fans verstehen. Das ist ihr gutes Recht, denn die gehen Woche für Woche ins Stadion und bezahlen Geld dafür. Wir müssen das abhaken, denn nächste Woche haben wir wieder ein Matchballspiel. Mein Kopfball ging leider nur an das Außennetz. Es war ein Spiel zwischen den Strafräumen und ein Fehler von uns wird dann bestraft, sodass wir wieder mit leeren Händen dastehen. Ich bin selber enttäuscht und frustriert, denn wir haben uns viel vorgenommen.

Julian Börner

Kaiserlautern hatte vielleicht mehr Spielanteile, aber wir hatten in meinen Augen die klareren Torchancen und davon müssen wir einfach eine nutzen. Beim Gegentor haben wir schlichtweg gepennt. Nächste Woche müssen wir einfach aggressiver sein, die Tore machen und das Spiel gewinnen.

Felix Burmeister

Trotz der Niederlage waren wir heute absolut auf Augenhöhe mit Kaiserslautern. Kurz vor dem 0:1 müssen wir eigentlich auch selbst in Führung gehen. Dennoch: Insgesamt war das spielerisch mit Sicherheit kein gutes Spiel von uns, aber auch wenn jeder Einzelne unter seinen Möglichkeiten geblieben ist, kann man uns nicht nachsagen, dass wir kämpferisch nicht alles gegeben hätten. Natürlich kann ich verstehen, dass die Leute im Stadion nicht zufrieden waren, aber es bringt wirklich niemanden etwas, wenn man dann im Spiel anfängt zu Pfeifen. Insgesamt hätte ich mir in der Situation lieber mehr Unterstützung gewünscht.

Fabian Klos

In der ersten Halbzeit war das ein Spiel, in dem beide Mannschaften sich zunächst bemüht haben, defensiv gut zu stehen. Nach der Pause haben wir dann ein gänzlich anderes Spiel gesehen. Wir sind gut aus der Kabine gekommen und hatten gleich zu Beginn durch Manuel Junglas eine gute Möglichkeit und etwas Pech. Wenig später, beim Kopfball von Julian Börner, war es dann schon deutlich klarer. Eine solche Torchance musst du einfach auch mal verwerten, gerade in diesen engen Spielen. Beim Gegentor sehen wir beim Zweikampfverhalten schlecht aus und Kaiserslautern nutzt diese Gelegenheit dann natürlich. Trotzdem haben wir auch danach durch Fabian Klos noch eine sehr gute Möglichkeit zum Ausgleich, doch wenn man sowas letzten Endes nicht nutzt, kann man solche Spiele unter dem Strich leider auch nicht gewinnen. So ist es für mich heute eine ärgerliche, vermeidbare und damit auch unnötige Niederlage gewesen.

Norbert Meier

Wir sind natürlich sehr froh, die Hürde Bielefeld gemeistert zu haben. Ich denke, man hat von Beginn an gesehen, dass keine Mannschaft dieses Spiel verlieren wollte. Unser Ziel war es, den Ball flach zu halten und vieles spielerisch zu lösen, da wir wussten, dass Arminia gerade bei hohen Bällen Qualität hat. Das ist uns zum Teil auch ganz gut gelungen. Anschließend machen wir in der zweiten Halbzeit zu einem sehr guten Zeitpunkt das Tor. Unter dem Strich waren das für uns ganz wichtige drei Punkte, sodass wir nun positiv in die nächsten Wochen gehen und zufrieden nach Hause fahren können.

Konrad Fünfstück

DSC Arminia Bielefeld:
Hesl – Dick (75. Voglsammer), Burmeister, Börner, Schuppan – Behrendt, Junglas – Görlitz, Rodriguez (46. Ulm), Ryu (72. Nöthe) – Klos.

1.FC Kaiserslauern:
Müller – Mockenhaupt, Vucur, Ziegler, Gaus – Karl (60. Przybylko), Halfar – Zimmer (54. Piossek), Ring, Jenssen – Bödvarsson (73. Görtler).

Tor:
0:1 (70.) Przybylko.

Gelbe Karten:
Junglas/Bödvarsson, Görtler

Zuschauer:
18.511