DSC Arminia Bielefeld -

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Fr., 11.03.2016 18:30 Uhr

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Arminia den Titel streitig machen

Zu Beginn der Saison musste der 1.FC Nürnberg noch einige Rückschläge (3:6-Auftaktpleite in Freiburg und die Derby-Niederlage gegen Fürth am 7. Spieltag) wegstecken, doch je länger die Saison dauerte, desto besser entwickelte sich der Club und gehört mittlerweile zum Kreis der Aufstiegskandidaten.

Mit dem achten Abstieg aus der Fußball-Bundesliga im Sommer 2014 ist der 1. FC Nürnberg aktueller Rekordabsteiger im Fußball- Oberhaus. Das kurz- bis mittelfristige Ziel lautet somit, sich auch den Titel des Rekordaufsteigers zu sichern, den sich der Club aktuell noch mit Arminia teilt. Nach holprigem Saisonstart mit drei Niederlagen aus den ersten sechs Partien, fing sich das Team von Rene Weiler und legte eine starke zweite Hinrunden-Hälfte hin. Nach fünf Siegen in Folge vor der Winterpause überwinterten die Nürnberger sogar auf Tabellenplatz drei, der zur Aufstiegsrelegation berechtigt.

Die Offensive der Franken gehört zu den torgefährlichsten der zweiten Liga. Alleine 38-mal trafen die Clubber vor der Winterpause. Angeführt wird der Angriff von Guido Burgstaller. Der Österreicher kam vor einem Jahr von Cardiff City zu den Franken und schaffte es auf Anhieb zum Stamm- und Führungsspieler. Dazu befand sich Torwart Raphael Schäfer bis vor dem Spiel beim DSC im goldenen Spätherbst seiner Karriere. Zu Saisonbeginn schien Schäfers Zeit im Nürnberg Tor schon abgelaufen zu sein, doch der 37-Jähriger kämpfte sich zurück und war zwischenzeitlich wieder eine wichtige Größe im Team von René Weiler bis er sich letzte Woche schwer an der Achillessehne verletzte. Im defensiven Mittelfeld ist Patrick Erras einer der Shootingstars in der bisherigen Zweitligasaison. Das Mittelfeld ist mit über neun verschiedenen Torschützen schwer auszurechnen. Die zu Saisonbeginn wacklige Club-Abwehr hat sich ebenfalls im Laufe der Spielzeit stabilisiert.

Schmerzhaft war im Winter der Abgang von Alessandro Schöpf zum FC Schalke 04. Der österreichische Offensivspieler war in den letzten eineinhalb Jahren in Nürnberg ein Leistungsträger. Alleine in der Hinrunde erzielte er sechs Tore und bereitete vier weitere Treffer vor. Als Ersatz wurde der Ungar Zoltan Stieber vom Hamburger SV geholt, der dort nicht mehr richtig zum Zug kam. Dagegen haben Timo Gebhart (Steaua Bukarest), Stefan Kutschke (Dynamo Dresden) und Jakub Sylvestr (SC Paderborn) die Nürnberger im Winter verlassen.

Im Hinspiel sicherten sich die Franken einen Punkt gegen den DSC. Fabian Klos hatte Arminia mit zwei Toren in Führung gebracht, ehe Guido Burgstaller in den Schlussminuten per Doppelpack ausgleichen konnte. Insgesamt gab es das Duell Nürnberg gegen Bielefeld in der zweiten Liga sieben Mal, wobei Arminia nur einmal als Sieger hervorging. Ganz anders die DSC-Bilanz im Oberhaus: Aus 20 Erstliga-Duellen holten die Ostwestfalen zehn Siege, in fünf Spielen wurden die Punkte geteilt und fünfmal gewann der Club.

„Wir brauchen diese Verbissenheit für unser Spiel“

Auf der heutigen Pressekonferenz informierte Cheftrainer Norbert Meier die anwesenden Journalisten über die sportliche Situation der Mannschaft vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg. Auch David Ulm beantwortete die Fragen der Presse.

Für die morgige Begegnung wird Trainer Norbert Meier auf Tom Schütz (Innenbandverletzung im Knie) und Daniel Brinkmann (krank) verzichten müssen. Fabian Klos hat seine leichte Blessur aus dem Bochum-Spiel auskuriert und steht ebenso wie Brian Behrendt (nach Krankheit) wieder zur Verfügung.

„Es war ein kampfbetontes Spiel gegen einen guten Gegner, der nicht umsonst oben in der Tabelle steht. Aber wir haben wieder viele unserer Tugenden gezeigt, die uns stark machen und die dazu geführt haben, dass wir mit allen Mannschaften in dieser Liga mithalten können“, fasste DSC-Trainer Norbert Meier das vergangene Spiel gegen den VfL Bochum (2:2) zusammen. „Traurig müssen wir jetzt nicht sein, dass wir in letzter Sekunde durch eine zweifelhafte Entscheidung nicht gewonnen haben“, erklärte der Coach weiter, „sondern mitnehmen, dass die Mannschaft da war und sehr verbissen gearbeitet hat.“ Mit Manuel Hornig und Felix Burmeister kamen dabei zwei Spieler zum Einsatz, die zuletzt etwas weniger Einsatzzeit auf ihrem Konto hatten. „Wir brauchen alle Spieler hier, das habe ich immer gesagt und das war auch keine Floskel von mir. Natürlich kommt da auch immer ein gewisser Grad an Enttäuschung auf, wenn man mal länger nur auf der Bank sitzt und nicht spielt. Aber ich nehme die Spieler immer zur Seite und rede mit ihnen“, so der Coach.

Der 1. FC Nürnberg reist morgen mit einer Serie von zuletzt 15 Ligaspielen ohne Niederlage im Gepäck an und stellt zudem mit 25 Toren die gefährlichste Offensive in der Fremde. „Nürnberg ist mittlerweile davon weggekommen, nur um den dritten Platz zu spielen. Die sind ein Kandidat für die ersten beiden Plätze“, lobte Norbert Meier den Tabellendritten. Bange machen gilt trotzdem nicht. „Wir fangen jetzt nicht damit an, zu sagen, wir holen unsere Punkte gegen andere Mannschaften. Morgen ist wieder ein Spiel und darauf liegt der ganze Fokus“, so Meier, der die 30-Punkte-Marke möglichst schnell knacken möchte.

Zu der Frage, wie seine Elf Nürnberg Probleme bereiten will, sagte er: „Wir brauchen neben dem Willen Fußball zu spielen, die Verbissenheit aus dem Bochum-Spiel. Die Gier, Zweikämpfe gewinnen zu wollen und unser kompaktes Auftreten hat uns immer wieder ausgezeichnet. Wenn wir das als Team auf den Platz bringen, bereiten wir allen Mannschaften in der Liga Schwierigkeiten. Wenn wir nur Fußball spielen wollen, dann gibt es sicherlich stärkere Mannschaften. Das müssen wir immer wissen“, so Meier. Der DSC-Coach ist aber von seinem Team überzeugt: „Wir haben eine gute Mannschaft und wenn wir auf uns schauen und unsere Dinge umsetzen, dann werden wir die nötigen Punkte holen.“

Mittelfeldspieler David Ulm brauchte ein paar Stunden, um den späten Ausgleich gegen Bochum zu verarbeiten, „doch dann haben wir in der Mannschaft dahinter schnell einen Haken gemacht und konzentrieren uns voll auf Nürnberg.“ Zum kommenden Gegner meinte der Mittelfeldspieler: „Nürnberg steckt mitten im Aufstiegskampf und muss bei uns gewinnen, um da oben dranzubleiben. Die wollen und werden das Spiel machen am Freitag. Wir müssen gut stehen, unsere Konter sauber ausspielen und dann wollen wir mit den Fans im Rücken auch in diesem Duell etwas mitnehmen.“ Ulm schaut zwar auf die Tabelle, lässt sich davon aber nicht verrückt machen. „Wir haben letztes Jahr schon immer von Spiel zu Spiel geschaut und konzentrieren uns jetzt nur auf die nächste Aufgabe. Wenn du als Mannschaft deine Leistung abrufen kannst, hast du in dieser Liga gegen jeden Gegner eine Chance.“

Das Trikot, das David Ulm in Bochum getragen hat, wird momentan versteigert. Hier könnt ihr mitbieten.

Weitere Aussagen von Norbert Meier und David Ulm gibt es auch im Radio Bielefed-Podcast.

In „Anlauf“ auf „ArminiaClubTV“ äußert sich zudem Felix Burmeister zum Duell gegen den Club:

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Berichterstattung DSC – Nürnberg

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den 1.FC Nürnberg.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Freitag um 18:30 Uhr das Spiel gegen den 1.FC Nürnberg live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch ab sofort einen Liveticker an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir Euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende
  • Sport1, „Hattrick“, 22:15 Uhr bis 23:30 Uhr

Nürnberg bestraft DSC-Fehler eiskalt

Arminia verliert das Freitagabendspiel gegen den Club mit 0:4 (0:0).

Arminas Coach Norbert Meier baute im Vergleich zum 2:2 gegen den VfL Bochum seine Doppel-Sechs komplett um. Für Tom Schütz (Knieverletzung) und Manuel Junglas (Bank) rückten Felix Burmeister sowie Brian Behrendt (nach Krankheit) in die Startelf.

In den bisherigen sechs Spielen des neuen Jahres musste Arminia stets den ersten Gegentreffer im Spiel hinnehmen. Dieses Abo auf 0:1-Rückstände sollte gegen den 1. FC Nürnberg abbestellt werden und an der Umsetzung arbeiteten die Spieler von Norbert Meier von Anpfiff an. Arminia gewann viele Zweikämpfe, stand eng am Mann und attackierte den Spielaufbau der Nürnberger immer wieder erfolgreich mit aggressivem Pressing. Nur in der siebten Minute wurde es kurz einmal brenzlig, als eine abgefälschte Flanke von Nürnbergs Rechtsverteidiger Miso Brecko durch den Strafraum segelte und DSC-Keeper Wolfgang Hesl sich ganz schön strecken musste, um den Ball aus dem Fünfer zu bugsieren.

Dann aber war der DSC an der Reihe: Christoph Hemlein steckte den Ball auf den durchgestarteten David Ulm durch und wurde von Dave Bulthuis gelegt. Sehr zum Unmut der Arminen-Fans pfiff Schiedsrichter Martin Petersen den Freistoß und nahm den alleine vor dem Tor stehenden Ulm den vielversprechenden Vorteil (9. Minute). Den Freistoß nahm sich Brian Behrendt an und setzte den Ball, von einem Nürnberger noch leicht abgefälscht, aus über 20 Metern haarscharf rechts vorbei. Die darauffolgende Ecke bot gleich die nächste Möglichkeit zur Führung: Christopher Nöthe kam im Gewusel ans Spielgerät, schloss ab und Patrick Rakovsky konnte im FCN-Tor zunächst abwehren. Der Ball blieb aber heiß und David Ulm setzte einen Schuss aus 15 Metern über die Querlatte.

Auf der anderen Seite war Hesl bei einem artistischen Seitfallzieher von Sebastian Kerk gefordert (23.). Dass hier der Tabellendritte gegen den Dreizehnten spielte, war dem Spiel überhaupt nicht anzumerken. Im Gegenteil: Der DSC verteidigte mit viel Leidenschaft und drängte den FCN immer wieder tief in die eigene Hälfte. Torchancen ließen so nicht lange auf sich warten. Ulm schirmte einen zuvor geklärten Ball aus dem Nürnberger Strafraum schön ab, Christopher Nöthe konnte so frei abschließen, doch Nürnbergs Rakovsky bekam seine Fäuste gerade so noch hoch und konnte parieren (27.).  Zwei Minute später kam Nöthe aus gleicher Position zum Abschluss, diesmal sauste das Spielgerät hauchscharf über das Tor.

Kurz vor der Pause wurde es hektisch, nachdem Börner mit einem schönen Pass in die Gasse die Nürnberger Viererkette aushebelte und Nöthe auf die Reise schickte. Arminias Nummer 18 und der aus seinem Tor eilende Rakovsky erreichten gleichzeitig den Ball und es kam zum Zusammenprall. Nöthe musste – nachdem er zuvor noch unnötig vom FCN-Keeper angegangen worden war – anschließend etwas länger behandelt werden, konnte aber weitermachen. Kurz darauf war Pause, in die die Südtribüne ihr Team mit zufriedenen „Arminia“-Sprechchören verabschiedet.

dsc-nürnberg-2016-aktuellOhne Wechsel, dafür mit dem gleichen Engagement wie in der ersten Hälfte startete Arminia in den zweiten Abschnitt. Und auch die erste gefährliche Aktion gehörte der Meier-Elf. Eine Freistoß-Flanke von Florian Dick landete nach einer Faustabwehr von Rakovsky bei Manuel Hornig, der knapp verzog (49.). Hinten stand Arminia weiter stabil – bis zur 61. Minute. In der eigenen Hälfte ließ sich Fabian Klos in einem Zweikampf verwickeln und verlor den Ball. Über Niclas Füllkrug schaltete der FCN schnell um, Sebastian Kerk tauchte alleine vor Hesl auf und überwand den DSC-Keeper zum 0:1.

Ein unglückliches Gegentor für Arminia, zumal kurz darauf der nächste Rückschlag verkraftet werden musste. Keine drei Minuten nach der Führung schickte Guido Burgstaller mit einem Pass Niclas Füllkrug in den DSC-Strafraum, der im Laufduell mit Hornig kurz vor der Außenlinie zu Fall kam. Schiedsrichter Petersen wertete diese Aktion als Notbremse und zeigte erst auf den Punkt und dann Rot für den Arminen-Verteidiger. Eine Fehlentscheidung, wie auch die TV-Bilder belegten, denn Füllkrug war Hornig in die Hacke gelaufen. Den Elfmeter verwandelte der Gefoulte selbst zum 0:2, wobei Hesl den Schuss ins linke Eck fast noch erreicht hätte. Beinahe wäre den Nürnbergern sogar das dritte Tor binnen sechs Minuten gelungen, doch Hanno Behrens setzte den Ball nach einer flach ausgeführten Ecke nur auf die Latte (67.).

Tortz des 0:2 und der Unterzahl gaben sich die Arminen aber noch lange nicht geschlagen. Felix Burmeister übernahm nun den Part für Hornig in der Innenverteidigung und der DSC suchte weiter den Weg nach vorne. Nöthe tankte sich in den Strafraum, umkurvte Miso Brecko, der mit einer Hand am DSC-Trikot zog –  die Pfeife von Petersen blieb diesmal aber überraschend stumm (69.). Der DSC blieb in Person von Nöthe weiter dran. Sein Drehschuss aus knapp 20 Metern konnte Rakovsky gerade so noch um den Pfosten lenken. Im Gegenzug lief Burgstaller alleine auf Hesl zu, der das 0:3 mit toller Reaktion verhinderte.

Meier brachte Francisco Rodriguez für David Ulm und Fabian Klos hatte zehn Minuten vor dem Ende die große Doppelmöglichkeit zum Anschlusstreffer. Erst wurde der Stürmer schön im Strafraum freigespielt und nagelte das Leder aus der Drehung per Volleyabnahme an die Latte. Keine Zeigerumdrehung später schloss Klos erneut ab, diesmal konnte der FCN-Keeper Rakovsky mit einer Parade klären. Arminias Kämpferherz sollte an diesem Abend nicht belohnt werden. Stattdessen erzielte Guido Burgstaller in der 89. Spielminute nach einem Konter das 0:3, Hanno Behrens erhöhte in der Nachspielzeit auf 0:4. Dann war Schluss und die Arminen wurden trotz der klaren Niederlage mit Applaus vom tollen Bielefelder Publikum in den Abend verabschiedet.

Die Stimmen nach dem Spiel auf ArminiaClubTV:
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Und hier die Pressekonferenz nach dem Spiel:
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Stimmen zum Spiel

Wir haben lange Zeit ein gutes Spiel gezeigt. Dann haben wir einen einfachen Fehler im Aufbauspiel gemacht, der gleich bestraft wurde. Bis dahin ist unser Plan aber aufgegangen. Zwar haben wir nach dem Gegentreffer noch einmal alles probiert, aber Nürnberg hat eine hohe Qualität gezeigt. Wir müssen jetzt einfach unsere Spiele gewinnen und 40 Punkte holen.

Stephan Salger

Wir hatten alles im Griff, aber dann haben wir einen Fehler gemacht, den Nürnberg eiskalt ausgenutzt hat. Wir haben zwar zum Ende noch einmal alles versucht, aber letztendlich war es schwierig mit zehn Mann gefährlich zu werden. Hinten müssen wir uns natürlich besser anstellen. In München wartet nun ein Sechs-Punkte-Spiel auf uns.

Brian Behrendt

Diese Niederlage hätte nicht sein müssen. Bei diesem Ergebnis haben wir uns unter Wert verkauft. Fußball ist ein Fehlerspiel und leider habe ich vor dem 0:1 diesen unnötigen Ballverlust, der eiskalt bestraft wird. Deswegen steht Nürnberg halt da oben, weil sie unsere Fehler heute eiskalt ausgenutzt haben. Bis zum 0:1 haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht und waren auch in Unterzahl lange Zeit noch gleichwertig. Wir müssen jetzt aber die Köpfe schnell wieder hochbekommen, denn es stehen zwei wichtige Spiele für uns an.

Fabian Klos

Wir waren von Anfang an hellwach und 60 Minuten gut in der Partie. In einem ausgeglichenen Spiel hatten wir auch Möglichkeiten für ein Tor. Beide Mannschaften haben nach vorne gespielt. Ein individueller Fehler und die Szene zum 0:2 haben das Spiel dann entschieden. Die Mannschaft hat sich anschließend gewehrt und hatte auch noch gute Chancen. Das Ergebnis ist zu hoch, aber wir sollten dann auch unser gutes Torverhältnis beibehalten und keine Tore verschenken. Außerdem sind wir bei Entscheidungen des Schiedsrichters im Moment auch nicht gerade beseelt.

Norbert Meier

Wenn man 4:0 in Bielefeld gewinnt, ist das ein hervorragendes Ergebnis, aber es ist sicherlich zu hoch ausgefallen. Das Spiel war 60 Minuten ausgeglichen, beide Teams hätten das 1:0 machen können. Wir sind dann etwas besser aus der Halbzeit gekommen, ehe der Elfmeter das Spiel entschieden hat. Was folgte gefiel mir weniger: Bielefeld hatte in Unterzahl noch einige Großchancen.

René Weiler

DSC Arminia Bielefeld:
Hesl – Dick, Hornig, Börner, Salger – Behrendt, Burmeister – Hemlein (63. Görlitz), Ulm (77. Rodriguez), Nöthe – Klos.

1.FC Nürnberg:
Rakovsky – Brecko, Margreitter, Bulthuis, Sepsi – Kerk (72. Petrak), Behrens, Erras, Leibold (85. Hovland) – Füllkrug (78. Blum), Burgstaller.

Tore:
0:1 (61.) Kerk, 0:2 (65., Foulelfmeter) Füllkrug, 0:3 (88.) Burgstaller, 0:4 (90.) Behrens.

Gelbe Karten:
Hemlein/Bulthuis

Rote Karte:
Hornig (64.)

Zuschauer:
15.003