DSC Arminia Bielefeld -

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So., 14.05.2017 15:30 Uhr

DSC Arminia Bielefeld(2)
Eintracht Braunschweig (0)

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Mit Konstanz zum Aufstieg?

Das letzte Heimspiel der Saison bestreitet der DSC gegen den Aufstiegsaspiranten Eintracht Braunschweig. Der Verein steht dank Trainer Torsten Lieberknecht vor allem für Konstanz und hat in dieser Saison ein großes Ziel vor Augen: Den Aufstieg in die erste Liga.

Eintracht Braunschweig steht für Konstanz – und das vor allem wegen Trainer Torsten Lieberknecht. Erst vor kurzem feierte er sein zehnjähriges Jubiläum als Chefcoach bei den „Löwen“ und ist somit eine echte Ausnahme bei der hohen Fluktuation im Fußball-Trainergeschäft. Zu dieser außergewöhnlichen Beziehung und dem jahrelangen, gegenseitigen Vertrauen zwischen Verantwortlichen und Coach stellte Braunschweigs Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt einmal einen interessanten Vergleich auf: „Es scheint so wie bei guten Weinen zu sein: Je länger, desto reifer!“

Diese Aussage scheint zutreffend, denn der Reifeprozess lässt sich auch an der sportlichen Entwicklung des Vereins seit dem letzten Abstieg aus der Ersten Bundesliga erkennen: Nachdem sich die Braunschweiger Verantwortlichen nach dem Abstieg 2014 mit Sicherheit einen schnellen Wiederaufstieg gewünscht hatten, landeten sie in ihrer ersten Zweitliga-Saison zunächst „nur“ auf Tabellenplatz sechs. In der Spielzeit darauf lief es – zumindest in Anbetracht der Tabelle – noch schlechter: Der BTSV belegte am Ende den achten Rang des Tableaus. Der Aufschwung folgte dann aber in der aktuellen Spielzeit und zeigt, wie wirkungsvoll kontinuierliche Arbeit sein kann: Von Beginn an spielte Braunschweig um die Aufstiegsränge mit und belegte sogar seit dem dritten Spieltag der Saison zunächst unangefochten Tabellenplatz eins. Erst am 15. Spieltag schaffte es der VfB Stuttgart, den BTSV von dieser komfortablen Position zu „vertreiben“. Seither steckt auch Braunschweig noch intensiver als zuvor im Kampf um die Aufstiegsränge und muss sich immer aufs Neue beweisen.

Gegen Arminia gelang den Löwen in der Hinrunde ein 3:2-Erfolg vor heimischem Publikum. Die Tore für Braunschweig schossen Christoffer Nyman und Domi Kumbela (2), der in dieser Spielzeit auch der Toptorjäger des BTSV ist. Insgesamt zwölf Treffer stehen auf seinem Konto, Sturmkollege Nyman folgt mit elf Treffern. Bei seinem Gastspiel in der SchücoArena jedoch wird der DSC alles geben, um ihn in der Torjägerliste nicht weiter aufsteigen zu lassen – denn auch in Bielefeld hat man ein klares Ziel vor Augen: Den Klassenerhalt.

Der Vertrag von Lieberknecht bei der Eintracht hat übrigens eine Laufzeit bis 2020. Dass er keine Ausstiegsklausel beinhaltet, ist nicht unbedingt branchenüblich. Lieberknecht jedoch hatte dazu eine ganz klare Meinung: „Wenn ich ein Haus baue und einen Kredit aufnehme, kann ich auch nicht sagen: Ich zahle jetzt nicht mehr. Ich weiß, dass das im Profifußball oft anders läuft. Aber ich bin da, wie ich bin, und will auch so bleiben.“

„Ich will gewinnen!“

Die letzte Pressekonferenz vor einem Zweitliga-Heimspiel in dieser Saison bestritten heute wie gewohnt Cheftrainer Jeff Saibene und dazu Arminias Mittelfeldspieler Reinhold Yabo.

In der kommenden Partie gegen Eintracht Braunschweig muss Cheftrainer Jeff Saibene auf Daniel Davari (Krankheit), Manuel Hornig (Sprunggelenksprobleme), Brian Behrendt (Gelbsperre) und den Langzeitverletzten Christopher Nöthe verzichten. Der Coach begann die Pressekonferenz mit der Analyse des kommenden Gegners: „Fußballerisch spielen sie in der ganzen Saison keinen attraktiven Fußball, aber sie sind sehr effizient. Sie haben schnelle und gute Konterspieler und spielen oft abwartend und auf Konter – da wird sich am Sonntag nicht viel ändern.“ Zudem fügte Saibene hinzu: „Ich habe gegen Union Berlin wahrgenommen, dass bei ihnen viel über die Einstellung, den Kampf und die Präsenz läuft. Aber es hängt davon ab, wie wir auftreten werden. Wir werden unsere Chancen bekommen.“

Der positiv gestimmte Coach sagte über die Trainingswoche, dass sie gut gewesen sei. Das ausgegebene Ziel für Sonntag sei es, wie in den Heimspielen gegen Düsseldorf und Stuttgart aufzutreten und „mutig, aufsässig und dynamisch nach vorne zu spielen sowie wenige Konter zuzulassen.“ Zudem ist eines unumstritten: „Es muss unser Ziel sein, das Spiel zu gewinnen. Wenn wir die letzten beiden Spiele gewinnen, können wir uns vielleicht sogar ohne Relegation retten. Das muss unser Ziel sein – alles andere müssen wir ausblenden“, so Saibene. Die Videoanalyse unter der Woche sei wichtig gewesen, um den Spielern vor Augen zu führen, warum es am Ende in Bochum nicht für drei Punkte gereicht habe. Konditionell habe sein Team definitiv kein Problem – denn sowohl im Bochum-Spiel, als auch bei nahezu allen anderen Partien sei der DSC mehr Kilometer gelaufen als der Gegner. Die Zwischenergebnisse möchte der Cheftrainer am Wochenende auf der Anzeigetafel nicht eingeblendet sehen, denn „wir müssen uns ausschließlich auf uns konzentrieren.“

union-dsc-2017-6-YaboReinhold Yabo berichtete indes von seinen Erfahrungen in Fußball-Drucksituationen: „Man weiß, dass sehr viel auf dem Spiel steht – es geht um so viel mehr, als einer Verletzung aus dem Weg zu gehen. Es geht darum, den Klassenerhalt  zu schaffen. Und je enger es wird, desto mehr schaut man natürlich auch mal auf die Tabelle. Das ist ein natürlicher Prozess: Man schaut und rechnet sich die möglichen Ausgänge aus. Aber letztendlich heißt es dann doch wieder, den nächsten Gegner vor Augen zu haben.“ Zudem sei es wichtig, das negative Erlebnis der vergangenen Woche schnell aus den Köpfen zu bekommen. „Das ist doch das Schöne am Fußball: Dass du gar nicht erst lange mit der Vergangenheit hadern kannst, weil schon der nächste Gegner vor der Tür steht“, erklärte Arminias Offensivmann.

Er sehe durchaus Stellschrauben, die beim DSC gedreht werden könnten. „Aber wenn man die letzten Spiele und vor allem das gegen Stuttgart gesehen hat, hat man auch gesehen, dass wir in der Lage sind, über lange Strecken mitzuhalten und ein gutes Spiel zu machen. Dann gibt es aber auch Situationen, wo die Räume größer werden – in den Situationen haben wir es bisher verpasst, den Druck hochzuhalten. Und das müssen wir am Sonntag ändern.“ Auch für ihn steht am Wochenende eines fest: „Ich bin Fußballer mit Leib und Seele und deshalb bin ich auch zu Arminia gekommen: Um Fußball zu spielen. Und es ist immer wieder ein tolles Gefühl, auf dem Platz zu stehen und zu kicken. Wir spielen Fußball, um zu gewinnen. Und ich will auch am Sonntag das Spiel gewinnen – das ist ganz klar.“

Weitere Aussagen von Saibene und Yabo gibt es im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich zudem Keanu Staude zum kommenden Spiel:

Berichterstattung DSC – Braunschweig

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen Eintracht Braunschweig.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Sonntag um 15:30 Uhr das Spiel gegen Eintracht Braunschweig in der SchücoArena live zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende
  • Sport1, „Hattrick“, 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr

6:0 – Wenn alle Knoten platzen!

Was für ein Spiel! Im Kampf um den Klassenerhalt setzte Arminia heute alle Kräfte frei, spielte sich den Frust der letzten Wochen von der Seele und besiegte den Aufstiegsaspiranten Eintracht Braunschweig mit 6:0 (2:0).

Im Vergleich zum 1:1-Unentschieden beim VfL Bochum wechselte DSC-Cheftrainer Jeff Saibene auf einer Position: Statt des gelb-gesperrten Brian Behrendt spielte Stephan Salger in der Innenverteidigung. Bis zur ersten richtigen Torchance dauerte es aufgrund disziplinierter Abwehrleistungen 13 Minuten – doch die saß: Youngster Keanu Staude setzte sich gegen gleich drei Gegenspieler durch und spielte den Pass von links in den Rückraum, wo Jan Hochscheit unglücklich an den Ball kam. In bester Slapstick-Manier kullerte der Ball in den Kasten, da Braunschweig-Keeper Jasmin Fejzic in die andere Richtung des Tores unterwegs war. 1:0 für den DSC!

dsc-braunschweig-2017-aktuell-1Bis zur nächsten wirklich nennenswerten Chance brauchte es erneut zehn Minuten, aber erneut war Arminia eiskalt und effektiv: Eine verloren geglaubte Ecke landete bei Florian Hartherz, der den Ball zurück in den Strafraum der Eintracht beförderte. Andreas Voglsammer leitete per Kopf in den Rückraum zu Julian Börner weiter, der mit links draufhielt und das 2:0 markierte. Braunschweig meldete sich nach einer guten halben Stunde offensiv an: In der 34. Minute konnte der DSC eine Szene im Strafraum nicht sofort klären, sodass die Braunschweiger zweimal die Möglichkeit zum Abschluss bekamen, doch letztendlich bereinigte Florian Dick die unübersichtliche Szene. Ganz knapp am rechten Pfosten vorbei ging zwei Minuten vor der Pause ein Schuss von Reinhold Yabo: Er kam zunächst ungestört nur wenige Meter vor dem Eintracht-Kasten zum Abschluss und schloss mit dem linken Fuß seitwärts ab. Am Ende der ersten Hälfte standen dann mehr Ballbesitz, die höhere Passquote und mehr Torschüsse seitens Arminia, die ihre Chancen effektiv nutzten und die Eintracht im Zaum hielten. So ging es mit der verdienten 2:0-Führung zur Pause in die Kabinen.

Zur zweiten Hälfte wechselte Braunschweigs Chefcoach Torsten Lieberknecht mit Quirin Moll und Julius Biada gleich zwei Spieler ein, um das Spiel seiner Mannschaft zu beleben. Das gelang aber nicht – weiterhin war es der DSC, der immer wieder mutig Nadelstiche setzte. Einen Abschluss wagte in der 55. Minute Andreas Voglsammer, als er halblinks im Strafraum flach abzog, allerdings nur das Außennetz traf. Auch eine Ecke landete auf dem Kopf von Manuel Prietl, der den Ball scharf Richtung Eintracht-Tor brachte und knapp verfehlte (57.). Ebenso versuchte sich Florian Dick drei Minuten später aus 25 Metern halbrechts im flachen Abschluss Richtung Braunschweiger Kasten, Torhüter Fejzic hielt aber souverän.

Ein bärenstarker Reinhold Yabo veredelte eine insgesamt tolle Leistung dann in der 65. Minute, als er bei einem Konter von Christoph Hemlein den Ball genau in den Fuß gepasst bekam und am gegnerischen Torhüter vorbei einnetzte – 3:0 für den DSC. Wahnsinn! Und als wäre das nicht genug, schlug Yabo zwei Minuten danach erneut zu: Per Kopf nutzte er eine Vorlage von Voglsammer, der Ball ging an den linken Innenpfosten und von da aus zum 4:0 ins Tor.

dsc-braunschweig-2017-aktuell-2In diesen Momenten ging es Schlag auf Schlag: Tom Schütz setzte Keanu Staude herrlich mit der Hacke ein, der startete ein Solo und schlenzte das Spielgerät traumhaft aus halblinker Position in den rechten oberen Torwinkel (71.). Der DSC spielte munter weiter und Yabo machte seinen Hattrick perfekt: In der 76. Minute stand er nach einer Ecke von Tom Schütz und der Kopfballverlängerung von Michael Görlitz wieder frei vor dem gegnerischen Gehäuse und versenkte per Kopf zum sechsten Treffer für Arminia. In der 89. Minute bekam Arminia noch einmal eine Chance durch den eingewechselten Fabian Klos, der aus der Drehung mit rechts aus 16 Metern abzog und nur knapp am linken Pfosten vorbei zielte.

So endete eine unfassbar starke Leistung mit einem 6:0-Kantersieg für den DSC. Ein Spiel, das alle Arminen sicher nicht vergessen werden. Dem DSC gelang damit vorerst der Sprung auf Platz 15 – der direkte Klassenerhalt soll nun am 34. Spieltag bei Dynamo Dresden eingetütet werden.

Die Stimmen zum Spiel auf ArminiaClubTV:

Die Pressekonferenz nach dem Spiel auf ArminiaClubTV:

Stimmen zum Spiel

Wir haben keine Torchancen zugelassen, haben immer nach vorne gespielt und tolle Tore herausgespielt. Wir wollten aus den letzten Schlussphasen lernen und haben heute immer weitergemacht, das war der entscheidende Punkt. Es wird bis zum letzten Spieltag gehen, wir müssen in Dresden noch einmal eine Top-Leistung abrufen, dort den Dreier holen und dann wären wir durch. Ein 6:0-Sieg mit solch einer Leistung bringt natürlich mental einen enormen Schub. Das müssen wir noch einmal auf den Platz kriegen.

Florian Hartherz

Das ist unfassbar, dass wir heute 6:0 gewonnen haben. Wir dürfen uns freuen, müssen jetzt aber auch nach Dresden schauen und da nochmal die gleiche Leistung zeigen. Man braucht auch beim ersten Tor und im Abstiegskampf das Quäntchen Glück – das hatten wir heute. Wir haben unseren Plan ganz strikt durchgezogen und genau das war das Wichtige. Wir haben unsere Torchancen dieses Mal genutzt, so können wir weitermachen. Beim Tor habe ich an nichts mehr gedacht und es einfach nur genossen.

Keanu Staude

Wir haben alle daran geglaubt, dass wir heute einen großen Schritt machen können und wir haben es geschafft, das auch auf den Platz zu bringen. Der Gegner ist irrelevant – wir wissen von unseren Stärken und sind die letzten Spiele eigentlich immer super ins Spiel gekommen. Wir haben sonst den Sack nicht zugemacht, konnten heute aber noch einmal eine Schippe drauflegen, deshalb haben wir gewonnen. Jeder Einzelne war sich bewusst, um was es geht und wir haben das angenommen und uns dagegen gewehrt. Jeder Einzelne hat heute seinen Job mehr als hundertprozentig erfüllt und deswegen waren wir besser und haben verdient gewonnen. Das Endspiel findet nächste Woche statt. Es liegt in unserer eigenen Hand, wir werden uns gut vorbereiten und wir wissen aber auch, dass nächste Woche das alles entscheidende Spiel ist.

Reinhold Yabo

Das Ergebnis ist völlig verdient. Wir wollten gewinnen und dass es so ausgegangen ist, ist in unserer Situation super, denn wir haben auch noch was für das Torverhältnis und den Kopf getan. Die Fans haben uns super unterstützt. Ich habe so viel erlebt im Fußball – wir haben heute einen wichtigen Schritt gemacht, müssen uns jetzt aber mit allem, was wir haben, in Dresden reinhauen.

Tom Schütz

Wir haben zuletzt oft unsere Leistung nicht über 90 Minuten abgerufen und uns nicht belohnt, darauf wollten wir uns heute konzentrieren. Die Jungs haben das dann hervorragend umgesetzt. Für so ein Ergebnis brauchst du natürlich auch ein bisschen Glück, es lief wirklich viel für uns. Wir haben aber noch nichts erreicht: Nächste Woche haben wir ein wichtiges und schweres Spiel in Dresden, das wir unbedingt gewinnen wollen.

Jeff Saibene

Gratulation an Bielefeld, das war hochverdient! Wir waren heute nicht existent, der Kopf hat heute nicht mitgespielt. Wir müssen das intern analysieren und wieder aufstehen. Wir verlieren zusammen und wir gewinnen zusammen, ich werde niemanden an die Wand nageln. Wir haben noch was vor.

Torsten Lieberknecht

DSC Arminia Bielefeld:
Hesl – Dick, Börner, Salger, Hartherz – Prietl, Schütz – Hemlein (72. Görlitz), Yabo (79. Ulm), Staude – Voglsammer (75. Klos).

Eintracht Braunschweig:
Fejzic – Kijewski, Decarli, Valsvik, Reichel – Boland (46. Moll) – Omladic, Hernandez (46. Biada) – Hochscheidt – Kumbela, Nyman (79. Schulze).

Tore:
1:0 (14., Eigentor) Hochscheidt, 2:0 (24.) Börner, 3:0 (65.) Yabo, 4:0 (67.) Yabo, 5:0 (71.) Staude, 6:0 (76.) Yabo.

Gelbe Karten:
Dick/Boland, Decarli

Zuschauer:
24.138