DSC Arminia Bielefeld -

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So., 18.12.2016 13:30 Uhr

DSC Arminia Bielefeld(0)
SG Dynamo Dresden (1)

GegnerinfosPK-BerichtBerichterstattungSpielberichtStimmenDaten

Die SGD ist im Aufwind

Im letzten Spiel der Hinrunde trifft Arminia in der SchücoArena auf die SG Dynamo Dresden. Der Aufsteiger hat sich schnell in der zweiten Liga eingelebt und bereits den einen oder anderen etablierten Ligakonkurrenten geärgert.

Es war definitiv eine positive Hinrunde für Dynamo Dresden: Der Zweitliga-Aufsteiger zeigte sich insgesamt stabil, überraschte unter anderem mit einem 5:0-Kantersieg gegen den VfB Stuttgart und findet sich folgerichtig in der ersten Hälfte der Tabelle wieder. In Anbetracht der Tatsache, dass in der vergangenen Zweitliga-Saison 33 Punkte für den Nicht-Abstieg genügten und die Dresdener bereits jetzt 24 Punkte auf ihrem Konto zählen, dürfte das Saisonziel Klassenerhalt bei halbwegs konstanter Leistung in der Rückrunde zu erreichen sein.

Dynamo hat in der Hinrunde immer wieder überrascht und unter anderem gegen die Top-Mannschaften von Eintracht Braunschweig (3:2), Hannover 96 (2:0) und den VfB Stuttgart (5:0) gewonnen. Alleine gegen den VfB erzielte Offensivspieler Akaki Gogia, der vor der Saison vom englischen FC Brentford ausgeliehen wurde, zwei Tore. Dresden hat für den Offensivmann zum Ende der Spielzeit eine Kaufoption, Gogia wollte sich auf der vereinseigenen Homepage aber noch nicht konkret zu seinen Zukunftsplänen äußern: „Was über das Saisonende hinaus passieren wird, weiß ich jetzt noch nicht. Eines steht fest – ich fühle mich hier in Dresden bei Dynamo sehr, sehr wohl“, erklärte der 24-Jährige. Was das Erfolgsrezept seines Teams ist, konnte er hingegen ohne Probleme beantworten: „Wir spielen unheimlich mutigen und selbstbewussten Fußball. Jeder sieht, wie wir immer wieder versuchen, uns von hinten heraus zu spielen und dabei immer spielerische Lösungen suchen. Es hat sich eine Selbstverständlichkeit in der Mannschaft entwickelt, die jedem Gegner klar macht: Wir haben keine Angst, sondern vertrauen unserem Spiel“, erklärte er im Interview. Dennoch warf er ein: „Das ist natürlich eine Momentaufnahme, aber wir als Team geben alles, damit es möglichst lange so bleibt.“

Gestrauchelt ist Dynamo bisher nur im DFB-Pokal – und das gegen den DSC. Mit einem 1:0-Sieg durch ein Tor von Christoph Hemlein setzte sich Arminia in der zweiten Runde des deutschen Pokalwettbewerbs durch und bewies bis zum Ende der Begegnung Nervenstärke. Die wird auch in der kommenden Partie wieder gefragt sein, denn Dresden lässt es sich momentan nicht nehmen, der Reihe nach die Teams der zweiten Liga zu ärgern. Einzig gegen die Mitaufsteiger aus Würzburg (2:2) und Aue (0:3) tat man sich bisher überraschend schwer. In Meisterschaftsspielen trafen der DSC und die SGD zuletzt 2014/2015 in der 3. Liga aufeinander. Das Hinspiel in Bielefeld gewann der DSC mit 4:1, das Rückspiel in Dresden die SGD mit 2:0.

„Gieriger sein als der Gegner“

Vor dem letzten Heimspiel der Hinrunde gegen Dynamo Dresden traten heute sowohl Cheftrainer Jürgen Kramny, als auch DSC-Kapitän Fabian Klos bei der Pressekonferenz vor die Journalisten. Sie informierten über die personelle Lage sowie die Erwartungen an die kommende Partie.

Zu Beginn der Pressekonferenz beklagte Jürgen Kramny zunächst die dritte Schulterverletzung der Hinrunde: „Manuel Prietl fällt erst einmal für lange Zeit aus. Das ist bitter, weil er zuletzt eine wichtige Rolle gespielt hat“, so der Cheftrainer. Neben seinem österreichischen Mittelfeldmann fehlen am kommenden Wochenende auch die Langzeitverletzten Julian Börner und Christopher Nöthe. „Bei Chris Nöthe sind wir sicher, dass er mit ins Trainingslager fährt. Bei Julian Börner müssen wir noch abwarten, wie sich seine Schmerzverträglichkeit entwickelt“, prognostizierte Kramny. Zudem hat sich Torhüter Baboucarr Gaye unter der Woche die Mittelhand gebrochen und wird somit in den kommenden Wochen ebenfalls ausfallen. Nach seiner Erkrankung ist Torhüter Daniel Davari dagegen wieder einsatzbereit.

dsc-bochum-2016-20-KramnyDass die letzte Begegnung der Hinrunde ein Heimspiel ist, sieht Arminias Coach als Vorteil: „Es ist ganz wichtig, dass alle, die mit Arminia zu tun haben, nochmal alles investieren und das Stadion zu einer kleinen Festung machen. Mit maximaler Investition können wir auch drei Punkte holen.“ Einen vierten Heimsieg in Folge könne sich der Trainer gut vorstellen, erklärte er mit einem Lächeln. Zudem sei es wichtig, „im Winter aus eigener Kraft über dem Strich zu stehen – das ist psychologisch ein wichtiger Punkt. Da müssen wir aber zeigen, dass wir gieriger sind als der Gegner.“ Auch Kapitän Fabian Klos empfindet die Partie vor eigenem Publikum als positiven Aspekt: „Unsere Leistung war in den Heimspielen zuletzt gut und wir sind uns im Klaren, dass wir nicht weniger machen dürfen als in den letzten Partien – denn dann wird es nicht reichen am Sonntag.“ In seinen Augen hat das Team zudem „zu Hause das Quäntchen Glück, das wir auswärts nicht haben. Im Fußball gleicht sich in meinem Augen immer alles aus und hier haben wir auch im Kopf, dass wir die letzten Spiele gewonnen haben und etwas mehr dominieren als auswärts.“ Dass sich Sturmpartner Andreas Voglsammer zuletzt treffsicher zeigte, freute auch Klos: „Vogi ist ein Supertyp. Er haut sich in jedem Training und in jedem Spiel voll rein und hat sich diesen Lauf verdient.“

Zwar war Jürgen Kramny im Pokalspiel vor zwei Monaten gegen Dynamo noch nicht als Cheftrainer angestellt, weiß aber dennoch, welche Bedeutung es für den DSC hatte: „Das war für Arminia ein Spiel, in dem der Bock umgestoßen wurde. Ich denke, dass die Spieler sich daran auch erinnern können“, sagte er. Seine Mannschaft habe ein Heimspiel, zuletzt an Stabilität gewonnen und auch auswärts schon gute Leistungen gezeigt – das schaffe Selbstvertrauen. Gegner Dresden hingegen habe „erst acht von 24 Punkten auswärts geholt, deshalb ist es sicher nicht unmöglich, die drei Punkte am Sonntag zu holen.“ Die Qualität von Dresden sei aber dennoch nicht zu unterschätzen: „Mit Gogia haben sie wahrscheinlich den besten Spieler der Liga, den sollten wir nicht laufen lassen. Zudem haben sie mit Testroet einen Bielefelder Jungen vorne drin, der sicher heiß darauf sein wird, sich den Leuten zu präsentieren“, warnte Kramny.

Auf die Frage, ob 17 Punkte eine gute Basis wären, um in Ruhe Weihnachten zu feiern, antwortete der Cheftrainer: „Wenn man sieht, wo wir herkommen, wären 17 Punkte natürlich eine gute Basis. Dann müssen wir es in der Rückrunde besser machen, als es in der Vorrunde der Fall war. Aber erstmal müssen wir am Sonntag etwas leisten – wir wollen das Spiel gewinnen und nochmal richtig etwas dafür investieren“, lautete seine abschließende Ansage. Klos Resümee für die Hinrunde lautete: „Abgesehen von den ersten zehn Spielen war es vernünftig. Es bringt uns nicht weiter, über den Saisonstart nachzudenken – das ist eine Last, die wir uns selbst auferlegt haben. Dem Ganzen rennen wir jetzt hinterher.“ Er warnte auch davor, sich auf guten Leistungen zu schnell auszuruhen: „Wir sind in einer schwierigen Phase und ich habe schon vor Wochen gesagt, dass sie noch andauert, weil wir da nicht so schnell rauskommen“, so Klos. „Es wird in der Tabelle sehr eng bleiben und das wird noch lange andauern. Bis zum Ende der Saison müssen wir um die Punkte kämpfen“, schloss der Kapitän die Pressekonferenz ab.

Weitere Aussagen von Kramny und Klos gibt es auch im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

In Anlauf auf ArminiaClubTV äußert sich zudem Samir Arabi zum bevorstehenden Spiel:

Berichterstattung DSC – Dresden

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen Dynamo Dresden.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Sonntag um 13:30 Uhr das Spiel gegen Dynamo Dresden live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir Euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende
  • Sport1, „Hattrick“, 19:00 Uhr bis 20:15 Uhr

Heimserie reißt gegen Dynamo

Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison begegneten sich der DSC und die SG Dynamo Dresden. Nach dem 1:0-Sieg im DFB-Pokal im Oktober war am heutigen Sonntag vor 18.310 Zuschauern die SGD das bessere Team und gewann mit 2:1 (1:0).

Im Vergleich zur 2:3-Niederlage gegen Eintracht Braunschweig musste Arminias Cheftrainer Jürgen Kramny gleich auf zwei Positionen umstellen: Für den an der Schulter verletzten Manuel Prietl betrat David Ulm von Beginn an den Rasen. Statt Manuel Junglas, der mit Rückenschmerzen ausfiel, kam Stephan Salger in der Innenverteidigung zum Einsatz und Brian Behrendt rückte auf die Sechser-Position.

In den ersten Minuten der Partie passierte relativ wenig. Beide Mannschaften sortierten sich und versuchten zunächst, den jeweiligen Gegner aus dem Strafraum fernzuhalten. Eine erste gefährliche Chance hatte in der 12. Minute der Gast in Person vom ehemaligen Arminen Pascal Testroet, der aus 20 Metern halbrechter Position abzog – Wolfgang Hesl hielt sicher. In dreizehn Minuten erspielten sich die Dresdner bereits drei Ecken, von denen die dritte dann auch im DSC-Kasten landete: Aus fünf Metern war es Stefan Kutschke, der nach der Hereingabe von Niklas Kreuzer per Kopf einnetzte und Hesl keine Chance ließ. Zehn Minuten später versuchte sich Aias Aosmann aus der Distanz: Sein abgefälschter Schuss aus ebenfalls halbrechter Position ging nur knapp am linken Pfosten vorbei. Arminia schaffte es zunächst nicht, in der Offensive ein Lebenszeichen von sich zu geben.

dsc-dresden-2016-aktuell-2Nach knapp einer halben Stunde luchste dann allerdings Fabian Klos seinem Gegenspieler Jannik Müller die Kugel ab und schloss vom Sechzehner aus ab. Sein Schuss konnte gerade noch von Müller zur Ecke für den DSC abgefälscht werden – die brachte jedoch keinen Ertrag. Einen Standard aus 25 Metern nutzte Brian Behrendt in der 36. Minute, um dem Publikum in der SchücoArena seine Schussgewalt zu präsentieren. Dabei schoss er den Ball allerdings ein Stück zu weit über das Dynamo-Tor. Eine Riesenchance zum 1:1-Ausgleich hatte dann David Ulm, als er im Strafraum zunächst sehr gut aufpasste und einen Fehlpass von Dresdners Müller abfing. Dann fand Arminias Mittelfeldmann allerdings fünf Meter frei vor Dynamo-Keeper Schwäbe nicht den entscheidenden Moment für einen Abschluss, schlug einen Haken zuviel und verlor den Ball wieder (37.). Mit dieser vertanen Gelegenheit und dem 0:1-Rückstand ging es in die Halbzeit.

Die zweite Hälfe begann mit einem Wechsel: Für Florian Hartherz kam Youngster Keanu Staude in die Partie, um die linke Außenbahn zu beleben. Staude kam auch direkt zu seiner ersten Chance: Nachdem Klos stark den Ball vor dem Seitenaus rettete und auf Ulm spielte, ging dieser mit Zug zum Tor. Er bediente den über links kommenden Staude, der sich zunächst mit einer klasse Bewegung Raum verschaffte, es dann aber verpasste, den Ball zurück zum freistehenden Ulm zu schießen. So traf er aus kürzester Distanz und zu spitzem Winkel nur das Außennetz (49.). Dennoch kam frischer Wind in die Offensive von Arminia, die diesen kurz danach auch in einen wunderschön erspielten Treffer ummünzte: DSC-Kapitän Klos drehte sich im Zweikampf nach Zuspiel von Behrendt mit Ball am Fuß vorbei an Gegenspieler Florian Ballas. Arminias Stürmer behielt frei vor Gäste-Torhüter Marvin Schwäbe die Nerven und schoss zum 1:1-Ausgleichstreffer ein.

dsc-dresden-2016-aktuell-1Nach einer Ecke wurde es dann auf der anderen Seite wieder gefährlich: Kreuzers Hereingabe landete bei Hartmann, der vom rechten Fünfmetereck Richtung linker Torwinkel köpfte. Klos, der viel ackerte, ging gerade noch dazwischen und lenkte den Ball ins Toraus (63.). Erneutes Glück hatte Arminia auch in der 68. Minute, als Testroet eine hohe Hereingabe mit der Brust annahm, sich erneut aus halblinker Position versuchte und sein Ball an den Pfosten des DSC knallte. In diesen Momenten ging es Schlag auf Schlag für Dynamo, die zwei weitere Großchancen zur Erleichterung der DSC-Fans liegen ließen. Insgesamt ergab sich eine unruhige zweite Hälfte durch viele Fehlpässe, individuelle Fehler und der fehlenden Qualität in den Abschlüssen auf beiden Seiten.

Die entscheidende Szene ereignete sich dann in der 81. Minute: Testroet brachte die SGD gegen seinen Ex-Verein mit 2:1 in Führung, indem er eine Hereingabe von Kutschke per Kopf im Tor versenkte. Eine letzte Chance zum erneuten Ausgleich bot sich dem DSC in der 90. Minute, als ein Freistoß aus halblinker Position in den Strafraum segelte. Der aufgerückte Torhüter Wolfgang Hesl verpasste das Spielgerät jedoch knapp und so blieb es beim Sieg für Dynamo. Damit überwintert Arminia mit 14 Punkten aus 17 Spielen auf Relegationsplatz 16.

Die Stimmen zum Spiel auf ArminiaClubTV:

Die Pressekonferenz nach dem Spiel auf ArminiaClubTV:

Stimmen zum Spiel

Wir haben nicht gut ins Spiel gefunden. Wir haben zwar am Anfang wenig zugelassen, hatten aber gar keinen Zugriff auf das Spiel und haben die Zweikämpfe nicht gewonnen. Danach wurde es ein bisschen besser, wo wir auch ein, zwei Chancen haben. Aber unter dem Strich war es eine verdiente Niederlage, weil wir in der zweiten Halbzeit auch keinen Druck aufbauen konnten. Im Endeffekt konnten wir sogar froh sein, dass wir nicht das ein oder andere Tor mehr kassiert haben. Wenn es heute mal ein Spiel war, das zu Hause nicht so gut war, musst du den Punkt mit allem sichern, was du hast. Aber vermutlich hätten wir den am Ende auch nicht verdient gehabt.

Sebastian Schuppan

Wir sind schwer ins Spiel reingekommen und haben uns insgesamt schwer getan. Der Start nach der Halbzeit war eigentlich super, wir spielen eine gute Viertelstunde. Aber dann haben wir es uns durch ganz viele kleine Fehler enorm schwer gemacht, hatten kaum längeren Ballbesitz und es kam gar kein Spiel nach vorne für uns zustande. Es war nur eine Frage der Zeit, bis das 2:1 für Dresden fällt. Wir hatten zuletzt einen klaren Aufwärtstrend, gehen jetzt mit der Niederlage aber schon mit einem etwas schlechteren Gefühl in die Winterpause. In der Mannschaft stimmt es, das ist ganz wichtig – jeder kämpft für den anderen. Jetzt werden wir uns im Winter gut auf die Rückrunde vorbereiten.

Wolfgang Hesl

Die erste Halbzeit war schlecht, danach spielen wir 15 bis 20 Minuten wirklich vernünftig und sind dafür auch direkt mit dem Tor belohnt worden. Danach haben wir Einladungen und Geschenke an Dresden verteilt, die Tore zu schießen. Eigentlich war es überraschend, dass es so lange gedauert hat, bis wir das zweite Tor kassieren. Ich fand schon, dass wir versucht haben, dagegen zu halten – auch in den Zweikämpfen. Aber versuchen reicht eben nicht. Ich gehe jetzt mit gemischten Gefühlen in die Winterpause. Wir müssen den ersten Spielen hinterherlaufen und hätten uns sehr gefreut, wenn wir über Weihnachten über dem Strich gestanden hätten – so ist es der Relegationsplatz. Aber letztendlich ist es auch scheißegal, auf welchem Tabellenplatz wir stehen: Wir müssen sowieso eine bessere Rückrunde spielen, als wir es in der Hinrunde getan haben und dann mehr Punkte sammeln. Mit den letzten Spielen können wir einigermaßen zufrieden zu sein, müssen uns jetzt erholen und Kraft tanken, damit wir in der Rückrunde ab dem ersten Tag der Vorbereitung Vollgas geben können.

Fabian Klos

Wir sind der verdiente Sieger und haben aus einem guten ein sensationelles Fußballjahr gemacht. Wir waren von Beginn an überlegen, haben zwischendurch aber etwas den Faden verloren. Hintenraus haben wir unser Spiel aber fortgesetzt und wollten jederzeit das Tor erzielen. Ich bin stolz auf meine Mannschaft.

Uwe Neuhaus

Die erste halbe Stunde war nicht gut, da haben wir kaum in die Zweikämpfe gefunden und hatten ein schlechtes Positionsspiel. Danach haben wir besser ins Spiel gefunden und uns mit dem 1:1 belohnt. Auch der Wechsel von Staude hätte sich mit der ersten Aktion fast ausgezahlt. Danach haben wir dem Gegner aber wieder zu viele Möglichkeiten gegeben. Gerade in dieser Spielphase darf uns das 1:2 so auch nicht passieren. Wir müssen zehn Minuten vor Schluss einfach mal das Unentschieden mitnehmen. Ab jetzt zählt die Vorbereitung, da wollen wir unsere Abläufe verbessern.

Jürgen Kramny

DSC Arminia Bielefeld:
Hesl – Lang, Cacutalua, Salger, Schuppan – Behrendt (84. Putaro), Schütz – Voglsammer (68. Hemlein), Ulm, Hartherz (46. Staude) – Klos.

SG Dynamo Dresden: Schwäbe – Kreuzer, J. Müller, Ballas, Teixeira – Gogia, Hartmann, Aosman, Berko (65. Stefaniak) – Kutschke (87. Väyrynen), Testroet (84. Starostzik).

Tore:
0:1 (13.) Kutschke, 1:1 (55.) Klos, 1:2 (81.) Testroet.

Gelbe Karten:
-/Berko, Hartmann, Gogia

Zuschauer:
18.310