DSC Arminia Bielefeld -

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So., 05.03.2017 13:30 Uhr

DSC Arminia Bielefeld(2)
FC Erzgebirge Aue (0)

GegnerinfosPK-BerichtBerichterstattungSpielberichtStimmenDaten

Die Defensive als Schwachpunkt

Mit Erzgebirge Aue kommt ein Gegner in die SchücoArena, der zusammen mit Arminia mitten im Kampf gegen den Abstieg steckt. Der Aufsteiger möchte mit aller Macht verhindern, sich direkt wieder in die dritte Liga zu verabschieden.

Mitten im aktuellen Vierkampf um den Klassenerhalt befindet sich neben dem Karlsruher SC, Arminia und dem FC St. Pauli auch Erzgebirge Aue. Spätestens seit dem 21. Spieltag, an dem sich 1860 München durch einen Sieg gegen den 1. FC Nürnberg von diesem Vierergespann absetzte, dürfte der harte Kern im Abstiegskampf feststehen. Aktuell können die Münchener einen Vorsprung von vier Punkten auf den 15. aus St. Pauli vorweisen. Die Auer, die in der vergangenen Saison mit 70 Punkten hinter Dynamo Dresden souverän von der dritten in die Zweite Bundesliga aufgestiegen waren, finden sich in dieser Spielzeit im Tabellenkeller wieder. Nach der Hinrunde befand sich Aue auf dem vorletzten Tabellenplatz, die Bilanz der Sachsen belief sich auf drei Siege, vier Unentschieden und zehn Niederlagen.

Um wieder einen positiven Trend starten zu können, soll die Auer in der zweiten Saisonhälfte der bundesligaerprobte Albert Bunjaku unterstützen, der in der Winterpause vom FC St. Gallen zu den Sachsen wechselte. Seinen ersten Einsatz bestritt der 33-Jährige beim 0:2 in Sandhausen, konnte dort als Joker eine Niederlage allerdings auch nicht mehr abwenden. Auch in der zweiten Partie gegen Greuther Fürth (0:0-Endstand) setzte der Stürmer wenig Akzente und gab sich gegenüber dem Kicker entsprechend selbstkritisch: „Das war kein gutes Spiel, eher sehr kampfbetont. Ich war nicht so gut drin, wie ich es mir erhofft habe“, resümierte er. In der Rückrunde gelang es den Sachsen, in den ersten fünf Begegnungen fünf Punkte einzufahren. In Anbetracht der ebenfalls punktenden Konkurrenz hat das im Tableau allerdings keine großen Sprünge gen Tabellenmittelfeld zugelassen. Dennoch: Der zweite Heimsieg der Saison gegen den 1. FC Heidenheim (2:1) am 18. Spieltag hatte kurzweilig wieder Selbstvertrauen gegeben: „Das war ein Knotenlöser für uns“, bemerkte Aue-Spieler Dimitrij Nazarov direkt nach der Partie. Einen weiteren Dreier konnten die Erzgebirgler danach jedoch nicht mehr einfahren. Stattdessen unterlag man am vergangenen Spieltag zuhause gegen Dynamo Dresden deutlich mit 1:4. Dies hatte nicht nur die rote Laterne zur Folge, sondern auch den Rücktritt von Cheftrainer Pavel Dotchev.

Der Bulgare äußerte sich auf der Pressekonferenz zu seinem Rücktritt folgendermaßen: „Die Entscheidung hat viel Kraft gekostet, aber sie muss so gemacht werden. Es geht nicht um die Person Pavel Dotchev, sondern um den Verein. Vielleicht kann eine neue Person neue Impulse geben.“ Eine neuen Cheftrainer kann der Verein noch nicht vorweisen. Zunächst wird das Team von den Co-Trainern Robin Lenk, Max Urwantschky und Werner Schoupa betreut. Damit trifft Arminia in dieser Saison zum dritten Mal auf ein Team mit einem neuen Trainer an der Seite. Greuther Fürth und der Karlsruhe SC hatten bei ihren Spielen gegen den DSC ebenfalls einen neuen Mann an der Seitenlinie stehen.

Im Hinspiel, als Dotchev noch auf der Trainerbank saß, trennten sich Arminia und Aue 1:1-Unentschieden im Sparkassen-Erzgebirgsstadion. Torschütze für die Sachsen war Toptorjäger Pascal Köpke, der in 21 Einsätzen auf mittlerweile acht Treffer und eine Torvorlage kommt. Defensiv jedoch steht Aue nicht so stabil: Mit 40 Gegentoren nach 22 Spieltagen sind sie mit dem DSC die schlechteste Mannschaft in diesem Punkt. Dementsprechend werden im direkten Duell beide Teams alles dafür geben, dass auf ihrer Seite am Ende der Partie die Null steht.

„Die Leistung bestätigen“

Vor dem wichtigen Spiel gegen Erzgebirge Aue am Sonntag traten Christoph Hemlein und Jürgen Kramny vor die Presse, um die wöchentlichen Fragen der Journalisten zu beantworten.

„Natürlich wissen wir um die Bedeutung des Spiels. Wir wollen am Sonntag zu Hause zeigen, dass wir den positiven Trend aus Hannover und Frankfurt fortsetzen können“, sagte Christoph Hemlein zu Beginn der Pressekonferenz. Er warnte davor, den Gegner aus dem Erzgebirge zu unterschätzen: „Nur weil Aue letzte Woche gegen Dresden verloren hat, hat das nichts zu bedeuten. Wir müssen jedes Spiel neu betrachten und unsere Leistung der letzten Begegnungen bestätigen“, so der Flügelspieler. Er warnte jedoch vor zu hohen Erwartungen: „Es wird ein hartes Kampfspiel, das sagen auch die Tabellenplätze aus. Es könnte ein Spiel werden wie gegen Sandhausen, wo wir vom Publikum von der ersten bis zur letzten Minute super unterstützt wurden und dann in den letzten Minuten das entscheidende 1:0 schießen“, prophezeite Hemlein.

hannover-dsc-2017-1-HemleinDie gute Leistung von Arminia im DFB-Pokalspiel bei Eintracht Frankfurt könne durchaus ein wenig beflügelnd wirken, sagte Hemlein: „Wir hätten die Verlängerung verdient gehabt, aber wir sind trotz der Niederlage nicht unzufrieden vom Platz gegangen – denn es hatte wohl kaum jemand mit dieser Leistung von uns gerechnet.“ Auf die Frage, ob der Trainerwechsel in Aue am Sonntag eine entscheidende Rolle spielen könne, antwortete Hemlein: „Ich bin immer ein Freund davon, nur auf sich selbst zu schauen. Ob ein neuer Trainer verpflichtet wird oder es eine Interimslösung gibt, das können wir sowieso nicht beeinflussen. Wir sollten einfach das abrufen, was wir vor allem in den Heimspielen gezeigt haben und dann haben wir sehr gute Chancen, als Sieger vom Platz zu gehen.“ Dennoch ist auch ihm klar: „Wir müssen alles was wir haben in die Waagschale werfen und die Tugenden mitbringen, die uns ausmachen. Dann freut sich kein Team, gegen uns zu spielen – das hat man auch in Hannover gesehen.“

Chefcoach Jürgen Kramny muss gegen Aue auf Andreas Voglsammer und Tom Schütz verzichten, beide sitzen eine Gelbsperre ab. „Auch Sören Brandy fällt mit muskulären Problemen aus“, berichtete Kramny zur Personalsituation. Die Tatsache, dass Aue seinen Trainer gewechselt hat, wirkt sich laut Kramny kaum auf die kommende Begegnung aus: „Es wird – so denke ich – keine großen Veränderungen geben, denn das Co-Trainerteam ist in Aue vorerst geblieben. Wichtig ist für uns aber, dass wir aus unseren letzten Leistungen etwas mitnehmen – denn da war viel Gutes dabei!“ Verbessern müsse man laut Kramny jedoch die Chancenverwertung.  Dazu betonte er: „Man muss es sich immer neu erarbeiten und darauf wird es am Sonntag ankommen! Wir müssen maximalen Invest zeigen und das Spiel unbedingt gewinnen wollen“, so der Coach.

Dass der 23. Spieltag in der SchücoArena im Zeichen des 150-jährigen Bestehen Bethels steht, freut Jürgen Kramny sehr: „Der Fußball verbindet alle Menschen, das ist doch das Schöne an unserem Sport! Die Bewohner aus Bethel sind ein wichtiger Bestandteil von Arminia. Das haben wir auch im Trainingslager gemerkt, als sie uns begleitet und unterstützt haben. Ich freue mich, dass das jetzt im Aue-Spiel auch in den Mittelpunkt gerückt wird“, schloss er die Pressekonferenz ab.

Weitere Aussagen von Hemlein und Kramny gibt es auch im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich zudem Mittelfeldspieler Manuel Prietl zum Spiel:

Berichterstattung DSC – Aue

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den FC Erzgebirge Aue.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Sonntag um 13:30 Uhr das Spiel gegen den FC Erzgebirge Aue live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus dem Stadion an der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende
  • Sport1, „Hattrick“, 19:00 Uhr bis 20:15 Uhr

Blitzstart reicht nicht zum Sieg

Es war ein wichtiges Spiel, das der DSC heute vor der Brust hatte: Im Kampf um den Klassenerhalt empfing Arminia den Tabellenletzten FC Erzgebirge Aue. Es sollten drei Punkte für Arminia her, doch am Ende reichte es trotz früher Führung nur zu einer 2:2-Punkteteilung.

Cheftrainer Jürgen Kramny veränderte seine erste Elf im Vergleich zum DFB-Pokalspiel in Frankfurt auf zwei Positionen: Für Tom Schütz (gesperrt) und Sören Brandy (verletzt) betraten Reinhold Yabo und Keanu Staude von Beginn an das Grün. Der DSC startete gut in die Partie, sodass der Ball direkt in der zweiten Minute im Netz zappelte: Nachdem Keanu Staude sich auf der linken Seite mit einem Sololauf gegen mehrere Gegenspieler durchsetzte und eine Ecke erzwang, kam diese anschließend von der linken Seite gut in den Strafraum. Christopher Nöthe verlängerte und der Auer Abwehrspieler Fabian Kalig lenkte den Ball zum 1:0 für Arminia in das eigene Tor. Nur zwei Minuten später konnten die DSC-Anhänger erneut feiern: Stephan Salger brachte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld mit hoher Geschwindigkeit auf Julian Börner. Der Abwehrspieler hielt aus fünf Metern den Kopf hin und erzielte so das zweite frühe Tor für den DSC an diesem Nachmittag – 2:0!

In der 14. Minute die nächste Großchance für die Heimmannschaft: Hemlein setzte sich auf der rechten Seite gut gegen seine Gegenspieler durch und flankte maßgenau auf Christopher Nöthe, der im Fallen allerdings am Tor von Martin Männel vorbei köpfte. Danach ließ es die Mannschaft von Jürgen Kramny etwas ruhiger angehen. Die Auer konnten jedoch auch keinerlei Nadelstiche setzen, denn der DSC ließ den Ball in der Abwehr sicher durch die eigenen Reihen kreisen. In der 30. Minute kamen die Gäste durch einen Freistoß mal nach vorne, doch auch dieser war zu ungefährlich für die Bielefelder Abwehr, die den Ball sicher aus der Gefahrenzone köpfte. So ging der DSC nach 45 Minuten mit der vermeintlich komfortablen 2:0-Führung in die Halbzeit.

dsc-aue-2017-aktuellNach der Pause gab es in der 54. Minute dann allerdings den ersten gefährlichen Angriff seitens der Gäste, als Fabio Kaufmann über rechts eine Flanke hereingab, die Pascal Köpke freistehend allerdings weit über das DSC-Tor beförderte. Ganz bitter kam es dann für alle Arminen nur drei Minuten später, als ein hoher Ball in den Strafraum gelangte, wo in einem Gewusel aus zwei Auern und zwei DSC-Spielern am Ende Michael Görlitz die Kugel unglücklich in das eigene Tor zum 1:2-Anschlusstreffer für die Gäste aus dem Erzgebirge beförderte.

In der 64. Minute war es erneut das Team aus dem Erzgebirge, das gefährlich in den Sechzehner des DSC kam. Der eingewechselte Nicky Adler ließ Schuppan aussteigen und passte zu Kvesic, der sofort abzog. Görlitz jedoch ging in letzter Sekunde dazwischen und verhinderte so einen möglichen Gegentreffer. In der 66. Minute nahm sich Keanu Staude nach einem Pass von Sebastian Schuppan ein Herz und marschierte mit Tempo auf die Abwehr zu, schloss aus 20 Metern ab und verfehlte den Kasten von Martin Männel nur um Zentimeter. Die wohl beste Chance in diesen Minuten vergab Chris Nöthe nach einem super Pass vom eingewechselten Manuel Prietl: Er ließ erst einen Gegenspieler gut aussteigen, dann jedoch wurde sein Schuss aus kurzer Entfernung noch auf der Linie geblockt (70.).

Der darauf folgende Konter des Tabellenletzten rächte dann diese Situation, da Steve Breitkreuz aus dem Mittelfeld heraus einen Pass in den Strafraum beförderte, den Schuppan per Kopf ins Zentrum klärte. Dort stand allerdings Nicky Adler sechs Meter vor dem Tor bereit, ließ sich nicht lange bitten und traf zum 2:2-Ausgleich (71.). Die Gastgeber ließen den Kopf dennoch nicht hängen und arbeiteten sich wieder nach vorne. So landete ein Standard auf dem Schädel von Julian Börner, seinen Kopfball parierte Männel jedoch stark (77.). In der Folge entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel, in dem beide Mannschaften nicht mehr den entscheidenden Zug zum Tor bekamen und viele Fehlpässe produzierten. So stand es nach 90 Minuten 2:2, zu wenig für beide Teams. Für Arminia geht es kommenden Sonntag weiter mit dem Auswärtsspiel beim 1.FC Nürnberg.

Die Stimmen zum Spiel auf ArminiaClubTV:

Die Pressekonferenz nach dem Spiel auf ArminiaClubTV:

Stimmen zum Spiel

Die erste Hälfte war total in Ordnung. In der zweiten Hälfte haben wir keinen Druck gemacht, nicht mehr gut gespielt, viele Fehlpässe gemacht und Aue war an beiden Toren auch nicht wirklich beteiligt – die haben wir uns selbst auferlegt.

Christopher Nöthe

Mir fehlen ein bisschen die Worte. Wir müssen uns als Mannschaft fragen, wie wir zwei so dumme Gegentore fangen können. Jeder Einzelne von A bis Z muss sich an die eigene Nase fassen. Ab morgen heißt es aber aufstehen und weitermachen. Wir haben 2:0 geführt und hatten eine englische Woche, da konnten wir nicht über 90 Minuten draufgehen. Chris Nöthe hat in der ersten Halbzeit eine gute Chance, Keanu Staude hat eine gute Chance, dann haben wir durch Chris Nöthe noch eine Riesenchance. Klar – es war nach dem 2:0 nicht mehr gut von uns. Trotzdem: Ich kann mich an keine Chance von Aue erinnern, die so klar war, wie die drei, die ich gerade aufgezählt habe. Wir haben noch elf Spiele. Sollen wir uns jetzt begraben und sagen, wir sind abgestiegen? Ich denke, wir sollten das morgen aufarbeiten und dann die Köpfe hochnehmen, auch wenn es gerade schwer fällt. Denn wenn du auf die Fresse fällst, musst du einmal mehr aufstehen und das müssen wir jetzt alle zeigen, um dann doch noch die nötigen Punkte zu holen.

Christoph Hemlein

Besser kann man nicht in ein Spiel starten: Wir hatten alles unter Kontrolle und haben nichts zugelassen. Wir haben aber natürlich selbst auch zu wenig für ein drittes Tor getan. Im Glauben an den sicheren Sieg haben wir dann die notwendige Konsequenz vermissen lassen. In der zweiten Halbzeit hatten wir die große Chance auf das 3:1, haben aber im Gegenzug schlecht verteidigt und den Ausgleich bekommen. Unsere Fans waren immer für uns da, da müssen wir uns nach dem Schlusspfiff natürlich stellen. Wir müssen jetzt alle zusammenhalten und uns gemeinsam aufrichten.

Jürgen Kramny

Nach den ganzen Rückschlägen der letzten Wochen und dem 2:0 nach drei Minuten hier bist du eigentlich tot. Aber wir haben alles rausgehauen und sind belohnt worden. Es ist nur ein Punkt und der ist im Abstiegskampf eigentlich zu wenig, aber für den Kopf ist es ein gefühlter Sieg. Und der Kopf ist im Abstiegskampf ganz wichtig!

Robin Lenk

DSC Arminia Bielefeld:
Hesl – Görlitz, Behrendt, Börner, Schuppan – Yabo (58. Prietl), Salger – Hemlein (67. Junglas), Staude, Nöthe (84. Hartherz) – Klos.

FC Erzgebirge Aue:
Männel – Kalig, Susac, Breitkreuz, Hertner – Tiffert – Kaufmann (81. Bertram), Nazarov, Fandrich (58. Kvesic), Soukou – Köpke (58. Adler).

Gelbe Karten:
Hemlein/Susac

Tore:
1:0 (2., Eigentor) Kalig, 2:0 (4.) Börner, 2:1 (57., Eigentor) Görlitz, 2:2 (71.) Adler.

Zuschauer:
16.368