DSC Arminia Bielefeld -

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Sa., 04.04.2015 14:00 Uhr

DSC Arminia Bielefeld(2)
FC Energie Cottbus (0)

GegnerinfosPK-BerichtBerichterstattungSpielberichtStimmenDaten

„Größter Umbruch der Vereinsgeschichte“

Nach dem Abstieg aus der zweiten Bundesliga in die dritte Liga musste der FC Energie einen großen Umbruch einleiten, Präsident Wolfgang Neubert sprach sogar vom „größten Neustart der Vereinsgeschichte“.

Arminias ehemaliger Trainer Stefan Krämer wurde als neuer Coach damit beauftragt, diesen Umbruch zu bewältigen. Gemeinsam mit dem sportlichen Leiter Roland Benschneider, auch er ist ehemaliger Armine, musste er im Sommer ein nahezu komplett neues Team zusammenstellen. Unabhängig vom Ausgang der Saison lässt sich jetzt bereits festhalten, dass Benschneider und Krämer gute Arbeit geleistet haben. Nach 30 Spieltagen ist Cottbus Sechster mit vier Punkten Rückstand auf den Aufstiegs-Relegationsplatz. Mit Kapitän Uwe Möhrle, Defensiv-Allrounder Fanol Perdedaj, Außenstürmer Sven Michel und Stürmer Tim Kleindienst gehören vier Spieler der Vorsaison zur Cottbuser Stammformation, insgesamt nur fünf Spieler hielten Energie nach dem Abstieg die Treue. Der fünfte im Bunde – Torhüter Rene Renno – verletzte sich am 1. Spieltag, woraufhin mit Kevin Müller ein neuer Torwart verpflichtet wurde. Müller machte seine Sache so gut, dass er auch nach Rennos Genesung Stammtorwart blieb.

In den Cottbuser Umbruch integrierte Stefan Krämer mit Michael Bauer und Thomas Hübener zwei weitere Ex-Arminen. Bauer agiert, wie schon in Bielefeld, als Krämers Co-Trainer, der sich zudem um Gegneranalysen kümmern soll. Hübener war die komplette Hinrunde verletzt, hat sich aber mittlerweile als Stammspieler auf der Secher-Position etabliert. Gemeinsam mit Innenverteidiger Uwe Möhrle und Regisseur Torsten Mattuschka bildet er eine erfahrene Achse, die das Team führen soll.

Hornig steht im Cottbus-Kader

Auf der heutigen Pressekonferenz informierte Cheftrainer Norbert Meier die anwesenden Journalisten über die sportliche Situation der Mannschaft. Auch Daniel Brinkmann beantwortete die Fragen der Presse.

Für das Heimspiel am Samstag gegen Energie Cottbus muss Cheftrainer Norbert Meier auf die Langzeitverletzten Peer Kluge, Jerome Propheter und Jonas Strifler verzichten. Zudem fehlen Julian Börner, der sich im Aufbautraining befindet und Fabian Klos, der aufgrund seiner Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen Stuttgart II gesperrt ist. Im Kader wird dafür wieder Manuel Hornig stehen. Hornig wird zunächst auf der Bank Platz nehmen, „steht aber im Fall der Fälle zur Verfügung“, sagt Meier.

Die Niederlage beim VfB Suttgart II vor der Pflichtspielpause sei abgehakt. Den Fokus im Training habe das Team allein auf das Spiel gegen Energie Cottbus gelegt. „Wir haben die Zeit genutzt, um die Intensität im Training nach oben zu schrauben“, sagt Meier. Das Freundschaftsspiel gegen Fortuna Düsseldorf am vergangenen Donnerstag habe zudem geholfen, im Spielrythmus zu bleiben. Doch auch das Unentschieden gegen den Tabellenfünften der zweiten Liga verspreche keine garantierten Punkte am Samstag. „Dadurch haben wir noch kein Pflichtspiel gewonnen“, beonte auch Meier. Dennoch ist die Mannschaft vorbereitet: „Wir haben sehr gut trainiert.“ Damit am Samstag das Pflichtspiel gegen Cottbus gewonnen wird, „müssen wir eine gute Partie abliefern und uns auf das besinnen, was uns stark macht.“ Cottbus, die mit einem Sieg „die Chance haben oben ranzukommen“, werde am Samstag geordnet aufspielen. „Deshalb benötigen wir allerhöchste Konzentration gegen einen erfahrenen Gegner, um unsere Position zu behaupten“, sagt Meier und weiß: „Im April können Vorentscheidungen fallen. Wir müssen Selbstbewusstsein zeigen und jede Woche unsere Leistung abrufen.“

Der Partie am Samstag misst Daniel Brinkmann, der in den vergangenen Sommer von Energie Cottbus kam,  persönlich keine besondere Bedeutung zu. „Es ist ein Spiel wie jedes andere““, sagt der heutige Armine. Trotzdem sei Energie „gefährlich und kampfstark. Die Mannschaft hat Perspektive“, sagte Brinkmann, dem bewusst ist, dass nach der vergangenen Auswärtsniederlage beim VfB Stuttgart II die Aufgabe für die Mannschaft nicht leichter wird. „Wir stehen zwar in der Tabelle oben, aber der Vorsprung kann mit zwei Niederlagen schnell wieder weg sein“, sagte der Mittelfeldspieler. Arminias Nummer 8 geht dennoch zuversichtlich in die Partie: „Wir haben schon in der Vergangenheit gezeigt, dass wir nach einer Niederlage eine Reaktion zeigen können.“ Nachdem Brinkmann in Cottbus unter vielen Verletzungen zu leiden hatte, hat er seine BEstform noch nicht erreicht. „Ich bin noch nicht an dem Punkt, wo ich mal war“, so Brinkmann, der vor allem am Offensivspiel noch arbeiten möchte.

Auf „ArminiaClubTV“ äußert sich Dennis Mast in „Anlauf“ zum nächsten Spiel:

Berichterstattung DSC – Cottbus

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen Energie Cottbus.

31 Cottbus heimWer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Samstag um 14:00 Uhr das Spiel gegen Energie Cottbus live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir Euch immer auf dem Laufenden!
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Der NW-Live-Ticker informiert über alle wichtigen Ereignisse des Spiels.
  • Im WDR-Fernsehen wird das komplette Spiel live übertragen.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • ARD, „Sportschau“, 18:00 bis 18:30 Uhr, Zusammenfassung des Spiels
  • WDR, „Sport im Westen“, 16:50 bis 17:20 Uhr, Zusammenfassung des Spiels
  • MDR, „Sport im Osten“, 16:30 bis 18:00 Uhr, Zusammenfassung des Spiels (evtl.)

Mit 3:0-Heimsieg zurück in der Spur

Der DSC gewinnt das Duell gegen Energie Cottbus dank einer guten Chancenverwertung mit 3:0 (2:0).

Im Gegensatz zum letzten Drittligaspiel gegen den VfB Stuttgart II veränderte Cheftrainer Norbert Meier seine Anfangself auf zwei Positionen. Für den gelb-rot gesperrten Fabian Klos lief Koen van der Biezen auf. Hinter van der Biezen ersetzte David Ulm Christian Müller auf der Zehn. Bereits in der sechsten Minute kam Arminia das erste Mal gefährlich vor das Tor von Energie. Nach einem hohen Rückpass der Cottbuser lief Koen van der Biezen FC-Torwart Kevin Müller an, der den Ball überhastet rausschlug. Das Leder fand David Ulm 30 Meter vor dem Kasten der Gäste. Ulm spielte auf Koen van der Biezen, der den Ball vor dem gegnerischen Sechszehner noch mal für den heranstürmenden Manuel Junglas auflegte. Sein direkter Abschluss blockte allerdings Cottbus-Verteidiger Uwe Möhrle. Die anschließende Ecke fand keinen Abnehmer.

Dafür machte Cottbus im direkten Gegenzug auf sich aufmerksam. Energie-Stürmer Ronny Garbuschweski traf aber nur in die Arme von DSC-Torwart Alexander Schwolow (7.). Zehn Minuten später war wieder Energie am Strafraum der Hausherren. Rechtsverteidiger Fanol Perdedaj marschierte von seiner rechten Seite unbedrängt an der Sechzehnmeterlinie, sein Abschluss aus zentraler Position ging allerdings deutlich über die Querlatte der Blauen (17.).

Zwar sorgten Vorstöße Arminias in die Cottbuser Hälfte für Entlastung, doch kam das letzte Zuspiel des DSC um den Cottbuser Strafraum selten an. So auch in der 26. Minute als Christoph Hemleins Hereingabe, nach Vorarbeit von Ulm, von FC-Innenverteidiger Ebewa-Yam Mimbala weggegrätscht wurde. Die erste gelbe Karte im Spiel sah Sebastian Schuppan in der 29. Minute. Sein Einsteigen gegen Mimbala führte zu einem Freistoß, den Garbuschweski weit über das Tor von Schwolow schoss.

In der 38. Minute war wieder Schuppan im Mittelpunkt des Geschehens. Diesmal allerdings im Strafraum der Gäste. Eine Ecke von Florian Dick fand Schuppan zentral im Fünfmeterraum, der aus kurzer Distanz den Ball mit dem Fuß zum 1:0 in die Maschen jagte. Nur vier Zeigerumdrehungen später war der Ball – nach einem exzellenten Konter der Blauen – wieder im Netz der Cottbuser. Junglas steckte den Ball durch die sehr hochstehende Cottbuser Abwehr auf Christoph Hemlein durch, der am Strafraumrand den mitgelaufenen Dennis Mast bediente. Mast zögerte kurz, ließ den heraneilenden FC-Torwart Müller jedoch keine Chance und vollendete ins kurze linke Eck zum 2:0-Pausenstand.

Nach dem Pausentee hatte Energie in der 59. Minute die erste große Möglichkeit der zweiten Hälfte. Eine Flanke von Torsten Mattuschka aus dem linken Halbfeld unterlief Stephan Salger am Fünfmeterraum und brachte die Chance für Energie. Der hinter Salger positionierte Sven Michel köpfte allerdings ungefährlich in die Arme von Schwolow. Auf Seiten des DSC fehlte jedoch nach vorne weiter etwas die Durchschlagskraft, sodass Cheftrainer Norbert Meier zehn Minuten später das erste Mal wechselte. Christian Müller kam für David Ulm in die Partie (69.). Weitere elf Spielminuten später wechselte der DSC ein zweites Mal und brachte für van der Biezen Pascal Testroet in die Partie.

Nur eine Minute nach dem zweiten Wechsel traf der eingewechselte Müller zum 3:0. Ein Pass von Hemlein aus 23 Metern in die Schnittstelle der Cottbuser Abwehr fand Müller, der den Ball aus der Drehung ins rechte untere Eck zum 3:0 verwandelte. Im Anschluss kam für den zweifachen Vorbereiter Christoph Hemlein Daniel Brinkmann ins Spiel. Kurz vor Schluss fand ein langer Ball von Dick Pascal Testroet, der brachte aus sieben Metern jedoch nicht den nötigen Druck hinter seinen Kopfball (89.) und so blieb es beim 3:0-Erfolg der Blauen.

Die Stimmen zum Spiel auf ArminiaClubTV:

Die Pressekonferenz nach dem Spiel auf ArminiaClubTV:

Stimmen zum Spiel

Es zeichnet uns aus, dass wir nach Niederlagen eine Reaktion zeigen und genau das haben wir, abgesehen von den ersten 30 Minuten, heute unter Beweis gestellt. Wir waren griffig genug und haben die Zweikämpfe angenommen. Mit den Fans im Rücken werden wir auch am Mittwoch gegen Gladbach wieder alles reinhauen.

Florian Dick

Wir sind zunächst schwer ins Spiel gekommen. Trotzdem haben wir hinten wenig zugelassen und vorne unsere Chancen sehr gut genutzt. In der zweiten Hälfte konnten wir unsere Führung gut verwalten. Jetzt beginnt die Vorbereitung auf das Pokalspiel und wir konzentrieren uns auf Gladbach. Dann fangen wir wieder bei 0:0 an und werden sehen, was möglich ist.

Dennis Mast

Das war das erwartet schwere Spiel für uns. Gerade in den ersten 25 bis 30 Minuten haben die Cottbuser mehr vom Spiel gehabt, ehe wir dann mit einem Standard und einem sehr gut hervorgetragenen Konter mit 2:0 in Führung gehen. In der zweiten Halbzeit haben wir schließlich die Partie kontrolliert und somit am Ende auch verdient mit 3:0 gewonnen. Jetzt gehen wir mit viel Freude in das DFB-Pokalspiel am Mittwoch und schauen dort mal, was passiert.

Tom Schütz

Wir haben wieder einmal gesehen, dass wir für unseren Erfolg ganz ganz hart arbeiten müssen. Gerade in der Anfangsphase der Partie haben wir eine gewisse Zeit gebraucht, bis wir uns auf den Gegner und dessen Stellungsspiel eingestellt haben. Der Führungstreffer durch Schuppan war dann ein regelrechter Türöffner für uns und unser Spiel. Gut für uns, dass wir direkt im Anschluss das 2:0 erzielen konnten und damit dem Spiel schon eine gewisse Vorentscheidung geben konnten. In der zweiten Halbzeit haben wir schließlich die Partie gut kontrolliert und die Führung sogar noch ausbauen können. Wir stehen jetzt wieder am Beginn einer schweren englischen Woche und sind natürlich heilfroh, dass wir diese mit einem Sieg starten konnten.

Norbert Meier

Bis zum 0:1 waren wir ziemlich gut im Spiel, haben wenig zugelassen und gute Ansätze nach vorne gehabt. Der Gegentreffer nach einer Standardsituation und der anschließende schnelle Konter des DSC hat unser Spiel dann jedoch kaputt gemacht. Danach war klar, dass es sehr schwer für uns werden würde, hier noch einmal zurückzukommen. Dadurch, dass wir es in der zweiten Halbzeit nicht mehr geschafft haben, uns Torszenen zu erarbeiten, haben wir schließlich auch verdient verloren.

Stefan Krämer

DSC Arminia Bielefeld:
Schwolow – Dick, Burmeister, Salger, Schuppan – Schütz, Junglas – Hemlein (83. Brinkmann), Ulm (69. Müller), Mast – van der Biezen (80. Testroet).

FC Energie Cottbus:
Müller – Perdedaj, Mimbala, Möhrle, Szarka – Hübener (67. Zickert) – Makarenko (62. Kaufmann), Holz (62. Pospech), Mattuschka, Michel – Garbuschewski.

Tore:
1:0 (37.) Schuppan, 2:0 (41.) Mast, 3:0 (81.) Müller.

Gelbe Karten:
Schuppan/-

Zuschauer:
15.814