DSC Arminia Bielefeld -

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Sa., 02.04.2016 13:00 Uhr

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Die Hoffnungen ruhen auf Funkel

Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei. Nach Frank Kramer und Marco Kurz soll Friedhelm Funkel als dritter Cheftrainer der laufenden Saison Fortuna Düsseldorf vor dem Abstieg bewahren. Sein Einstand gelang mit einem 4:3-Sieg über den 1. FC Kaiserslautern.

Für Norbert Meier ist es sicherlich kein normales Spiel, wenn er seinen alten Arbeitgeber erstmals in Bielefeld empfängt. Fünfeinhalb Jahre war Meier als Trainer in Düsseldorf tätig, führte Fortuna von der dritten in die erste Liga und verpasste dort erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt. Seitdem herrscht auf dem Düsseldorfer Trainerstuhl rege Betriebsamkeit. In den letzten drei Jahren waren sieben verschiedene Trainer für die Fortuna verantwortlich. Der achte heißt nun Friedhelm Funkel. Der erfahrene Coach löste Mitte März Marco Kurz ab, der erst in der Winterpause das Amt von Frank Kramer übernommen hatte. Mit Peter Hermann war zwischendurch sogar ein Interimstrainer im Amt. Kurz konnte mit nur vier Punkten aus sieben Spielen die Düsseldorfer nicht in ruhigere Fahrwasser der Liga manövrieren, sodass nun ein ganz erfahrender Mann das Steuer übernommen hat. Funkel trainierte in seinen bisherigen 25 Trainerjahren neun Vereine und stand bei über 750 Spielen an der Seitenlinie. Zuletzt war der 62-Jährige bei 1860 München tätig, wo er im März 2013 freigestellt wurde.

Der Start des neuen Trainers war entgegen Funkels Ruf als Defensivexperte äußerst reich an Toren. Gegen Kaiserlautern gewann Fortuna in einem abwechslungsreichen Spiel mit 4:3. Davor gelangen den Düsseldorfern gerade einmal 21 Treffer in 26 Spielen. Mit dem Dreier kletterten die Rot-Weißen zunächst einmal wieder auf einen Nichtabstiegsplatz. Nun winkt in der SchücoArena die Chance, zumindest punktetechnisch mit Arminia gleichzuziehen. Allerdings spüren die Düsseldorfer gleichzeitig weiter den direkten Atem von 1860 München und dem SC Paderborn im Nacken. Daher legte Mittelfeldspieler Marcel Sobottka den Fokus nach dem Kaiserslautern-Spiel auch schon auf die nächsten Wochen: „Es war ein sehr emotionaler Sieg, der aber wenig bringt, wenn wir das nächste Spiel wieder verlieren.“

Auswärts holten die Rheinländer in dieser Saison bisher nur zehn Punkte aus dreizehn Partien. Allerdings konnte der DSC nur zwei der elf Zweitligaduelle gegen Düsseldorf für sich entscheiden, gleich sechsmal ging Fortuna als Sieger vom Platz. In der Bundesliga kreuzten sich die Wege der beiden Mannschaften zwischen 1971 und 1997 gleich 16 Mal, aus DSC-Sicht lautet die Bilanz: Fünf Siege, vier Remis und sieben Niederlagen. Zuletzt war Düsseldorf im August 2013 in der SchücoArena zu Gast, damals siegte Arminia durch zwei späte Joker-Tore von Sebastian Hille mit 4:2. Im Hinspiel fügte die Fortuna den Arminen mit einem 1:0-Erfolg die einzige Auswärtsniederlage der Hinrunde zu.

„Mit Mut und Überzeugung“

Auf der Pressekonferenz am heutigen Freitagmittag informierte Cheftrainer Norbert Meier die anwesenden Journalisten über die sportliche Situation der Mannschaft vor dem Duell mit Fortuna Düsseldorf am morgigen Samstag (13 Uhr) in der SchücoArena. Auch Sebastian Schuppan stellte sich den Fragen der Presse.

Personell kann der DSC-Trainer gegen die Düsseldorfer nahezu aus dem Vollen schöpfen: Manuel Hornig wäre nach abgesessener Rotsperre wieder spielberechtigt gewesen, fällt jedoch krankheitsbedingt aus. Auch Tom Schütz wird noch nicht wieder im Kader stehen: „Er ist wieder im Training, aber ein Einsatz käme noch zu früh“, meinte Meier. Ansonsten stehen alle Mann zur Verfügung, auch Francisco Rodriguez und Seong-Woo-Ryu, die wohlbehalten von ihren Länderspielreisen zurückkehrten.

Die spielfreie Länderspielpause haben die Arminen nach Meiers Aussage gut dazu genutzt, um noch einmal an einigen Stellschrauben zu ziehen. Generell zeigte sich der Coach mit der jüngsten Entwicklung nach dem 1:1-Unentschieden beim TSV 1860 München und der knappen 1:2-Niederlage im Testspiel bei Borussia Mönchengladbach am Gründonnerstag zufrieden: „Wir wollen an die guten Leistungen anknüpfen“, richtete er den Blick nach vorne und stellte auch die eigenen Qualitäten in den Vordergrund: „Wir haben erst sieben Spiele verloren und brauchen keine Angst zu haben, sondern wollen mit Mut und viel Überzeugung von Beginn an an die Sache rangehen.“

Der Gast aus Düsseldorf hat unter dem neuen Trainer Friedhelm Funkel wieder Blut im Abstiegskampf geleckt und mit dem jüngsten 4:3-Erfolg über den 1. FC Kaiserslautern neue Euphorie in der Landeshauptstadt geweckt. Über seinen erfahrenen Trainerkollegen sagte Meier: „Er ist auch schon lange dabei und wir kennen uns viele Jahre. Wir haben schon als aktive Spieler viele Schlachten geschlagen, das meine ich positiv.“ Darauf, dass Funkel in einem Interview vor allem explizit vor Arminia-Angreifer Fabian Klos warnte, entgegnete Meier: „Arminia ist nicht nur Fabian Klos. Das wäre auch zu wenig. Der Lange ist ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft, aber nicht alleinstehend.“

Dass sein Ex-Club, zu dem er nach eigener Aussage noch immer eine gewisse Verbundenheit hat, zu solch einem späten Zeitpunkt noch tief im Tabellenkeller steckt, überraschte auch Meier selbst: „Vom Kader her gehört die Fortuna zu den stärksten Teams der Liga und hat eigentlich ganz andere Ziele. Aber diese Liga ist so ausgeglichen, dass Namen oft wie Schall und Rauch sind.“ Linksverteidiger Sebastian Schuppan pflichtete ihm bei: „Es geht auch um die Nerven und wer letztlich mehr will. Dann gewinnt nicht immer die beste Mannschaft. Guter Fußball ist derzeit erfolgreicher Fußball.“

Schuppan freut sich indes am Samstag auf eine volle Hütte – es werden bis zu 23.000 Zuschauer am Samstag erwartet: „Je mehr Zuschauer desto besser. Wir wünschen uns die Unterstützung, das gehört einfach dazu“, hofft der 29-Jährige auf eine möglichst lautstarke Atmosphäre. Nach der zwischenzeitlichen Phase von mehreren Spielen mit vielen Gegentoren, ist Schuppan optimistisch, dass die Mannschaft zu alter Stabilität zurückfindet: „Wir haben es uns da teilweise selber schwer gemacht, aber in München war das zuletzt ordentlich. Da haben wir aus dem Spiel fast nichts zugelassen, leider jedoch durch einen Standard das Gegentor kassiert.“

Die neue Aufbruchsstimmung bei den Düsseldorfern hat Schuppan zwar registriert, allzu lange befassen will er sich damit aber nicht: „Wir sind dann dafür da, die Euphorie wieder nach unten zu schrauben. Aber in erster Linie konzentrieren wir uns auf uns.“ Ob er dabei selbst in der Startelf steht oder zunächst von der Bank das Spiel verfolgt, ist für ihn dabei nebensächlich: „Ich bin absoluter Teamplayer und mein Schicksal interessiert mich in dem Fall nicht. Natürlich wünsche ich mir zu spielen, aber wenn das nicht der Fall ist, gebe ich trotzdem das Beste, um die Jungs zu unterstützen.“

Weitere Aussagen von Norbert Meier und Sebastian Schuppan gibt es auch im Radio Bielefeld-Podcast.

In „Anlauf“ auf „ArminiaClubTV“ äußert sich zudem unser Sportlicher Leiter Samir Arabi zur Partie gegen Düsseldorf:

Berichterstattung DSC – Düsseldorf

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen Fortuna Düsseldorf.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Samstag um 13:00 Uhr das Spiel gegen Fortuna Düsseldorf live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir Euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende
  • ARD, „Sportschau“, 18:30 Uhr bis 19:57 Uhr
  • ZDF, „Aktuelles Sportstudio“, 23:00 Uhr bis 00:25 Uhr

Ein Punkt auch gegen Düsseldorf

Mit einem torlosen Remis trennten sich Arminia Bielefeld und Fortuna Düsseldorf am Samstagmittag vor 22.516 Zuschauern in der Schüco-Arena.

Arminias Trainer Norbert Meier vertraute der gleichen Startelf, die zuletzt beim TSV 1860 München 1:1 spielte. Beide Teams bemühten sich in der Anfangsphase darum, in der Defensive kontrolliert zu stehen und sich keine Fehler zu erlauben. Dennoch sorgte Arminia schon nach vier Minuten nach einer Flanke von Florian Dick für Probleme in der Fortuna-Abwehr. Die anschließende Ecke wurde allerdings von der Düsseldorfer Verteidigung geklärt.

Richtig gefährlich wurde es zum ersten Mal in der 14. Minute. Dick spielte einen Freistoß aus halblinker Position quer zu Brian Behrendt, der aus 25 Metern draufhielt. Michael Rensing im Düsseldorfer Tor sah den Flachschuss spät und konnte das Leder nur nach vorne abklatschen. Christopher Nöthe und Fabian Klos setzten dem Abpraller nach, doch Alexander Madlung rettete für die Gäste in höchster Not. Zwei Minuten später kam die Mannschaft von Friedhelm Funkel zur ersten Großchance: Kerem Demirbay ließ Julian Börner mit einer Körpertäuschung aussteigen. Den anschließenden wuchtigen Schuss aus 16 Metern parierte Wolfgang Hesl im Bielefelder Tor jedoch mit einem sensationellen Reflex zur Ecke, die schließlich ergebnislos verpuffte.

dsc-fortuna-2016-aktuell1Knifflig wurde es in der 20. Minute. Nach einem langen Schlag von Karim Haggui kam es zu einem Laufduell zwischen Nikola Djurdjic und Arminias Felix Burmeister. Kurz vor dem Sechzehner ging der Düsseldorfer Angreifer zu Boden, Schiedsrichter Robert Kempter ließ trotz aller Fortuna-Proteste weiterlaufen. Vom Unmut der Düsseldorfer ließen sich die Bielefelder nicht beeindrucken und verpassten kurz darauf zweimal die Führung. Klos zog nach einer Flanke von der rechten Seite einfach mal ab. Die Kugel landete bei Sebastian Schuppan, der aus kurzer Entfernung am genau richtig stehenden Rensing scheiterte. In der 33. Minute war es Christopher Nöthe, der bei einer zu kurzen Kopfballrückgabe von Haggui richtig spekulierte und früher als Rensing am Ball war. Die scharfe Hereingabe konnte von Seung-Woo Ryu jedoch nicht ausreichend kontrolliert werden. Düsseldorf kam in dieser Phase lediglich durch Standardsituationen in die Nähe des Bielefelder Tores, doch Hesl und seine Vorderleute verteidigten diese allesamt souverän.

Auch in den letzten Minuten vor der Halbzeitpause war Bielefeld die aktivere Mannschaft, die sich vor allem in den Zweikämpfen griffiger präsentierte. Klos ließ am linken Strafraumeck seinen Gegenspieler stehen und schloss direkt mit rechts ab – Rensing packte jedoch sicher zu. Kurz darauf sahen Burmeister und Demirbay nach einem Wortgefecht die Gelbe Karte, ebenso wie Lukas Schmitz nach einem rüden Einsteigen gegen Ryu. Schließlich ging es mit dem torlosen Remis in die Halbzeitpause.

Zur zweiten Hälfte wechselte Meier aus und brachte Manuel Junglas im defensiven Mittelfeld für Stephan Salger. Gefährlich wurde es allerdings zunächst vor dem Bielefelder Tor. Oliver Fink ließ mehrere Arminen aussteigen, doch Burmeister bekam gerade noch rechtzeitig den Fuß dazwischen. Wenige Sekunden später zeigte sich Börner bei einer Hereingabe von Julian Schauerte aufmerksam. Kurz darauf (55.) folgte der zweite Arminia-Wechsel: Ryu ging vom Feld, dafür kam mit Michael Görlitz der Torschütze aus dem Gastspiel in München.

Nun fand auch der DSC wieder den Weg in die Offensive. Klos zögerte nach einem Zuspiel von Francisco Rodriguez zu lange, eine weitere Ecke konnte von Düsseldorfs Verteidigung geklärt werden. Doch in der Folge übernahmen vorerst wieder die Gäste das Heft in die Hand. Der zweite Abschnitt war geprägt von vielen kleinen Fouls und diversen Standardsituationen. Mehrere Ecken und Freistöße des auffälligen Demirbay brachten jedoch keinen Ertrag und wurden von der sicher stehenden Arminia-Abwehr verteidigt. Gäste-Trainer Funkel roch Lunte und brachte mit Sercan Sararer einen weiteren Offensivmann, doch die bis dato beste Chance des zweiten Durchgangs hatte der DSC, als Behrendt mal wieder aus der Distanz abzog, Rensing allerdings mit den Fäusten abwehrte (67.).

Nach dieser Aktion schöpfte Meier sein Wechselkontingent aus und brachte David Ulm für Rodriguez als letzte Option ins Spiel. Auch Funkel wechselte auf der Gegenseite mit Joel Pohjanpalo einen neuen Offensivakteur ein. Beide Teams versuchten nach vorne zu spielen, doch nennenswerte Torchancen waren in dieser Phase eher Mangelware. Haggui köpfte nach einer weiteren Düsseldorfer Ecke deutlich über das Gehäuse von Hesl. Einen Freistoß von der rechten Seite von Demirbay nach Handspiel von Schuppan, für das dieser die gelbe Karte sah, stellte ebenfalls keine nennenswerte Gefahr da.

Stattdessen hatte der DSC plötzlich die Riesenchance zur Führung. Der eingewechselte Ulm flankte einen schönen Freistoß aus dem Halbfeld in den Sechzehner. Börner lief clever durch und kam aus kurzer Distanz zum Abschluss, drosch den Ball aber über das Tor (78.). In der intensiven Schlussphase versuchte die Meier-Elf noch einmal alles und hatte weitere Standardmöglichkeiten. Die Fortuna agierte ruppiger und sah in Person von Fink und Adam Bodzek zwei weitere Verwarnungen. Letztlich sprang aber auf Bielefelder Seite nichts Gefährliches mehr heraus. Düsseldorf kam noch einmal zu einem Freistoß aus zentraler Position, doch Hesl hielt sich gegen Demirbay erneut schadlos. Somit blieb es letztlich beim 0:0.

Durch das Unentschieden vergrößerte Arminia den Vorsprung auf den SC Paderborn und den MSV Duisburg und hielt den Drei-Punkte-Abstand auf die Gäste. Weiter geht es am nächsten Samstag mit dem Gastspiel beim SV Sandhausen (13:00 Uhr).

Stimmen zum Spiel

Wir haben über 90 Minuten gute Chancen gehabt, aber für ein Tor hat es nicht gereicht. Deshalb ist es schade, dass wir nicht die drei Punkte geholt haben. Hinten hat Fortuna keine großen Lücken gezeigt. Am kommenden Samstag haben wir gegen Sandhausen unser nächstes Endspiel. Dort dürfen wir nicht verlieren und wollen natürlich etwas mitnehmen.

Brian Behrendt

Wenn man den Spielverlauf sieht, kann man mit dem Punkt zufrieden sein. Wir waren in der zweiten Halbzeit nicht mehr ganz so gut. Der erste Durchgang war ok, da hatten wir auch einige Chancen. In der zweiten Halbzeit war das Spielfeld dann aus unserer Sicht zu groß, das heißt, wir sind nicht mehr richtig in die Zweikämpfe gekommen und haben keinen Druck mehr auf den Ball gehabt. Letztlich können wir mit dem Punkt gut leben. Uns bringt das Unentschieden weiter als Düsseldorf, denn es werden weniger Spiele und den Abstand haben wir vergrößert beziehungsweise gleich gehalten.

Florian Dick

Das war ein Spiel, wie ich es erwartet hatte. Sicherlich nicht schön anzuschauen, aber genau das ist eben Abstiegskampf. Das Positive für uns war, dass wir das ganze Spiel über nur wenig zugelassen haben. Nach vorne hatten wir allerdings leider nur wenig Rhythmus und konnten uns kaum Chancen herausspielen. Wir haben jetzt 31 Punkte, sodass sich an unserer Situation nichts verändert hat, aber jetzt geht es nächste Woche wieder zu einem Auswärtsspiel. In denen haben wir uns bisher immer gut präsentiert und auch gegen Sandhausen bin ich optimistisch, dass uns dies gelingt.

Sebastian Schuppan

Für mich war das ein gerechtes Unentschieden. Düsseldorf hatte zwar in der zweiten Halbzeit klar mehr Ballbesitz und war dadurch auch die etwas bessere Mannschaft. Die klareren Torchancen hatten aber wir, sodass das Ergebnis absolut in Ordnung geht. Mir persönlich hat die zweite Hälfte meiner Mannschaft allerdings leider überhaupt nicht gefallen. Wir betreiben hier Profifußball und da müssen wir einfach in die Zweikämpfe gehen und diese auch gewinnen.

Norbert Meier

Heute hat man gesehen, warum Arminia diese Saison nur sieben Spiele verloren hat. Die Mannschaft ist taktisch sehr diszipliniert und spielt sehr geordnet, sodass es enorm schwer ist, gegen solch einen Gegner Tore zu erzielen. Für mich war es daher wichtig zu sehen, dass meine Mannschaft diese Ausgangssituation annimmt, selbst kompakt steht und den Arminen nur wenig Räume und Möglichkeiten bietet. Und genau das ist meiner Mannschaft gelungen.Insgesamt ist das Null zu Null ein gerechtes Ergebnis, das beiden Mannschaften zumindest ein Stück weit weiterhilft und insbesondere meiner auch weiter Selbstvertrauen geben wird.

Friedhelm Funkel

DSC Arminia Bielefeld:
Hesl – Dick, Burmeister, Börner, Schuppan – Behrendt, Salger (46. Junglas) – Ryu (55. Görlitz), Rodriguez (68. Ulm), Nöthe – Klos.

Fortuna Düsseldorf:
Rensing – Schauerte, Haggui, Madlung, Schmitz – Bodzek (83. Sobottka), Fink – Mavrias (63. Sararer), Demirbay, Bellinghausen – Djurdjic (73. Pohjanpalo).

Tore:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Burmeister, Schuppan, Börner/Demirbay, Schmitz, Bodzek, Fink

Zuschauer:
22.516