DSC Arminia Bielefeld -

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Sa., 05.12.2015 13:00 Uhr

DSC Arminia Bielefeld(0)
Karlsruher SC (1)

GegnerinfosPK-BerichtBerichterstattungSpielberichtStimmenDaten

Etwas Anlaufzeit benötigt

Am Ende der vergangenen Saison verpasste der Karlsruher SC den Aufstieg in die Bundesliga erst in der Relegation gegen den Hamburger SV. In der aktuellen Spielzeit wollte man in der zweiten Liga neu angreifen, doch der KSC brauchte eine Weile, um in Fahrt zu kommen.

Die Badener starteten mit zwei Niederlagen und dem Aus im DFB-Pokal beim Oberligisten SSV Reutlingen in die Saison. Dabei spielten sicher auch die misslungene Relegation und die kürzere Vorbereitung noch eine Rolle. Nach zwei Siegen am dritten und vierten Spieltag wähnte man sich in der Spur, doch es folgte eine Niederlagenserie gegen Eintracht Braunschweig, Union Berlin und den SC Paderborn. Anschließend blieb der KSC bis zur 1:3-Niederlage gegen den SV Sandhausen am 15. Spieltag in sieben Spielen in Folge unbesiegt. Dennoch reicht das aktuell nur zu einem Mittelfeldplatz. Den eigenen Ansprüchen genügt das sicher nicht. Unabhängig davon, wo es für den KSC in dieser Saison noch hingeht, steht bereits fest, dass der Verein im Sommer einen neuen Trainer bekommen wird. Markus Kauczinski verkündete Anfang Oktober seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen.

Im Sommer musste der KSC die Abgänge einiger Leistungsträger kompensieren. Philipp Max wechselte zum Bundesligisten FC Augsburg, Reinhold Yabo, der in der letzten Spielzeit in 31 Einsätzen fünf Tore erzielte, ging nach Österreich zu Salzburg. Im Angriff verloren die Karlsruher gleich beide Stoßstürmer: Ilijan Micanski (30 Einsätze, fünf Tore) schloss sich den Suwon Blue Wings in Südkorea an. Der letztjährige Torschützenkönig der zweiten Bundesliga, Rouwen Hennings, der in 27 Spielen 17 Tore für den KSC erzielte, wechselte nach England zum FC Burnley. Nachdem bereits in der Winterpause der jetzige DSC-Stürmer Koen van der Biezen den Verein verlassen hatte, bestand in diesem Mannschaftsteil großer Handlungsbedarf. Erwin Hoffer, von Fortuna Düsseldorf nach Baden gewechselt, eroberte sich sogleich einen Stammplatz und stand an 13 der ersten 14 Spieltage in der Startelf. Vadim Manzon und Dimitris Diamantakos konnten sich dagegen, auch bedingt durch Verletzungen, noch nicht konstant durchsetzen. Bei seinem Startelf-Debüt gegen Bochum trug Diamantakos mit einem Tor und zwei Vorlagen aber entscheidend zum Sieg bei.

In der Defensive musste Kauczinski verletzungsbedingt bereits einige Male umbauen. Die Innenverteidigung bildeten bis zum Sandhausen-Spiel Jan Mauersberger und Martin Stoll. Sie blieben in ihren ersten vier Spielen zusammen ohne Gegentor. Auf den Außenverteidigerpositionen haben ich Enrico Valentini und Tobias Kempe ihre Stammplätze nach Verletzungen zurückgeholt, im Mittelfeld laufen aber Dominic Peitz, Jonas Meffert, Manuel Torres und Hiroki Yamada ihrer Form aus dem Vorjahr noch nach.

„Gas geben und den Rasen umpflügen“

Auf der heutigen Pressekonferenz informierte Cheftrainer Norbert Meier die Journalisten über die sportliche Situation der Mannschaft vor dem Heimspiel gegen den Karlsruher SC. Auch Manuel Junglas beantwortete die Fragen der Presse.

Mit Ausnahme von Brian Behrendt (Gelbsperre) und Daniel Brinkmann, der sich weiterhin im Aufbautraining befindet, stehen Meier für das letzte Heimspiel der Hinrunde alle Spieler zur Verfügung. „Wir befinden uns in der Vorweihnachtszeit und wollen den Fans und auch uns selbst jetzt endlich den ersten Heimsieg schenken“, so Meier. „Das ist aber natürlich kein Geschenk, das man sich mit Geld kaufen kann. Dafür müssen wir hart arbeiten und mutig und mit Überzeugung auftreten.“ Es werde ein Duell auf Augenhöhe geben, in dem „kleinste Kleinigkeiten“ entscheidend sein können. Der KSC habe nach einem schwierigen Beginn zuletzt wieder besser gepunktet und habe auch in seinem letzten Spiel gegen Leipzig eine sehr, sehr gute Leistung abgeliefert. „Wir müssen die Eins-gegen-Eins-Situationen in den entscheidenden Momenten für uns nutzen und müssen natürlich auch unsere Tormöglichkeiten nutzen“, führte Meier aus, worauf es im Spiel ankommen wird.

Arminia hat aktuell 17 Punkte auf dem Konto. „Bei einem Sieg morgen wären wir im absolut guten Bereich. Dafür werden wir richtig arbeiten.“ Auch nur fünf Prozent nachzulassen, verschlechtere die Ausgangsposition, um Spiele gewinnen zu können. „Man muss immer hochkonzentriert sein und darf sich nur wenige Fehler erlauben.“ Dass Arminia die Basis für die 17 Punkte auswärts gelegt hat, sei für einen Aufsteiger vielleicht ungewöhnlich. „Wir werden alles dafür tun, dass sich das ändert, das ist doch klar“, versprach Meier.

dsc-leipzig-2015 (12)Auch Mittelfeldspieler Manuel Junglas ist guter Dinge, dass morgen der erste Heimsieg in dieser Saison gelingen kann. „Wir wollen morgen unbedingt gewinnen und werden alles in die Waagschale werfen.“ Der KSC sei ein sehr unangenehmer Gegner, eine Wundertüte, wie auch Fabian Klos es schon formuliert hatte. „Es wird ein sehr interessantes Spiel werden, in dem jeder 100 Prozent geben muss.“ Die Gefahr, dass die Mannschaft verkrampfen könnte, weil sie zuhause noch immer nicht gewonnen hat, sieht er nicht. „Wir haben schon viele gute Leistungen gezeigt, in den letzten Heimspielen haben wir auch nicht verkrampft. Das wichtigste ist, dass wir zuhause mal in Führung gehen, dann geht so ein Spiel ganz anders aus. Wenn wir morgen 90 Minuten lang Gas geben und den Rasen umpflügen, werden wir auch gewinnen.“

Weitere Stimmen von Norbert Meier und Manuel Junglas gibt es auch im Radio Bielefeld-Podcast.

In „Anlauf“ auf „ArminiaClubTV“ äußert sich zudem Peer Kluge zum KSC-Spiel:

Berichterstattung DSC – Karlsruher SC

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den Karlsruher SC.

17 Karlsruhe heimWer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Samstag um 13:00 Uhr das Spiel gegen Karlsruhe live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch ab sofort einen ausführlichen Liveticker an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir Euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende
  • ARD, „Sportschau“, 18:30 Uhr bis 19:57 Uhr
  • ZDF, „Aktuelles Sportstudio“, 23:30 Uhr bis 00:55 Uhr

Den ersten Heimsieg erzwungen

Arminia dreht das Spiel gegen den KSC und gewinnt mit 2:1 (0:1).

Im Vergleich zum 1:1 bei Union Berlin in der letzten Woche veränderte DSC-Cheftrainer Norbert Meier sein Team auf drei Positionen. Julian Börner, Dennis Mast und Christian Müller standen für Brian Behrendt (Gelbsperre), Sebastian Schuppan und David Ulm (beide Bank) in der Startelf. Zudem agierte Arminia wieder im gewohnten 4-2-3-1-System.

Beide Mannschaften spielten von Beginn an nach vorne. In der zweiten Minute schon bekam der KSC die erste Ecke, die aber nichts einbrachte. Im Gegenzug kam Arminia mit Dennis Mast über links. Mast gab den Ball zu Christian Müller, dessen Flanke zunächst zu weit geriet. Von rechts kam der Ball erneut in den Strafraum, Fabian Klos aber verpasste. In der 8. Minute trat Florian Dick einen Freistoß aus dem Halbfeld. Christian Müller brachte den Ball mit dem Kopf auf das Tor, Dirk Orlishausen konnte den Ball aber leicht festhalten. Nur kurz darauf kam Arminia aus einem Konter heraus erneut gefährlich vor das Tor des KSC: Müller spielte den Ball zu Klos, der aus spitzem Winkel abzog, aber auch dieser Schuss stellte kein Problem für Orlishausen dar.

In der Folge übernahm der KSC aber die Spielkontrolle, Arminia aigerte viel zu passiv. Nach 15 Minuten sah Florian Dick nach einem Rempler gegen Hiroki Yamada die gelbe Karte. Der Freistoß von Enrico Valentini aus guter Position für den KSC ging aber über das Tor von Wolfgang Hesl. Eine Ecke des KSC kurze Zeit später konnte Hesl wegfausten, den Nachschuss eines Karlsruhers beförderte Börner mit einem langen Ball aus der Gefahrenzone. In der 19. Minute fiel dann das 0:1 für den KSC: Hiroki Yamada steckte den Ball auf Manuel Torres durch, der ging an Hesl vorbei, stolperte aber dann. Der Ball gelangte zu Dimitris Diamantakos, der an Hesl und Salger vorbei in die linke Ecke traf.

Die nächste gute Tormöglichkeit für Arminia ergab sich erst wieder in der 27. Minute. Stephan Salger flankte von links auf Klos, der den Ball jedoch mit dem Kopf über das Tor beförderte. Kurz darauf entwickelte sich nach einem Freistoß von Florian Dick Torgefahr, doch auch Manuel Hornig köpfte am Tor von Orlishausen vorbei. Nach einer halben Stunde probierte Florian Dick es mit einem Schuss aus 30 Metern, der aber rechts am Tor vorbei ging. Alle Situationen überstand der KSC aber ohne große Probleme.

Bei Arminia lief im Spielaufbau nicht viel zusammen. Immer wieder passierten Fehlpässe, sodass Arminia selten überhaupt vor das Tor des KSC kam. In der 36. Minute hatte Arminia nach einem Fehlpass von Tom Schütz Glück, dass Torres freistehend eine riesige Chance ausließ und über dsa Tor schoss. Mit Pfiffen vom Publikum ging es anschließend in die Pause.

dsc-ksc-2015-aktuell-2Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte Meier einmal: Christoph Hemlein kam für Dennis Mast. Arminia agierte jetzt im 4-4-2 mit Hemlein auf rechts und Christian Müller über links. Den ersten Torschuss in der zweiten Hälfte verbuchte der KSC. In der 51. Minute strich der Schuss von Diamantakos knapp rechts am Tor vorbei. Eine Minute später die erste gefährliche Aktion im Strafraum des KSC. Nach einem Foul von Dennis Kempe an Christoph Hemlein brachte Florain Dick den Ball von rechts in den Strafraum. Fabian Klos stieg dort am höchsten, köpfte den Ball aber knapp über das Tor.

Ein Freistoß auf der anderen Seite für den KSC, getreten von Valentini, brachte ebenso wenig ein. Christoph Hemlein machte über rechts viel Druck. In der 56. Minute hatte Hemlein viel Platz, seine Flanke landete allerdings beim Karlsruher Martin Stoll. In der 61. Minute landete ein Freistoß von Florain Dick von der rechten Seite bei Hemlein, der sich einmal um seinen Gegenspieler Gaetan Krebs drehte und dann abzog, aber auch sein Schuss verfehlte das Tor. Kurz darauf spielte Fabian Klos den Ball auf Christian Müller. Christopher Nöthe stand im Strafraum frei, kam aber nicht an den Ball.

Eine entscheidene Szene spielte sich dann in der 67. Minute ab. Fabian Klos wurde auf dem Weg zum Tor von Enrico Valentini zu Fall gebracht. Valentini hatte bereits in der ersten Halbzeit gelb gesehen und musste nun mit gelb-rot vom Platz. Der Freistoß von Christian Müller blieb aber in der Mauer hängen. In Überzahl zeigte Arminia jetzt mehr Zug zum Tor. Norbert Meier nahm in der 72. Minute Tom Schütz vom Feld und brachte David Ulm. Die nächste gefährliche Aktion gehörte zunächst Karlsruhe. Nach einem Fehlpass von Manuel Junglas bekam Diamantakos den Ball und ging an vier Arminen vorbei, seinen Schuss konnte Wolfgang Hesl jedoch festhalten.

Im direkten Gegenzug fiel dann jedoch der Ausgleich für Arminia: Christoph Hemlein brachte den Ball von rechts vor das Tor, Fabian Klos‘ Kopfball konnte Orlishausen abwehren, aber Christopher Nöthe bugsierte den abprallenden Ball mit dem Knie ins Tor. Der Ausgleich beflügelte Mannschaft und Fans gleichermaßen. Die Mannschaft wollte sich nicht mit einem Punkt zufrieden geben und spielte weiter nach vorne. In der 82. Minute suchte Müller den Abschluss, der Ball wurde von einem Karlsruher abgefälscht und ging über das Tor.

dsc-ksc-2015-aktuell-1In der 84. Minute war es dann David Ulm, der nach einer Flanke von Christoph Hemlein an den Ball kam. Sein Schuss prallte zunächst an beide Pfosten, ehe der Ball zur 2:1-Führung von Arminia im Tor landete. Was für eine Befreiung und was für ein Jubel in der SchücoArena! In der Folge wechselte Meier noch einmal, Sebastian Schuppan kam für Christian Müller. Von Karlsruhe kam nicht mehr viel nach vorne, Arminia kam durch Sebastian Schuppan noch einmal zu einem Torschuss, der jedoch nur das Außennetz traf. Anschließend war Schluss, Arminia feierte den ersten Heimsieg der Saison!

 

Die Stimmen nach dem Spiel mit Florian Dick, Christopher Nöthe und Samir Arabi findet ihr wie gewohnt auf ArminiaClubTV:

Auch die Pressekonferenz findet ihr auf ArminiaClubTV:

Stimmen zum Spiel

Das beste für uns zur Pause war, dass wir nur 0:1 hinten lagen. Karlsruhe ist eine sehr spielstarke und passsichere Mannschaft. Wir haben das in der ersten Halbzeit nicht verstanden, dagegen zu halten. In der zweiten Halbzeit haben wir dann das Optimale aus unseren Möglichkeiten gemacht. Der Sieg wird die Seele befreien, wir wollten unseren Fans unbedingt den Heimsieg schenken. Die Mannschaft hat den Glauben nicht verloren, das wird neue freie Kräfte freisetzen, weil wir es erzwungen haben. 20 Punkte zur Saisonhalbzeit sind gut, aber es gibt auch noch viel zu verbessern.

Norbert Meier

Wir sind richtig bedient, hätten zur Pause schon mit 3:0 oder 4:0 führen können. Das Spiel in die Tiefe war richtig gut, wir hatten die Partie insgesamt im Griff. Mit der gelb-roten Karte kippt dann das Spiel. Bielefeld hat gekämpft und wir stehen wieder mit leeren Händen da. Ich bin sprachlos, wir sind selber Schuld!

Markus Kauczinski

Heute sind viele Steine vom Herzen gefallen, bei der Mannschaft und den Fans. Die erste Halbzeit ging überhaupt nicht, in keinster Art und Weise und von keinem von uns. In der Halbzeit sind deutliche Worte gefallen, denn wie wir in der ersten Halbzeit gespielt haben, entsprach überhaupt nicht unserem Anspruch. Man kann dann nicht in der 46. Minute den Schalter sofort umlegen, aber wir haben uns dann reingearbeitet und uns auch eine Vielzahl von Möglichkeiten erarbeitet. Bei dem Tor von David Ulm war dann das Glück zurück. Mit den 20 Punkten müssen wir wahrscheinlich zufrieden sein. Ich bin ein sehr selbstkritischer Mensch und es wären sicherlich mehr Punkte drin gewesen. Aber das stimmt mich auch positiv für die Rückrunde.

Fabian Klos

Es ist eine riesige Freude. Die Fans, der Verein, die Mannschaft haben lange auf den Heimsieg gewartet. Dass wir dieses Spiel gedreht haben und am Ende gewonnen haben, ist eine große Erleichterung. Wir haben oft gut gespielt und uns nicht belohnt, heute haben wir kein gutes Spiel gemacht, aber gewonnen. Das ist Fußball, das ist einfach verrückt. In der ersten Halbzeit sind wir überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen, hatten keinen Zugriff und viel Glück, dass wir mit dem 0:1 immer noch im Spiel waren. In der zweiten Halbzeit waren wir dann einen Tick aggressiver. Bei meinem Tor dachte ich erst, der geht nicht rein, als er erst an den einen, dann an den anderen Pfosten gegangen ist. Als er dann doch reingegangen ist, war das ein super Gefühl. Es wären sicherlich mehr Punkte drin gewesen, aber wir schauen jetzt weiter nach vorne.

David Ulm

Es ist schön, dass wir gewonnen haben. Das heute war vielleicht das schlechteste Spiel, seit ich das Arminia-Trikot trage. Das war Arbeitsverweigerung in der ersten Halbzeit, wir sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen, unser Stellungsspiel war bodenlos. In der Halbzeit hat es richtig gerappelt. Wir wollten den Heimsieg unbedingt, wir wussten, was im Team steckt. Die rote Karte hat uns natürlich auch in die Karten gespielt. Wir haben schon oft super Spiele gemacht und standen am Ende mit leeren Händen oder einem Punkt da, heute haben wir ein schlechtes Spiel gemacht und haben drei Punkte geholt.

Julian Börner

DSC Arminia Bielefeld:
Hesl – Dick, Hornig, Börner, Salger – Junglas, Schütz (72. Ulm) – Nöthe, Müller (89. Schuppan), Mast (46. Hemlein) – Klos.

Karlsruher SC:
Orlishausen – Valentini, Stoll, Gulde, Kempe – Meffert, Krebs (75. Peitz) – Torres (69. Traut), Barry (65. Nazarov), Yamada – Diamantakos.

Tore:
0:1 (19.) Diamantakos, 1:1 (77.) Nöthe, 2:1 (84.) Ulm.

Gelbe Karten:
Dick, Salger, Müller/Peitz

Gelb-Rote Karte:
Valentini (66.)

Zuschauer:
15.413