DSC Arminia Bielefeld -

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SC_Paderborn
So., 21.02.2016 13:30 Uhr

DSC Arminia Bielefeld(0)
SC Paderborn 07 (1)

GegnerinfosPK-BerichtBerichterstattungSpielberichtStimmenDaten

Schwere Zeiten an der Pader

Vor einem Jahr träumte Paderborn noch vom möglichen Klassenerhalt in der ersten Liga, nun bewegt sich der SCP gefährlich nahe an der Falltür zur dritten Liga. Keine einfache Situation für Trainer Stefan Effenberg und sein Team.

Nach dem einjährigen Abenteuer in Deutschlands höchster Spielklasse wechselte Paderborns Trainer Andre Breitenreiter zum FC Schalke 04 und wurde von Markus Gellhaus abgelöst. Anvisiert wurden sogleich wieder die vorderen Tabellenplätze, allerdings hatte sein Team einige Schwierigkeiten wieder in den Zweitligamodus zu finden. Bis Oktober gelangen nur zwei Siege, gleich sieben Mal musste der Bundesliga-Absteiger als Verlierer vom Platz gehen und so hieß bei Tabellenplatz 15 am 10.Spieltag in Paderborn: „Hermann Löns, die Heide Heide brennt!“ Löschen sollte einer, den wohl kaum jemand auf dem Zettel hatte. Denn mit Stefan Effenberg zauberten die Verantwortlichen einen echten Überraschungscoup aus dem Hut. Der ehemalige Mittelfeldspieler, der unter anderem drei Deutsche Meisterschaften gewann und im Jahr 2001 die Champions League mit dem FC Bayern München holte, sah in Paderborn den idealen Einstieg für seine Trainerkarriere und legte auch gleich einen guten Start hin. Die ersten beiden Spiele unter Effenbergs Regie konnten gegen Eintracht Braunschweig (2:0) und Union Berlin (2:0) gewonnen werden. Allerdings fehlte dem Effe-Effekt die Langzeitwirkung. In den folgenden acht Spielen bis zur Winterpause gelang kein Dreier mehr, sodass Paderborn in der Tabelle weiter im Keller verharrte.

In der Winterpause nahmen Manager Michael Born und Stefan Effenberg im Kader einige Korrekturen vor. Für die Abwehr kam mit Tim Sebastian ein erfahrender Innenverteidiger von RB Leipzig. Der junge Robin Krauße (Carl Zeiss Jena) wurde als Alternative fürs defensive Mittelfeld geholt. In der Offensive sollen Jakub Sylvestr (1. FC Nürnberg) und Nicklas Helenius (Aalborg AK) mithelfen, das Torekonto etwas zu erhöhen. Sylvestr erzielte zuvor in 102 Zweitligapartien 32 Treffer für Erzgebirge Aue und Nürnberg, kam bei den Franken aber zuletzt nicht mehr zum Zug. Mit Helenius wurde zudem ein großer, zentraler Angreifer verpflichtet, dessen Vita schon einen kurzen Abstecher in die englische Premiere League (Aston Villa) aufweist. Nicht mehr im Kader sind dagegen Nick Proschwitz (VV St. Truiden) und Daniel Brückner (RW Erfurt). Im Hinspiel feierte Arminia in der Benteler-Arena den ersten Saisonsieg. Zwar führte der SCP zur Pause mit 1:0, doch der DSC drehte die Partie durch einen direkt verwandelten Freistoß von Brian Behrendt und ein Jokertor von Michael Görlitz. In der SchücoArena konnte der SC Paderborn in der 2. Bundesliga noch nie gewinnen. Zweimal teilten sich beide Teams am Ende die Punkte, in der Saison 2009/10 siegte Arminia mit 3:0.

„Jeder im Team ist heiß auf das Spiel“

Auf der heutigen Pressekonferenz informierte Cheftrainer Norbert Meier die Journalisten über die sportliche Situation der Mannschaft vor dem Heimspiel gegen den SC Paderborn 07. Auch Michael Görlitz beantwortete die Fragen der Presse.

Sehr zur Freude von Norbert Meier war das Thema Ausfälle schnell abgehandelt. Neben Brian Behrendt, der eine Sperre von zwei Spielen nach seiner roten Karte gegen Braunschweig absitzen muss, fällt gegen Paderborn nur Daniel Brinkmann mit Sprunggelenksproblemen aus. Ansonsten hat der DSC-Coach alle Mann an Bord, ließ sich beim Thema Startelf aber nicht aus der Reserve locken. „Die Möglichkeiten sind relativ variabel für einige Positionen“, meinte Meier. Mehr konnten die anwesenden Journalisten ihm nicht entlocken.

Dagegen wusste der Trainer die anstehende Aufgabe gegen Paderborn sehr klar einzuordnen. „Wir spielen gegen einen Gegner, der jetzt über einen längeren Zeitraum nicht so erfolgreich war, aber alles versuchen wird, gegen uns die Situation wieder zu drehen. Ihr Kader ist besser als der Tabellenstand, auch wenn dass die Paderborner jetzt bestimmt schon öfter gehört haben. Ihr Spiel gegen Kaiserslautern war längst nicht so klar, wie es für Außenstehende vielleicht in der Betrachtung gewirkt hat“, analysierte Meier. „Wir müssen gewappnet und bereit sein für dieses Spiel und in die Wunden reinstechen, die uns der Gegner womöglich bietet“, erklärte der Coach weiter. Bei einem Sieg könnte sein Team den Abstand nach unten weiter vergrößern. Den 2:1-Erfolg im Hinspiel hat Meier zwar noch irgendwo im Hinterkopf („Den Sieg haben wir damals gerne mitgenommen und der war in der Situation auch sehr wichtig für unsere Mannschaft“), spielt aber heute keine große Rolle mehr. „Jetzt ist es ein anderes Spiel mit einer anderen Ausgangssituation“, so der Arminen-Trainer. Dass wetterbedingt zwei Einheiten auf Kunstrasen ausgetragen werden mussten, hat die Vorbereitung auf das Spiel laut Meier nicht beeinträchtigt: „Auch wenn wir es nicht gewöhnt sind, auf Kunstrasen zu trainieren, haben wir unser Programm so wie immer durchgezogen.“

Beim Rückblick auf den Auftritt in Braunschweig hatte der Coach lobende Worte im Gepäck. „Es war wirklich ein gutes Auswärtsspiel von uns, indem wir viel Ballbesitz hatten und zahlreiche Zweikämpfe gewinnen konnten. Aber wir haben die entscheidenden Dinger nicht rein gemacht und der Gegner hat seine Möglichkeit genutzt. So haben wir das Spiel verloren, indem wir als Minimum einen Punkt verdient gehabt hätten“, bilanzierte Meier. Auf die Frage, ob er sich über ein fast ausverkauftes Haus freue, antwortete er mit einem generellen Lob: „Selbst wenn bei uns nur 13.000 Zuschauer da sind, machen die Lärm wie 30.000. Die Fans geben hier wirklich alles. Die Leute haben hier ein feines Gespür entwickelt, wann die Mannschaft die Unterstützung der Fans braucht. Dieser Schulterschluss ist extrem wichtig.“

Der Siegtorschütze aus dem Hinspiel hat das erste Duell in dieser Saison mit Paderborn ebenfalls nicht vergessen. „Das ist zwar jetzt schon etwas länger her, aber natürlich erinnert man sich noch gern dran. Es war mein erstes Tor für Arminia, dann gleich der Siegtreffer. So etwas ist immer geil“, erklärte Michael Görlitz den Pressevertretern. Damit am Sonntag wieder ein Dreier gelingt, muss vor allem die Startphase besser funktionieren. „Wir tun uns immer ein bisschen schwer mit dem Anfang einer Partie. Darum ist es wichtig, dass wir in den ersten Minuten gut reinkommen“, so Görlitz. Über seine Einwechselung im Braunschweig-Spiel sagte der Außenbahn-Spieler: „Ich habe mich einfach richtig gefreut, nach nur anderthalb Wochen Training direkt einen Einsatz zu bekommen.“ Wie seine Mitspieler hat auch Görlitz richtig Bock auf das Duell mit dem ostwestfälischen Nachbarn: „Bei einem Derby ist jeder noch mal ein bisschen mehr aufgeregt. Jeder im Team ist heiß auf das Spiel.“

Arminia rechnet am Sonntag mit bis zu 25.000 Zuschauern. Aus Parderborn werden wohl über 2.000 Gästefans anreisen. Ob es noch Karten an der Tageskasse geben wird, entscheidet sich erst am Samstag. Als Schiedsrichter wird Benjamin Cortus das Duell leiten. Die letzte Partie zwischen den beiden Teams in der SchücoArena endete im August 2013 3:3-Unentschieden.

Weitere Aussagen von Michael Görlitz und Norbert Meier gibt es auch im Radio Bielefeld-Podcast.

In „Anlauf“ auf „ArminiaClubTV“ äußert sich zudem Francisco Rodriguez zum Spiel gegen Paderborn:

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Berichterstattung DSC – Paderborn

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den SC Paderborn 07.

22 Paderborn heimWer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Sonntag um 13:30 Uhr das Spiel gegen den SC Paderborn 07 live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch ab sofort einen Liveticker an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir Euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende
  • Sport1, „Hattrick“, 19:00 Uhr bis 20:15 Uhr

Punkteteilung im OWL-Duell

Nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte erreicht Arminia Bielefeld im Ostwestfalenduell gegen den SC Paderborn 07 ein 1:1 (0:1)-Unentschieden.

Im Vergleich zum 0:1 in Braunschweig hatte DSC-Trainer Norbert Meier seine Elf gegen Paderborn auf drei Positionen verändert. Für den rotgesperrten Brian Behrendt rückte nach abgesessener Gelbsperre Stephan Salger wieder in die Innenverteidigung. Der wiedergenesene Christopher Nöthe übernahm für Seung-Woo Ryu die Position auf der linken Offensivseite. Dazu durfte Michael Görlitz, der Siegtorschütze aus dem Hinspiel, für Christoph Hemlein beginnen. Paderborns Trainer Stefan Effenberg rotierte dagegen kräftig durch und veränderte seine Startelf im Vergleich zur Partie gegen Kaiserslautern vor einer Woche auf gleich fünf Positionen.

Das Spiel begann flott. Der Zeiger der Stadionuhr hatte noch keine zwei Umdrehungen absolviert, da war Keeper Wolfgang Hesl bei einem Durchbruch von Süleyman Koc auf der rechten DSC-Seite gefordert. Arminia war aber um keine Antwort verlegen. So sprintete Fabian Klos in einen zu kurz geratenen Rückpass der Paderborner, doch SC-Keeper Daniel Heuer Fernandes war einen Schritt schneller als Bielefelds Kapitän und konnte in höchster Not klären (4.).

dsc-scp-2016-aktuell1Nach den wilden ersten Minuten nahmen beide Teams etwas den Fuß vom Gaspedal. Das Spiel fand nun vorwiegend zwischen den Strafräumen statt, wo beide Teams keinen Zentimeter in den Zweikämpfen zu verschenken hatten. Arminia suchte zwar Lücken, das Finden gestaltete sich in der dicht gestaffelten Paderborner Abwehrkette aber etwas schwierig. Hinten hatte die beste Heimdefensive dagegen alles unter Kontrolle. Für Torgefahr mussten so Standardsituationen herhalten. Eine Hereingabe von Dick köpfte Sebastian Schuppan am Tor vorbei (8.), eine weitere konnte ein Paderborner klären (27.). Zwischendurch hatte Arminia etwas Glück, als Thomas Bertels an einer scharfen Hereingabe von Koc knapp vorbeirutschte (22.).

In der 33. Spielminute wehrten die Arminen zunächst einen Koc-Freistoß ab, Parderborns Marvin Bakalorz kam aber auf der rechten Seite nochmal an den Ball und brachte diesen Richtung Sechzehner. Dort rutschte das Spielgerät etwas glücklich zum SC-Stürmer Nicklas Helenius, der aus fünf Metern zur überraschenden 1:0-Führung für den SCP traf. Die Meier-Elf versuchte nach dem Rückstand direkt am Offensivregler zu drehen. Christopher Nöthe bekam aber seinen Kopf nicht richtig an eine Hereingabe von Florian Dick, eine Flanke von Manuel Junglas landete zudem bei Paderborns Keeper Fernandes (38.). Kurz darauf schickte Schiedsrichter Benjamin Cortus beide Mannschaften in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit begrüßten die 25.064 Zuschauer Seung-Woo Ryu, der für Görlitz ins Spiel kam und Arminia nahm den Ausgleich ins Visier. Klos legte einen Ball per Kopf zum Elfmeterpunkt ab, wo Nöthe sich im Luftduell nicht durchsetzen konnte (46.). In einen Pass von Ryu auf den durchgestarteten Klos bekam Paderborns Hauke Wahl gerade noch seinen Fuß dazwischen (50.) Keine zwei Minuten später versuchte es Schuppan im Anschluss eines Freistoßes aus der Distanz – vorbei.

dsc-scp-2016-aktuell2Der DSC war jetzt richtig drin im Spiel und die SchücoArena schob mit lautstarker Unterstützung zusätzlich an. Die Belohnung erfolgte in Minute 62: Manuel Junglas knackte die Paderborner Abwehr mit einem gefühlvollen Diagonalball, Nöthe nahm den Pass per Brust an, eilte davon und traf zum 1:1. Und der DSC wollte gleich nachlegen: Nach einem Freistoß von Florian Dick von der rechten Seite, kam Fabian Klos frei zum Kopfball. Die Arminia-Anhänger hatten den Torschrei schon auf den Lippen, doch Heuer Fernandes konnte den Einschlag gerade so noch verhindern (71.). Auf der anderen Seite sorgte Ryu für eine kurze Schrecksekunde. Dem Südkoreaner unterlief vor dem eigenen Tor ein Fehlpass, Helenius war so frei durch, doch Salger rettete per Last-Minute-Grätsche (74.).

Ansonsten lief fast nur noch Arminia an. Nöthe war auf der linken Seite durch, konnte seine Flanke aber nicht zum Mitspieler bringen (76.). Die nächste DSC-Gelegenheit war eine ganz große: Klos spritzte in eine schlampige Rückgabe der Gäste und kam im Duell mit Fernandes zu Fall. Schiedsrichter Cortus ließ weiterlaufen, der Ball landete bei Schuppan und Arminias Linksverteidiger verfehlte aus spitzem Winkel das leere Tor knapp (80.). Für die Schlussminuten brachte Meier noch einmal Andreas Voglsammer für Torschütze Nöthe, doch sein Team kam nicht mehr entscheidend vors Tor. In der letzten Spielminute sah Kapitän Fabian Klos noch seine fünfte gelbe Karte und fehlt damit im nächsten Spiel beim 1. FC Heidenheim.

Die Stimmen zum Spiel auf „ArminiaClubTV“:

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Und hier wie gewohnt die Pressekonferenz:

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Stimmen zum Spiel

Wir haben die ganze Woche darüber gesprochen, dass wir dieses Derby annehmen wollen, besonders auf die zweiten Bälle achten und sehr bissig in den Zweikämpfen sein müssen. Das alles hat uns in der ersten Halbzeit etwas gefehlt. Nach der Pause war es dann deutlich besser, aber immer noch nicht so, wie wir uns das eigentlich vorstellen. Am Ende waren wir etwas näher am Dreier dran, aber der wäre heute auch nicht verdient gewesen. Wichtig ist, dass wir Paderborn auf Distanz gehalten haben und jetzt gilt es weiter zu arbeiten und in Heidenheim wieder das Arminia-Gesicht der letzten Spiele zu zeigen.

Christopher Nöthe

Es ist schade, dass wir immer erst einen „Hallo Wach“-Effekt brauchen, um ins Spiel zu finden. Wir haben in der zweiten Halbzeit das Spiel viel besser angenommen und waren viel galliger. In der ersten Halbzeit haben wir noch viel zu fahrig agiert. Insgesamt haben wir wenig zugelassen und uns den Punkt verdient. Das Ergebnis ist gerecht, wir haben den Abstand gleich gehalten. Nüchtern betrachtet ist das zufriedenstellend.

Norbert Meier

Wir wussten, dass es nicht einfach wird: Arminia ist eine schwer zu bespielende Mannschaft. Die erste Halbzeit war taktisch gut, wir sind auch verdient in Führung gegangen. In der zweiten Hälfte hat uns die Genauigkeit gefehlt, die Pässe in die Spitze sind nicht mehr gekommen. Aber ich bin nicht unzufrieden mit meiner Mannschaft: Wir waren heute nicht Favorit, haben uns einen Punkt verdient und fahren damit zufrieden nach Hause.

Stefan Effenberg

Wir waren in der ersten Halbzeit einfach nicht gut genug, als dass wir heute mehr verdient gehabt hätten als einen Punkt. In der zweiten Hälfte haben wir dann wenigstens Charakter gezeigt und konnten Paderborn mit dem Ausgleich zumindest in der Tabelle auf Abstand halten. Natürlich hatten wir uns eigentlich vorgenommen, das Spiel zu gewinnen, aber das wäre heute schlichtweg nicht verdient gewesen. So müssen und können wir mit dem Unentschieden leben.

Fabian Klos

Paderborn war vor dem Spiel ein bisschen wie eine Wundertüte für uns. Darauf mussten wir uns zu Beginn als Mannschaft auch erst einmal einstellen. In der zweiten Halbzeit ist uns das dann wesentlich besser gelungen. Natürlich ist es ärgerlich, dass wir erneut mit 0:1 in Rückstand geraten sind, aber wir haben es auch heute wieder geschafft zurückzukommen. Das zeigt dann auch den Charakter unserer Mannschaft. Insgesamt geht das Ergebnis dem Spielverlauf entsprechend so in Ordnung.

Stephan Salger

DSC Arminia Bielefeld:
Hesl – Dick, Börner, Salger, Schuppan – Junglas, Schütz – Görlitz (46. Ryu), Rodriguez (61. Ulm), Nöthe (86. Voglsammer) – Klos.

SC Paderborn 07:
Heuer Fernandes – Heinloth, Sebastian, Wahl, Hartherz – Krauße (71. Stöger) – Koc, Bakalorz, Pepic, Bertels (77. Schonlau) – Helenius (86. Brasnic).

Tore:
0:1 (33.) Helenius, 1:1 (62.) Nöthe.

Gelbe Karten:
Klos/Bertels, Schonlau

Zuschauer:
25.064