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So., 19.02.2017 13:30 Uhr

DSC Arminia Bielefeld
FC St. Pauli

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Ticket-Infos DSC – St. Pauli

Mit Verstärkung in die Rückrunde

Im zweiten Heimspiel der Rückrunde trifft Arminia auf den direkten Konkurrenten FC St. Pauli. Der Gegner hat sich in einem elftägigen Trainingslager im spanischen Sotogrande bestmöglich auf die Rückrunde vorbereitet und drei Neuzugänge verpflichtet.

Nach elf Tagen Trainingslager in Sotogrande zog Ewald Lienen, Cheftrainer des FC St. Pauli, ein positives Fazit: „Wir hatten dank der Platzverhältnisse und der klimatischen Bedingungen sehr gute Möglichkeiten, eine ganze Reihe von Inhalten umsetzen zu können“, erklärte der 63-Jährige auf der vereinseigenen Homepage. Diese Inhalte fokussierten sich laut eigener Aussage auf die Verbesserung der körperlichen Fitness sowie der Handlungsschnelligkeit und der taktischen Feinheiten im Spielaufbau und gegen den Ball. In vier Trainingslager-Testspielen gegen den chinesischen Erstligisten Tianjin Teda (6:2), den FC Basel (2:1), den FC Zürich (0:2) und Dynamo Kiew (1:3) erzielten die Kiezkicker am Ende zwei Siege und zwei Niederlagen. Dabei zeigte sich der Chefcoach weitestgehend zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Mit dem, was wir uns im Trainingslager erarbeitet haben, bin ich zufrieden“, erklärte er in einer Presserunde. Auch personell gab es positive Nachrichten: Mittelfeldmann Christopher Buchtmann und Torhüter Robin Himmelmann konnten nach einer Verletzungspause wieder am Trainingslager teilnehmen. Krankheitsbedingt abreisen musste hingegen Philipp Ziereis.

Aktiv wurde St. Pauli zudem auf dem Transfermarkt: Der Verein verpflichtete bis Saisonende Lennart Thy vom SV Werder Bremen sowie Mats Möller Daehli vom SC Freiburg auf Leihbasis und nahm Johannes Flum von Eintracht Frankfurt bis 2018 unter Vertrag. „Es ist natürlich von Vorteil, dass ich direkt mit ins Trainingslager reisen kann, um die taktischen Elemente einzustudieren und die Mannschaft intensiv kennenzulernen“, freute sich Mittelfeldspieler Flum, der gegen Basel zum Einsatz kam und dort direkt seinen ersten Treffer für den Verein verbuchte, nach seiner Verpflichtung. Auch im Testspiel gegen den VfL Osnabrück stand Flum auf dem Platz, dort mussten sich die Kiezkicker allerdings mit 0:3 geschlagen geben. „Es war wichtig, dass wir uns personell verstärkt haben. Wir haben viele Alternativen und unterschiedliche Möglichkeiten. Die Spieler entscheiden mit ihrer Einstellung und Verfassung, wer auf dem Platz stehen wird“, so Lienens Ansage.

Die Hinrunde schlossen die Hamburger nach nur zwei Siegen gegen Arminia (2:1) und Greuther Fürth (2:0), fünf Unentschieden und zehn Niederlagen mit elf Punkten auf dem letzten Tabellenrang ab – eine Platzierung, die niemanden im Verein glücklich gestimmt hat. Dennoch ist die Tabellensituation mittlerweile wieder eng: Der Karlsruher SC, Arminia, Erzgebirge Aue und St. Pauli stehen nahe beieinander. Umso höher ist die Bedeutung des direkten Duells, in dem der DSC sich für das Hinspiel revanchieren möchte.

„Feuer auf den Platz bringen“

Arminias Cheftrainer Jürgen Kramny und DSC-Profi Michael Görlitz fanden sich im Presseraum an der Friedrich-Hagemann-Straße ein, um die Fragen der Journalisten zum Spiel gegen den FC St. Pauli zu beantworten.

Wie gewohnt begann Chefcoach Jürgen Kramny mit der personellen Lage und verkündete durchaus positive Nachrichten: Manuel Hornig (nach Krankheit) ist ebenso wie Julian Börner (nach Sperre und Schienbein-Verletzung) wieder ins Training zurückgekehrt. Zudem gab Kramny bekannt, dass Manuel Prietl voraussichtlich nächste Woche und damit „früher als gedacht“ wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann – genauso wie Steffen Lang, der ebenfalls auf dieses Ziel hinarbeitet. Beide Spieler kommen einem Comeback damit einen weiteren Schritt näher, gegen St. Pauli werden sie jedoch erst einmal weiterhin fehlen.

kramny-pk-2017Ansonsten galt es in der vergangenen Woche vor allem, die vorangegangene Woche und somit die zwei Liga-Partien gegen 1860 München und Union Berlin sowie das Pokalspiel in Walldorf zu analysieren: „Die Spiele sind alle im Zusammenhang zu sehen, aber das letzte ist am meisten hängen geblieben. Wir haben die Situation in dieser Woche in der Mannschaft besprochen, die Fehler analysiert und geschaut, was wir besser machen können und wo wir uns schon verbessert haben. Es wird hier aber niemand an die Wand genagelt, sondern es geht darum, die Dinge zu verarbeiten und sie dann aus einer anderen Perspektive nochmal zu besprechen“, so Cheftrainer Kramny. Nach der Analyse habe er mit seinem Team „das trainiert, was wichtig war: Viel Zweikampfverhalten, Konzentration, Geschlossenheit, Zusammenhalt und vor allem Konsequenz. Jetzt geht es eben darum, die Mannschaft auf das Feld zu schicken, die auf das Spiel brennt“, erklärte er. Die Wichtigkeit der Partie ist für ihn dabei klar: „Es ist ein wichtiges Spiel, das ist an der Tabellensituation zu erkennen. Es ist ein Heimspiel, wir haben viele Tickets verkauft, die Leute stehen zur Mannschaft. Wir müssen das Feuer auf den Platz bringen und von Anfang an die Leute auf den Tribünen mitreißen.“ Für DSC-Spieler Michael Görlitz steht am Sonntag vor allem der Teamgedanke an erster Stelle: „Wir sind eine Mannschaft, die ganz klar über das Team kommt. Wenn wir nicht an einem Strang ziehen, wird es schwer“, sagte er. Auf die Frage nach dem Druck vor der Begegnung antwortete er: „Wir haben vor jedem Spiel Druck – ob zu Hause oder auswärts. Wir sind zu Hause natürlich nach einer Auswärtsniederlage gefordert, aber wir müssen selbstbewusst sein und das positiv angehen.“

Über den Gegner FC St. Pauli analysierte Kramny, dass sie „sich im Defensivverhalten deutlich verbessert haben und das ist in dieser Tabellenregion sehr wichtig. Sie sind jetzt wieder mittendrin, nachdem einige sie schon abgeschrieben hatten“, so der Coach. „Sie halten zusammen, das merkt man. Um sie zu schlagen, muss jeder Spieler ans Limit gehen. Darüber hinaus müssen wir im Vergleich zum Union-Spiel richtig was draufpacken. Wir müssen leidenschaftlich auftreten und Torgefahr ausstrahlen – das ist ganz wichtig“, betonte er. „Wir wollen gewinnen. Wir wollen das Spiel steuern und keine gefährlichen Situationen zulassen. Wir brauchen Nervenstärke und der Wille, das Spiel zu gewinnen, muss bei uns einfach mehr zu erkennen sein.“ Auch Görlitz richtet den Fokus nur auf das eigene Team: „St. Pauli hat jetzt in zwei Spielen gepunktet, da dürfen wir aber nicht drauf schauen. Es ist wichtig, was wir machen – nur das können wir beeinflussen. Was andere machen, steht sowieso nicht in unserer Macht“, schloss er die Pressekonferenz ab.

Weitere Aussagen von Kramny und Görlitz gibt es auch im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich zudem Reinhold Yabo zum Spiel gegen St. Pauli:

Berichterstattung DSC – St. Pauli

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den FC St. Pauli.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Sonntag um 13:30 Uhr das Spiel gegen den FC St. Pauli live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus dem Stadion an der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende
  • Sport1, „Hattrick“, 19:00 Uhr bis 20:15 Uhr