DSC Arminia Bielefeld -

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So., 08.05.2016 15:30 Uhr

DSC Arminia Bielefeld(0)
1. FC Union Berlin (0)

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Drei Trainer und zwei Abwehrketten

Zum letzten Heimspiel der Saison erwartet der DSC den 1. FC Union Berlin. Hinter den Köpenickern liegt eine turbulente Saison mit drei verschiedenen Trainern. Nachdem man oben angreifen wollte, legte man einen Fehlstart hin und wird die Saison wohl jenseits von Gut und Böse beenden.

Nach schwachem Saisonstart und keinem Sieg aus den ersten fünf Spielen trennte sich Union vom bisherigen Cheftrainer Norbert Düwel. Der ehemalige Leverkusener Sascha Lewandowski übernahm das Amt und führte die Mannschaft gleich im ersten Spiel zu einem 3:0-Auswärtssieg beim Karlsruher SC. Zudem sorgte der neue Trainer für die Abkehr vom System mit einer Dreierkette hin zur Viererkette. Dennoch glichen die weiteren Leistungen und Ergebnisse der Berliner zunächst einer Achterbahnfahrt, sodass der Verein weiterhin in Abstiegsgefahr schwebte. Nachdem Union jedoch – auch aufgrund personeller Probleme – wieder zur Dreierkette zurückkehrte befreite sich die Mannschaft dank nur einer Niederlage aus den letzten sieben Spielen vor der Winterpause aus dem Tabellenkeller und rückte ins Mittelfeld vor.

Doch Anfang März musste Union erneut einen Wechsel auf der Trainerbank vornehmen, nachdem Lewandowski aufgrund eines Burnouts sein Amt niederlegte. Der langjährige Co-Trainer und ehemalige Bielefelder Profi André Hofschneider übernahm das Amt und leitet die Geschickte in Köpenick bis zum Saisonende. Zur neuen Spielzeit wird schließlich Ex-Schalke-Coach Jens Keller neuer Coach bei den Berlinern. Die Mannschaft ließ sich vom erneuten Trainerwechsel jedoch nicht beirren, verlor nur eine der folgenden fünf Partien und setzte sich im oberen Mittelfeld fest. Einen wesentlichen Anteil am Aufschwung der Berliner hat Angreifer Bobby Wood. Der Amerikaner, der vor der Saison vom TSV 1860 München in die Hauptstadt wechselte, ist in der Rückrunde endgültig durchgestartet und erzielte bis zum 32. Spieltag schon 17 Saisontore. Gut möglich, dass im Sommer der eine oder andere Erstligist beim 23-Jährigen vorstellig werden wird.

Unterstützt wird Wood im Angriff vor allem von Sören Brandy, der mehr als Vorbereiter, denn als Torjäger in Erscheinung tritt sowie von Damir Kreilach. Der zentrale Mittelfeldmann ist eine der Leitfiguren bei den Berlinern und mit zwölf Saisontoren der torgefährlichste Mittelfeldspieler der Liga. Den drei Offensivakteuren wird im Mittelfeld der Rücken vor allem von Winter-Neuzugang Felix Kroos sowie Dennis Daube freigehalten. In der Abwehr erledigen Roberto Puncec und Toni Leistner ihren Job unaufgeregt vor Torhüter Jakob Busk. Der junge Däne kam im Winter vom FC Kopenhagen und verdrängte den bisherigen Stammkeeper Daniel Haas sofort. Bemerkenswert ist zudem die Bilanz von Unions Kapitän Benjamin Kessel: Der Rechtsverteidiger hat schon sechs Saisontore erzielt – ein starker Wert.

Die 40-Punkte-Marke knacken

Auf der heutigen Pressekonferenz informierte Cheftrainer Norbert Meier die anwesenden Journalisten über die sportliche Situation der Mannschaft vor dem Duell gegen den 1. FC Union Berlin am Sonntag in der SchücoArena (15:30 Uhr). Auch Brian Behrendt beantwortete die Fragen der Presse.

Personell kann Trainer Norbert Meier im letzten Heimspiel der Saison nahezu aus dem Vollen schöpfen. Neben Peer Kluge wird lediglich Francisco Rodriguez, der an einer komplizierteren Handverletzung laboriert, leiden. Florian Dick wird nach seinen Sprunggelenksproblemen in den Kader zurückkehren. Zudem kündigte der Trainer bereits an, dass Torwart Daniel Davari mit einem Einsatz belohnt und zwischen den Pfosten stehen wird. „Er hat sich das verdient, weil er sich die ganze Zeit sehr gut präsentiert hat“, erläuterte Meier. Dass weitere Akteure, die im Verlauf der Saison nicht so häufig zum Einsatz kamen, in die Startelf rutschen, wollte Meier indes nicht bestätigen: „Wir sind nicht hier, um Geschenke zu verteilen. Ich werde die Mannschaft so aufstellen, wie es am besten zum kommenden Gegner passt.“

Auch wenn beide Mannschaften im gesicherten Mittelfeld stehen, setzt sich der Bielefelder Coach noch weitere Ziele: „Wir wollen die 4 vorne stehen haben“, betonte Meier. Bei einem Sieg würde der DSC die magische 40-Punkte-Marke knacken. Deshalb will das Team mit der gleichen Einstellung in die Partie gehen, wie in der Vorwoche bei RasenBallsport Leipzig. „Wir haben dort richtig Paroli geboten und gezeigt, dass wir die Saison noch nicht abgeschlossen haben. Es kommen über 20.000 Zuschauer und denen wollen wir etwas bieten“, argumentierte Meier.

Allerdings präsentierte sich auch der Tabellensechste aus der Hauptstadt zuletzt in guter Form und sammelte 13 Zähler in den letzten sechs Partien. „Union spielt eine gute Rückrunde, nachdem die Hinserie ein bisschen schleppend verlief. Dass sie das Potenzial haben, weiter oben mitzuspielen, war aber klar“, ist Meier von der Qualität der „Eisernen“ überzeugt. Zudem müsse sich seine Mannschaft auf eine andere Spielweise einstellen, da die Berliner im Mittelfeld mit einer Raute agieren.

Vernünftig verabschieden im letzten Heimauftritt in diesem Jahr will sich auch „Sechser“ Brian Behrendt. Der Defensivallrounder mit dem wuchtigen Schuss sicherte dem DSC in der Vorwoche mit seinem Hammer zum 1:1 den einen Punkt. „Es wäre schön, wieder ein Tor zu schießen. Aber wer trifft, ist letztlich egal.“ Die Vorfreude beim Ex-Wiener ist in jedem Fall groß: „Man sollte in jedem Fall versuchen zu zeigen, dass man besser ist, als der Gegner. Wer das nicht macht, sollte sich selbst hinterfragen. Wir können ohne Druck aufspielen, besser geht es doch nicht.“ Bereut hat der 24-Jährige, der in 26 Saisonspielen zum Einsatz kam, seinen Wechsel nach Bielefeld im vergangenen Sommer zu keiner Sekunde: „Das war eine sehr gute Entscheidung und ich habe alles richtig gemacht. Ich glaube auch, dass der Trainer weiß, was er an mir hat“, berichtete er von einem guten Verhältnis zwischen ihm und Meier.

Weitere Aussagen von Meier und Behrendt gibt es auch im Arminia-Podcast bei Radio Bielefeld.

Hier sehen Sie die Anlauf-Folge zum Berlin-Spiel auf ArminiaClubTV:

Berichterstattung DSC – Union Berlin

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen Union Berlin.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Sonntag um 15:30 Uhr das Spiel gegen Union Berlin live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch ab sofort einen Liveticker an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir Euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende
  • Sport1, „Hattrick“, 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr

2:0 gegen Union – Traumhafter Heimabschluss

Mit einem Heimsieg hat sich Arminia Bielefeld am Sonntagnachmittag von seinen Heimfans verabschiedet. 19.943 Zuschauer in der SchücoArena bejubelten den 2:0-Erfolg über Union Berlin nach Toren von David Ulm und Fabian Klos.

Arminias Cheftrainer Norbert Meier hatte seine Mannschaft im Vergleich zum 1:1 bei RasenBallsport Leipzig in der Vorwoche auf zwei Positionen verändert. Wie angekündigt stand Daniel Davari anstelle von Wolfgang Hesl zwischen den Pfosten. Zudem startete Kapitän Fabian Klos für Andreas Voglsammer. Bei strahlendem Sonnenschein präsentierten Arminias Fans vor dem Anpfiff eine beeindruckende Choreo über die komplette Südtribüne. Davon angestachelt zeigte sich der DSC gleich angriffsfreudig. Eine Hereingabe von Klos auf Nöthe in der 3. Minute war jedoch zu ungenau. Auf der Gegenseite kam Union zwei Minuten später zum ersten Mal gefährlich in Arminias Strafraum. Angreifer Bobby Wood konnte von Felix Burmeister jedoch noch entscheidend am Abschluss gehindert werden.

Die Zuschauer in der SchücoArena sahen eine muntere Anfangsphase, in der Arminia früh zwei Hochkaräter liegen ließ. Zunächst traf Michael Görlitz nur den Außenpfosten, als er auf der rechten Seite viel Platz hatte, in die Mitte zog und mit links abschloss. Keine 60 Sekunden später scheiterte Klos freistehend vor Unions Keeper Jakob Busk, nachdem Unions Toni Leistner ein kapitaler Fehlpass unterlief. In einem ähnlichen Tempo ging es weiter: Per Kopf serviert Klos in den Lauf von Christoph Hemlein, der zu schnell für Michael Parensen war und von diesem nur durch ein Foul gestoppt werden kann, wofür er die Gelbe Karte sah. Der fällige Freistoß von Sebastian Schuppan stellte Busk jedoch vor keine Probleme. Im Gegenzug wurde Davari zum ersten Mal von Felix Kroos geprüft, doch auch Arminias Schlussmann packte sicher zu – wie auch drei Minuten später beim Versuch von Damir Kreilach aus der zweiten Reihe.

dsc-union-2016-aktuell (1)Nach der turbulenten Anfangsphase mussten beide Mannschaften erst einmal durchatmen, sodass die Partie nach einer guten Viertelstunde ruhiger wurde. Torgefahr kam wieder in der 25. Minute auf, als Stephan Salger frei auf das Unioner Gehäuse zulief, im letzten Moment aber noch entscheidend von Emanuel Pogatetz gestört wurde. Kurz darauf zog David Ulm nach einer schönen Einzelleistung in den Sechzehner und schloss direkt ab – Busk war jedoch auf dem Posten. Dennoch blieben auch die Hauptstädter immer wieder gefährlich und kamen nach einer halben Stunde zur besten Chance des Spiels: Rechtsverteidiger Benjamin Kessel marschierte auf seiner Seite nach vorne und legte den Ball quer in den Rücken der Bielefelder Abwehr. Dort zog Kreilach aus elf Metern direkt ab und knallte das Leder an die Querlatte – Davari wäre chancenlos gewesen.

Keine drei Minuten später zitterte wieder das Aluminium – diesmal auf der anderen Seite. Mit etwas Glück landete ein abgefälschtes Zuspiel vor den Füßen von Ulm, der plötzlich freie Bahn auf das Tor hatte. Der Franzose machte es jedoch zu genau, sodass der Ball vom Innenpfosten zurück ins Feld rollte. Kurz vor der Halbzeitpause hatte Ulm erneut die Chance zur verdienten Führung, er traf die gute Hereingabe von Schuppan jedoch nicht voll. Schließlich blieb es bis zum Halbzeitpfiff beim torlosen Unentschieden.

In die zweite Halbzeit starteten beide Teams unverändert. Erneut erwischte Arminia den besseren Start und nun klappte es auch endlich mit der Führung! Nach einem Berliner Eckstoß konterte der DSC im eigenen Stadion über die rechte Seite. Görlitz schickte Hemlein, der Fahrt aufnahm und mit einer mustergültigen Vorarbeit den mitgelaufenen Ulm bediente, der im Grätschen das Leder zum 1:0 über die Linie bugsierte.  Union bemühte sich um eine schnelle Antwort und kam keine zwei Minuten später zur nächsten Großchance. Nach einem Freistoß herrschte kurzzeitig Durcheinander im Bielefelder Strafraum, doch der Abschluss von Kreilach wurde kurz vor der Linie von Schuppan geblockt.

Arminia erholte sich von dieser kurzen Schrecksekunde jedoch bestens und erspielte sich weitere Chancen. Ulm verpasste den Doppelpack, weil ihm unmittelbar vor Busk die Kraft verließ. Und bei einer weiteren Konterchance entpuppte sich das Zuspiel von Görlitz auf Klos als zu ungenau. Unions Trainer André Hofschneider reagierte und brachte mit Adrian Nikci und Christopher Quiring für Kroos und Wood zwei neue Akteure. Neuen Schwung in der Offensive brachte das für die Berliner jedoch erst einmal nicht. Stattdessen ging das Privatduell zwischen Ulm und Busk in die nächste Runde, doch der Keeper blieb zweifacher Sieger (66.). Wenig später verpasste Klos eine Flanke von Hemlein nur knapp – der DSC war dem zweiten Tor in dieser Phase näher, als die „Eisernen“ dem Ausgleich. Erst in der 72. Minute wurden die Gäste wieder gefährlich: Sören Brandy probierte es zweimal, zunächst blockte Burmeister, der zweite Versuch landete auf dem Tornetz. Eine Minute später verfehlte Eroll Zejnullahu das Tor um zwei Meter.

Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff nahm Meier den ersten Wechsel vor. Seung-Woo Ryu kam für Christopher Nöthe und sollte mit seiner Schnelligkeit auf weitere Konterchancen lauern. Drei Minuten später ersetzte Voglsammer Vorlagengeber Hemlein und Tom Schütz kam für Schuppan. Die Auswechslungen binnen dieser kurzen Zeit stoppten die zuvor vage eingeläutete Unioner Drangphase, Arminia fand somit wieder zu mehr Stabilität und hatte Berlin in der Schlussphase gut im Griff. Vorne war der DSC immer wieder gefährlich, doch Klos ließ in der 86. Minute die Chance zur Vorentscheidung liegen, als er den freistehenden Schütz übersah und aus spitzem Winkel an Busk scheiterte.

dsc-union-2016-aktuell (2)So gelang den Gästen beinahe doch noch der Ausgleich. Nach einem Eckstoß kam Brandy im Fallen zum Abschluss, Davari klärte jedoch mit einem starken Reflex zur nächsten Ecke, bei der der Kopfball von Parensen sein Ziel knapp verfehlte. In der dreiminütigen Nachspielzeit erarbeiteten sich die Gäste keine Torchance mehr. Stattdessen fuhr Klos nach Pass von Ulm einen Konter erfolgreich zu Ende und erzielte mit dem Schlusspfiff das 2:0 – der Rest war frenetischer Jubel auf dem Platz und auf den Rängen. Durch den Erfolg kletterte der DSC auf den zwölften Tabellenplatz.

 

Die Stimmen nach dem Spiel wie gewohnt auf ArminiaClubTV:

Und die Pressekonferenz:

 

Stimmen zum Spiel

Das war ein rundum versöhnliches letztes Heimspiel heute und das waren wir den Leuten auch schuldig. Wir hätten in der ersten Halbzeit schon in Führung gehen müssen, David und ich hatten da sehr gute Chancen. Wenn du dann mal in Führung bist, haben wir auch gute Spiele gemacht und gerade bei dem Wetter lief das dann nach dem 1:0 von alleine. Dass wir nach dem sicheren Klassenerhalt so weiterspielen, spiegelt den Charakter der Mannschaft wider. Wir haben vor zwei Wochen unser großes Ziel erreicht, aber das hat uns nicht daran gehindert, die letzten beiden Spielen nochmal alles rauszuhauen. Wir werden auch versuchen in Karlsruhe nochmal zu gewinnen.

Fabian Klos

Es hat heute wirklich großen Spaß gemacht, im Tor zu stehen. Ich habe mir dieses Spiel eigentlich genau so gewünscht – auch vom Ergebnis her. Zwar hatten wir vor dem Spiel keinen Druck mehr und konnten befreit aufspielen, dennoch haben wir von Beginn an mit der nötigen Aggressivität agiert, die man gegen diesen Gegner aufbringen muss. Ich selbst versuche natürlich im Training, wie im Spiel, immer mein Bestmögliches zu geben. Umso schöner ist es jetzt für mich, dass sich diese harte Arbeit dann auch nochmal ausgezahlt hat.

Daniel Davari

Heute war echt ein super Tag. Bei diesem Wetter und diesem Publikum zu spielen, war einfach klasse. Dass wir dann auch noch 2:0 gewinnen, ist umso schöner. Ich bin wirklich froh, dass wir als Mannschaft insgesamt so auftreten, wie wir es heute und die ganze Saison über gezeigt haben. Es macht mir wirklich Riesenspaß in diesem Team zu spielen, zumal zu jeder Zeit wirklich jeder für jeden da ist.

David Ulm

Ich freue mich zunächst für unsere Fans, denen wir noch einen Sieg mit einer sehr guten Leistung schenken konnten. Ich denke, man konnte von Beginn an auch bei beiden Mannschaften deutlich erkennen, dass hier keiner gewillt war, nur einen schönen Sommerfußball zu spielen. Wir selbst haben uns bereits in der ersten Halbzeit sehr gute Möglichkeiten erarbeitet und den Gegner früh attackiert, sodass wir letzten Endes dieses Spiel auch verdient gewonnen haben. Meines Erachtens war es auch ganz wichtig, dass wir diese Saison genau so beenden und unsere Fans damit zufrieden nach Hause schicken können, zumal es auch heute wieder eine ganz tolle Stimmung war. Da kann man sich wirklich nur bedanken, denn dieses Publikum ist wirklich unser zwölfter Mann.

Norbert Meier

Wir haben bis auf wenige Ausnahmen eigentlich nie wirklich zwingend in das Spiel gefunden. Die Möglichkeiten, die wir hätten rausspielen können, haben wir leider oft fahrlässig hergeschenkt und sind durch leichte Ballverluste immer wieder in Konter gelaufen. Nach der Halbzeit haben wir dann versucht, die Partie etwas mehr in die eigenen Hände zu nehmen, ohne aber zwingend vor das Tor zu kommen. Dennoch waren die letzten 30 Minuten das, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten. Am Ende geht das Ergebnis aber völlig in Ordnung. Meinen Glückwunsch an Arminia Bielefeld.

André Hofschneider

DSC Arminia Bielefeld:
Davari – Görlitz, Burmeister, Börner, Schuppan (80. Schütz) – Behrendt, Salger – Hemlein (78. Voglsammer), Ulm, Nöthe (73. Ryu) – Klos.

1.FC Union Berlin:
Busk – Kessel, Leistner, Pogatetz, Parensen – Daube – Zejnullahu, Kroos (63. Nikci) – Kreilach – Brandy, Wood (63. Quiring).

Tore:
1:0 (53.) Ulm, 2:0 (90.+2) Klos.

Gelbe Karten:
-/Parensen, Kessel, Daube

Zuschauer:
19.943