DSC Arminia Bielefeld -

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Mo., 17.04.2017 20:15 Uhr

DSC Arminia Bielefeld(1)
VfB Stuttgart (0)

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Nach dem Tiefpunkt soll der Aufstieg folgen

Vor zehn Jahren reckten die VfB Stuttgart-Spieler zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte die Deutsche Meisterschale gen Himmel. Zehn Spielzeiten später haben die Schwaben ganz andere Ziele.

Der Club aus der Landeshauptstadt strebt den Aufstieg am, nachdem er letzte Saison den ersten Abstieg seit 39 Jahren nicht verhindern konnte. Der Abstieg war für viele Experten jedoch keine große Überraschung: Nach der Saison 2011/12 ging es stetig bergab. Unter Bruno Labbadia qualifizierte sich der VfB noch fürs internationale Geschäft, doch eine Saison später reichte es nur für den 12. Platz. 2013/14 landete der Verein bloß einen Platz vor der Relegation und in der Folgesaison retteten nur noch zwei Punkte vor dem direkten Abstieg. Letzte Saison folgte dann die Quittung für einen stets guten Sturm, aber vernachlässigte Defensivarbeit: Zwar schoss der VfB 50 Tore, doch mit 75 Gegentoren war der zweite Abstieg in der Vereinshistorie nicht mehr zu verhindern.

Nach dem Abstieg ist beim VfB vor dem Aufstieg: Der erst 35-jährige Hannes Wolf ersetzte früh in der Saison Jos Luhukay als Cheftrainer, nachdem es Unstimmigkeiten zwischen Luhukay und der Vereinsführung gegeben hatte. Auch Wolf weiß, dass nur der Aufstieg zählt: „Es gibt in der Bewertung von dem, was wir machen, nur zwei Möglichkeiten: Held oder Idiot.“ Sowohl im Sommer als auch jetzt im Winter nahm der VfB als Zweitligist verhältnismäßig viel Geld in die Hand, um den Kader umzubauen. Einer, der sein Geld definitiv wert ist, ist Simon Terodde. Der Ex-Bochumer erzielte in 23 Ligaspielen schon 15 Tore. Arminias Defensive erinnert sich nur ungerne an den Stürmer: Im Hinspiel bei der 1:3-Niederlage schoss Terodde alle drei VfB-Treffer. Auch Flügelflitzer Calos Mane, der von Sporting Lissabon ausgeliehen wurde, etablierte sich sofort und kann schon sechs Tore sowie sieben Torvorlagen nach 25 Spieltagen vorweisen. Mit Julian Green, Josip Brekalo, Ebenezer Ofori und Jérôme Onguéné wurden im Winter vier weitere Spieler verpflichtet, von denen bislang Green und Brekalo jeweils auch schon als Torschützen in Erscheinung traten.

Wie auch schon im Oberhaus hat der VfB auch in der Zweiten Bundesliga Freude am Tore schießen und stellt den stärksten Angriff, auch die Abwehrprobleme scheint Wolf in den Griff bekommen zu haben. Im Schnitt kassiert sein Team weniger als ein Gegentor pro Spiel. Mit fünf Siegen in Folge starteten die Schwaben gut in die Rückrunde und grüßten nach dem 19. Spieltag von ganz oben. Doch der Aufstiegskampf ist eng: Nach drei sieglosen Partien musste der erste Platz am 25. Spieltag an Union Berlin abgegeben werden, konnte aber mittweile erst einmal zurückerobert werden. Noch sind es genügend Spiele in denen die Stuttgarter zeigen können, ob sie als „Helden“ oder als „Idioten“ die Saison beenden.

„Wir brauchen uns nicht verstecken“

Es war eine ungewohnt frühe Pressekonferenz, die aufgrund der Oster-Feiertage bereits fünf Tage vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart stattfand. Dennoch gab es einige Fragen von den Bielefelder Journalisten an Jeff Saibene und Daniel Davari, die beantwortet werden wollten.

Zunächst gab es wie gewohnt die personellen Informationen zur kommenden Begegnung am Ostermontag: Michael Görlitz befindet sich aktuell noch im Aufbautraining, genauso wie Steffen Lang, der aber bereits einige Einheiten mit der Mannschaft bestreiten konnte. Manuel Hornig ist dagegen noch in der Reha und fällt ebenso wie Christopher Nöthe, der heute operiert wird, aus. Zudem wird Manuel Prietl (Gelbsperre) nicht zur Verfügung stehen. Dennoch gab es auch eine positive Nachricht zu vermelden: Die Verletzung aus dem Sandhausen-Spiel von Reinhold Yabo, der von Montag auf Dienstag Vater eines gesunden Kindes geworden ist, ist weniger schlimm als gedacht. Zwar hatte der 25-Jährige sich die Schulter ausgekugelt, jedoch ohne knöchernden Defekt. Er kann heute (Mittwoch) wieder ins Training einsteigen. Dennoch gab Coach Jeff Saibene noch keine endgültige Entwarnung: „Wir müssen abwarten, denn er hat seit Samstag nicht trainiert. Er war überragend im letzten Spiel, hatte aber Schmerzen. Ich hoffe sehr, dass er sich gut erholen wird“, so Saibene.

davari-saibene-2017Was am Montag gegen einen starken Gegner wie den Tabellenführer aus Stuttgart besonders wichtig ist, konnte Saibene sofort beantworten: „Wir müssen darauf achten, dass wir so auftreten wie in den letzten Spielen. Der VfB hat jedoch viele gute individuelle Spieler und eine große Klasse.“ Dass das Stadion gut gefüllt sein wird und Arminia sich auf Rückenwind durch die Zuschauer verlassen darf, sollte den Blauen dabei zu Gute kommen. Auch Torhüter Daniel Davari weiß um die Qualität des Tabellenersten: „Bei Stuttgart weiß man, dass sie der Favorit in der Liga sind. Sie haben eine riesige Qualität im Team und stehen zu Recht in der Tabelle oben – auch, wenn sie zuletzt ein paar Mal Unentschieden gespielt haben.“ Dennoch: „Wir müssen auf uns schauen und haben zu Hause absolut eine Chance, wenn wir so spielen wie zuletzt. Wir brauchen uns nicht vorm VfB verstecken“, so der 29-Jährige. Saibenes Matchplan für Montag lautet dementsprechend: „Wir müssen wach und konzentriert sein, das ist ganz klar. Wir haben sehr wenig zugelassen in den letzten beiden Spielen, die Torchancen vom Gegner kann man an einer Hand abzählen. Das hat mit dem ganzen defensiven Verhalten zu tun, es fängt vorne an und zieht sich durch bis zum Torwart. Da gehören alle dazu und das haben sie sehr gut gemacht“, so der Cheftrainer.

Auf die Frage, was sich in den vergangenen Wochen verändert hat, antwortete Arminias Keeper Davari folgendermaßen: „Mit dem neuen Trainer läuft es sehr gut. Er hat ein paar Dinge verändert, die im ersten Moment nach Kleinigkeiten aussehen, aber am Ende wichtig waren, sodass wir die Spiele gewonnen haben. Das waren wohl auch die Dinge, die uns vorher gefehlt haben.“ Zu der Tatsache, dass Davari seit ein paar Spielen als Stammkraft auf dem Platz steht, sagte er zudem: „Ich persönlich bin froh, dass ich der Mannschaft helfen kann. Ich bin dementsprechend also sehr glücklich.“ Dass die sieben Punkte aus den letzten drei Spielen jetzt Mut machen können und sollen, sieht auch Davari: „Wir haben gesehen, dass unsere Spielweise die anderen Mannschaften auch vor Probleme stellt. Wir haben sehr gut gespielt und auch verdient gewonnen, das hat der Mannschaft viel Mut gegeben. Die Mannschaften, die aus dem Mittelfeld kommen und abrutschen, haben vielleicht eher ein schlechtes Gefühl – wir gehen jetzt eher positiv mit Rückendwind in die Spiele“, schloss er die Pressekonferenz ab.

Weitere Aussagen von Saibene und Davari gibt es auch im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich auch Co-Trainer Carsten Rump zum Spiel:

Berichterstattung DSC – Stuttgart

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den VfB Stuttgart.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Montag um 20:15 Uhr das Spiel gegen den VfB Stuttgart live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir Euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus dem BWT-Stadion am Hardtwald.
  • Sky zeigt das Spiel live.
  • Sport1 zeigt das Spiel ebenfalls live.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Nach jetzigem Stand sind keine TV-Zusammenfassungen geplant!

Schon wieder dieser Terodde

Die positive Serie hat ein Ende: Vor heimischem Publikum musste sich der DSC dem VfB Stuttgart mit 2:3 (1:0) geschlagen geben. Nachdem Arminia in der ersten Halbzeit noch durch ein Tor von Christoph Hemlein führte, kassierte die Mannschaft von Jeff Saibene schlussendlich drei Gegentore und verlor unglücklich.

Im Vergleich zum Auswärtsspiel beim SV Sandhausen entschied sich Arminias Chefcoach Jeff Saibene im Spiel gegen den Spitzenreiter für zwei Personaländerungen: Für den gelb-gesperrten Manuel Prietl stand Stephan Salger neben Tom Schütz auf der Sechser-Position, zudem stürmte Leandro Putaro auf dem linken Flügel von Beginn an für Keanu Staude, der angeschlagen nicht im Aufgebot stand.

Eine erste Chance hatte Stuttgart in der 3. Minute: Maxim schlich sich über links Richtung DSC-Strafraum und schloss aus 16 Metern mit dem rechten Fuß ab – sein Schuss ging jedoch rechts am Pfosten vorbei. Arminia kam nach einer Viertelstunde das erste Mal gefährlich vors gegnerische Tor, als Andreas Voglsammer eine Hereingabe mit dem Kopf gefährlich in den Sechzehner brachte, sie jedoch kein Armine verwerten konnte. Nur wenige Sekunden später lief es besser: Florian Hartherz marschierte nach Vorarbeit von Leandro Putaro über die linke Seite und gab eine präzise Flanke in die Mitte, wo Christoph Hemlein seine Stirn hinhielt und zur 1:0-Führung einköpfte (15.).

dsc-stuttgart-2017-1Diese Führung war kurz darauf jedoch wieder in Gefahr: Aus halblinker Position zirkelte Maxim einen Freistoß aus 20 Metern Richtung DSC-Tor und verfehlte dieses nur knapp, der Ball ging wenige Zentimeter über die Latte (18.). Danach passierte relativ wenig, das Spielgerät wurde größtenteils durchs Mittelfeld geschoben und beide Mannschaften lauerten auf Konter-Situationen. Eine Doppel-Möglichkeit ergab sich dann aber doch für den DSC nach 33 Minuten: Zunächst setzte sich Hemlein stark über rechts durch, seine Hereingabe fand allerdings nur über Umwege zu Hartherz. Der zog mit links ab, traf nur die Stuttgarter Abwehrreihen und beförderte den Ball so zu Voglsammer, dessen Aufsetzer ebenfalls keine wirkliche Gefahr brachte. Dennoch: Es kam etwas mehr Tempo in die Begegnung und der DSC kombinierte sich einige Male nach vorne, fand aber bis zur Halbzeit nicht den entscheidenden Abschluss. So gingen die Teams mit der 1:0-Führung für Arminia in die Kabinen.

Die zweite Hälfte begann mit einer unglücklichen Szene in der 52. Minute: Daniel Davari rettete zunächst souverän gegen Simon Terodde, indem er bis zur Sechzehner-Kante rauslief und ihm mit der Brust abluchste. Danach beförderte er diesen jedoch unbedrängt in die Füße von Maxim. Der zielte aus aus 40 Metern aufs leere Tor und traf es auch – 1:1-Ausgleich für den VfB. Nur zwei Minuten später bewies Stuttgart seine Klasse, als Terodde sich zunächst durch die DSC-Abwehr dribbelte und daraufhin Davari mit dem Außenrist zur 2:1-Führung für die Schwaben überlupfte. Arminia steckte den Kopf allerdings nicht in den Sand, sondern suchte weiter den Weg zum gegnerischen Tor. Nach einem Foul an Reinhold Yabo gab es aus 17 Metern zentraler Position einen -Freistoß, den Hemlein mit viel Tempo gefährlich Richtung rechte Ecke des VfB-Tors feuerte – Stuttgart-Torhüter Mitchell Langerak machte sich lang und rettete seinen Verein mit einer starken Parade vor dem 2:2-Unentschieden (59.). Zur nächsten Chance kam Arminia durch den eingewechselten Fabian Klos, der einen Freistoß von Tom Schütz mit dem rechten Fuß aus 16 Metern zu verwerten versuchte, allerdings knapp rechts am VfB-Tor vorbeischoss (65.).

Fünf Minuten später gab es dann die nächste Riesenchance für Arminia: Florian Dick brachte von rechts punktgenau eine Flanke hoch in den Sechzehner des Gegners, wo Hemlein fast sein zweites Kopfballtor gemacht hätte. Langerak jedoch rettete erneut stark. Für ihre Mühen belohnten sich die Arminen kurz danach: Voglsammer bediente Hemlein hoch im rechten Sechzehner, dessen Abschluss parierte allerdings erneut der starke Langerak. Der Abpraller kam zum frisch gebackenen Papa Reinhold Yabo, der sein erstes Tor für den DSC erzielte: 2:2 in der 73. Minute.

dsc-stuttgart-2017-2Auf der Gegenseite ging Terodde alleine auf Davari zu, verzog aber in Bedrängnis einiger DSC-Abwehrspieler weit übers Tor und vergab somit eine Großchance (74.). In der 80. Minute war es erneut Terodde, der gefährlich über die linke Seite auf den Kasten der Arminen zuging, flach abschloss und das 2:3 nur knapp verpasste – sein Schuss ging rechts am Pfosten des DSC vorbei. Danach kam Arminia zwar immer wieder vor das Tor von Stuttgart, fand allerdings nicht den entscheidenden Moment für einen Abschluss. Effektiver und eiskalt war hingegen der VfB in der vorletzten Spielminute: Terodde traf zum 3:2-Endstand, nachdem er von Ginczek rechts im Strafraum geschickt wurde und den Ball gefühlvoll von der rechten Seite über Arminias Torwart Davari lupfte. Somit ging Arminia am Ende trotz starker Leistung ein wichtiger Punkt im Kampf um den Klassenerhalt verloren.

Die Stimmen zum Spiel auf ArminiaClubTV:

Die Pressekonferenz nach dem Spiel auf ArminiaClubTV:

Stimmen zum Spiel

Wir wussten, das Stuttgart individuelle Klasse hat und das haben sie beim zweiten und dritten Gegentor gezeigt. Wenn man da einmal unachtsam ist, nicht richtig rein- und rausschiebt, dann geht der Ball rein. Es ist ein Nackenschlag, aber ich denke wir sind auf einem guten Weg. Davon lassen wir uns nicht abbringen. Nächste Woche müssen wir wieder punkten! Wir haben nicht das erste Mal bewiesen, dass was in der Mannschaft steckt und dass wir Moral haben. Das hat man heute gesehen: Wir haben über weite Strecken ein sehr gutes Spiel gemacht, gut dagegengehalten und einen Punkt hätten wir sicher verdient gehabt. Jetzt stehen die null Punkte da und das ärgert uns. Wir arbeiten das auf und dann geht es nächste Woche in neue 90 Minuten. Es war ein temporeiches Spiel. Dass dann auf beiden Seiten am Ende die Kräfte ein wenig nachlassen, ist normal. Wir haben trotzdem noch gut gegen den Ball verteidigt, wollten unbedingt noch den Sieg und durch einen individuellen Fehler passiert dann das 2.3. Das passiert, aber trotz alledem ziehe ich den Hut vor der Truppe – wir haben ein gutes Spiel gemacht und das muss uns einfach Mut für die letzten fünf Spiele geben.

Julian Börner

Es ist bitter, dass für uns nicht mehr rausgekommen ist. Ein Punkt wäre gerecht gewesen. Wir wollten das Spiel gewinnen und haben das von der ersten Minute an gezeigt. Wir waren engagiert und die Fans haben uns toll unterstützt. Stuttgart hat seine immense Qualität leider ausgespielt. Trotz der Niederlage haben wir einen Aufwärtstrend, den wollen wir fortsetzen.

Reinhold Yabo

Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Wir waren mutig und haben Stuttgart früh attackiert. Schade, dass wir uns nicht belohnen konnten. Vor dem 1:1 muss ich in der Szene den Ball natürlich über das Stadiondach schlagen, das tut mir leid. So war es eine Mischung aus Pech und Stuttgarter Qualität, die uns heute den Punkt gekostet hat.

Daniel Davari

Das war ein Duell auf Augenhöhe. Das Spiel war sehr spannend und sehr intensiv. Zum Schluss war es eine bittere Niederlage. Wir waren kämpferisch und spielerisch auf einem super Level. Im entscheidenden Moment war das Glück und die Qualität auf der Stuttgarter Seite. Dennoch gehen wir erhobenen Hauptes vom Platz. Schade, dass wir ohne Punkt dastehen, aber ich bin für die Zukunft zuversichtlich.

Jeff Saibene

Das war ein spektakuläres Spiel. Wir haben gut in die Partie gefunden. Trotz des Rückstands zur Pause, wussten wir, dass wir die Substanz haben, uns zu steigern. Nachdem wir das Spiel gedreht hatten, hat Arminia sehr intensiv gespielt. Zu der Zeit konnten wir für keine Entlastung sorgen. Folgerichtig fiel das 2:2. Am Ende haben wir nicht unverdient in einer total engen Partie gewonnen.

Hannes Wolf

DSC Arminia Bielefeld:
Davari – Dick, Behrendt, Börner, Hartherz – Schütz, Salger (78. Junglas) – Hemlein, Yabo (80. Brandy), Putaro (57. Klos) – Voglsammer.

VfB Stuttgart:
Langerak – Pavard, Baumgartl, Kaminski, Insua – Ofori (62. Zimmermann), Özcan (46. Grgic/75. Ginczek) – Asano, Maxim, Gentner – Terodde.

Tore:
1:0 (15.) Hemlein, 1:1 (52.) Maxim, 1:2 (54.) Terodde, 2:2 (73.) Yabo, 2:3 (89.) Terodde.

Gelbe Karten:
-/Baumgartl, Pavard

Zuschauer:
22.034