DSC Arminia Bielefeld -

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So., 11.12.2016 13:30 Uhr

Eintracht Braunschweig(1)
DSC Arminia Bielefeld (1)

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Mit Kumbela nach oben

Im letzten Auswärtsspiel der Hinrunde reist Arminia zu Eintracht Braunschweig. Die Braunschweiger „Löwen“ haben am vergangenen Wochenende nach einer 0:2-Niederlage gegen Union Berlin die Tabellenführung abgegeben und wollen alles dafür tun, sich diese gegen den DSC nach Möglichkeit zurückzuholen.

Einer der Erfolgsgaranten der Eintracht aus Braunschweig ist in dieser Saison wieder Domi Kumbela: Der 32-Jährige, der sich nach der Spielzeit 2013/14 nach vier Jahren von den Niedersachsen verabschiedet hatte, kehrte im vergangenen Winter an seine alte Wirkungsstätte zurück und ist dort mit etwas Anlaufzeit nun wieder mehr als erfolgreich. In nunmehr 15 Spielen erzielte der Stürmer neun Tore und legte dreimal einen Treffer für seine Kollegen auf. In der vergangenen Partie gegen Union Berlin (0:2-Niederlage) lief es jedoch nicht ganz so positiv: In der 52. Minute hatte Braunschweigs Stürmer die Möglichkeit zur Führung, konnte aber vom gegnerischen Torhüter gestoppt werden. „Wir waren beim Pfostenschuss durch Domi Kumbela drauf und dran, das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen“, ärgerte sich auch Cheftrainer Thorsten Lieberknecht über die vertane Chance und den Verlust der Tabellenführung.

Insgesamt jedoch hat der Coach nicht viel zu beanstanden in dieser Spielzeit: Auf dem Konto seines Teams stehen neun Siege, drei Unentschieden und drei Niederlagen. Das Niedersachsen-Derby gegen Hannover 96 endete nach einer 2:0-Führung seitens der Löwen zwar nur 2:2-Unentschieden, der Stimmung rund um den Verein wird das allerdings keinen Abbruch getan haben, denn die Mannschaft hält sich konstant in den Spitzenrängen der Tabelle. Dennoch: Das kommende Wochenende und somit auch die Begegnung gegen Arminia werden sicherlich nicht unwichtig sein, denn bei einer Niederlage könnte Braunschweig theoretisch auf den vierten Platz abrutschen und hinter dem Rivalen aus Hannover landen. Schon nach dem Spiel gegen Union Berlin machte Lieberknecht dementsprechend eine deutliche Kampfansage: „Es ist uns immer gelungen, eine Niederlage wettzumachen, das ist nun das Ziel“, lautet seine Marschroute für das Heimspiel gegen den DSC.

„Uns wird alles abverlangt“

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Eintracht Braunschweig traten Cheftrainer Jürgen Kramny und Mittelfeldmann Manuel Prietl vor die Journalisten, um die Fragen der Presse zu beantworten. Zudem wurde die Verpflichtung eines neuen Athletiktrainers bekannt gegeben.

DSC-Cheftrainer Jürgen Kramny verkündete zu Beginn der Pressekonferenz, dass Julian Börner wie erwartet am Sonntag in Braunschweig nach seiner Schultereckgelenksprengung definitiv ausfallen und nicht zur Verfügung stehen wird. Zudem berichtete er, dass Christopher Nöthe weiterhin verletzungsbedingt nicht eingesetzt werden kann, allerdings momentan separat trainiere und bestenfalls im Januar wieder zur Verfügung stehen werde. Krankheitsbedingt muss der Coach am Sonntag voraussichtlich auch auf Torhüter Daniel Davari verzichten, für ihn würde Nikolai Rehnen in den Kader rücken. Außerdem wird Christoph Hemlein rehabedingt nicht zum Aufgebot gehören.

Zum kommenden Gegner aus Braunschweig betonte Kramny eingehend, dass seine Mannschaft von Anfang an „hellwach sein“ und eine Anfangsphase wie gegen Bochum unbedingt verhindern müsse, denn „Eintracht arbeitet gegen den Ball sehr gut, zudem haben sie ihre Anordnung in der Defensive oft gewechselt“. Er warnte, dass der BTSV „zu Hause sicher noch mehr Druck macht und noch offensiver und aggressiver spielt. Darauf müssen wir uns einstellen. Sie attackieren sehr wild, deshalb müssen wir im Zentrum sehr sorgsam mit den Bällen umgehen, um dort keine Bälle zu verlieren. Sie haben pfeilschnelle Spieler auf den Außenbahnen, da wird uns sicher alles abverlangt. Zudem brauchen wir im Abschluss eine größere Präzision“, lautete die ausführliche Analyse des Chefcoachs.

Auch Manuel Prietl betonte, dass er und seine Teamkollegen mit erhöhter Aufmerksamkeit spielen müssten: „Braunschweig hat mehrmals in dieser Saison bewiesen, wie effizient sie sind. Sie haben sehr schnelle Leute vorne, wir haben allerdings auch eine gute Abwehr und sind momentan sehr stabil“, sagte der Österreicher selbstbewusst. Zu seiner aktuellen, etwas offensiveren Position als zu Beginn der Saison äußerte der Mittelfeldmann sich positiv: „Ich fühle mich wohl in der Position. Aber wichtig ist, dass wir die Punkte einfahren und ob ich dann vorne spiele oder auf einer anderen Position, spielt für mich keine Rolle. Für mich ist es wichtig, dass der Trainer mich aufstellt und ich zu meinen Spielen komme.“ Insgesamt sieht er eine positive Entwicklung bei Arminia: „Wir sind in den letzten Wochen viel kompakter geworden und haben eine Stabilität entwickelt. Zudem haben wir vier aus sechs Pflichtspielen gewonnen – daran möchten wir anknüpfen.“

Angesprochen auf die Bilanz der Auswärtsspiele in der Hinrunde rief Kramny dazu auf, dass „die Bilanz der letzten Spiele jetzt kein Thema mehr sein darf. Wir sind stark genug, um in Braunschweig etwas mitzunehmen“, lautete seine klare Ansage. Dafür müsse seine Mannschaft aber in den Zweikämpfen dagegenhalten und insgesamt weniger Fehler machen – gerade auswärts. „Wir müssen sauber mit unserem Ballbesitz umgehen und dem Gegner nicht das ermöglichen, was er erwartet – nämlich Fehler“, sagte Kramny. Dennoch: Sein Team werde sich gegen Braunschweig „sicher nicht 90 Minuten hinten reinstellen. Wir brauchen auch Mut.“

Reinhard Schnittker ist neuer Athletiktrainer

Derweil hat Arminia sein Trainerteam wie geplant um einen Athletiktrainer ergänzt. Reinhard Schnittker übernimmt ab sofort die leitende Funktion im Athletikbereich. Der 47-Jährige wird sich vorrangig um die DSC-Profis kümmern, aber auch um die Jugendspieler des DSC im Übergangsbereich zwischen Nachwuchsleistungszentrum und Profis. Schnittker war zuvor als Leiter der Sportdiagnostik im Sportmedizinischen Institut in Paderborn tätig und hat als Athletiktrainer bereits für den SV Werder Bremen und Hannover 96 gearbeitet.

Weitere Aussagen von Jürgen Kramny und Manuel Prietl gibt es auch im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

In Anlauf auf ArminiaClubTV äußert sich auch Mittelfeldspieler Manuel Junglas zum kommenden Spiel:

Berichterstattung Braunschweig – DSC

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen Eintracht Braunschweig.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Sonntag um 13:30 Uhr das Spiel bei Eintracht Braunschweig live im Eintracht Stadion zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir Euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus dem Eintracht Stadion.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende
  • Sport1, „Hattrick“, 19:00 Uhr bis 20:15 Uhr

Braunschweig hat das letzte Wort

Der DSC zeigt erneut eine gute Auswärtsleistung, muss sich bei Eintracht Braunschweig aber mit 2:3 (1:1) geschlagen geben.

DSC-Cheftrainer Jürgen Kramny veränderte nach dem 1:0-Heimsieg gegen den VfL Bochum seine Startelf auf zwei Positionen. Für den verletzten Julian Börner rückte Malcolm Cacutalua in die Innenverteidigung und für Michael Görlitz (Bank) verteidigte Steffen Lang rechts hinten. Die Bielefelder starteten sehr schwungvoll in die Partie und waren von Beginn an torgefährlich. In der 2. Minute fuhren die ganz in weiß spielenden Arminen den ersten Konter: Manuel Junglas bediente Florian Hartherz auf dem linken Flügel. Dessen Flanke verpasste Fabian Klos und am zweiten Pfosten rettete Ken Reichel kurz vor dem einschussbereiten Andres Voglsammer. Den folgenden Eckball von Tom Schütz köpfte Sebastian Schuppan dann über das Tor der Braunschweiger.

braunschweig-dsc-2016-aktuell1Doch zwei Minuten später ging der DSC dann in Führung. Florian Hartherz und Sebastian Schuppan kombinierten sich auf der linken Außenbahn wunderbar nach vorne, dann flankte Schuppan zu Klos, dessen Kopfball Eintracht-Torwart Jasmin Fejzic mit einer sensationellen Parade von der Torlinie kratzte. Doch der Abpraller landete genau bei Andreas Voglsammer, der aus kurzer Distanz zum 1:0 für Arminia einköpfte. Die Braunschweiger versuchten ihrerseits vor allem über den linken Flügel mit dem Ex-Arminen Onel Hernandez anzugreifen, erkämpften sich auch einige Standardsituationen, kamen lange Zeit jedoch nicht gefährlich vor das Tor von Wolfgang Hesl. Stattdessen hatte Fabian Klos in der 19. Minute nach einer Ecke von Schütz die Chance zum 2:0, schoss jedoch knapp links neben das Tor. Kurz darauf wurde Manuel Prietl zentral nahe der Braunschweiger Strafraumgrenze zu Fall gebracht, der fällige Freistoßpfiff

Die Gastgeber kamen in der 26. Minute zu ihrer ersten Torchance. Eine Kopfballabwehr von Sebastian Schuppan landete vor den Füßen von Nik Omladic, der mit links sofort abzog, das Spielgerät aber über das Tor beförderte. In der 31. Minute gelang der Eintracht dann der Ausgleich, dabei profitierten die Gastgeber von einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters Dr. Robert Kampka. Einen versuchten Befreiungsschlag von Brian Behrendt wehrte Domi Kumbela mit dem ausgestreckten Arm zu Onel Hernandez ab, der legte zu Christoffer Nyman quer und der schoss wuchtig zum 1:1 ein.

branschweig-dsc-aktuell2In der Schlussphase war das Spiel ausgeglichen. Für Arminia verfehlte Fabian Klos per Kopfball das Tor nur knapp (34. Minute) und für Braunschweig köpfte Domi Kumbela eine Minute später ebenfalls über das Gehäuse. Den Schlusspunkt in der ersten Halbzeit setzte Eintrachts Ken Reichel, sein Distanzschuss wurde von Wolfgang Hesl jedoch sicher gehalten. Mit dem 1:1 ging es schließlich in die Halbzeitpause.

In die zweite Halbzeit startete Arminia mit einem Wechsel. Für Manuel Prietl, der am Ende der ersten Halbzeit an der rechten Schulter behandelt worden war, ging es nicht mehr weiter. Für ihn kam Tomasz Holota in die Partie und agierte auf der Sechs an der Seite von Tom Schütz. Manuel Junglas rückte nach vorne auf die Position hinter Fabian Klos. Doch die Gastgeber erwischten den besseren Start und machten mächtig Druck. In der 54. Minute köpfte Saulo Decarli eine Ecke von Nik Omladic nur knapp über das Tor und zwei Minuten später ging Eintracht dann in Führung. Sebastian Schuppans Klärungsversuch prallte von Tom Schütz direkt zu Domi Kumbela, der reaktionsschnell zum 2:1 einschoss. Arminia versuchte sofort zu antworten: Fabian Klos legte für Manuel Junglas ab, dessen Distanzschuss konnte Fejzic jedoch parieren.

Vor allem die Braunschweiger Standards waren nun brandgefährlich: Gustav Valsvik köpfte einen Eckball von Onel Hernandez in der 63. Minute nur haarscharf am langen Pfosten vorbei. Jürgen Kramny reagierte auf diese Drangphase mit einem offensiven Wechsel. Keanu Staude übernahm die Zehnerposition von Manuel Junglas. Und Staude führte sich gleich stark ein: Auf der rechten Seite zog er das Tempo an und bediente in der Mitte Florian Hartherz, der jedoch geblockt wurde.

Arminia kam jetzt wieder besser in die Partie und so entwickelte sich in der Schlussviertelstunde ein offener Schlagabtausch. Zunächst gelang dem DSC in der 75. Minute der Ausgleich. Eine Faustabwehr von Fejzic landete im Rückraum bei Steffen Lang, dieser beförderte den Ball wuchtig zu Fabian Klos, der mit einem Schuss aus der Drehung das 2:2 erzielte. Dieser Spielstand hatte allerdings nicht lange Bestand, denn vom Anpfiff weg kombinierte Braunschweig sich nach vorne und ging durch Domi Kumbela wieder mit 3:2 in Führung. Arminia steckte weiterhin nicht auf und kam in der 80. Minute fast zum Ausgleich. Eine Ecke von Schütz köpfte Schuppan nur um Millimeter rechts am Tor vorbei. Kurz darauf wechselte Jürgen Kramny zum dritten Mal: David Ulm löste Tom Schütz ab.

Die Eintracht igelte sich in den Schlussminuten vor dem eigenen Tor ein, Arminia musste es so immer wieder aus der Distanz versuchen. Doch die Versuche von Brian Behrendt (2), Tomasz Holota und Steffen Lang fanden allesamt nicht den Weg in das Tor. Auch in der Nachspielzeit waren Malcolm Cacutalua per Kopf und Fabian Klos aus der Drehung nicht erfolgreich. So blieb es beim 3:2 für Braunschweig, erneut belohnte sich Arminia für eine gute Auswärtsleistung nicht mit Punkten.

Die Pressekonferenz mit Jürgen Kramny und Torsten Lieberknecht nach dem Spiel auf ArminiaClubTV:

https://www.youtube.com/watch?v=CkiyaceK–s

Stimmen zum Spiel

Das war sehr bitter, Braunschweig hat aus drei Schüssen auf das Tor drei Tore gemacht. Nach dem 2:2 darf uns das Gegentor nicht mehr passieren, da müssen wir uns an die eigene Nase fassen. Außerdem sieht beim ersten Braunschweiger Tor jeder im Stadion, dass ein Handspiel stattgefunden hat.

Andreas Voglsammer

Wir haben gegen den jetzigen Tabellenführer ein gutes Auswärtsspiel gemacht. Umso bitterer ist es, dass wir ohne Punkte nach Hause fahren. Dem 1:1 ging ein klares Handspiel voraus und nach dem 2:2 haben wir nicht klar genug gespielt und gleich das dritte Gegentor bekommen. Jetzt möchten wir gegen Dresden drei Punkte einfahren.

Brian Behrendt

Niederlagen sind immer ärgerlich, aber die heutige hätte wirklich nicht sein müssen. Das 3:2 hat uns das Genick gebrochen, da müssen wir nach dem eigenen Tor besser aufpassen. Zuhause haben wir aktuell eine Serie, mit einem Sieg gegen Dresden möchten wir über dem Strich überwintern.

Fabian Klos

Wir sind überragend in das Spiel reingekommen und haben über die linke Seite ein schönes Tor zum 1:0 rausgespielt. Braunschweig hatte dann viel Ballbesitz, aber wir haben es gut verteidigt. Dann kommt die sehr unglückliche Situation beim 1:1: Ein verletzter Spieler von uns liegt draußen, wir werden angelaufen, dann kommt ein klares Handspiel, offensichtlicher ging es nicht. Wir sind nach vorne gelaufen und haben auf den Pfiff gewartet. Der kam nicht und dann nahm das Tor seinen Lauf, das ist mehr als bitter. Bir zur Halbzeit hatte Braunschweig dann das Heft in der Hand und hat auch nach der Pause über die Flügel Druck gemacht, aber vor unserem Tor ist nicht viel passiert. Dann schießen wir uns gegenseitig an und Kumbela macht den eiskalt rein zum 2:1. Wir haben dann eine gute Reaktion gezeigt, mehr Spielanteile erkämpft und das 2:2 gemacht. In der Folge verlieren wir einmal die Ordnung, Braunschweig spielt das gut aus, uns fehlt in der Mitte die Zuordnung und es steht 3:2, das darf in dieser Form nicht passieren. Wir haben nochmal alles probiert, hatten Chancen zum 3:3. Ein Punkt wäre absolut verdient gewesen, aber den haben wir aus unterschiedlichen Gründen nicht bekommen. Die Mannschaft hat eine gute Leistung gezeigt, wir werden das Spiel aufarbeiten und wollen dann gegen Dresden punkten. Glückwunsch natürlich an Torsten und die Eintracht zum Sieg.

Jürgen Kramny

Danke an Jürgen für die Glückwünsche. Jürgen hat viel gesagt über dieses arbeitsreiche Spiel. Wir haben vorher gesagt, dass es eine schwere Aufgabe werden würde, Bielefeld war zuletzt im Aufwind. Wenn du dann so schnell in Rückstand gerätst, ist es natürlich noch schwerer. Wir haben Geduld gezeigt und versucht, uns über Ballbesitz Räume zu erarbeiten. Wir konnten uns dann mit Toren belohnen. Wir haben insgesamt eine wahnsinnige Moral gezeigt, haben einen Rückstand gedreht und sind nach dem 2:2 noch einmal zurückgekommen. Domi Kumbela arbeitet sehr viel für die Mannschat, das 2:1 muss man erstmal so machen. Beide Stürmer haben getroffen, das freut mich auch, dass wir da unsere Qualität zeigen. Es war eine emotionale Achterbahnfahrt und wir sind zufrieden, dass wir die drei Punkte geholt haben. Arminia und Jürgen wünsche ich alles Gute. Man hat heute gesehen, warum es in Bielefeld einen Aufwärtstrend gibt.

Torsten Lieberknecht

Eintracht Braunschweig:
Fejzic – Sauer, Decarli, Valsvik, Reichel – Omladic (64. Khelifi), Moll, Schönfeld (79. Correia), Hernandez – Nyman (90. Biada), Kumbela.

DSC Arminia Bielefeld:
Hesl – Lang, Behrendt, Cacutalua, Schuppan – Junglas (63. Staude), Schütz (82. Ulm) – Voglsammer, Prietl (46. Holota), Hartherz – Klos.

Tore:
0:1 (4.) Voglsammer, 1:1 (31.) Nyman, 2:1 (55.) Kumbela, 2:2 (75.) Klos, 3:2 (76.) Kumbela.

Gelbe Karten:
Reichel, Nyman, Khelifi/Voglsammer, Klos, Behrendt

Zuschauer:
20.760