DSC Arminia Bielefeld -

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Sa., 23.09.2017 13:00 Uhr

DSC Arminia Bielefeld(0)
1. FC Heidenheim 1846 (0)

GegnerinfosPK-BerichtBerichterstattungSpielberichtStimmenDaten

Klein war früher

Einst noch etwas müde belächelt, geht der 1. FC Heidenheim in seine nun vierte Zweitliga-Saison – der Club gehört mittlerweile zum festen Bestandteil der Liga. Die Frage ist, wie lange noch? Trainer Frank Schmidt und das Team um Kapitän Marc Schnatterer träumen von der Bundesliga. Gar nicht so abwegig, schaut man sich die Entwicklung des Vorjahres-Sechsten an.

Vor zehn Jahren spielte der 1. FC Heidenheim in der Oberliga Baden-Württemberg vor durchschnittlich 2.000 Fans gegen den FC 08 Villingen, Normannia Gmünd oder den VfR Mannheim. Seitdem hat sich in Heidenheim jede Menge getan: Deutlich mehr Zuschauer, ein größeres Stadion, namhaftere Spieler oder ein neues Maskottchen mit dem Namen Paule. Einzig auf der Trainer-Position herrscht absolute Kontinuität. Seit zehn Jahren ist Frank Schmidt nun Chef beim 1. FC Heidenheim – er hat es geschafft, den Club in dieser Zeit bis in die zweite Liga zu führen und dort zu etablieren. Wenn es nach ihm und dem Verein ginge, soll der Weg dort noch nicht zu Ende sein. Ein bisschen träumen dürfe schließlich jeder. Nachdem man in den ersten beiden Zweitliga-Saisons im gesicherten Mittelfeld landete, ließ die Mannschaft aus Baden-Württemberg Schmidt vergangene Saison mit Platz sechs aufhorchen. In der Hinrunden-Tabelle belegte das Team einen tollen vierten Platz hinter Eintracht Braunschweig und den späteren Aufsteigern VfB Stuttgart und Hannover 96. Ein Einbruch in der Rückrunde sorgte dann aber dafür, dass sich Heidenheim aus dem Aufstiegsrennen verabschiedete.

Im Sommer verpflichtete der Club, bei dem Mittelfeldspieler Marc Schnatterer das Herzstück der Mannschaft ist, gleich mehrere Spieler, die über eine Menge Potenzial verfügen. Ob Kolja Pusch, Robert Glatzel oder Maximilian Thiel – jeder der Neuzugänge entspricht dem Profil, dass Schmidt und der 1. FC Heidenheim suchen: jung, ehrgeizig und entwicklungsfähig. Der Start in die aktuelle Saison fiel aber erst einmal sprichwörtlich ins Wasser. Das Auftaktspiel gegen den FC Erzgebirge Aue musste abgebrochen werden, da sich die Himmelsschleusen über Baden-Württemberg zu heftig öffneten. Zwar konnte man das neu angesetzte Spiel mit 2:1 für sich entscheiden, verlor aber die drei restlichen Partien, sodass sich der DSC auf eine wütende Heidenheimer Mannschaft einstellen muss. In der Vorsaison trennten sich beide Kontrahenten am 30. Spieltag in der SchücoArena mit 2:2. Zu diesem Zeitpunkt der Saison war der Zug Richtung Bundesliga für den 1. FC Heidenheim schon enteilt – die Kontrahenten vom VfB Stuttgart, Hannover 96 oder Eintracht Braunschweig zu weit vorne.  Zwar seien alle im Verein mit der Saison mehr als zufrieden gewesen. Dennoch, „irgendwann“ möchte der 1. FC Heidenheim das Abenteuer 1. Bundesliga mal mitnehmen. Wenn jemand in Heidenheim die Zugstrecke in Richtung Bundesliga kennt, dann Frank Schmidt.

„Haben eine super Ausgangslage“

Einen Tag vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim trafen sich Cheftrainer Jeff Saibene und Abwehrspieler Stephan Salger mit den Medienvertretern. Themen auf der Pressekonferenz waren der Auswärtssieg unter der Woche in Dresden, die Laufleistung des Teams und mögliche Änderungen in der Startelf.

Für das Spiel gegen den 1. FC Heidenheim erwartet der DSC ca. 15.000 Fans. Bis auf Christopher Nöthe (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) kann Saibene am Samstag auf alle Spieler zurückgreifen. Durch den 2:0-Auswärtssieg bei Dynamo Dresden habe sich das Team eine „super Ausgangslage geschaffen“, so der Luxemburger, die die Mannschaft mit Punkten gegen Heidenheim nun veredeln wolle. Mit der Leistung der Mannschaft am Mittwoch in Dresden war Saibene voll zufrieden: „Für ein Auswärtsspiel haben wir extrem wenig zugelassen, das lag vor allem an unserer enormen Laufleistung. Die Laufarbeit im Defensivverbund war entscheidend.“ Tatsächlich hatte der DSC mit einer Gesamtlaufleistung von über 130 Kilometern den Spitzenwert der Liga, über den selbst Saibene mehr als überrascht war: „Von so einem Wert habe ich zuvor noch nie gelesen, das ist echt sehr stark.“

Auch wenn die Regenerationsphase recht kurz ausfällt, macht sich das Trainerteam um Saibene keine Sorgen um den Fitnesszustand der Spieler: „Die Jungs haben gut regeneriert. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit Freude und einer Portion Selbstvertrauen die Müdigkeit vergessen werden.“ Die Trainingseinheiten zwischen den Spielen wurden vom Trainerteam bewusst regenerativ gestaltet: „Wir haben ganz wenig gemacht. Es gab Videoanalysen zu unserem Dresden-Spiel und wir haben uns den Gegner angeschaut“, so Saibene, der sich für Samstag trotz der guten Leistung bei Dynamo Änderungen an der Startelf vorstellen kann: „Es wird wohl ein oder zwei Wechsel geben, aber das war auch so geplant. Die Spieler haben wenig geschlafen, von daher ist diese englische Woche eine große Belastung.“ Stephan Salger, der in Dresden zusammen mit Kapitän Julian Börner ein starkes Innenverteidiger-Duo bildete, pflichtete seinem Trainer bei: „Es ist eine kürzere englische Woche als üblich. Wir haben in siebenTagen drei Spiele – davon zwei auswärts. Ich bin froh, dass ich heute Abend zuhause schlafen kann“, so Salger, der das intensive Spiel bei Dynamo „gut weggesteckt“ hat.

Die beiden Protagonisten sprachen auch über den gelungenen Saisonstart der Arminen, dazu Saibene: „Wir haben uns durch den Sieg in Dresden eine super Ausgangslage erschaffen. Wenn wir gegen Heidenheim nun auch noch punkten würden, kann man wirklich von einem richtig guten Start in die Saison sprechen.“ Auch Salger ist mit dem Ertrag der ersten Spiele mehr als zufrieden: „Wir haben aktuell 13 Punkte nach sieben Spielen – das ist besonders im Vergleich zur vergangenen Saison richtig gut. Ich denke, dass die Zuschauer das ähnlich sehen und mit den Auftritten der Mannschaft zufrieden sein können.“ Natürlich hoffe er, auch gegen Heidenheim wieder zur Startelf zu gehören, „letztlich entscheidet das aber der Trainer.“

Den kommenden Gegner schätzen beide als kampfstark ein: „Heidenheim hat eine gute Physis, ist super organisiert und gerade bei Standards sehr gefährlich“, so Saibene, der vor allem die Konstanz der Heidenheimer hervorhob: „In den letzten Jahren sind sie immer zwischen Platz fünf und zehn gelandet – das ist auch ein Zeichen von Qualität.“ Die Aufgabe sei „schwer“, dennoch ist Salger für das Spiel am Samstag guter Dinge: „Wenn wir unser Spiel durchsetzen und das abrufen, was wir in Dresden gezeigt haben, bin ich guter Dinge, dass wir mit den Fans im Rücken punkten werden.“ Das letzte Heimspiel, das der DSC gegen Duisburg mit 0:4 verlor, habe die Mannschaft abgehakt: „Wir haben gegen den MSV ein schlechtes Spiel abgeliefert. Das wissen wir, aber wir haben die Niederlage analysiert und aufgearbeitet“, sagte Salger.

Neben der guten Defensivarbeit in Dresden erwähnte Trainer Saibene auf der Pressekonferenz auch noch seine Zufriedenheit mit dem momentanen Sturm-Duo des DSC: „Wenn du als Gegner gegen Fabian Klos und Andreas Voglsammer spielen musst, dann ist das sicherlich nicht angenehm. Beide sind kopfballstark, physisch robust und zudem sehr torgefährlich. Beide stellen sich extrem in den Dienst der Mannschaft und sind echte Teamplayer – sie tun unserem Spiel gut“, so Saibene abschließend.

Weitere Aussagen von Saibene und Teixeira gibt es auch im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich zudem Nils Teixeira zum Heimspiel gegen Heidenheim:

 

 

 

 

 

Berichterstattung DSC – Heidenheim

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den 1.FC Heidenheim.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Samstag um 13:00 Uhr das Spiel gegen den 1.FC Heidenheim live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende (Samstag)
  • ARD, „Sportschau“, 18:30 Uhr bis 19:57 Uhr (Samstag)
  • RTL Nitro, „100 % Bundesliga“, 22:10 bis 00:15 Uhr (Montag)

Mit Moral zum Punktgewinn

Am Samstagnachmittag empfing der DSC den 1.FC Heidenheim in der SchücoArena. Nach einer starken Leistung des DSC stand am Ende ein 1:1 (0:0)-Unentschieden zu Buche.

Im Vergleich zum erfolgreichen Auswärtsspiel in Dresden nahm Cheftrainer Jeff Saibene zwei Änderungen in der Startelf vor. Keanu Staude ersetzte Christoph Hemlein und Konstantin Kerschbaumer nahm den Platz von Tom Schütz ein. Im Vorfeld des Spiels gedachte die Südtribüne mit einer tollen Choreo Arminia-Urgestein Hannes Scholz, der in der vergangenen Woche im Alter von 83 Jahren  verstarb.

Arminia war gleich zu Beginn der Partie um Spielkontrolle bemüht und schaffte es immer wieder, den Ball lange in den eigenen Reihen zu halten. Die erste gute Aktion des Spiels gehörte dann auch dem DSC. Andreas Voglsammer setzte sich gekonnt gegen einen Heidenheimer Abwehrspieler durch und kam aus 20 Metern zum Abschluss (5.). Sein Versuch kam allerdings zentral auf das Tor, sodass Vitus Eicher im Heidenheimer Tor keine Probleme hatte, den Ball zu halten. Heidenheim war in der Anfangsphase lediglich bei Kontern gefährlich. So auch in der 16. Minute als die Gäste schnell umschalteten und der Ball bei Nikola Dovedan landete. Stefan Ortega Moreno konnte den Schuss des Österreichers vom Strafraumeck aber sicher parieren. Fast im direkten Gegenzug hatte Keanu Staude die Führung auf dem Fuß. Nach einer Kopfballverlängerung von Fabian Klos kam der Flügelspieler aus spitzem Winkel zum Abschluss, verfehlte das Tor aber denkbar knapp (18.). Es blieb dabei – Arminia strahlte in der ersten halben Stunde bei eigenem Ballbesitz viel Sicherheit aus und wusste durch gefällige Kombinationen zu gefallen, ohne jedoch zwingend vor das Heidenheimer Gehäuse zu kommen.

Die nächste gute Gelegenheit des Spiels besaßen in der 31. Minute dann die Gäste. Nach einem Eckball von Kapitän Marc Schnatterer kam Dovedan im Strafraum nach einem unübersichtlichen Gestochere zum Abschluss. Der Stümer traf den Ball jedoch nicht richtig, sodass der DSC die durchaus brenzlige Szene unbeschadet überstand. Der Heidenheimer Kapitän war es auch, der ein paar Minuten später die nächste gute Chance des Spiels hatte: Schnatterers Abschluss aus guter Position landete allerdings in den Fangnetzen (35.). Heidenheim blieb in dieser Phase des Spiels etwas am Drücker und hatte in der 39. Minute eine weitere Gelegenheit. Nach einer scharfen Flanke von Ben Halloran verpasste John Verhoek in der Mitte knapp den Ball, sodass Ortega Moreno die Situation entschärfen konnte. Schiedsrichter Arne Aarnink pfiff die erste Hälfte pünktlich ab, sodass es in einer eher ereignisarmen Partie mit einem 0:0 in die Kabine ging.

Jeff Saibene musste in der Halbzeit verletzungsbedingt wechseln. Christoph Hemlein ersetzte den angeschlagenen Florian Hartherz, dessen Position Nils Teixeira einnahm – Patrick Weihrauch rückte dafür auf die Position des Rechtsverteidigers. Für den ersten Aufreger des zweiten Abschnittes sorgte Heidenheims Halloran, der den Ball im Strafraum haarscharf über das Tor setzte (50.). Aber auch die Anhänger der Arminen mussten nicht lange auf die erste Torchance warten. Nach einem Einwurf handelte Voglsammer gedankenschnell und schoss aus der Drehung auf das Tor. Sein Schuss verfehlte das Tor knapp (53.). Unmittelbar danach spielte der eingewechselte Christoph Hemlein an der Strafraumkante einen schönen Doppelpass mit Konstantin Kerschbaumer und kam aus leicht spitzem Winkel zum Abschluss. Hemleins Schuss wurde von einem Heidenheimer Bein gerade noch zur Ecke geklärt (55.). Arminia blieb am Drücker und hätte sich in der 57. Minute fast mit der Führung belohnt. Kerschbaumer fasste sich aus gut 20 Metern ein Herz und zog ab. Heidenheims Keeper Eicher machte sich ganz lang und konnte den Schuss mit einer tollen Parade zur Ecke entschärfen.

Arminia spielte druckvoll, das Tor machte dann aber der Gast aus Heidenheim. Nach einer Ecke Schnatterers kam Arne Feick zentral vor dem Tor zum Kopfball und setzte den Ball für Ortega Moreno unhaltbar in die Maschen – 0:1 (60.). Der DSC schüttelte sich kurz und hatte in der 65. Minute die Gelegenheit zum Ausgleich, doch der abgefälschte Schuss von Manuel Prietl landete nur auf dem Tornetz. In der 73. Minute hatte der eingewechselte Tom Schütz den Ausgleich auf dem Kopf, doch sein Abschluss landete nach einer scharfen Flanke Hemleins ebenfalls nur auf, statt im Netz.

In der 78. Minute belohnte sich der DSC dann aber für eine couragierte und gute Leistung. Eine Ecke von Tom Schütz wuchtete Kapitän Julian Börner aus kurzer Distanz per Kopfball ins Tor – 1:1! Arminia blieb am Drücker und wurde von euphorischen Fans nach vorne gepeitscht. Klos verpasste in der 80. Minute die mögliche Führung und setzte seinen Kopfball knapp am Heidenheimer Tor vorbei. In der 82. Minute kam Rechtsverteidiger Nils Teixeira nach einer guten Kombination von Hemlein, Voglsammer und Klos aus gut 20 Metern zum Abschluss, schoss den Ball aber neben das Tor. Andreas Voglsammer mit einer Doppelchance (87. und 88.) hatte ebenso Pech wie Manuel Prietl mit einem Distanzschuss (90.). In der dreiminütigen Nachspielzeit verfehlte erst Keanu Staude nach Flanke Voglsammers das Tor, dann verfehlte Klos denkbar knapp, sodass es letztlich beim etwas unglücklichen 1:1 aus DSC-Sicht blieb. Arminia zeigte nach dem Rückstand allerdings eine starke Moral und konnte sich immerhin noch mit einem Punkt belohnen.

Stimmen zum Spiel

Natürlich sind wir etwas enttäuscht, aber den Punkt nehmen wir trotzdem gerne mit. Wir kassieren den Rückstand in unserer besten Phase – das war schon ein Rückschlag. Dann haben wir aber Moral gezeigt und am Ende auch verdient den Ausgleich erzielt. Danach hatten wir noch ein paar weitere Chancen. Es ist schade, dass wir uns nicht mit dem möglichen Dreier belohnt haben. Die englische Woche war anstrengend, aber das Trainerteam hat uns auch heute einmal mehr gut eingestellt.

Keanu Staude

Man ärgert sich immer, wenn man nicht gewinnt. Wir haben Moral bewiesen und uns nach dieser anstrengenden Woche mit zwei Auswärtsspielen noch mit dem Punkt belohnt. Wir haben den inneren Schweinehund überwunden und ich bin stolz auf die Leistung der Mannschaft. Insgesamt haben wir ein gutes Spiel gemacht, indem wir viel Druck ausgeübt und wenig Chancen des Gegners zugelassen haben. Das liegt auch an dem tollen Teamgeist innerhalb der Teams. Auf der Bank hatten wir auch viel Qualität und das Tom Schütz super Standards tritt, brauche ich keinem zu sagen. Mit 14 Punkten aus den ersten 8 Spielen können wir mehr als zufrieden sein.

Julian Börner

Aufgrund des Spielverlaufs können wir mit einem Punkt leben. Die erste halbe Stunde haben wir Heidenheim total im Griff gehabt. Nur das Quäntchen Glück im Abschluss hat uns gefehlt. In der zweiten Hälfte war es ein offenes Spiel. Wir haben von ihrer Standardstärke gewusst. Nach dem Gegentor haben wir allerdings Charakter gezeigt und haben uns mit den Fans im Rücken für unseren Aufwand belohnt. Leider haben wir es zum Schluss verpasst den Lucky Punch zu setzen. Es war aber schön, der Mannschaft wieder helfen zu können.

Tom Schütz

Wir sind sehr gut in das Spiel gekommen. Wir waren sehr wach und präsent. Nach rund 25 Minuten haben wir allerdings den Faden verloren. Wir haben gewusst, wie stark sie bei ruhenden Bällen sind. Mit unserer Leistung in der letzten halben Stunde und dem Ausgleich haben wir Moral bewiesen. Das zeugt von Stärke. Aufgrund 11:0-Torschüsse in der Schlussphase hätten wir gewinnen können, doch manchmal muss man mit einem Punkt zufrieden sein.

Jeff Saibene

Wir waren von Beginn an unter Druck und waren hauptsächlich mit unserer Defensivarbeit beschäftigt. In der Phase hatten wir das Glück, dass Keanu Staude nicht das 1:0 für Arminia macht. Anschließend konnten wir selbst gute Konter setzen, wo uns der letzte Pass gefehlt hat. In der zweiten Hälfte sind wir gut aus der Kabine gekommen und wurden dreimal richtig gefährlich. Nach dem 1:0 war für mich klar, die Führung müssen wir erst einmal verteidigen. Der Ausgleich fiel allerdings dann zu früh. Zum Schluss hatten wir Glück, dass wir nicht das 1:2 bekommen haben. Wir sind froh über den Punkt und unsere aufsteigende Tendenz, die wir in den vergangenen Spielen gezeigt haben.

Frank Schmidt

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Teixeira, Börner, Salger, Hartherz (46. Hemlein) – Weihrauch, Prietl, Kerschbaumer (65. Schütz), Staude – Voglsammer, Klos.

1.FC Heidenheim:
Eicher – Busch (83. Strauß), Kraus, Theuerkauf, Feick – Wittek – Schnatterer (83. Lankford), Griesbeck, Dovedan, Halloran – Verhoek (87. Glatzel).

Tore:
0:1 (60.) Feick, 1:1 (78.) Börner.

Gelbe Karten:
Salger/Wittek

Zuschauer:
15.184