DSC Arminia Bielefeld -

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Fr., 17.11.2017 18:30 Uhr

DSC Arminia Bielefeld(1)
Eintracht Braunschweig (0)

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Entscheidende Wochen

An Stelle des Aufstiegsrennens aus der vergangenen Saison steht bei Eintracht Braunschweig aktuell ein Platz im Mittelfeld, der nicht den eigenen Erwartungen entspricht. Die nächsten Spiele werden zeigen, wohin es in diesem Jahr für die ambitionierten Niedersachsen geht.

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften am 33. Spieltag der Vorsaison ist allen Beteiligten noch in guter Erinnerung. Es stand unter dem Motto Abstiegsangst gegen Aufstiegshoffnung und bedeutete einen Riesenschritt für Arminia in Richtung Nichtabstieg. Am Ende hieß es 6:0 für Schwarz-Weiß-Blau. Löwen-Trainer Torsten Lieberknecht ist allerdings schon lange genug im Geschäft, um zu wissen, wie er seine Mannschaft einstellen muss, damit sie ein solches Debakel nicht erneut erwartet. Die Eintracht spielt ihr System in dieser Saison flexibel: Mal 4-2-3-1, mal 4-4-2 oder aber auch 4-3-3. Bevorzugt – so auch in vier der letzten fünf Spiele – lässt Lieberknecht seine Jungs aber mit einer variablen Dreierkette auflaufen.

Aufgeben steht beim BTSV nicht im Programm. Gegen den SV Darmstadt 98 glückte den Braunschweigern ein Last-Minute-Punktgewinn durch den kurz zuvor eingewechselten Ex-Arminen Patrick Schönfeld. Ohnehin haben die Gäste keines ihrer letzten vier Spiele verloren, konnten aus diesen Partien insgesamt acht Punkte holen. Auf der anderen Seite haben die Löwen allerdings auch mit Abstand die meisten Unentschieden der gesamten Liga gesammelt. Außerdem haben sie noch nie in der laufenden Saison zwei Siege in Folge einfahren können. „Wir müssen so weitermachen und Spiele gewinnen“, sagte Innenverteidiger Gustav Valsvik passend dazu nach seinem ersten Saisontor beim 1:1 in Dresden. Abwehrpartner Joseph Baffo hat immerhin schon dreimal genetzt und damit genauso häufig wie Stürmer Christoffer Nyman. Dessen Einsatz ist nach erlittenem Muskelfaserriss zumindest fraglich, wohingegen Baffo (Kreuzbandriss) sicher ausfällt. Zum Zuschauen verdammt sind auch Mirko Boland (Innenbandriss im Knie) und Quirin Moll (Schultereckgelenkssprengung). Bei Domi Kumbela (Haarriss im Fuß) ist ein Comeback bislang nicht abzusehen. „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir schon einmal so viele Langzeitverletzte zur gleichen Zeit hatten“, sagt Manager Marc Arnold.

Für die Eintracht bedeutet das Spiel gegen den DSC nach der Länderspielpause den Auftakt in feurige Wochen, die mehr Gewissheit darüber bringen werden, in welche Richtung es gehen wird. Nach dem Spiel in Bielefeld geht es gegen Nürnberg, Ingolstadt, Kiel und Düsseldorf. Die Löwen werden daher mit aller Macht versuchen, etwas Zählbares aus Bielefeld mitzunehmen. “Wir streben in jedem Spiel das Maximum von drei Punkten an“, so Trainer Lieberknecht bereits vor dem Darmstadt-Spiel. Ein Sieg am 17. November würde dem Selbstvertrauen vor den anstehenden Topspielen in jedem Fall einen gewaltigen Schub verpassen.

„Wir wollen den Erfolg bestätigen“

Vor dem morgigen Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig stellten sich DSC-Cheftrainer Jeff Saibene und Mittelfeldspieler Patrick Weihrauch den Fragen der Medienvertreter. Themen auf der Pressekonferenz waren vor allem die Aufstellung beim morgigen Spiel und daneben die Ausfälle in der Gästemannschaft sowie die Form des DSC rund um die Länderspielpausen.

Ausfallen werden bei Arminia weiterhin Christopher Nöthe und Baboucarr Gaye (beide Aufbautraining) sowie Andraz Sporar (Zahn-OP) und Nils Quaschner (Knieprobleme). Julian Börner (5. Gelbe Karte) ist ebenso gesperrt wie Brian Behrendt (Rotsperre). Zum Heimspiel gegen den BTSV werden gut 16.000 Zuschauer in der SchücoArena erwartet, davon ungefähr 1.000 Auswärtsfans. Nach dem Ausfall von Börner und Behrendt stellte Jeff Saibene zunächst klar, dass Henri Weigelt im kommenden Spiel den Platz in der Innenverteidigung neben Stephan Salger einnehmen wird. Nachdem Andraz Sporar sich unter der Woche kurzfristig einer Zahn-OP unterziehen musste, könnte am Freitagabend zudem wieder Fabian Klos in die Startaufstellung rücken. „Die Chance, dass Klos spielt, ist groß, er hat uns in Aue nach seiner Einwechslung sehr geholfen“, sagte Saibene dazu. Der Stürmer – derzeit etwas unter Ladehemmung leidend – dürfe nur nicht an der momentanen Situation verzweifeln: „Er arbeitet wirklich gut im Training und wird sich sicher auch dafür belohnen“, so sein Trainer. Auf der Position rechts hinten sowie im zentralen Mittelfeld habe man dagegen genug Auswahl, um rotieren zu können. „Da wird man wie immer das letzte Training abwarten müssen, es kommen für die Rechtsverteidiger-Position aber Nils Teixeira, Florian Dick und Patrick Weihrauch in Frage“, äußerte sich Saibene schmunzelnd. Weihrauch hingegen sieht sich grundsätzlich eher im Mittelfeld zu Hause: „Ich kann natürlich auch als Rechtsverteidiger spielen, aber bin das Spiel weiter vorne mehr gewohnt. Da sitzen die Abläufe besser, klar.“

Das Spiel gegen die Niedersachsen sieht Jeff Saibene „ähnlich wie die meisten anderen Spiele in dieser Liga auch. Ich erwarte ein Kampfspiel, sehr ausgeglichen. Eintracht hat trotz der vielen Ausfälle eine gefährliche Mannschaft und ist in der Tabelle momentan unter Wert platziert.“ Auch Patrick Weihrauch ist überrascht, dass „sie so weit hinten stehen. Aber es ist allgemein sehr eng in dieser Liga. Und natürlich ist es nie leicht, an eine so gute Vorsaison anzuknüpfen.“ Auch gegen Aue war es ein enges Spiel für den DSC. „Wir haben da eine gute Reaktion gezeigt und eine extrem gute zweite Halbzeit gespielt, so müssen wir auch morgen auftreten“, so Saibene. Patrick Weihrauch fügte hinzu, man müsse den Ball auch einfach mal auf die Tribüne schlagen, um individuelle Fehler aus den vergangenen Spielen nicht zu wiederholen. „Wir wollen endlich mal wieder zu Null spielen, vorne machen wir eigentlich immer unsere Tore“, so der Rechtsaußen. Ob die Länderspielpause ein schlechtes Omen für das Spiel gegen die Löwen sein könnte? „Nein, das ist in der Mannschaft kein Thema und daran lag es auch bei den letzten Niederlagen nach Länderspielen nicht“, waren sich Saibene und Weihrauch einig. Das 6:0 aus der letzten Begegnung hat in der Vorbereitung auf das kommende Spiel lediglich eine geringe Rolle gespielt: „Ich denke, es ist klar, dass sie etwas gutmachen wollen. Aber wir wollen den Erfolg unsererseits bestätigen, wenn auch nicht in der Höhe“, schloss Saibene ab.

Weitere Aussagen von Saibene und Weihrauch gibt es auch im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich Jeff Saibene ebenfalls zum Spiel gegen Braunschweig:

Berichterstattung DSC – Braunschweig

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen Eintracht Braunschweig.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Freitag um 18:30 Uhr das Spiel gegen Eintracht Braunschweig live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende (Freitag)
  • Sky Sport News, „Die 2. Bundesliga“, 22:30 bis 23:30 Uhr (Freitag)
  • RTL Nitro, „100 % Bundesliga“, 22:10 bis 00:15 Uhr (Montag)

Putaro gleicht spät aus

Arminia verliert nach einer starken ersten Halbzeit nach dem Wechsel etwas den Faden und kann sich letztlich immerhin über einen Punkt freuen beim 2:2 gegen Braunschweig.

Im Vergleich zum Punktgewinn im Auswärtsspiel bei Erzgebirge Aue nahm das Trainerteam um Cheftrainer Jeff Saibene vier Änderungen in der Startelf vor. Neben Stephan Salger gab Henri Weigelt in der Innenverteidigung sein Profidebüt für den gelb-gesperrten Julian Börner. Rechts hinten startete Florian Dick. Patrick Weihrauch rückte dafür ins rechte Mittelfeld vor und Christoph Hemlein nahm erst auf der Bank Platz. Im zentralen Mittelfeld ersetzte Manuel Prietl rotationsbedingt Konstantin Kerschbaumer (Bank) und im Angriff stürmte Fabian Klos für Andraz Sporar (Zahn-OP).

Unter Flutlicht pfiff Schiedsrichter Sven Waschitzki die Partie vor 16.367 Zuschauern pünktlich an. Gleich zu Beginn machten die Arminen klar, dass sie schnell und mutig nach vorne spielen wollen würden. Ein erster Abschluss aus der Ferne von Keanu Staude in der dritten Minute ging jedoch deutlich über den Kasten der Gäste. Erneut schloss Staude nur zwei Minuten einen schön vorgetragenen Angriff des DSC ab, dieses Mal bereits im gegnerischen Strafraum. Auch dieser Schuss war zu hoch angesetzt. Nach Foul an Fabian Klos bekam Arminia einen Freistoß aus halblinker Position am Strafraum des BTSV (7.) zugesprochen. Es folgte ein überragend getretener Ball von Tom Schütz, durch die Mauer in die linke untere Ecke des Kastens von Fejzic – 1:0 für den DSC! Da gab es nichts zu halten für den Braunschweiger Schlussmann. Die Gäste kamen in der zehnten Minute das erste Mal gefährlich vor den Kasten vor Stefan Ortega Moreno. Den Schuss von Abdullahi konnte der Bielefelder Keeper aber gut entschärfen. Auf der Gegenseite folgte direkt der nächste Versuch der Gastgeber, Kapitän Klos verzog jedoch deutlich.

Die Arminen zeigten sich in der Anfangsphase aggressiv und entschlossen in der Zweikampfführung und zogen ein sehr aufmerksames Umschaltspiel auf. Die Braunschweiger fanden in der Folge allerdings auch etwas besser in die Partie und versuchten es mit schnellen Bällen in die Spitze. Nach einem Ballverlust auf Höhe der Mittellinie eilte dann Abdullahi Stephan Salger davon, der Abwehrchef der Blauen konnte im letzten Moment noch zur Ecke klären (18.). In der 21. Minute war DSC-Keeper Ortega Moreno erneut gefordert und konnte den möglichen Ausgleich der Gäste glänzend verhindern, als er bei einer Eins-gegen-Eins-Situation lange stehen blieb.

Arminia blieb brandgefährlich bei Kontern, so auch in der 25. Minute, eingeleitet durch einen Ballgewinn von Keanu Staude. Der Abschluss von Klos aus zwölf Metern wurde im letzten Moment von einem Braunschweiger geblockt und zur Ecke geklärt. Die Begegnung beruhigte sich in den nächsten Minuten etwas und es folgte eine Phase, in der sich beide Teams im Mittelfeld neutralisierten. Der Ball lief dabei weiterhin ordentlich durch die Reihen der Arminen. Die nächste nennenswerte Aktion erfolgte erst in der 42. Minute. Andreas Voglsammer wurde zentral vor dem Strafraum der Löwen gefoult. Den Freistoß führte erneut Schütz aus, dieses Mal wurde der Ball allerdings zur Ecke abgefälscht. Bis zur Halbzeitpause passierte nichts Besonderes mehr und die Spieler des DSC konnten mit einer Führung in die Kabine gehen.

Beide Teams starteten die zweite Hälfte ohne personelle Wechsel, Bielefeld begann zunächst ähnlich druckvoll wie im ersten Durchgang. Die erste Riesenmöglichkeit hatten jedoch die Gäste, Ortega Moreno konnte einen Kopfball von Abdullahi gerade noch über die Latte lenken (49.). Schnell machten die Löwen deutlich, dass sie gewillt waren, für den Ausgleich zu kämpfen und gingen jetzt sehr früh auf den ballführenden Gegenspieler. Die Braunschweiger drückten zunehmend auf den Ausgleich, Ortega Moreno klärte einen Schuss aus halblinker Position zur Ecke. Aus der nachfolgenden Standardsituation resultierte ein unübersichtliches Getümmel im Bielefelder Strafraum, das schließlich Abdullahi zu einem Torschuss nutzte – der Ball flog zum 1:1-Ausgleich der Gäste ins Gehäuse des DSC (56.).

Die Gäste wirkten nun selbstbewusster und hatten wenig später erneut eine gute Chance durch Khelifi, der Ball verfehlte jedoch knapp sein Ziel (61.). Arminia wirkte jetzt angeschlagen. Nach einem Ballverlust und dem anschließenden Konter hatte Hochscheidt freie Bahn vor dem Kasten des DSC und verwandelte eiskalt zur 2:1-Führung für die Eintracht (64.). Arminia war nicht mehr konsequent genug gegen den Ball, konnte sich danach dennoch zwei Ecken erkämpfen, die allerdings beide nichts einbrachten.

Jeff Saibene wechselte in der 70. Minute zum ersten Mal und brachte Christoph Hemlein für Patrick Weihrauch. Nach Ablage durch Fabian Klos versuchte es Andreas Voglsammer aus der Entfernung, verfehlte aber den Kasten von Fejzic (73.). Leandro Putaro kam in der 78. Minute für Keanu Staude in die Partie. Nach einem Konter der Gastgeber konnte Voglsammer eine Flanke des eingewechselten Putaro im Strafraum der Braunschweiger nicht vernünftig verwerten (81.).

Trainer Saibene nahm in der 86. Minute seinen letzten Wechsel vor und brachte Sören Brandy für Tom Schütz, um noch einmal frischen Wind in die Offensivbemühungen seiner Mannschaft zu bringen. Christoph Hemlein stand nach einem durch Voglsammer verlängerten Schussversuch frei vor dem Kasten der Eintracht, konnte aber den Kopfball nicht im Tor von Fejzic, der stark parierte, unterbringen (87.). Einen weiteren Versuch Hemleins konnte Fejzic erneut parieren (89.). Nach einer Ecke stand dann dank der Kopfball-Verlängerung von Klos Leandro Putaro frei vorm Kasten der Gäste und konnte den Ball doch noch zum Ausgleich für die Blauen einschieben – 2:2 (90.)! Den Siegtreffer für Arminia verpasste nach einem langen Ball wenig später Andreas Voglsammer, als er frei vorm Kasten stand, aber genau in die Arme von Fejzic schoss. Kurz darauf war Schluss und Arminia konnte immerhin noch einen Punkt retten.

Stimmen zum Spiel

Die erste Halbzeit war überragend, leider haben wir es in der zweiten Hälfte nicht mehr ganz so gut gemacht. In der Pause haben wir besprochen, dass wir an der ersten Halbzeit anknüpfen und die Führung halten wollen. Es ist natürlich manchmal schwer zu begreifen, warum ein Spiel dann so kippt, aber das ist Fußball und Braunschweig hat uns das Leben auch schwerer gemacht. In den letzten zehn Minuten haben wir dann unsere letzten Körner rausgeholt und alles rausgehauen. Letztlich sind wir sehr glücklich über den späten Ausgleich und es ist gut, dass wir Braunschweig in der Tabelle weiter hinter uns lassen.

Florian Dick

Wenn wir den Ausgleich so spät noch machen, nehmen wir den einen Punkt natürlich gerne mit. Aber grundsätzlich bin ich eher enttäuscht. In der zweiten Hälfte waren wir einfach nicht mehr so bissig in den Zweikämpfen und wir wussten, dass Braunschweig bei Standards gefährlich ist. Unser Ansatz muss jetzt sein, auch mal über 90 Minuten stabil zu spielen.

Tom Schütz

Wir haben das in der ersten Hälfte gut gemacht, dann aber leider in der zweiten Halbzeit etwas nachgelassen. Am Ende ist der Punkt für uns mehr als verdient. Wir wussten ja, das Braunschweig hinten gut steht und wir haben das offensiv eigentlich ganz gut gelöst. Für mich persönlich ist das Gefühl, vor den eigenen Fans zu treffen, einfach unbeschreiblich. Gerade nach so einer langen Durststrecke freut es mich, dem Trainer das Vertrauen in mich mit einem Tor zurückzahlen zu können.

Leandro Putaro

Wir waren in der ersten Halbzeit sehr gut, sehr präsent und haben uns mit der schnellen Führung belohnt. So waren wir in der Halbzeit sehr zufrieden. Dann haben wir aber die ersten 20 Minuten den Faden verloren und Braunschweig hat gut gespielt. Nach dem Rückstand hat die Mannschaft aber wieder Moral bewiesen und noch ausgeglichen: Das zeigt, dass wir bis zum Schluss kämpfen. Ein Ausgleich in letzter Minute ist natürlich immer etwas glücklich, das Ergebnis geht aber in Ordnung – den Punkt hat sich die Mannschaft verdient. Jeder Punkt ist wichtig, um am Ende unser Ziel von 40 Punkten zu erreichen. Jetzt wollen wir weiter Punkte sammeln und in Ruhe in die Winterpause gehen.

Jeff Saibene

Man hat gesehen, dass hier beide Mannschaften unbedingt gewinnen wollten. Bielefeld war zu Beginn überlegen, wir haben etwas verschlafen begonnen. In der zweiten Halbzeit waren wir dann sehr präsent, sodass der Ausgleich nur eine Frage der Zeit war. Wir hatten nach der Führung noch die Möglichkeit auch auf 3:1 zu stellen und den Sack zuzumachen. Stattdessen waren wir in der letzten Aktion etwas zu hektisch und konnten die Ecke und das Gegentor nicht verhindern. Am Ende ist das Unentschieden dann etwas glücklich, aber nicht ganz ungerecht.

Torsten Lieberknecht

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Dick, Weigelt, Salger, Hartherz  – Weihrauch (70. Hemlein), Prietl, Schütz (85. Brandy), Staude (78. Putaro) – Voglsammer, Klos.

Eintracht Braunschweig:
Fejzic – Becker, Breitkreuz, Valsvik, Reichel – Hochscheidt, Samson, Yildirim (68. Schönfeld) – Khelifi (73. Zuck), Abdullahi (79. Tietz), Hernandez.

Tore:
1:0 (7.) Schütz, 1:1 (56.) Abdullahi, 1:2 (64.) Hochscheidt, 2:2 (90.) Putaro.

Gelbe Karten:
Voglsammer, Prietl/Breitkreuz, Khelifi

Zuschauer:
16.367