DSC Arminia Bielefeld -

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Sa., 14.10.2017 13:00 Uhr

DSC Arminia Bielefeld(0)
Fortuna Düsseldorf (1)

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Rückkampf nach 120 tollen Pokalminuten

Nach dem aufreibenden Pokal-Krimi vom 12. August bittet Arminia Fortuna nur zwei Monate später erneut zum Tanz. Düsseldorf hingegen möchte seine Ambitionen auf einen Rang am oberen Ende der Tabelle untermauern. Spannung ist programmiert!

Es war die 121. Spielminute als Oliver Fink in der 1. Hauptrunde des diesjährigen DFB-Pokals Arminias Keeper Stefan Ortega Moreno mit einem Geniestreich keine Chance ließ. Das 3:1 in der Nachspielzeit der Verlängerung bedeutete die Entscheidung: Fortuna zog in die nächste Runde ein, Arminia schied aus. Doch trotz aller Enttäuschung erhoben sich die Arminen unter den 19.825 Zuschauern in der SchücoArena von ihren Sitzen und klatschten der eigenen Mannschaft Beifall. Vorausgegangen war ein „toller Pokalfight, spannend, intensiv und in hohem Tempo geführt“ (Kicker). Da kann es kaum verwundern, dass sich beide Teams nun im Ligaalltag auf Tabellenplätzen der oberen Regionen wieder begegnen. Vielleicht ahnten Arminias Fans schon im August, dass ihr Team nur knapp gegen den kommenden Spitzenreiter verloren hatte. Denn mit Ausnahme eines Ausrutschers bei der SpVgg Greuther Fürth (1:3) gewannen die Rheinländer darauffolgend all ihre Punktspiele und grüßten schnell von der Tabellenspitze. Diese Topplatzierung und kolportiere fünf Millionen Euro Ablöse dürften Fortuna also über den kurzfristigen Wechsel ihres Offensivmannes Ihlas Bebou zu Hannover 96 hinweggetröstet haben. Noch am Bielefelder Pokalabend wickelte der 23-Jährige Deutsch-Afrikaner Arminias Hintermannschaft dank seines enormen Tempos ein ums andere Mal um den Finger und sorgte für höchste Gefahr.

Doch auch ohne Bebou sollte der DSC gewarnt sein. Denn jetzt wird sich Arminia unter anderem auf den Japaner Takashi Usami einstellen müssen. Die Nachverpflichtung vom FC Augsburg zeigte sich von Anfang an nicht minder torgefährlich und konnte nach seinen ersten vier Ligaspielen bereits mit zwei Treffen aufwarten. Düsseldorfs Trainer-Routinier Friedhelm Funkel macht für den überaus erfolgreichen Saisonstart aber das funktionierende Kollektiv verantwortlich. „Es zählt nur der Teamgedanke und die Interessen eines Einzelnen haben hinten anzustehen“, machte er seiner Mannschaft unmissverständlich klar. Und die scheint verstanden zu haben. Die Jungs aus der Landeshauptstadt sind taktisch variabel. Mal agieren sie im 3-5-2, mal im 4-1-4-1 oder auch im 4-4-2. So bleibt insbesondere ihr Offensivspiel flexibel. Davon soll Sturmspitze Rouwen Hennings profitieren. Jener Hennings, der im August mit einem Doppelpack den Weg für Fortuna ebnete. Und jener Hennings, der „optimale Voraussetzungen“ (Rheinische Post) für die 1. Bundesliga bei Fortuna sieht. Ob dieser Sprung nach dem Aufstieg 2012 unter Trainer Norbert Meier schon in diesem Jahr gelingen kann? Am 14. Oktober nähern wir uns der Antwort ab 13:00 Uhr in der SchücoArena weiter an.

„Für diese Spiele sind wir Fußballer geworden“

Am Samstag erwartet der DSC Fortuna Düsseldorf zum Spitzenspiel der Zweiten Bundesliga in der SchücoArena. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel trafen sich die Medienvertreter, um mit Cheftrainer Jeff Saibene und Mittelfeldspieler Tom Schütz ins Gespräch zu kommen. Themen waren u.a. die Personalsituation im Arminia-Kader, die Vorfreude auf das Spiel und die Qualitäten des Gegners.

Für das Spiel gegen Tabellenführer Fortuna Düsseldorf kann Jeff Saibene nahezu auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Lediglich Christopher Nöthe und Baboucarr Gaye befinden sich momentan noch im Aufbautraining, sodass sie am Samstag nicht im Kader stehen. Nach der Länderspielpause geht es für den DSC in der Zweiten Bundesliga nun wieder los. Gegner am Samstag ist die Mannschaft des Spitzenreiters Fortuna Düsseldorf, die Cheftrainer Jeff Saibene zu den „stärksten Mannschaften der Liga“ zählt: „Düsseldorf ist sehr stabil und verfügt über einen ausgeglichenen und breiten Kader. Gerade in der Offensive haben sie ihre Stärken. Es wird ein sehr interessantes Spiel, weil beide Teams seit Wochen auf einem guten Niveau spielen.“ Auch Tom Schütz, der am vergangenen Spieltag in Nürnberg erstmals diese Saison über 90 Minuten spielte, schätzt die Fortunen als „spielstark“ ein: „Sie spielen einen sehr guten Ball und sind besonders bei Kontern gefährlich – da müssen wir aufpassen.“

Dass Arminia am 10. Spieltag der Saison ein Spitzenspiel vor eigenem Publikum austragen darf, macht beide Protagonisten froh: „Ich verspüre eine große Vorfreude und jede Menge Motivation. Nach neun Spieltagen so ein Spiel zu bestreiten, hat seine eigene Aussagekraft. Es ist ein schöner Moment“, so Saibene, dessen Sichtweise auch Tom Schütz teilte: „Für diese Spiele sind wir Fußballer geworden. Uns erwartet ein Top-Spiel in der SchücoArena mit vielen Zuschauern. Wir wollen uns mit den Besten messen und versuchen, zu bestehen“, so der Mittelfeldspieler, der bei Arminia auch schon andere Zeiten erlebt hat: „Es ist schön, auch mal einen anderen Druck zu verspüren und nicht immer unten rum zu krebsen. Es läuft momentan sehr gut und wir spielen ansehnlichen Fußball. Unsere Mannschaft ist absolut intakt und im Umfeld wird ruhig und gut gearbeitet“, so Schütz, der seit 2011 für Arminia die Schuhe schnürt.

Wer am Samstag in der ersten Elf stehen wird, ließ Saibene offen. Er könne sich mehrere Varianten vorstellen: „Wir haben den Luxus, dass wir in der Breite super aufgestellt sind. Mein Trainerteam und ich haben sehr gute Alternativen zum Einwechseln. In Nürnberg haben wir gesehen, was eine starke Bank ausmachen kann. Für das Düsseldorf-Spiel kann ich mir daher drei, vier Aufstellungen vorstellen. Es ist keine einfache Entscheidung“, so der Luxemburger, der trotz alledem natürlich froh über die Konkurrenzsituation im Kader ist. Mit Fortuna Düsseldorf und Holstein Kiel trifft Arminia in den kommenden Tagen auf die beiden Top-Mannschaften der Zweiten Liga. Für Schütz sind die beiden Partien auch ein Stück weit wegweisend: „Wir haben jetzt zwei wichtige und schwierige Spiele gegen Gegner von oben. Wenn wir die positiv bestreiten sollten, können wir schon sagen, dass wir zu Recht im oberen Drittel der Tabelle stehen“, so Schütz, der sich von seiner Achillessehnen-Verletzung vollkommen erholt hat: „Über die Länderspielpause konnte ich die letzten Prozente noch aufholen. Ich bin fit, schmerzfrei und freue mich auf das Spiel.“

Weitere Aussagen von Saibene und Schütz gibt es auch im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich Verteidiger Stephan Salger zum Spitzenspiel gegen Fortuna Düsseldorf:

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen Fortuna Düsseldorf.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Samstag um 13:00 Uhr das Spiel gegen Fortuna Düsseldorf live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende (Samstag)
  • ARD, „Sportschau“, 18:30 Uhr bis 19:57 Uhr (Samstag)
  • RTL Nitro, „100 % Bundesliga“, 22:10 bis 00:15 Uhr (Montag)

Spitzenreiter zu stark für den DSC

Fortuna Düsseldorf gewann am Samtsagnachmittag mit einer reifen Leistung 2:0 (1:0) in der SchücoArena gegen Arminia. Der DSC spielte couragiert mit, blieb vor dem Tor aber glücklos.

Im Vergleich zum Auswärtssieg beim 1. FC Nürnberg nahm Cheftrainer Jeff Saibene zwei Änderungen in der Startelf vor. Für Christoph Hemlein und Nils Teixeira rückten Andraz Sporar und der wiedergenesene Florian Hartherz in die Anfangself. Bei bestem Fußballwetter und einer tollen Kulisse (21.554 Zuschauer) pfiff Schiedsrichter Tobias Stieler die Partie pünktlich an. Beide Teams gingen in den ersten Minuten ein hohes Tempo. Nach vier Minuten hatte der DSC den ersten Torabschluss – Andreas Voglsammer setzte einen Kopfball nach Flanke von Rechtsverteidiger Florian Dick allerdings über den Kasten. Glück hatten die Arminen dann in der siebten Minute. Nach einem langen Ball auf Jean Zimmer passte dieser auf Benito Raman, der von der DSC-Abwehr nicht richtig angegriffen wurde und im Strafraum zum Schuss kam. Sein Versuch wurde abgefälscht und klatschte an den Pfosten. Der Abpraller landete bei Rouwen Hennings, der ebenfalls knapp verzog.

Die Fortuna blieb gefärlich – nach einem Ballverlust im Aufbauspiel schaltete der Spitzenreiter schnell und schickte Hennings mit einem Pass in die Tiefe hinter die Abwehrkette des DSC. Düsseldorfs Stürmer konnte von Stephan Salger gerade noch geschickt nach außen gedrängt werden, sodass sein Schuss aus spitzem Winkel kein Problem für Stefan Ortega Moreno darstellte (9.). Es dauerte bis zur 19. Minute, ehe die Zuschauer eine nächste Torchance verzeichnen konnten. Der auffällige Raman setzte sich gegen die Arminia-Abwehr durch und kam aus 16 Metern zum Schuss, der aber zu zentral geschossen war und so in den Händen von Ortega Moreno landete. Keine zwei Minuten später kam der DSC mal wieder vor das Düsseldorfer Gehäuse. Nach einer Ballstafette über links landete der Ball bei Andraz Sporar, der es vom Strafraumeck einfach mal versuchte. Letztlich ging der Versuch des Slowenen aber neben das von Raphael Wolf gehütete Tor. In der 28. Minute rettete Arminias Innenverteidiger Salger erneut, als er nach einer scharfen Flanke von der linken Seite im Strafraum vor dem einschussbereiten Hennings klären konnte. Die anschließende Ecke landete nach einem leichten Ballverlust der DSC-Defensive bei Raman, dessen Schuss ans Außennetz ging (29.).

Spannend wurde es in der 31. Minute als der Ball nach einer ansehnlichen Passage über Sporar und Manuel Prietl bei Fabian Klos landete, der im Fortuna-Strafraum zu Fall kam. Obwohl viele DSC-Anhänger in dieser Szene einen Elfmeter forderten, blieb die Pfeife von Schiedsrichter Stieler zu Recht stumm. In der 35. Minute fiel die Führung der Gäste. Nach einem Ballverlust von Tom Schütz im Aufbauspiel gegen Rouwen Hennings, steckte dieser den Ball genau in die Schnittstelle der Abwehr auf Raman, der vor dem DSC-Tor cool blieb und Ortega Moreno mit einem humorlosen Flachschuss keine Chance ließ – 1:0 Fortuna.

Arminia versuchte zu reagieren und kam in der 40. Minute zu einem weiteren Abschluss, allerdings ging der Kopfball von Klos nach Flanke Hartherz neben das Tor. In der 43. Minute stand Schiedsrichter Stieler dann erneut im Mittelpunkt des Geschehens als er einem Fortuna-Treffer die Anerkennung verweigerte. Er entschied korrekterweise auf Abseits, hätte aber beim Zweikampf zwischen Ortega Moreno und Hennings in der Luft wohl auch schon auf Foulspiel des Düsseldorfer Angreifers entscheiden können. Die letzten beiden Chancen eines temporeichen ersten Abschnittes hatte der DSC in Person von Sporar und Hartherz, die in der zweiminütigen Nachspielzeit allerdings beide das Ziel verfehlten. Mit dem 1:0 für Fortuna ging es in die Hälfte.

Trainer Jeff Saibene nahm in der Pause einen Wechsel vor und brachte Christoph Hemlein für Florian Dick, auf dessen Position Patrick Weihrauch rückte. Gleich in der 46. Minute landete der Ball nach Kopfball Sporars im Fortuna-Gehäuse, doch Schiedsrichter Stieler entschied richtigerweise auf Abseits, denn der Slowene stand bei der Flanke Weihrauchs mit einem Bein in der verbotenen Zone. Kurze Zeit später spiele Fortuna Hennings auf der linken Seite komplett frei. Den Schuss aus spitzem Winkel konnte Ortega Moreno mit einer tollen Tat zur Ecke klären (47.). Das Spiel blieb rasant – Arminia erspielte sich innerhalb kürzester Zeit zwei Ecken (48. & 49.), bei der gerade die letzte für Gefahr sorgte. Manuel Prietl kam auf Höhe des Fünfmeterraums zum Kopfball, setzte diesen aber deutlich über das Tor.

Es blieb ein Spiel der Abseitstore – in der 53. Minute schoss Sporar den Ball erneut ins Netz, doch auch hier stand der Slowene einen Hauch im Abseits. Im direkten Gegenzug hatte Fortuna die große Chance auf das 2:0, doch Ortega Moreno und der auf der Linie rettende Kapitän Julian Börner verhinderten einen höheren Rückstand durch Paman und Hennings (55.). Arminia war in dieser Phase das spielbestimmende Team und erarbeitete sich in der 60. Minute eine weitere Gelegenheit, doch Voglsammers Schuss aus knapp 20 Metern landete neben dem Tor. Auf der anderen Seite hatte Fortuna mit einer weiteren Chance die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen, doch Ortega Moreno hielt seine Farben mit einer Riesenreflex gegen den Kopfball den völlig freistehenden Florian Neuhaus im Spiel (62.).

In der 64. Minute nahm Saibene den zweiten Wechsel vor und brachte Keanu Staude für Sporar. Den letzten Wechsel vollzog Arminia in der 74. Minute – Nils Quaschner ersetzte Voglsammer. Arminia machte ordentlich Druck, Fortuna aber das Tor: Nach einem schnellen Konter über die linke Seite kam Florian Neuhaus auf Höhe des Strafraums an den Ball und setzte sich gegen zwei DSC-Verteidiger geschickt durch. Er behielt vor Ortega Moreno die Nerven und sorgte mit einem gefühlvollen Heber für das 2:0 (76.). Der DSC war natürlich geschockt, versuchte sein Glück aber weiterhin in der Offensive – in der 83. Minute landete ein Schuss des Eingewechselten Quaschners knapp neben dem Tor und keine Minute später musste sich Raphael Wolf im Düsseldorfer Tor bei einem Schuss Christoph Hemleins ganz lang machen.

In der Folgezeit überließ Fortuna den Arminen den Ball und lauerte auf Konter. In der 90. Minute verhinderte Ortega Moreno mit einer tollen Parade gegen den Schuss von Kujovic das 0:3. In letzter Sekunde gab es nach einem Rückpass des Fortunen Kaan Ayhan zum Torwart einen indirekten Freistoß fünf Meter vor dem Düsseldorfer Tor. Hemlein schoss diesen in den herausstürzenden Wolf, der Abpraller landete bei Staude, der den Ball in die Maschen drosch. Da Stieler zwischen diesen beiden Szenen das Spiel allerdings schon zur Verwunderung vieler abgepfiffen hatte, fand der Treffer von Staude keine Anerkennung. So blieb es am Ende beim verdienten 2:0 für den neuen und alten Spitzenreiter aus Düsseldorf.

Stimmen zum Spiel

Wir haben eine Menge investiert und auch vieles richtig gemacht. Beim 0:1 haben wir gesehen, welche Stärken Fortuna im Umschaltspiel hat. In der zweiten Halbzeit haben wir offensiv viel probiert. Das dadurch dann Räume für den Gegner entstehen, ist auch klar. Wir sollten jetzt nicht den Fehler machen und auf die Mannschaft draufhauen. Es war ein gutes Spiel, in dem die letzten Prozente gefehlt haben. Man darf nicht vergessen, wo Arminia vor vier Monaten noch stand. Wir dürfen und werden Spiele in dieser Liga verlieren. Ich hoffe und bin zuversichtlich, dass wir gegen Kiel wieder punkten werden. Abschließend muss man Fortuna auch einfach mal loben, sie sind zu Recht Tabellenführer.

Julian Börner

Uns haben heute ein paar Prozentpunkte gefehlt. In der ersten Halbzeit haben wir kompakt gestanden und versucht, aus einer sicheren Ordnung zu spielen. Beim 0:1 muss ich den Ball natürlich abspielen. So etwas darf natürlich nicht passieren, das ist sehr ärgerlich. Düsseldorf hat seine Stärken im direkten Umschaltspiel, was man beim 0:1 sehen konnte. Wir werden unsere Lehren aus dem Spiel ziehen und werden wiederkommen. Wir haben es über weite Strecken des Spiels gut gemacht, aber Fortuna ist ein starkes Team. Letztlich ist der Sieg für sie verdient, weil sie etwas cleverer waren.

Tom Schütz

Wir haben heute gegen eine bessere Mannschaft verloren. Wir haben gesehen, warum Fortuna Tabellenführer ist: Sie waren präsent, robust und immer ballsicher. Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht – wie zum Beispiel beim 0:1. In den letzten 30 Metern hat uns heute die Präzision gefehlt. Das war nicht unsere beste Leistung, wir hatten auch ein bisschen Pech, und dann kann man auch mal gegen Düsseldorf verlieren.

Jeff Saibene

Es war die erwartet schwere Aufgabe. Aber meine Mannschaft hat das gut gelöst und war über 90 Minuten immer gut im Spiel. Wir haben die Räume eng gemacht und defensiv wenig zugelassen, außerdem haben wir immer nach vorne gespielt und uns Tormöglichkeiten erarbeitet. Es war eine gute Leistung meiner Mannschaft und der Sieg geht in Ordnung.

Friedhelm Funkel

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Dick (46. Hemlein), Börner, Salger, Hartherz  – Weihrauch, Prietl, Schütz, Voglsammer (75. Quaschner) – Sporar (64. Staude), Klos.

Fortuna Düsseldorf:
Wolf – Ayhan, Hoffmann, Gießelmann – Zimmer, Fink, Sobottka (88. Bormuth), Neuhaus, Schmitz – Raman (71. Usami), Hennings (82. Kujovic).

Tore:
0:1 (35.) Raman, 0:2 (76.) Neuhaus.

Gelbe Karten:
Börner/-

Zuschauer:
21.554