DSC Arminia Bielefeld -

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Mi., 24.01.2018 20:30 Uhr

DSC Arminia Bielefeld
SpVgg Greuther Fürth

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Ticket-Infos DSC – Greuther Fürth

Freier Fall

Das hatten sich Fans, Spieler sowie Verantwortliche in Fürth sicherlich anders vorgestellt. Nach einigen Jahren im Mittelfeld der zweiten Liga wollten die Franken endlich wieder ins obere Tabellendrittel vorstoßen. Stattdessen steht zum Jahresanfang der 17. Rang als Hypothek für den Rest der Rückrunde zu Buche.

Die SpVgg Greuther Fürth kommt im Januar zum Zweitliga-Auftakt nach der Weihnachtspause als Tabellenführer der ewigen zweiten Bundesliga-Rangliste in die SchücoArena. Aktuell läuft es dagegen überhaupt nicht rund für die Weiß-Grünen, es ist bislang die schlechteste Zweitligasaison in der Vereinsgeschichte. Die Kleeblätter starteten mit vier Niederlagen am Stück in die aktuelle Spielzeit, als Folge musste Coach Janos Radoki nach nur rund neun Monaten seinen Hut nehmen. Interimstrainer Mirko Dickhaut gelang am fünften Spieltag immerhin ein Punktgewinn beim 1:1 in Dresden, bevor in der folgenden Woche Damir Buric – zuvor mit kurzen Stationen bei Hajduk Split und Admira Wacker – den Posten auf der Bank einnahm. Auch unter der Leitung des neuen Übungsleiters folgten jedoch fünf Niederlagen aus den nächsten sieben Spielen. Erst zum Ende der Hinrunde konnten die Fürther den freien Fall ein wenig bremsen und den einen oder anderen Zähler sammeln. Nach dem späten Ausgleich im Spiel gegen Darmstadt und der Gewissheit, auf einem Abstiegsplatz zu überwintern, sagte Damir Buric, es sei „ein sehr bitterer Moment für uns“. Anders als der DSC konnte die Spielvereinigung das Jahr 2017 jedoch mit immerhin vier Punkten aus zwei ungeschlagenen Partien beenden. Dementsprechend dürften sich die Gäste, die sich im Trainingslager im spanischen Jerez (Andalusien) akribisch auf die Mission Klassenerhalt vorbereitet und laut Trainer Buric „an den Basics“ gearbeitet haben, das Momentum in der Partie gegen Arminia auf ihrer Seite erhoffen.

Das Hinspiel in Franken konnte der DSC durch einen Doppelschlag kurz vor der Pause mit 2:1 für sich entscheiden, der Anschlusstreffer durch das einzige Saisontor von Nik Omladic in der 72. Minute reichte den Gastgebern am Ende nicht mehr zählbarem Erfolg. Es hapert schon die gesamte Spielzeit über in der Kleeblatt-Offensive. Gerade in Kontersituationen waren die Fürther zuletzt selten konsequent. Den mit Abstand torgefährlichsten Mannschaftsteil der Fürther bildet bezeichnenderweise die Abwehr: Insgesamt zwölf Tore haben Marco Caligiuri, Khaled Narey, Maximilian Wittek (jeweils drei), Richard Magyar (zwei) und Mario Maloca bereits erzielt. Abwehrriese Magyar sollte vor allem im Luftkampf nicht aus den Augen gelassen werden: Beide Saisontreffer hat der 1,92 Meter große Innenverteidiger mit dem Kopf erzielt. Auch an anderer Stelle hakt es: Der Verein möchte den zu großen Kader eigentlich verschlanken – bis zum Redaktionsschluss konnte man bei diesem Vorhaben aber keine Erfolge vermelden.