DSC Arminia Bielefeld -

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Mo., 21.08.2017 20:30 Uhr

DSC Arminia Bielefeld(2)
VfL Bochum 1848 (0)

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Mit neuem Tatendrang

Beim westfälischen Nachbarn aus Bochum hat sich im vergangenen Sommer einiges geändert. So wurde Trainer Gertjan Verbeek durch Ismail Atalan ersetzt. Und auch kadertechnisch hat sich viel getan – die neue Offensive um Diamantakos, Hinterseer, Kruse und Co dürfte so manche Zweitliga-Abwehr vor knifflige Aufgaben stellen.

Eigentlich hätte Gertjan Verbeek diesen Sommer in seine vierte Trainer-Saison beim VfL Bochum gehen sollen. Eigentlich, denn keine zweieinhalb Wochen vor Saisonstart wurde der Niederländer von seinen Ämtern als VfL-Trainer entbunden. An der fachlichen Qualität habe es laut Sportvorstand Christian Hochstätter nicht gelegen, diese seien „unbestritten“. Letztlich waren es interne Differenzen die den VfL dazu brachten, den 55-Jährigen trotz gültigen Vertrages vorzeitig zu entlassen. Kurze Zeit später stellte der Club von der Castroper Straße Ismail Atalan als Nachfolger vor. Der vom Drittligist SF Lotte abgeworbene Trainer stand in der jüngeren Vergangenheit schon häufiger im Fokus von Zweitligisten, blieb den Lottern aber treu. Beim Angebot des VfL konnte der 37-Jährige jedoch nicht mehr Nein sagen. Dabei wollte der Deutsch-Kurde einen Teil des Sommers eigentlich nutzen, um sich fortzubilden. So hatte Atalan die Zusage für ein mehrtägiges Praktikum beim Premier-League-Verein Manchester City um Trainer Pep Guardiola.

Doch Atalan, der bis 2015 nur in der Kreis- und Oberliga trainierte, verzichtete auf die Hospitation und wurde stattdessen Nachfolger Verbeeks. Der hinterließ ihm eine intakte und homogene Mannschaft, die in der abgelaufenen Saison einen soliden neunten Platz erreichte. Das Gerüst um Riemann, Bastians, Losilla und Wurtz konnte gehalten werden. Dazu hat es der VfL geschafft, seinen ohnehin stark besetzten Kader punktuell zu verstärken. Die Transfers von Robbie Kruse und Lukas Hinterseer, die ihre Treffsicherheit schon in der Bundesliga unter Beweis stellten, dienen als Fingerzeig. Nicht umsonst wurde der VfL vor der Saison von einigen Experten gar als Aufstiegsgeheimfavorit genannt. So weit will Atalan jedoch nicht denken, geht es dem Neuen an der Seitenlinie in erster Linie darum, dem VfL seine Spielphilosophie einzuimpfen.

Arminia konnte das Hinspiel in der vergangenen Saison dank eines Treffers von Andreas Voglsammer mit 1:0 gewinnen. Das Rückspiel in Bochum endete am 32. Spieltag nach dramatischen 90 Minuten, in denen sich die rund 3.000 mitgereisten DSC-Fans als 12. Mann von ihrer besten Seite zeigten, mit einem 1:1-Unentschieden. Auch diese Saison ist damit zu rechnen, dass die Duelle zwischen den westfälischen Clubs eng und umkämpft werden. Ismail Atalan, ein Freund des offensiven Spiels, wird alles daran setzen, sein erstes Montagabend-Spiel in der zweiten Bundesliga als Trainer zu gewinnen. Das Praktikum und Pep Guardiola müssen dafür weiter warten.

„Wir wollen dominant auftreten“

Vor dem Flutlichtspiel am Montagabend gegen den VfL Bochum äußerten sich Cheftrainer Jeff Saibene und Florian Dick auf der Pressekonferenz. Das Duo sprach über die aktuelle Personalsituation, das Pokal-Aus gegen Düsseldorf, das Westfalenderby gegen Bochum und die Ausgeglichenheit der zweiten Bundesliga.

Wie schon gegen Greuther Fürth muss der DSC weiterhin auf Nils Teixeira verzichten. Der Rechtsverteidiger sitzt seine Rot-Sperre ab, die nach dem Bochum-Spiel allerdings erlischt. Definitiv ausfallen werden neben Teixeira auch Christopher Nöthe (Reha nach Kreuzbandriss) und Nils Quaschner (Knieprobleme). Ein Fragezeichen steht zudem hinter den Einsätzen von Tom Schütz (Achillessehnen-Probleme) und Manuel Prietl (Fersenprellung). Es sei zu früh, um über Einsätze der beiden Sechser zu spekulieren, sagte Saibene: „Heute ist erst Freitag und wir haben noch ein paar Trainings-Einheiten. Ich hoffe, dass einer der Angeschlagenen spielt, ansonsten sind Stephan Salger und Patrick Weihrauch Optionen.“ Brian Behrendt hingegen, der in der Vergangenheit auch schon öfter die Position bekleidete, sei für die Sechs kein Thema: „Brian sehe ich klar auf der Innenverteidiger-Position,“ so Saibene. Bei Kapitän Julian Börner, der die vergangenen Tagen individuell trainierte und viel Fahrrad fuhr, ist das Trainerteam indes guter Dinge: „Julian ist wieder im Training. Wenn nichts schief läuft, müsste es mit einem Einsatz klappen.“

Ob es zu Änderungen in der Startelf kommt, ließ Saibene offen: „Wir haben zwei, drei Positionen, wo ich mir gut vorstellen könnte, etwas zu ändern. Andraz Sporar und Patrick Weihrauch machen einen guten Eindruck und sind Kandidaten für die erste Elf.“ Keine Änderung wird es auf der Rechtsverteidiger-Position geben, die wieder Florian Dick einnimmt. „Bei Flo mache ich mir nie Sorgen. Immer wenn er spielt, hat er seine Leistung gebracht. Er ist auf den Punkt fit und für die Mannschaft ein sehr wichtiger Spieler.“ Des Weiteren stellte Saibene den Stellenwert Dicks außerhalb des Platzes dar: „Er ist nicht nur ein guter Spieler, sondern auch eine wichtige Persönlichkeit. Sowohl für die Mannschaft, als auch für den Verein und die Fans.“

Das Pokal-Aus gegen Düsseldorf sei unter der Woche aufgearbeitet worden und abgehakt. „Ich würde trotzdem von einem gelungenen Start in die Saison sprechen. Klar schmerzt das Ausscheiden im Pokal etwas, aber wir haben eine gute Leistung abgeliefert – wie auch in den ersten beiden Saisonspielen,“ so Dick, der in der Mannschaft eine Menge Selbstvertrauen spürt: „Wenn du Punkte holst, dann kriegst du automatisch Selbstvertrauen. Den Lauf, den wir momentan haben, wollen wir natürlich gerne gegen Bochum fortsetzen. Unser Ziel ist es, so viele Punkte zu holen, wie es geht.“ Saibene pflichtete Dick bei: „Bis auf die zwei vermeidbaren Gegentore gegen Düsseldorf, haben wir einen guten Auftritt geliefert. Von daher haben wir uns jetzt nicht zu sehr den Kopf über das Ausscheiden gebrochen. Es war ein sehr enges Spiel. Das ist eben auch ein Stück weit der Fußball, du kannst nicht jedes Spiel gewinnen.“

Ein eben solch enges Spiel erwartet der Trainer auch am Montagabend: „Die Liga ist sehr ausgeglichen, es wird ein 50/50-Spiel. Es ist ein Heimspiel, daher wollen wir dominant auftreten – das muss unser Ziel sein. Wir wollen nicht nur auf den Gegner schauen, wissen aber natürlich um die Qualität der Bochumer.“ Auch Dick verwies auf die enge Leistungsdichte in der zweiten Liga: „Es ist alles so eng. Oft wird ein Spiel durch ein Tor Unterschied entschieden. Wir hoffen natürlich, dass wir auch in Zukunft den kleinen Unterschied auf unserer Seite haben.“

Weitere Aussagen von Saibene und Dick gibt es im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

Im ArminiaClubTV äußert sich auch Konstantin Kerschbaumer zum Spiel gegen den VfL:

Berichterstattung DSC – Bochum

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den VfL Bochum.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Montag um 20:30 Uhr das Spiel gegen den VfL Bochum live in der SchücoArena zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus der SchücoArena.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • RTL Nitro, „100 % Bundesliga“, 22:10 bis 00:15 Uhr (Montag)

Mit unbändigem Willen zum Dreier

Dank einer bärenstarken kämpferischen Leistung und einer guten Chancenverwertung besiegte der DSC den VfL Bochum im Montagabendspiel mit 2:0 (2:0) und führt nach drei Spieltagen die Tabelle der 2. Liga an.

Arminias Jeff Saibene vertraute nahezu komplett der siegreichen Elf vom letzten Ligaspiel in Fürth. Lediglich im Mittelfeld nahm er eine Änderung vor: Christoph Hemlein wurde durch Neuzugang Patrick Weihrauch ersetzt, der damit sein Startelfdebüt für die Blauen feierte. Auf der Sechs spielten Konstantin Kerschbaumer und Manuel Prietl, der sich rechtzeitig für das Spiel fit meldete.

Die erste Chance des – von Anfang an temporeichen – Spiels besaß nach vier Minuten Arminias Andreas Voglsammer. Nach einem langen Diagonalball Brian Behrendts tauchte Arminias Offensivspieler frei vor Manuel Riemann im Bochumer Tor auf. Der VfL-Torwart verkürzte jedoch klug den Winkel, sodass er den Schuss von Voglsammer parieren konnte. Keine zwei Minuten später hatten die Bochumer Fans den Torschrei auf den Lippen. Nach einer tollen Kombination über die linke Seite kam Lukas Hinterseer zu einer großen Chance. Arminias Schlussmann Ortega Moreno warf sich wagemutig in den Ball und konnte den Schuss von Hinterseer parieren. Bochum machte weiter Druck, indem sie die Arminen früh angriffen. In der achten Minute erspielten sich die Gäste aus dem Ruhrgebiet einen Eckball. Die Hereingabe landete vor den Füßen von VfL-Kapitän Felix Bastians, der jedoch ungenau zielte und den Ball über das Tor setzte. Auch in der Folgezeit hatten die Gäste mehr Spielanteile und ließen den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen. Arminia konzentrierte sich vornehmlich auf die Abwehr-Arbeit – größere Tormöglichkeiten blieben in dieser kurzen Phase aus.

Es dauerte eine Weile bis der DSC zu seiner nächsten Chance kam. Ein Einwurf von Florian Dick landete bei Fabian Klos, der den Ball nach einem Gestochere nicht richtig traf, sodass sein Schuss keine Gefahr für den VfL darstellte (16.). Arminia kam jedoch immer besser ins Spiel und schaffte es, gegen die früh anpressenden Bochumer fortan mehr und mehr für Entlastung zu sorgen. In der 20. Minute hatte der DSC eine Doppelchance. Zuerst setzte Konstantin Kerschbaumer einen Drop-Kick aus 25 Metern knapp über das Tor, dann schoss Keanu Staude aus zentraler Position 20 Meter vor dem Tor in die Arme Riemanns. In der 22. Minute war es dann aber soweit. Nach einem leichten Fehler im Aufbauspiel der Bochumer schnappte sich Patrick Weihrauch den Ball der VfL-Abwehr und blieb cool. Anstatt auf das Tor zu schießen, legte er quer auf den wartenden Voglsammer, der nur noch ins leere Gehäuse einzuschießen brauchte. Der Ball zappelte im Netz, hinter ihm jubelte die volle Südtribüne – 1:0 für einen effektiven DSC!

Kurze Zeit später kam es dann zu einer unglücklichen Situation. Nach einem Zweikampf in der Luft krachte DSC-Kapitän Julian Börner unglücklich auf den Boden. Er konnte nicht mehr weiterspielen. Arminia-Trainer Jeff Saibene brachte Stephan Salger ins Spiel, Klos übernahm die Kapitänsbinde von Börner. Zum Glück tat dieser Wechsel dem guten Auftritt der Blauen keinen Abbruch. In der 36. Minute durften Arminias Anhänger ein weiteres Mal jubeln. Eine Flanke von Kerschbaumer wurde länger und länger, bis der Ball schließlich hinter dem verdutzten Riemann im Tor der Bochumer einschlug. Erstes Pflichtspieltor für den Österreicher, 2:0 für Arminia! Das Spiel blieb bis zur Pause spannend und temporeich. Beide Mannschaften zeigten ansehnlichen Fußball. In der 42. Minute kamen die Bochumer zu einer guten Chance, doch VfL-Mittelfeldspieler Gürkem Saglam setzte seinen Schuss knapp über das Tor. Keine Minute später hatte der DSC dann allerdings mehr Glück. Ein toller Schuss des Bochumer Rechtsverteidigers Danilo Soares klatschte an den Querbalken. Da wäre Ortega Moreno machtlos gewesen. Arminia überstand die Drangphase der weiterhin munter aufspielenden Gäste, sodass es mit einem 2:0 in die Pause ging.

Die zweite Halbzeit begann ohne personelle Veränderungen. Bochum kam gut aus der Kabine und eröffnete den zweiten Durchgang mit einer ersten Chance (49.): Nachdem Florian Hartherz den Ball nicht richtig aus der Gefahrenzone köpfen konnte, kam der emsige Soares zum Schuss. Sein Versuch landete allerdings in den Armen des sicheren Ortega Morenos. Zwei Minuten später hätte sich der VfL abermals belohnen können, doch der Wurtz-Versuch ging nach Vorlage von Lukas Hinterseer knapp über das Tor. Die Gäste aus Bochum machten ordentlich Druck, der DSC hielt mit allen Mitteln dagegen.

Arminia setzte das erste Ausrufezeichen des zweiten Durchgangs in der 58. Minute. Voglsammer gab bei einem Kampf um den Ball nicht auf und luchste ihn Bastians auf der Torauslinie ab. Sein Flachpass in die Mitte fand Patrick Weihrauch, der aus aussichtsreicher Position allerdings deutlich verzog und den Ball ein paar Meter neben das Tor setzte. In der Folgezeit verlagerte sich das Spiel etwas mehr in Richtung Mittelfeld. Bochum besaß weiterhin etwas mehr Spielanteile, der DSC wusste geschickt zu verteidigen und setzte immer wieder gute Konter. In der 66. Minute kam Christoph Hemlein für Weihrauch ins Spiel, der ein gutes Startelfdebüt feierte.

Etwas brenzlig wurde es in der 71. Minute. Soares konnte einen Zweikampf auf der rechten Seite gegen Hartherz gewinnen und spielte den Ball in die Mitte. Robbie Kruse kam zentral vor dem DSC-Tor zum Schuss, wegen Rückenlage ging sein Versuch letztlich aber weit über den Kasten. In der 77. Minute wechselte Saibene zum dritten und letzten Mal. Torschütze Voglsammer verließ unter Standing Ovations den Platz und machte Platz für Andraz Sporar. Der Slowene hatte keine Minute später gleich seine erste Chance. Sein Schuss aus spitzem Winkel prallte gegen den Pfosten, sodass es bei der 2:0-Führung für Arminia blieb.

Dass Arminia den Sieg unbedingt wollte, zeigte sich in der 81. Minute als sich gleich mehrere Arminen mehrfach bravorös in Schüsse der Bochumer warfen. Der VfL setzte spätestens ab hier alles auf eine Karte, VfL-Keeper Riemann stand bei eigenem Ballbesitz fast auf Höhe der Mittellinie. In dieser Drangphase kam der VfL zu einer weiteren guten Chance. Eine scharfe Hereingabe auf den Elfmeterpunkt landete beim eingewechselten Thomas Eisfeld, der den Ball nicht richtig traf und deutlich über das Tor setzte (82.). In der 85. Minute zeigte Ortega Moreno ein weiteres Mal sein ganzes Können. Einen harten Flachschuss in die rechte Ecke von Selim Gündüz parierte er stark! Die restlichen Minuten – inklusive der vier Nachspielminuten – überstand Arminia ohne Gegentor. Die Hereingaben der Bochumer wurden ein ums andere Mal von Ortega Moreno abgefangen, sodass der dritte Sieg im dritten Spiel mit dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Daniel Schlager perfekt war. Was ein Saisonauftakt für die Blauen!

Stimmen zum Spiel

Bochum ist gut in das Spiel gekommen und hatte etwas mehr vom Spiel. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass hier heute etwas schiefgeht. Ich bin extrem froh, dass wir die drei Punkte in Bielefeld behalten. Die Vorbereitung zahlt sich aus. Wir arbeiten als Team richtig gut zusammen und sind zudem sehr effizient. Die neun Punkte kann uns keiner mehr nehmen und sie sind gut für unser Selbstvertrauen. Die Stimmung war überragend, da läuft es fast schon von allein, wenn die Fans uns dermaßen tragen. Jetzt freuen wir uns auf ein schönes Spiel in Berlin in einem geilen Stadion und vor einer tollen Kulisse.

Patrick Weihrauch

Durch gezieltes Pressing und schnelle Balleroberungen wollten wir die Bochumer immer wieder stören. Ich denke, dass ist uns gut gelungen. Vor dem 1:0 erobern wir den Ball, anschließend legt ihn Patrick super quer. Auch defensiv haben wir es richtig stark gemacht, haben uns in alle Bälle reingeworfen. Wir wissen, was wir können. Neun Punkte aus den ersten drei Spielen fühlen sich gut an – so kann es weitergehen!

Andreas Voglsammer

Jeder kämpft derzeit für Jeden und daraus resultieren solche Ergebnisse. Mit der ersten Hälfe können wir echt zufrieden sein. Man hat zwar gesehen, dass Bochum eine starke Mannschaft hat, aber wir haben richtig gut dagegengehalten. Die Ecke vor dem Tor war einstudiert, dass daraus mein Treffer resultiert war umso schöner. In der zweiten Hälfte wollten wir zwar auf das dritte Tor gehen, aber unsere Leistung war ausbaufähig. Wir haben allerdings sehr gut verteidigt. Zu Null zu spielen tut gut und gibt uns weiteres Selbstvertrauen. Jetzt fahren wir mit breiter Brust nach Berlin. Dort habe ich noch nie gespielt, aber mir wurde berichtet, dass dort zu spielen ein Highlight ist.

Konstantin Kerschbaumer

Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft gewonnen. Ich bin mit dem Spiel zufrieden. Sie haben uns vor Probleme gestellt, aber unser Mut, hoch zu stehen und zu pressen, wurde belohnt. Wir können zwar besser spielen, aber wir haben einen großen Charakter gezeigt und gekämpft. Natürlich bin ich lieber Erster als Letzter, aber wir können die Momentaufnahme richtig einordnen und werden den Ball schön flachhalten. Ich bin überzeugt, wenn Bochum so weiterspielt, wird es in der Tabelle für sie auch nach oben gehen.

Jeff Saibene

Es ist extrem bitter für mich und die Mannschaft diese Niederlage hinnehmen zu müssen. Wir haben 23 Mal auf das Tor geschossen, aber nicht getroffen. Wir hatten schon mit dem Beginn des Spiels richtige gute Torchancen und haben Bielefeld vor Probleme gestellt. Bielefeld hatte jedoch das Glück des Tüchtigen. Für uns war das Ergebnis sehr enttäuschend. Ich habe mal gesagt: Lieber schön spielen und verlieren, als schlecht spielen und gewinnen. Das sollte ich vielleicht zurücknehmen.

Ismail Atalan

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Dick, Behrendt, Börner (26. Salger), Hartherz – Weihrauch (66. Hemlein), Prietl, Kerschbaumer, Staude –Voglsammer (77. Sporar), Klos.

VfL Bochum:
Riemann – Danilo, Hoogland, Bastians, Leitsch – Saglam (56. Eisfeld), Losilla (77. Gündüz), Stöger – Kruse, Hinterseer, Wurtz (70. Bandowski).

Tore:
1:0 (21.) Voglsammer, 2:0 (35.) Kerschbaumer.

Gelbe Karten:
Börner, Salger/Bandowski

Zuschauer:
20.663