DSC Arminia Bielefeld -

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So., 05.11.2017 13:30 Uhr

FC Erzgebirge Aue(1)
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Kurskorrektur mit Drews

Beim FC Erzgebirge Aue standen im Kalenderjahr 2017 bereits fünf verschiedene Trainer an der Seitenlinie. Dennoch wurden die gesetzten Ziele bislang erreicht – und der aktuelle Coach Hannes Drews soll langfristig den Kurs im Erzgebirge bestimmen.

Die „Veilchen“ waren mit Pavel Dotchev in das Jahr gestartet. Doch als im Februar die Ergebnisse ausblieben, entschied sich der Verein seinen Aufstiegstrainer von seinen Aufgaben zu entbinden. Co-Trainer Robin Lenk übernahm interimsweise bis Vereinsboss Helge Leonhardt bei der Suche des Dotchev-Nachfolgers ein echter Glücksgriff gelang. Leonhardt konnte den bis dato unbekannten Domenico Tedesco (TSG 1899 Hoffenheim U19) für ein Engagement in Aue begeistern. Tedesco führte die Erzgebirgler zum Klassenerhalt und leistete derart gute Arbeit, dass Bundesligist FC Schalke 04 auf ihn aufmerksam wurde und ihn aus seinem Vertrag kaufte. Leonhardt musste sich also zum zweiten Mal in 2017 auf Trainersuche begeben und wurde in Person von Thomas Letsch fündig. Der 49-Jährige wechselte aus Österreich vom FC Lieferung zu den Veilchen, doch nach nur drei Spielen (zwei Niederlagen in der Liga & eine Niederlage im Pokal) war für Letsch schon wieder Schluss. Interimsweise übernahm erneut Robin Lenk – und Leonhardt begab sich wieder auf Trainersuche. Nach etwas längerer Bedenkzeit entschied sich der Verein für Hannes Drews, der bis dato die U19 von Holstein Kiel gecoacht hatte – und unter anderem von seinem Vor-Vorgänger Tedesco empfohlen worden war.

Der 35-jährige Drews trat sein neues Amt am 7. September an und holte seitdem 13 Punkte in acht Spielen – eine absolut vorzeigbare Bilanz, die Aue derzeit punktgleich mit Arminia auf dem achten Platz rangieren lässt. Wie schon seine Vorgänger lässt auch Drews das Team meistens in einem flexiblen 3-4-3-System auflaufen, wobei aus der Dreierkette in der Defensive zeitweise eine Fünferkette wird. Vor Kapitän und Torwart-Urgestein Martin Männel bilden in der Regel Nicolai Rapp, Dominik Wydra und Fabian Kalig die Innenverteidigung. Die rechte Außenbahn beackert Calogero Rizzuto, der gegen den DSC jedoch wegen einer Gelbsperre fehlen wird. Auf der linken Seite kamen mit Sebastian Hertner, Dennis Kempe und Ex-Armine Philipp Riese bereits drei Spieler zum Einsatz; gegen Arminia dürfte wohl Kempe beginnen. Im zentralen Mittelfeld sind Routinier Christian Tiffert und Clemens Fandrich ebenso gesetzt wie Sören Bertram, Pascal Köpke und Dimitrij Nazarov. Letzterer sah vor zwei Wochen im Heimspiel gegen Regensburg jedoch wegen einer Unsportlichkeit die rote Karte und fehlt damit auch am Sonntag gegen Arminia. Mario Kvesic und Albert Bunjaku sind die Kandidaten für seine Vertretung. Vorsicht ist dennoch geboten: Köpke war in dieser Saison schon an neun Treffern (drei Tore & sechs Vorlagen) beteiligt und auch Bertram glänzte schon als vierfacher Torschütze.

Wenn der DSC am Sonntag im Sparkassen-Erzgebirgsstadion zu Gast ist, wird er zum letzten Mal auf der Auer Baustelle spielen. Ende 2015 hatten die Bauarbeiten begonnen, die ein reines Fußballstadion aus der Auer Spielstätte werden lassen. Nun liegt man in den finalen Zügen. Wenn Arminia in der kommenden Saison dann wieder im Erzgebirge zu Gast ist, wird das Stadion fertig sein.

„Details werden entscheidend sein“

Vor dem Auswärtsspiel bei Erzgebirge Aue kamen Arminias Cheftrainer Jeff Saibene und DSC-Rechtsaußen Christoph Hemlein in der Pressekonferenz zu Wort.

Beim Gastspiel im Erzgebirge muss der DSC weiterhin auf Baboucarr Gaye sowie Christopher Nöthe (beide Aufbautraining) verzichten. Neben den beiden wird auch Abwehrspieler Brian Behrendt nicht zur Verfügung stehen, der nach der Roten Karte aus dem Spiel gegen Ingolstadt für zwei Spiele gesperrt ist. Arminia kann mit bis zu 400 Fans rechnen, die die weite Reise ins Erzgebirgsstadion auf sich nehmen.

Patrick Weihrauch ist nach auskuriertem Pferdekuss auch mit dabei. Ob er wieder wie zuletzt gegen Ingolstadt als Rechtsverteidiger auflaufen wird, ließ Coach Jeff Saibene allerdings offen: „Er kann überall spielen, daher ist er auch eine Option in der Abwehr“, so der Trainer, der nach drei aufeinander folgenden Niederlagen im Training vor allen Dingen versucht hat, die Mannschaft für konzentrationsbedingte Fehler zu sensibilisieren. Man habe daraus unter der Woche ein größeres Thema gemacht, auch immer wieder mit Videoanalysen gearbeitet. „Wir haben alles dafür gemacht, nicht überrascht zu werden.“ Es dürfe aber auch nicht zu einem Problem in den Köpfen der Spieler werden. Schließlich sind es in den konkreten, zu Gegentoren führenden Szenen „keine taktischen Fehler, sondern immer einzelne Konzentrationsschwächen.“ Daher sei Panik nicht angebracht. Das sieht auch Flügelflitzer Christoph Hemlein so: „Natürlich sollten wir uns der Gründe bewusst sein und die individuellen Fehler abstellen, aber das ist noch kein Grund zu Panik. Mit Ausnahme des Duisburg-Spiels waren wir ja auch nie hoffnungslos unterlegen.“

Auf eine mögliche Pause für den zuletzt glücklosen Fabian Klos angesprochen, lobte Saibene dessen vorbildliches Verhalten sowie seinen Teamgeist: „Im Moment gehen die Dinger daneben, die er normalerweise rein macht. Aber ich bin überzeugt, dass er belohnt wird, wenn er weiter so hart arbeitet.“ Eine Alternative könnte nach erfolgter Aussprache auch Andraz Sporar sein. „Nicht mehr, nicht weniger. Wir haben insgesamt fünf Stürmer zur Auswahl, zwei davon werden spielen. Aber er trainiert gut.“ Viel Auswahl hat der Luxemburger auch im zentralen Mittelfeld: „Das ist schon ein Luxusproblem. Schütz, Prietl und Kerschbaumer haben alle jeweils ihre Qualitäten und es wäre schade, wenn einer immer draußen säße.“ Deshalb befolge man das Prinzip der Rotation.

Mit dem kommenden Gegner aus dem Erzgebirge stehe man – ähnlich wie mit Darmstadt und einigen anderen Teams – auf Augenhöhe. „Das ist alles sehr ausgeglichen, es entscheiden Details“, so Jeff Saibene. Lediglich die Mannschaften aus Düsseldorf und Berlin sehe er mit gewissem Abstand weiter vorne. Auch Hemlein betont, man müsse die Lage richtig einschätzen: „Wenn uns vorher jemand gesagt hätte, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt so dastehen, hätte das jeder unterschrieben.“ So sei die 40-Punkte-Marke von Anfang an das Ziel gewesen. Der nächste notwendige Schritt sei dementsprechend, 20 Punkte auf dem Konto zu haben. Am besten schon am Sonntag in Aue.

Weitere Aussagen von Saibene und Hemlein gibt es auch im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich zudem Julian Börner zum Spiel:

Berichterstattung Aue – DSC

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den FC Erzgebirge Aue.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Sonntag um 13:30 Uhr das Spiel beim FC Erzgebirge Aue live im Sparkassen-Erzgebirgsstadion zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus dem Sparkassen-Erzgebirgsstadion.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende (Sonntag)
  • Sky Sport News, „Die 2. Bundesliga“, 19:30 bis 20:45 Uhr (Sonntag)
  • RTL Nitro, „100 % Bundesliga“, 22:10 bis 00:15 Uhr (Montag)

Spät mit dem Ausgleich belohnt

Nach schlechter erster und guter zweiter Halbzeit erreicht der DSC bei Erzgebirge Aue ein 1:1-Unentschieden.

Im Vergleich zum Heimspiel gegen Ingolstadt nahm DSC-Cheftrainer Jeff Saibene vier Veränderungen in seiner Startelf vor. Stephan Salger, Keanu Staude, Tom Schütz und Andraz Sporar standen für Brian Behrendt (gesperrt), Nils Teixeira (nicht im Kader), Manuel Prietl und Fabian Klos (beide Bank) in der Anfangsformation. Im Sparkassen-Erzgebirgsstadion erlebten die Zuschauer lange Zeit eine erste Halbzeit ohne große Aufreger in den Strafräumen. Beide Teams hatten in den ersten 45 Minuten eine richtig gute Gelegenheit aus dem Spiel heraus: Für die Gastgeber scheiterte Pascal Köpke in der 10. Minute an Stefan Ortega Moreno und auf der Gegenseite fand Keanu Staude in der 42. Minute seinen Meister in Martin Männel, der den Ball zur Ecke abwehrte. Ansonsten versuchten es beide Teams viel aus der Distanz, doch den Schützen fehlte immerzu die Präzision.

Den einzigen echten Aufreger im ersten Durchgang gab es dann in der 45. Minute. Nach einem Freistoß kam DSC-Kapitän Julian Börner beim Luftduell mit Fabian Kalig mit der Hand an den Ball. Schiedsrichter Christof Günsch wertete den Einsatz von Kalig gegen Börner als regelkonform und entschied folglich auf Elfmeter für den FCE. Mario Kvesic übernahm die Verantwortung, ließ DSC-Torhüter Stefan Ortega Moreno keine Chance und erzielte die 1:0-Pausenführung für sein Team.

Aus der Pause kamen die Arminen deutlich aktiver und bestimmten im zweiten Spielabschnitt zunächst das Geschehen. Julian Börner spielte in der 50. Minute einen tollen Pass in den Lauf von Andreas Voglsammer, der aus spitzem Winkel jedoch knapp neben das Tor schoss. Auf der anderen Seite zielte auch Pascal Köpke zu ungenau: Nach Doppelpass mit Dennis Kempe setzte er den Ball rechts am Torwinkel vorbei (57.). Arminia blieb nun aber am Drücker und hatte in der 58. Minute die nächste Chance auf den Ausgleich: Florian Hartherz flankte von links, Andreas Voglsammer köpfte, doch Männel parierte stark zur Ecke.

Nach 62 Spielminuten wechselte Saibene zum ersten Mal aus: Nils Quaschner kam für Christoph Hemlein auf der rechten Außenbahn in die Partie. Der DSC erspielte sich nun eine Vielzahl an Chancen, nutzte sie jedoch nicht – auch weil Aues Torhüter Männel einen Glanztag erwischte. In der 67. Minute parierte er einen Kopfball von Börner nach Schütz-Freistoß glänzend und auch den folgenden Nachschuss von Hartherz lenkte er noch über die Latte. Nur zwei Minuten später wurde ein Schuss von Staude in letzter Sekunde geblockt, bei der folgenden Ecke kam Stephan Salger zum Kopfball, setzte den Ball aber knapp neben den rechten Pfosten.

Nach 72 Minuten war dann wieder Männel zur Stelle, als Staude nach Doppelpass mit Voglsammer aus spitzem Winkel zum Schuss kam. Nach dieser Szene wechselte Saibene zum zweiten Mal: Fabian Klos ersetzte Andraz Sporar. Danach hatte Arminia zwar weiterhin deutlich mehr Spielanteile, kam aber nicht mehr so zwingend vor das Tor der Erzgebirgler. Stattdessen hätten die Gastgeber in der 83. Minute beinahe die vorzeitige Entscheidung herbeigeführt: Nach Vorlage von Köpke tauchte der eingewechselte Sören Bertram frei vor Stefan Ortega Moreno auf, doch sein Schuss kullerte an den rechten Pfosten. Kurz darauf nahm Saibene seinen dritten Personalwechsel vor: Leandro Putaro kam für Staude.

In der ersten Minute der vierminütigen Nachspielzeit belohnten sich die Bielefelder dann endlich für ihr Bemühungen: Einen Abschlag von Ortega Moreno verlängerte Klos mit dem Kopf in den Lauf von Voglsammer, der die Ruhe behielt und frei vor Männel zum 1:1 einschoss. Wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff sah Julian Börner noch seine fünfte gelbe Karte und fehlt damit im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig am 17. November. Kurz darauf war Schluss und der DSC nahm wegen der starken zweiten Halbzeit einen hochverdienten Punkt mit auf die Rückreise.

Stimmen zum Spiel

In der ersten Halbzeit haben wir uns im Ballbesitz schlecht bewegt und viele falsche Entscheidungen getroffen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann zusammen gearbeitet und hätten schon früher den Ausgleich erzielen müssen. Wir haben am Ende noch einmal zugelegt und haben uns das 1:1 mehr als verdient. Wir hatten uns vorgenommen hier zu gewinnen, aber nach dem Spielverlauf sind wir mit dem Punkt zufrieden.

Patrick Weihrauch

Nach der katastrophalen ersten Halbzeit haben wir eine gute zweite Halbzeit gezeigt und uns mit dem Ausgleich am Ende belohnt – den haben wir uns hart erkämpft. Für die Moral ist der Punkt natürlich überragend und nach dem Spielverlauf bin ich auch stolz darauf. Der Elfmeter ist keine Fehlentscheidung, ich spüre einen Schubser im Rücken, aber es ist eine 50:50-Entscheidung. Aber ich möchte kein Schiedsrichter sein, man muss Respekt vor den Unparteiischen haben. Während des Spiels denke ich nicht an eine mögliche Gelbsperre, da will man einfach nur die Zweikämpfe gewinnen. Meiner Meinung nach hätte ein Freistoß in der Szene auch ausgereicht. Aber wir haben auch ohne mich die Qualität, um gegen Braunschweig zu punkten.

Julian Börner

Wenn wir verloren hätten, wäre das bitter gewesen, aber wir hätten uns das nach der ersten Halbzeit selbst zuschreiben müssen – da haben wir ohne Druck gespielt. In der Halbzeit wurde klar angesprochen, was besser werden muss. Wir haben es dann ganz ordentlich gemacht, die Chancen aber nicht genutzt. Beim Ausgleich gehe ich nach der Kopfball-Verlängerung in die Tiefe, sehe die freie Ecke und mache das 1:1. Das war dann die pure Erleichterung, der Punkt war wichtig für uns.

Andreas Voglsammer

Wir sind nicht gut in das Spiel gekommen. Die erste Halbzeit war enttäuschend, pomadig – wir waren nicht aktiv. Nach der Pause haben wir dann eine Reaktion gezeigt und hatten fünf, sechs unglaubliche Torchancen, die der Torwart fantastisch hält. Beim Pfostentreffer von Aue haben wir etwas Glück, aber dann haben wir Gott sei Dank den verdienten Ausgleich gemacht. Das haben die Jungs sich verdient, weil sie einen hohen Aufwand betrieben haben. Wir sind froh, dass wir einen Punkt mitgenommen haben, denn das gibt uns Selbstvertrauen für die Zukunft.

Jeff Saibene

In der ersten Halbzeit wollten wir das Spiel über die beiden Achter Kvesic und Fandrich aufbauen, das hat ab der 10. Minute ganz gut geklappt. Leider hatten wir etwas Probleme mit der Bielefelder Abseitsfalle, trotzdem war die Führung zur Pause verdient. In der zweiten Halbzeit hat Bielefeld mit einer unglaublichen Power gespielt. Wir haben dagegen keine Mittel und Wege gefunden und konnten uns bei Martin Männel bedanken, dass wir solange in Führung geblieben sind. Wir hatten keinen Zugriff mehr und haben die zweiten Bälle nicht bekommen. Bei dem einen Konter müssen wir das 2:0 machen, dann gehen wir als Sieger vom Platz. Der Zeitpunkt des Ausgleichs war natürlich bitter, aber fairerweise muss man anerkennen, dass das Remis für Bielefeld verdient war.

Hannes Drews

FC Erzgebirge Aue:
Männel – Kalig, Wydra, Rapp – Cacutalua, Tiffert, Riese, Kempe (87. Hertner) –Kvesic (74. Strauß), Köpke, Fandrich (63. Bertram).

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Weihrauch, Börner, Salger, Hartherz – Hemlein (62. Quaschner), Kerschbaumer, Schütz, Staude (84. Putaro) – Voglsammer, Sporar (72. Klos).

Tore:
1:0 (45., Handelfmeter) Kvesic, 1:1 (90.+1) Voglsammer.

Gelbe Karten:
Rapp, Männel/Kerschbaumer, Salger, Voglsammer, Börner

Zuschauer:
7.500