DSC Arminia Bielefeld -

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So., 29.01.2017 13:30 Uhr

Karlsruher SC(0)
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Neustart unter Mirko Slomka

Nach einer alles andere als optimalen Hinrunde hat der Karlsruher SC sich im Dezember neu aufgestellt und sowohl auf der Position des Sportchefs als auch des Cheftrainers eine personelle Veränderung vorgenommen.

Vom Start weg lief es nicht wie gewünscht für den KSC. Mit Tomas Oral hatte man im Sommer einen neuen Cheftrainer verpflichtet, weil Markus Kauczinski, Orals Vorgänger, sich dem Erstligisten FC Ingolstadt 04 angeschlossen hatte. Doch nach 15 Spieltagen hatte der KSC nur zwölf Punkte (zwei Siege, sechs Unentschieden, sieben Niederlagen) auf dem Konto und der Verein stellte Oral mit sofortiger Wirkung frei. In den zwei Spielen vor der Winterpause coachte U19-Coach Lukas Kwasniok die Mannschaft und erreichte je ein 0:0-Unentschieden bei Dynamo Dresden und zuhause gegen Eintracht Braunschweig. Kurz vor Weihnachten verpflichtete der KSC dann mit Mirko Slomka einen neuen Cheftrainer. Der 49-Jährige coachte bereits den FC Schalke 04, Hannover 96 und den Hamburger SV in der Bundesliga, nun übernimmt er erstmals einen Zweitligisten. Im Sportschau-Club der ARD gab er zu, dass er nicht gerade auf einen Anruf den abstiegsgefährdeten Zweitligisten gewartet habe. Nach einem Treffen mit der Clubführung sei er aber vom Weg des KSC überzeugt gewesen: „In diesem Club ist einfach Leben“, sagte Slomka. Ihm gefalle die Vision des Vereins. Neu sind neben Slomka auch die Co-Trainer Zlatan Bajramovic (vorher Bahlinger SC) und Michael Bischof (vorher U17 KSC).

Verpflichtet wurde Slomka von Sportdirektor Oliver Kreuzer. Der war erst Anfang Dezember zum KSC zurückgekehrt, nachdem der Verein Ende November seinen Vorgänger Jens Todt freigestellt hatte. Todts Vertrag wäre zum Saisonende ausgelaufen und der Sportchef war nicht zu einer Verlängerung bereit gewesen, sodass sich der KSC sofort von ihm trennte. Mittlerweile hat Todt beim Hamburger SV angeheuert und die Badener haben als Ablöse noch ein Testspiel des Bundesliga-Dinos im Wildparkstadion bekommen. Oliver Kreuzer ist derweil kein Unbekannter in Baden. Bereits von Mai 2011 bis Juni 2013 war er als Sportdirektor für den KSC tätig gewesen, ehe er ebenfalls vom HSV abgeworben wurde. Dort musste er nach nur einem Jahr jedoch schon wieder gehen, war dann zwischenzeitlich acht Monate für 1860 München tätig und ist nun zurück im Wildpark.

Insgesamt fünf Testspiele absolvierte der KSC in der Rückrundenvorbereitung. Nach zwei Siegen (2:0 gegen Magdeburg und 1:0 gegen Luzern) und zwei Unentschieden (1:1 gegen Werder Bremen und 2:2 gegen Freiburg II) ging die Generalprobe gegen den FC St. Gallen mit 0:2 verloren. Während andere Vereine in der Winterpause bereits kräftig auf dem Transfermarkt aktiv geworden sind, ist beim KSC noch nichts passiert. Weder Ab- noch Zugänge wurden in der aktuellen Transferperiode bekannt. Im Sturm jedoch möchte Slomka noch nachlegen, wünscht sich einen Spieler, der das Team variabler macht. Mit Erwin Hoffer und Dimitris Diamantakos stehen in diesem Mannschaftsteil nur zwei etablierte Zweitligaprofis zur Verfügung. Nicht ausgeschlossen also, dass der KSC bis zum Spiel gegen den DSC noch auf dem Transfermarkt zuschlägt.

„Konnten unsere Qualität erhöhen“

Wie üblich fand vor dem Spiel gegen Karlsruhe auch in dieser Woche eine Pressekonferenz mit Arminias Cheftrainer Jürgen Kramny statt. Zudem stellte sich Arminias Torhüter Wolfgang Hesl den Fragen der anwesenden Journalisten.

Zu Beginn der Pressekonferenz klärte Jürgen Kramny die anwesenden Journalisten zunächst einmal über die personelle Situation auf: Manuel Prietl, Steffen Lang und Baboucarr Gaye stehen dem Coach nicht zur Verfügung. Sören Brandy, der aufgrund muskulärer Beschwerden im Testspiel gegen den VfL Osnabrück (2:0) ausgewechselt werden musste, macht laut Kramny deutliche Fortschritte. „Wenn Sören das Signal gibt, dass er sich bereit fühlt, fährt er mit nach Karlsruhe“, erklärte der Coach. Auch Andreas Voglsammer, der zwischenzeitlich dosiert trainierte, konnte die letzten beiden Tage voll mittrainieren.

Mit der Entwicklung seines Teams in der Vorbereitung ist Kramny zufrieden: „Man hat in den beiden Testspielen einen Fortschritt gesehen: Wir hatten insgesamt mehr Torabschlüsse und haben aus dem Spiel heraus nicht viel zugelassen. Die Mannschaft wirkt stabil, leitet die Balleroberung aktiv ein und forciert das auch lautstark“, so der Chefcoach. Auch Wolfgang Hesl zeigte sich zufrieden: „Wir hatten eine sehr gute Vorbereitung. In Spanien hatten wir top Bedingungen, um an unserer Spielweise zu arbeiten. Wir haben deutliche Schritte nach vorne gemacht. Das ist auch der Hauptgrund, warum ich mich sehr darauf freue, dass es jetzt wieder losgeht.“ Kramny beobachtet zudem einen positiven Konkurrenzkampf, der sich in seinen Augen nach der Rückrunde auf gewissen Positionen durchaus noch einmal verschärft hat: „Wir haben alle Positionen gut besetzt und werden in nächster Zeit viele Spiele in kurzer Zeit haben. Jeder Spieler ist also wichtig und jeder sieht seine Chance, in den Kader zu kommen“, erklärte er. „Es ist Stimmung drin und alle sind bereit.“

Auf die Frage, was Kramny vom kommenden Gegner Karlsruhe erwarte, antwortete er: „Das Torverhältnis trennt die beiden Mannschaften. Es geht nach der Vorbereitung jetzt darum, im Wettkampf zu zeigen, dass man Ergebnisse erzielen kann. Das wird für beide Seiten gleich wichtig sein, denn der Sieger kann sich absetzen. Die Konstellation macht das Spiel natürlich etwas brisant.“ Dennoch weiß der Coach, dass seine Mannschaft gut gearbeitet hat und schaut positiv auf die kommende Begegnung: „Wir haben vieles durchgebracht von dem, was wir wollten. Wir wollen Sonntag eine Stabilität haben und immer wieder gefährlich nach vorne kommen, um Karlsruhe Schwierigkeiten zu bereiten.“ Torhüter Hesl setzt den Fokus vor allem auf die eigene Leistung: „Wir tun gut daran, auf uns zu schauen. Denn die Ausgangssituation ist für beide Vereine identisch“, sagte er. In den Neuzugängen Sören Brandy und Reinhold Yabo sieht er durchaus eine Verstärkung: „Es ist grundsätzlich erstmal gut, dass wir durch die Verletzten, die wiedergekommen sind, unsere Qualität wieder erhöhen konnten. Aber auch die Neuzugänge bringen eine hohe Qualität ins Team. Ich glaube, es kann in der Rückrunde ein Trumpf werden, dass wir während des Spiels auch nochmal nachlegen und so vielleicht Spiele entscheiden können“, schloss Hesl ab.

Weitere Aussagen von Kramny und Hesl gibt es auch im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV hat die Mannschaft vor Beginn der Rückrunde noch eine Botschaft an die Fans gerichtet:

Berichterstattung KSC – DSC

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den Karlsruher SC.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Sonntag um 13:30 Uhr das Spiel beim Karlsruher SC live im Wildparkstadion zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus dem Wildparkstadion.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende
  • Sport1, „Hattrick“, 19:00 Uhr bis 20:15 Uhr

KSC nutzt Standards zum Sieg

Nach wenig ereignisreichen ersten 45 Minuten nimmt der Rückrundenauftakt beim Karlsruher SC in der zweiten Halbzeit Fahrt auf. Nach 90 Minuten siegen die Gastgeber mit 3:2 (0:0) gegen Arminia.

DSC-Cheftrainer Jürgen Kramny setzte in Karlsruhe auf das bewährte und in der Vorbereitung verfestigte 4-2-3-1-System. Neuzugang Reinhold Yabo übernahm die Spielmacher-Position, während Sören Brandy zunächst auf der Bank Platz nahm. Yabo war dann auch gleich derjenige, der die erste Torchance des Spiels (3. Minute) einleitete. Sein Zuspiel legte Klos am Strafraum für Tom Schütz ab und dessen Volleykracher landete am rechten Pfosten.

Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Mannschaften bemüht waren, nach vorne zu spielen, jedoch äußerst selten gefährlich vor dem gegnerischen Tor auftauchten. Die nächste Torgelegenheit ergab sich erst in der 25. Minute: Michael Görlitz fing auf der rechten Seite einen KSC-Konter ab, lief noch einige Meter und flankte dann in den Strafraum. Dort köpfte Sebastian Schuppan mit etwas Rücklage über das Tor.

Der neue KSC-Trainer Mirko Slomka schickte seine Einwechselspieler bereits nach einer halben Stunde zum Aufwärmen, wartete sein Team doch bis dato noch auf die erste Torchance. Erstmals gefährlich wurde es im Bielefelder Strafraum in der 32. Minute: Charalampos Mavrias flankte von rechts scharf vor das Tor, doch DSC-Torwart Wolfgang Hesl war mit einer Fußabwehr zur Stelle. Mehr passierte nicht mehr in der ersten Halbzeit, mit dem Stand von 0:0 ging es in die Pause.

Auch im zweiten Durchgang erwischte Arminia den besseren Start und ging in der 52. Minute in Führung. Nach einem Ballgewinn von Tom Schütz im Mittelfeld ging es schnell nach vorne, Reinhold Yabo bediente Fabian Klos und Arminias Stürmer traf per Linksschuss zum 1:0 für seine Farben.

Doch die Führung hielt nur zehn Minuten, dann kam der KSC per Standardsituation zum 1:1. Einen Eckball von Moritz Stoppelkamp köpfte Jordi Figueras in die Maschen. Nur drei Minuten später ging der KSC sogar mit 2:1 in Führung. Nach einem Solo zog Dennis Kempe aus halblinker Position im Strafraum ab und der Ball landete – von Tom Schütz noch unhaltbar abgefälscht – hinter Wolfgang Hesl im Netz. Ärgerlich: Nach Foulspielen an Julian Börner und Manuel Junglas blieb der fällige Freistoßpfiff in der Enstehung aus. Aber auch der DSC bewies Comeback-Qualitäten und schaffte nur zwei Minuten später (68.) den 2:2-Ausgleich. Ein Freistoß von Tom Schütz aus dem linken Halbfeld segelte an Freund und Feind vorbei in die lange Ecke.

In der Schlussphase drückten die Gastgeber dann aufs Tempo und erspielten sich gute Gelegenheiten. Boubacar Barry wurde in der 73. Minute jedoch in letzter Sekunde abgedrängt, Moritz Stoppelkamp scheiterte in der 75. Minute an Wolfgang Hesl und Erwin Hoffer schoss den Ball in der 78. Minute an das Außennetz. So war es wieder eine Standardsituation, die zum 3:2 (83.) für den KSC führte. Nach einem Eckball von der rechten Seite landete der zweite Ball im Rückraum bei Erwin Hoffer, der per Flachschuss einnetzte. Besonders bitter: Den Eckball für den KSC hätte es nicht geben dürfen, weil ihm ein Foulspiel an Tom Schütz vorausging.

In den letzten Minuten entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch. Doch die Versuche von Sebastian Schuppan (83.) und Christopher Nöthe (84.) führten nicht zum gewünschten Erfolg. Auch einen Querpass von Fabian Klos in der Schlussminute klärten die Gastgeber mit letzter Kraft zur Ecke und durften sich so nach 90 Minuten über den 3:2-Heimsieg freuen. Für Arminia gibt es bereits am Freitagabend (18:30 Uhr, SchücoArena) gegen 1860 München die nächste Chance, Kampf um den Klassenerhalt zu punkten.

Die Pressekonferenz nach dem Spiel auf ArminiaClubTV mit den beiden Cheftrainern Mirko Slomka und Jürgen Kramny:

Stimmen zum Spiel

Das ist eine sehr bittere Niederlage für uns. Die erste Halbzeit war relativ ausgeglichen mit den besseren Chancen durch Schütz und Schuppan für uns. In der Pause haben wir uns vorgenommen, stabil zu bleiben und weiter unsere Chancen zu suchen. Die kam dann auch und mit der Dynamik von Yabo und der Treffsicherheit von Klos machen wir das 1:0. Wir haben dann geglaubt, die Kontrolle zu haben und haben unsere Ausflüge nicht sachlich genug zu Ende gespielt. Wir haben dann über Christopher Nöthe die Chance zum 2:0, spielen das aber schlampig und bekommen im Gegenzug mit der Ecke das 1:1. Das hat dann beim KSC etwas bewirkt, sie kamen besser in das Spiel. Vor dem 1:2 sind es aus meiner Sicht Foulspiele an Börner und Junglas und dann wird der Ball auch noch von Schütz abgefälscht. Wir machen dann per Standard das 2:2 und danach darfst du einfach nichts mehr zulassen. Bei Standards haben wir eigentlich eine klare Raumzuteilung, aber Hoffer kommt im Rückraum an den Ball und macht den rein, so verlierst du hier 2:3. Das ist unnötig und bitter, aber wir werden wieder aufstehen und haben am Freitag ein Heimspiel. Glückwunsch an den KSC und Mirko zum Sieg.

Jürgen Kramny

Es war das erwartet schwere Spiel für uns. Durch die Ergebnisse der letzten beiden Tage hatte das Spiel noch einmal eine besondere Bedeutung. Wir schauen zwar nur auf uns, aber das hängt dann doch ein bisschen in den Trikots und man hat es in der ersten Halbzeit bei uns auch gemerkt – da konnten wir nur mit dem Ergebnis zufrieden sein. In der zweiten Halbzeit haben wir die Bielefelder früher angelaufen, weil sie zu viele lange Bälle spielen konnten. Dennoch geraten wir in Rückstand, weil Bielefeld gut umschaltet, da haben wir nicht ausgesehen. Aber wir haben leidenschaftlich um den Ausgleich gekämpft und Standards sind natürlich von besonderer Bedeutung Nach dem 2:1 war auch das Stadion voll dabei, aber Bielefeld ist auch clever und hat das 2:2 geschafft. Ich freue mich riesig für Jimmy Hoffer, dass er das 3:2 macht – beide Stürmer mussten heute extrem viel laufen, weil Bielefeld gut kombiniert hat. Für uns ist das ein toller Start mit dem Heimsieg, vor allem weil jetzt zwei Auswärtsspiele kommen.

Mirko Slomka

Wir haben das Spiel unnötig hergeschenkt. 60 Minuten lang haben wir ein ordentliches Auswärtsspiel gemacht. Nach dem 2:2 hätten wir auswärts den Punkt einfach mitnehmen sollen, so ist das Ergebnis ein Rückschlag für uns. Mit drei Gegentreffern ist es schwierig, Punkte mitzunehmen.

Fabian Klos

Wir hätten für unsere Leistung einen Punkt verdient gehabt – mit zwei Toren muss man eigentlich auch etwas mitnehmen. Die Saison hat noch 16 Spiele, für uns ist es wichtig, die Ruhe zu bewahren.

Julian Börner

Wir haben eine Stunde lang gezeigt, was wir uns in der Vorbereitung erarbeitet haben. Der weitere Spielverlauf war dann sehr ärgerlich für uns. Der Abstiegskampf dauert bis zum letzten Spieltag, Freitag geht es bereits mit einem wichtigen Spiel für uns weiter.

Wolfgang Hesl

Ein Punkt für uns wäre hier gerecht gewesen. Der Ausgleich hat uns einen kleinen Knick verpasst. Auf die Pfiffe des Publikums war ich vorbereitet, das war kein Problem für mich. Das war mein erstes Pflichtspiel über 90 Minuten seit eineinhalb Jahren, aber ich merke, dass ich jede Minute benötige, um zu meiner Topform zurückzufinden.

Reinhold Yabo

Karlsruher SC:
Vollath – Kinsombi, Thoelke (60. Barry), Figueras, Kempe – Mavrias, Prömel, Yamada, Stoppelkamp – Hoffer (86. Kom), Diamantakos (89. Zawada).

DSC Arminia Bielefeld:
Hesl – Görlitz, Börner, Salger, Schuppan – Junglas (78. Holota), Schütz (87. Brandy) – Hemlein (68. Voglsammer), Yabo, Nöthe – Klos.

Tore:
0:1 (51.) Klos, 1:1 (63.) Figueras, 2:1 (66.) Kempe, 2:2 (68.) Schütz, 3:2 (83.) Hoffer.

Gelbe Karten:
Mavrias/Görlitz, Börner, Junglas, Klos, Brandy

Zuschauer:
13.145