DSC Arminia Bielefeld -

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Mi., 20.09.2017 18:30 Uhr

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Dynamos spannendes zweite Jahr

Der SG Dynamo Dresden steht eine interessante Saison bevor. Nachdem der traditionsreiche Verein aus dem Osten in der vergangenen Saison oft ansehnlichen Fußball spielte und letztlich souverän die Klasse hielt, muss Dynamo diese Saison etwas umdenken. Im Sommer verlor Dresden gleich mehrere Leistungsträger, trotzdem steht Dresden nach sechs Spieltagen mit einer ausgeglichenen Bilanz auf einem zufriedenstellenden zehnten Platz.

Mit 78 Punkten sicherte sich Dynamo Dresden  in der Saison 2015/2016 vollkommen verdient die Drittliga-Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Zweite Bundesliga. Es schien, als hätten sich Verein, Fans und Mannschaft die Euphorie der Meistersaison bewahrt, spielte Dynamo vergangene Saison eine bärenstarke Zweitliga-Runde, die man auf einem beachtlichen fünften Platz beendete.

In diesem Sommer folgte im Dresdner Kader jedoch eine ordentliche Zäsur. Wichtige Stammspieler wie Torjäger Stefan Kutschke, Mittelfeld-Spieler Marvin Stefaniak oder Offensiv-Spezialist Akaki Gogia haben den Verein verlassen. Gerade der Verlust von Fanliebling Kutschke, mit 16 Treffern erfolgreichster Stürmer Dynamos der vergangenen Saison, schmerzte den Verein sehr. Umso bitterer, dass sich Stürmer Pascal Testroet am ersten Spieltag der aktuellen Saison beim 1:0-Heimsieg gegen den MSV Duisburg das Kreuzband riss und die nächsten Monate ausfallen wird. Mit der Verpflichtung Peniel Mlapas reagierte Dynamo auf die schwere Verletzung des ehemaligen Arminen Testroet. Dazu kamen mit Sören Gonther und Rico Benatelli im Sommer zwei Kräfte, die der SG durch ihre Erfahrung die nötige Ruhe geben sollen. Auch wenn der Verein wichtige Spieler gehen lassen musste – mit Stürmer Aias Aosman, Verteidiger Philipp Heise oder Mittelfeldspieler Marco Hartmann verfügt die SG immer noch über Spieler, die in der zweiten Liga den Unterschied machen können.

An die letzten Auswärtsspiele in Dresden erinnert sich Arminia gerne zurück. Im Mai 2014 gewann der DSC ein nervenaufreibendes Spiel mit 3:2, sicherte sich damit den Relegationsplatz und schoss Dynamo in die dritte Liga. Vergangene Saison konnte der DSC das Zweitrunden-Spiel im DFB-Pokal unter Regie von Interimstrainer Carsten Rump im Hexenkessel DDV Stadion mit 1:0 für sich entscheiden und am letzten Spieltag schaffte Arminia durch ein 2:2 bei Dynamo den direkten Klassenerhalt.

Aktuell steht Dynamo nach sechs Spieltagen mit acht Punkten auf dem zehnten Platz. Vergangenes Wochenende gewann die von Uwe Neuhaus trainierte Elf beim starken Aufsteiger Jahn Regensburg verdient mit 2:0 und konnte sich dabei abermals auf seine enthusiastischen Fans verlassen – 2.500 mitgereiste Dynamo-Anhänger sorgten in Regensburg für Heimspiel-Atmosphäre. Für die Partie gegen den DSC fällt neben Pascal Testroet auch der starke Linksverteidiger Philipp Heise aus, der an den Folgen eines Muskelfaserrisses laboriert.

Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus, der seit zwei Jahren an der Seitenlinie der Dresdner steht, weiß nach der tollen Vorsaison um die gestiegene Erwartungshaltung, die im und um den begeisterungsfähigen Verein herrscht. Dennoch ist der 57-Jährige erfahren genug, um dieser Haltung mit seiner ruhigen und sachlichen Art entgegen zu steuern: „Wir sollten einfach mal die Kirche im Dorf lassen und auf eine gute Saison hoffen. Alles andere wäre unvernünftig.“ Eine gute Saison wäre für Neuhaus, sich aus dem Abstiegskampf herauszuhalten und guten Fußball spielen zu lassen – auch wenn dabei am Ende vielleicht nicht der von den vielen Fans so erhoffte Bundesliga-Aufstieg herausspringen sollte, so wäre der Klassenerhalt gleichbedeutend mit einem weiteren Schritt Richtung sportlicher Konsolidierung. Das wäre aus Vereinssicht ein großer Erfolg – der Aufstieg kann schließlich warten.

„Ich muss die Mannschaft nicht aufbauen“

Vier Tage nach der bitteren 3:4-Niederlage in Darmstadt trifft Arminia im Rahmen der englischen Woche auf Dynamo Dresden. Vor dem Gastspiel im Osten stellten sich Cheftrainer Jeff Saibene und Abwehrspieler Nils Teixeira auf der Pressekonferenz den Fragen der Medienvertreter. Themen waren dabei u.a. die Lehren aus dem Darmstadt-Spiel, die Personalsituation und Teixeiras Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

Der DSC kann sich darauf einstellen, am Mittwochabend in Dresden von bis zu 300 Fans unterstützt zu werden. Verzichten muss das Trainerteam um Jeff Saibene weiterhin auf den Langzeitverletzten Christopher Nöthe (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), ansonsten stehen dem Luxemburger alle Spieler zur Verfügung.

Auch wenn Arminia am Sonntag mit 3:4 in Darmstadt verlor, war Saibene ob der Leistung des Teams sehr zufrieden: „Klar, die Gegentore sind im Fußball entscheidend, aber wenn man die mal außen vor lässt, war es für mich eines der besten Spiele, seitdem ich hier Trainer bin. Gerade die erste Halbzeit war überragend. Es ist schade, dass Darmstadt unsere Unachtsamkeiten so bitter bestraft hat. Der Gegner hatte fünf, sechs gute Chancen und macht daraus vier Tore. Dadurch verliert der gute Auftritt meiner Mannschaft an Wert.“ Damit seine Mannschaft in Zukunft wieder zur alten Stabilität zurückfindet und weniger Gegentore kassiert, wünscht sich der Coach, dass man den Ball in gewissen Situationen auch mal „klar auf die Tribüne“ haue. „Bei den Gegentoren haben wir die letzte Konsequenz vermissen lassen. Das haben wir im Kreis der Mannschaft angesprochen und ich bin mir sicher, dass die Jungs daraus gelernt haben.“

Die Stimmung in der Mannschaft sei trotzdem sehr positiv, die Fehler aus dem Darmstadt-Spiel wurden zusammen in einer Video-Analyse besprochen: „Ich muss die Mannschaft nicht groß aufbauen, wir haben das Spiel klar analysiert und die Fehler bei den Gegentoren angesprochen. Wir haben aber auch gesehen, dass wir vieles richtig gemacht haben. Die Mannschaft war sehr präsent, hat ein super Gegenpressing gespielt, viele gute offensive Aktionen und mehr Ballbesitz als Darmstadt gehabt“, so Saibene, der die Niederlage abgehakt hat und sich nun auf das Spiel in Dresden konzentriert.

Vermutlich wird in Dresden eine andere Startelf auflaufen als noch ein paar Tage zuvor in Darmstadt. Dies sei vom Trainerteam mit der Mannschaft aber offen kommuniziert worden: „Es wird sicher die eine oder andere Änderung geben, denn die Regenerationsphase nach dem Darmstadt-Spiel ist sehr kurz. Wir haben drei Spiele in sieben Tagen, da werden wir rotieren – das habe ich der Mannschaft auch so gesagt“, so Saibene der seine Mannschaft weiter auf einem guten Wege sieht: „Ich habe nicht das Gefühl, dass uns die Niederlage einen Knacks gibt.“ Sowohl in der Defensive als auch in der Offensive kann sich der Trainer Änderungen vorstellen: „Wir haben mehrere Optionen. Die Spieler hatten insgesamt wenig Zeit zum Durchatmen, deswegen müssen wir abwarten.“

An Dresden hat der Luxemburger gute Erinnerungen, konnte er am letzten Spieltag der vergangenen Saison dort mit Arminia den direkten Klassenerhalt feiern: „Es war ein großes Highlight, das wir uns dort retten konnten. Dieses Erlebnis wird ewig in Erinnerung bleiben.“ Bei Dynamo habe es im Sommer einige personelle Veränderungen gegeben, dennoch warnt Saibene sein Team vor dem „schweren Auswärtsspiel. Sie versuchen weiterhin, den Ball gepflegt von hinten herauszuspielen. Wir müssen aufpassen.“

Mögliche Insider-Informationen könnte sich der Trainer bei Arminias Rechtsverteidiger Nils Teixeira holen, der die vergangenen drei Jahre in Dresden spielte: „Bisher hat mich der Trainer noch nicht nach Details gefragt, aber meine Tür steht für ihn immer offen“, berichtete Teixeira mit einem Augenzwinkern. Für ihn werde es „eine emotionale Rückkehr“ und er hoffe auf „viele herzlichen Umarmungen. Ich verbinde mit Dresden viel Positives und bin natürlich etwas aufgeregter als vor anderen Spielen.“ Besonders die Stimmung in Dresden ist dem Sommer-Neuzugang von Arminia im Gedächtnis geblieben: „Die Atmosphäre ist einzigartig in Deutschland – für jeden Fußballer ist es ein Erlebnis, in diesem Stadion zu spielen.“Auch Teixeira hat die schmerzhafte Niederlage bei Darmstadt 98 abgehakt und weiß, was es im Spiel seiner Mannschaft zu verbessern gilt: „Wir müssen natürlich an der Defensive arbeiten und in manchen Situationen entschlossener zu Werke gehen. Vier Gegentore sind eindeutig zu viel, aber wir werden auch weiterhin versuchen, unseren offensiven Fußball zu spielen“, so Teixeira abschließend.

Weitere Aussagen von Saibene und Teixeira gibt es auch im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich zudem Patrick Weihrauch zum Spiel in Dresden:

Berichterstattung Dresden – DSC

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung bei Dynamo Dresden.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Mittwoch um 18:30 Uhr das Spiel bei Dynamo Dresden live im DDV-Stadion zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus dem DDV-Stadion.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende (Mittwoch)
  • Sky Sport News, „Die 2. Bundesliga“, 22:15 bis 23:00 Uhr (Mittwoch)

Arminia belohnt sich spät

Der DSC gewann am Mittwochabend durch Tore von Andreas Voglsammer und Patrick Weihrauch mit 2:0 (0:0) bei der SG Dynamo Dresden.

Beim Auswärtsspiel gegen Dynamo Dresden feierte Tom Schütz sein Startelf-Comeback für den DSC, er ersetzte Konstantin Kerschbaumer. Im Vergleich zum Darmstadt-Spiel änderte Cheftrainer Jeff Saibene seine Mannschaft zudem noch auf der Innenverteidiger-Position – Stephan Salger rückte für Brian Behrendt in die erste Elf. Zudem gehörte Nils Quaschner nach seiner Verletzung erstmals wieder zum DSC-Kader.

Vor einer lautstarken Kulisse entwickelte sich in den ersten Minuten ein Spiel, in dem beide Mannschaften sich zunächst etwas abtasteten. In der siebten Minute musste Arminia-Keeper Stefan Ortega Moreno erstmals eingreifen – er war bei einer Flanke von Dynamos Linksverteidiger Fabian Müller jedoch auf der Hut und konnte den gefährlich getretenen Ball entschärfen. Obwohl Chancen in der Anfangsphase auf beiden Seiten eher Mangelware blieben, zeichnete sich die Partie durch ein ordentliches Tempo aus. In der 15. Spielminute hatte Dresden seine erste echte Torchance. Haris Duljevic zog aus 20 Metern ab, doch sein Schuss kam zentral auf das Gehäuse und stellte Ortega Moreno vor keine Probleme. Eine Minute später war Stephan Salger zur Stelle und nahm Lucas Röser im Strafraum mit einer gekonnten Grätsche fair den Ball ab. Kurze Zeit später kam der DSC das erste Mal vor das Dresdner Tor. Nach einer gelungenen Kombination über Fabian Klos und Andreas Voglsammer landete der Ball bei Patrick Weihrauch, dessen Schuss allerdings von einem Dresdner Abwehrspieler geblockt werden konnte.

Voglsammer hatte in der 20. Minute dann die erste große Gelegenheit für Arminia. Nach einem tollen öffnenden Pass von Klos setzte sich Voglsammer gegen seinen Gegenspieler durch und zog aus spitzem Winkel ab. Dresdens Torwart Marvin Schwäbe war jedoch auf dem Posten und klärte den Versuch zur Ecke. Fünf Minuten später war Voglsammer ebenfalls im Mittelpunkt des Geschehens – eine Flanke von Nils Teixeira köpfte der Angreifer aber in die Arme von Schwäbe. Glück hatte Arminia in der 29. Minute als Ortega Moreno eine Flanke nicht festhalten konnte. Der Ball landete vor den Füßen eines Dresdner Angreifers, der schnell schaltete und den Ball flach in die Mitte spielte. Klos passte allerdings auf und verhinderte ein mögliches Gegentor, indem er gerade noch zur Ecke klärte. Dennoch war Dynamo in dieser Phase des Spiels das etwas tonangebendere Team und hatte in der 31. Minute eine weitere gute Chance – eine scharfe Flanke von Paul Seguin fand in Röser einen Abnehmer, doch Ortega Moreno konnte den Kopfball aus gut zehn Metern mit einer schönen Flugeinlage parieren. Auf der Gegenseite fehlte Arminias Rechtsverteidiger Nils Teixeira im direkten Gegenangriff ein Schritt – ansonsten hätte der ehemalige Dresdner nach Pass von Voglsammer eine vielversprechende Chance gehabt.  Weitere Gelegenheiten blieben bis zur Pause aus, sodass es mit einem gerechten 0:0 in die Kabine ging.

Die zweite Hälfte startete ohne personelle Änderungen. Ähnlich wie zu Beginn des ersten Abschnittes dauerte es auch in der zweiten Halbzeit ein paar Minuten ehe es zu einer ersten Torannäherung kam. Die hatte in der 58. Minute dann der DSC. Nach einer Flanke von Florian Hartherz setzte sich Klos im Sechzehner gegen einen Dresdner durch und köpfte den Ball haarscharf am Tor vorbei. Zwei Minuten später konnte sich Weihrauch mit einem tollen Solo durch das Dresdner Mittelfeld tankten und legte ab auf Klos, der aus gut 16 Metern aber deutlich verzog. Arminia war nun aber das aktivere Team. Salger flankte nach einer guten Kombination über links flach in die Mitte, fand jedoch keinen Abnehmer, sodass Dresden den Ball klären konnte (61.), direkt danach wurde ein Schuss von Klos abgefälscht, sodass Schwäbe im Dynamo-Tor den Versuch locker parieren konnte.

In der 64. Minute nahm Jeff Saibene den ersten Wechsel vor und brachte Keanu Staude für Christoph Hemlein. Dynamo kam in der 73. Minute durch Peniel Mlapa zu seiner ersten Chance im zweiten Abschnitt. Der eingewechselte Stürmer köpfte den Ball nach einer Ecke allerdings am Tor vorbei. Unmittelbar nach dieser Aktion nahm Saibene den zweiten Wechsel vor – Konstantin Kerschbaumer kam für Schütz. Drei Minuten später setzte sich Peniel Mlapa nach einem Abstoß gegen Weihrauch durch und passte nach Außen auf Patrick Möschl. Seinen Schuss setzte er knapp neben das Tor.

Jubeln durfte der DSC dann in der 80. Minute. Eine verunglückte Kopfballrückgabe eines Dresdner Abwehrspielers konnte Voglsammer erlaufen und tauchte frei vor dem Dresdner Tor auf. Da Dynamos Keeper Schwäbe weit vor dem Tor stand, entschied sich der Stürmer für einen Heber. Diesen setzte er gefühlvoll ins Tor – 1:0 für den DSC! Arminias Trainer Saibene reagierte umgehend und brachte in der 83. Minute Defensivkraft Brian Behrendt für den Torschützen. Dynamos Mlapa hatte in der 86. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, aber den Schuss aus etwas spitzem Winkel konnte Ortega Moreno mit einem Arm ganz stark parieren. In den letzten Minuten versuchte es Dresden mit langen Bällen, die aber von einer starken und konzentriert auftretenden Defensive ein ums andere Mal geklärt werden konnten. Keanu Staude hätte in der 89. Minute für die Entscheidung sorgen können, doch sein Schuss landete nur am Außennetz. Für die Entscheidung sorgte dann aber eine Minute später Weihrauch, der aus gut 50 Metern den Ball ins verwaiste Dresdner Tor schoss – 2:0 für Arminia! Kurz danach pfiff Schiedsrichter Benedikt Kempkes das Spiel ab und der DSC konnte sich über verdiente drei Punkte in Dresden freuen.

Stimmen zum Spiel

Wir sind sehr froh, den Dreier mit nach Bielefeld zu nehmen. Wir wollten defensiv sicher stehen und haben gegen und mit dem Ball super gearbeitet. Letztlich ist der Sieg verdient, weil wir wenig zugelassen haben. Bei meinem Tor habe ich alles rausgehauen, der Ball hatte dann eine super Flugkurve.

Patrick Weihrauch

Dresden scheint uns zu liegen. Dieses Mal war es eindeutig entspannter als die letzten Male. Wir sind gut in das Spiel gekommen, dann hatte Dresden etwas mehr vom Spiel. In der zweiten Halbzeit waren wir richtig gut und haben verdient gewonnen. Ich freue mich, dass wir die fünfstündige Rückfahrt mit drei Punkten antreten und dass wir mit Euphorie in das Spiel gegen Heidenheim gehen können.

Stephan Salger

Wir sind sehr diszipliniert aufgetreten und haben das umgesetzt, was der Trainer von uns verlangt hat, daher ist der Sieg für uns verdient. Wenn wir uns an den Plan halten und das spielen, was wir können, sind wir sehr stark. Bei meinem Tor hatte ich ein Näschen für die Situation und habe dann die Ruhe bewahrt.

Andreas Voglsammer

Wir hatten uns vorgenommen in der Defensive stabil zu stehen, das ist uns gelungen, wir haben wenig zugelassen. Eigentlich war es lange Zeit ein klassisches 0:0-Spiel, aber zum Ende hin hatten wir dann mehr Chancen und haben verdient gewonnen. Ich bin natürlich überglücklich.

Jeff Saibene

Ich bin enttäuscht, weil wir uns mehr vorgenommen hatten. Bielefeld hat sehr viel Wert auf die Defensive gelegt, dagegen haben wir wenig Lösungen gefunden. Für mich war die 60. Minute der Knackpunkt des Spiels, weil sich nach unserem ersten Wechsel zwei Spieler gemeldet haben mit Problemen. So mussten wir früh alle Wechsel verbrauchen und konnten am Ende nicht mehr reagieren. Auch für mich war es ein 0:0-Spiel, weil es auf beiden Seiten keine gefährlichen Situationen gab. Nach dem Fehler zum 0:1 waren wir angeknockt und konnten keinen Druck mehr ausüben.

Uwe Neuhaus

SG Dynamo Dresden:
Schwäbe – Seguin, Gonther, Ballas, F. Müller – Benatelli, Hartmann, Hauptmann (68. Aosman) – Horvath (62. Möschl), Röser, Duljevic (60. Mlapa).

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Teixeira, Börner, Salger, Hartherz – Hemlein (64. Staude), Prietl, Schütz (73. Kerschbaumer), Weihrauch – Voglsammer (83. Behrendt), Klos.

Tore:
0:1 (80.) Voglsammer, 0:2 (90.) Weihrauch.

Gelbe Karten:
-/Weihrauch

Zuschauer:
26.864