DSC Arminia Bielefeld -

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So., 06.08.2017 15:30 Uhr

SpVgg Greuther Fürth(0)
DSC Arminia Bielefeld (2)

GegnerinfosPK-BerichtBerichterstattungSpielberichtStimmenDaten

Kleeblatt im Findungsprozess

Für die Fürther geht es diese Saison in das fünfte Zweitliga-Jahr in Folge. Nach einem zwischenzeitlichen Intermezzo in der Bundesliga, scheinen es sich die Kleeblätter in der zweiten Liga wieder gemütlich machen zu wollen. Auf Dauer schielen die Franken aber doch eine Etage höher. Damit der Schritt dorthin gelingt, soll ein Sieg gegen Arminia her.

Den Auftakt in die neue Zweitliga-Saison hatte sich die Spielvereinigung sicher anders vorgestellt. Auch wenn es vergangenen Samstag gleich zum Bundesliga-Absteiger Darmstadt 98 ging, bei dem die Trauben bekanntlich hoch hängen, wollte man dort etwas Zählbares mitnehmen. Umso ärgerlicher, dass man das Spiel am Böllenfalltor durch ein kurioses Tor von Aytac Sulu, bei dem Fürth-Keeper Balázs Megyeri nicht die beste Figur machte, mit 0:1 verlor.

Die Köpfe wurden dennoch nicht lange hängen gelassen. Nachdem die Niederlage verdaut war, richteten sich die Blicke der Fürther umgehend auf das Heimspiel gegen Arminia. „Wir müssen das Positive mitnehmen und wollen zu Hause drei Punkte holen“, sagte Pechvogel Megyeri nach der Pleite in Darmstadt. Und auch Sebastian Ernst, Sommer-Neuzugang von den Würzburger Kickers, hakte das Spiel schnell ab und ergänzte: „Wir gucken wieder nach vorne.“ Arminia muss sich also auf einen motivierten Gegner einstellen.

Das Team von Trainer Janos Radoki hat in der abgelaufenen Sommerpause einen kleinen Personalumbruch vorgenommen. Langjährige Stammspieler und Leistungsträger wie Robert Zulj, Niko Gießelmann oder Sebastian Freis verließen die Spielvereinigung und schafften damit Platz für neues Personal. Hoffnungen setzen die Fürther vor allem auf die Neuzugänge Maximilian Wittek (1860 München), Nik Omladic (Braunschweig) und Philipp Hofmann (FC Brentford/England), die die entstandenen Lücken der Abgänge füllen sollen.

Die Vorfreude auf den Heimauftakt ist den Franken trotz der Niederlage zum Auftakt sichtlich anzumerken. Nach dem Motto „Alle in weiß!“ wollen die Fürther Fans den Sportpark Ronhof Thomas Sommer am Sonntag zu einer unüberwindbaren Festung machen. Allzu gute Erinnerungen hat der DSC an Reisen nach Fürth in jüngerer Vergangenheit nicht. Den letzten Dreier holte man im August 2009. 4:2 hieß es damals, Torschütze auf Fürther Seite war ein gewisser Christopher Nöthe.

Beim jetzigen Aufeinandertreffen ist die Ausgangslage für das Kleeblatt klar. Die Spielvereinigung möchte die Darmstadt-Niederlage wettmachen. Klar ist aber auch, dass die Mannschaft sich noch in der Findungsphase befindet. Ob es zum Sprung nach oben reicht, wird sich erst im Laufe der Saison zeigen. In der ausgeglichenen zweiten Liga sollte man die Fürther aber zumindest auf dem Zettel haben.

Sollte es mit dem Bundesliga-Aufstieg dieses Jahr nicht klappen, können sich die Franken mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit an einem anderen Fakt erfreuen. In der ewigen Zweitliga-Tabelle belegt Fürth den zweiten Rang hinter Alemannia Aachen. Mit einem Sieg über den DSC würde man bis auf einen Punkt an die Aachener heranrücken. Der Sprung an die Spitze der ewigen Zweitliga-Tabelle ist also eine Frage der Zeit – genauso wie die baldige Rückkehr ins Oberhaus?

„Es könnte Veränderungen geben“

Vor der ersten Auswärtspartie der noch jungen Saison trafen sich Cheftrainer Jeff Saibene und Mittelfeldspieler Manuel Prietl mit den Medienvertretern. Sie sprachen über die aktuelle Personalsituation, den wichtigen Auftakt-Sieg gegen Regensburg, die hohe Hürde in Fürth und den Neymar-Transfer.

Wie auch zum Auftakt gegen Jahn Regensburg müssen die Arminen im Auswärtsspiel bei Greuther Fürth weiterhin auf Christopher Nöthe verzichten (Reha nach Kreuzbandriss). Pausieren muss auch Rechtsverteidiger Nils Teixeira, der wegen seiner roten Karte im Spiel gegen Regensburg die kommenden zwei Spiele zuschauen muss. „Tex“ wird vertreten von Florian Dick, in dessen Fähigkeiten Arminia-Trainer Jeff Saibene „volles Vertrauen hat“. Sören Brandy, der aufgrund muskulärer Probleme ebenfalls nicht zum Kader im ersten Spiel gehörte, hat indes das Mannschaftstraining wieder aufgenommen.

Ein dickes Fragezeichen steht dagegen hinter dem Einsatz von Tom Schütz. Arminias Mittelfeldmann plagen weiterhin Schmerzen an der Achillessehne, sodass nicht absehbar ist, ob er zum Fürth-Kader gehört. „Es ist im Vergleich zu den vergangenen Tagen nicht schlimmer geworden. Wir müssen das Training abwarten. Klar ist, dass wir keine Risiken eingehen werden. Wenn es klappt, wäre es super. Wenn nicht, dann lassen wir es, denn es wäre zu gefährlich,“ gab Saibene zu Protokoll. Die Sechserpositionen würden dann wahrscheinlich wieder die Österreicher Konstantin Kerschbaumer und Manuel Prietl einnehmen, die auch schon gegen Regensburg zusammen auf der Sechs agierten. „Sicher haben die beiden noch Potenzial nach oben, das ist nach dem ersten Spiel aber vollkommen normal. Sie haben es trotzdem gut gemacht, sodass ich keine Bedenken habe,“ sagte Saibene über das österreichische Duo.

Auf anderen Positionen herrsche dagegen ein großer Konkurrenzkampf, sodass sich der DSC-Coach durchaus vorstellen kann, weitere Veränderungen in der Startelf vorzunehmen. „Wir haben einige Positionen, die doppelt sehr gut besetzt sind. Wir haben 16,17 Spieler für 11 Positionen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es im Vergleich zum Jahn-Spiel Wechsel geben könnte.“ Andraz Sporar, der den DSC in der Nachspielzeit zum Sieg über Regensburg schoss und im Training dementsprechend selbstbewusst auftrat, könnte ebenso in die erste Elf rücken wie Patrick Weihrauch, der nach seiner Einwechslung eine ansprechende Leistung ablieferte und seinen Teil zum Erfolg beitrug.

Generell sei es sehr wichtig gewesen mit einem Sieg in die Saison zu starten. „Natürlich war auch etwas Glück dabei, aber Glück muss man sich erarbeiten. Ich denke, dass wir am Ende verdient als Sieger vom Platz gegangen sind. Es war absolut kein schlechtes Spiel von uns, aber wir haben noch Luft für mehr“, sagte Manuel Prietl, der dem kommenden Gegner aus Fürth mit Respekt begegnet: „Die können Fußball spielen. Wir treffen mit Fürth auf einen spielstarken Gegner, wollen aber unsere Spielphilosophie durchziehen und Punkte mitnehmen.“

Für Arminia-Trainer Saibene ist es das erste Spiel mit Arminia in Fürth. An das Rückspiel der vergangenen Saison in der SchücoArena erinnert sich der Luxemburger nicht allzu gerne: „Der späte Ausgleich Fürths zum 1:1 hat wehgetan, das war kein schöner Moment. Wir hätten die drei Punkte damals gerne mitgenommen. Eigentlich lief auch alles gut für uns – bis Fürth in der Nachspielzeit das Tor schoss. Nachher kann man da sicher drüber lachen, aber damals war es extrem bitter.“ Des Weiteren führte Saibene an, dass es für seine Mannschaft nicht einfach werde, in Fürth zu bestehen: „Sie haben eine ähnliche Spielweise wie letzte Saison und verfügen über eine konstante Mannschaft. Generell leistet Greuther Fürth gute Arbeit, sie geraten fast nie in Abstiegsgefahr. Wir müssen gucken, dass wir Kontersituationen vermeiden und uns in einigen Phasen des Spiels besser aufteilen.“

Abschließend äußerte sich der DSC-Coach noch zum Transfer des Brasilianers Neymar, der für 222 Millionen Euro zu Paris-Saint-Germain wechselt. „Ich finde das nicht gut, das sind einfach utopische Summen. Wenn so etwas passiert, dann verliert der Fußball an Wert. Gleichzeitig gehen dadurch die richtigen Werte des Fußballs verloren. Mir macht das Angst, denn so distanziert man sich von den normalen Fans. Die Leute können sich vielleicht demnächst nicht mehr mit dem Fußball identifizieren – und das völlig zu Recht.“

Weitere Aussagen von Saibene und Prietl gibt es auch im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich zudem Mittelfeldspieler Christoph Hemlein zur Partie in Fürth:

Berichterstattung Fürth – DSC

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen die SpVgg Greuther Fürth.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Sonntag um 15:30 Uhr das Spiel bei der SpVgg Greuther Fürth live im Sportpark Ronhof / Thomas Sommer zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus dem Sportpark Ronhof / Thomas Sommer.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende (Sonntag)
  • Sky Sport News, „Die 2. Bundesliga“, 19:30 bis 20:45 Uhr (Sonntag)
  • RTL Nitro, „100 % Bundesliga“, 22:10 bis 00:15 Uhr (Montag)

2:1-Auswärtssieg in Fürth

Der DSC gewinnt auch das zweite Saisonspiel: Bei der SpVgg Greuther Fürth gewannen die Bielefelder mit 2:1 (2:0).

Im Vergleich zum Auftaktspiel gegen Jahn Regensburg nahm DSC-Coach Jeff Saibene zwei Änderungen vor. Für den rotgesperrten Rechtsverteidiger Nils Teixeira rückte Routinier Florian Dick in die Startelf während Brian Behrendt Platz den Innenverteidiger-Platz von Stephan Salger übernahm. Tom Schütz stand aufgrund anhaltender Achillessehnenprobleme wieder nicht im Kader.

Gleich von Anfang an entwickelte sich im Sportpark Ronhof Thomas Sommer eine dynamische Partie, in der die Fürther die erste Chance hatten. In der dritten Minute kam Linksaußen Sebastian Ernst nach einer Flanke von rechts relativ frei zum Schuss, verzog aber knapp, sodass der Ball am Außennetz des Arminia-Tores landete. Auch in der fünften Minute kam der auffällige Ernst vor dem DSC-Strafraum zum Schuss, seinen Schuss konnte DSC-Torwart Stefan Ortega Moreno allerdings ohne Mühe parieren. Eine erste Torannäherung konnte Arminia in der neunten Minute verzeichnen. Die Hereingabe Andreas Voglsammers konnte Fürth-Keeper Balázs Megyeri jedoch locker entschärfen. In der zwölften Minute fehlte Fabian Klos nach einem Dick-Freistoß eine gute Fußspitze. Die scharfe Hereingabe verpasste Arminias Torjäger nur knapp.

Arminia blieb am Drücker. Keine zwei Minuten später hätte es abermals die 1:0-Führung für die Blauen sein können. Nach einer tollen Flanke von Dick stand Linksverteidiger Florian Hartherz am zweiten Pfosten völlig frei. Hartherz traf den Ball aber nicht richtig, sodass Megyeri den Ball letztlich sicher halten konnte. Trotz guter Ansätze musste der DSC bei Ballbesitz der spielstarken Fürther auf der Hut sein. Gefällige Kombinationen im Mittelfeld brachten die Kleeblätter immer wieder in die gefährliche Zone – große Torchancen blieben allerdings Mangelware. Es dauerte bis zur 22. Minute, ehe Arminia eine weitere Halbchance für sich verzeichnen konnte. Nach einem Einwurf Dicks und einem missratenen Klärungsversuch der Fürther kam Keanu Staude auf Strafraumhöhe zum Schuss. Sein Versuch wurde von Verteidiger Lukas Gugganig geblockt.

Dass Arminia es nicht ganz schlecht machte, zeigte sich in der 27. Minute, als Fürth-Trainer Janos Radoki seine komplette Auswechselbank zum Warmmachen schickte. Allerdings schienen die Kleeblätter die Geste des Coaches verstanden zu haben. Die Fürther hatten von nun an mehr Ballbesitz und versuchten, die Spielkontrolle zu übernehmen. In der 30. Minute gab es Ecke für Fürth, die Nik Omladic gefährlich vor das Tor brachte. Der Ball landete bei Jürgen Gjasula, der knapp verfehlte und das Außennetz traf. Glück hatte Arminia in der 35. Minute als der emsige Gjasula nach einem feinen Pass auf dem Weg zum DSC-Tor ausrutschte und der Ball ins Aus trudelte. Keine Minute später versuchte es Fürths einzige Spitze, Serdar Dursun, mit einem artistischen Fallrückzieher, der für Ortega Moreno allerdings keine Probleme darstellte.

Fürth kam immer besser ins Spiel, Arminia machte den Treffer! In der 37. Minute flankte Klos nach einem Ballgewinn im Mittelfeld auf den zweiten Pfosten, wo Keanu Staude genau richtig stand und den Ball unhaltbar per Kopf im Fürther Gehäuse unterbrachte. 1:0 für die Blauen, Staudes zweiter Saisontreffer! Das Tor schien dem DSC richtig gut zu tun. Im Anschluss an eine abgewehrte Ecke stellte Torschütze Staude seinen Körper geschickt zwischen Ball und Fürth-Angreifer Dursun, der sich nur mit einem Foul zu helfen wusste. Schiedsrichter Patrick Ittrich blieb keine andere Wahl als auf den Punkt zu zeigen. Die Chance zum 2:0 ließ sich Klos vom Punkt nicht nehmen (42.)! Einmal durchatmen musste Arminia noch in der 45. Minute, doch Gjasulas Schuss konnte Ortega Moreno stark parieren. Mit einer 2:0-Führung ging es in die Pause.

Ohne personelle Änderungen auf beiden Seiten pfiff Schiri Ittrich die zweite Halbzeit an. Mittlerweile schien auch die Sonne, bestes Fußballwetter zur zweiten Hälfte in Mittelfranken. Ein erstes Raunen durchs Stadion ging nach einer Ecke Staudes (50.), die Megyeri gefährlich durch den Fünfmeterraum rauschen ließ. In der 52. Minute zeigte Fürths Keeper allerdings seine ganze Klasse. Einen abgefälschten Schuss Voglsammers von der Strafraumkante konnte er stark zur Ecke parieren. Die rund 600 mitgereisten Arminia-Fans hatten den Torschrei bereits auf den Lippen.

In der Folgezeit entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Fürth hatte zwar etwas mehr Ballbesitz wurde vom DSC aber spätestens im letzten Drittel immer wieder erfolgreich attackiert, sodass Ortega Moreno im Tor wenig zu tun hatte. Chancen auf beiden Seiten blieben lange Zeit Mangelware. – Zweikämpfe prägten das Geschehen auf dem satten Grün. In der 72. Minute gab es die erste richtige Chance für die Fürther. Nach einer guten Ablage Dursuns kam Nik Omladic 16 Meter vor dem Tor zentral zum Abschluss und ließ Ortega Moreno keine Abwehrchance. Anschlusstreffer, nur noch 2:1 für die Blauen.

Die Fürther witterten nun natürlich Morgenluft und machten ordentlich Druck. Die nächste Riesenmöglichkeit besaß aber Arminia. Nach einer Kopfballverlängerung von Klos kam der eingewechselte Andraz Sporar im Strafraum an den Ball und drehte sich geschickt um seinen Gegenspieler. Sein Schuss verfehlte das Tor denkbar knapp. In der 84. Minute konnte sich Ortega Moreno ein weiteres Mal auszeichnen. Seine wagemutige Parade gegen Narey aus spitzem Winkel rettete den Blauen die Führung. Da sich die Fürther in den Schlussminuten inkl. vier Nachspielzeitminuten nur noch eine nennenswerte Chanche durch Tolcay Cigerci erspielen konnte und der DSC clever verteidigte, blieb es beim viel umjubelten 2:1-Auswärtssieg.

Stimmen zum Spiel

In der ersten Halbzeit war es ein sehr ausgeglichenes Spiel, aber wir waren eiskalt vor dem Tor. Auch wenn Fürth mit Druck aus der Kabine kam, hatte ich nicht das Gefühl, dass das Spiel kippen könnte. Im Endeffekt war es sehr souverän von uns, auch wenn wir den Anschlusstreffer kriegen. So kann es weitergehen. Natürlich gibt der Sieg eine Menge Schwung und Selbstvertrauen, aber wir werden den Ball flachhalten.

Konstantin Kerschbaumer

Das fühlt sich gut an. Ich wusste schon vorher, dass wir nach dem Spiel mehr Punkte haben werden als vergangene Saison nach zehn Spielen. Wenn du so gut startest, ist das natürlich schön. Es war nicht einfach für Fürth mit einem 0:2 in die Halbzeit zu gehen. Ich freue mich immer über Tore, aber letztlich zählt nur der Erfolg der ganzen Mannschaft. Wir nehmen den Sieg hier gerne mit.

Fabian Klos

Ich freue mich sehr, hätte aber natürlich gerne zu Null gespielt. Ich denke, dass es ein ausgeglichenes Spiel war, in der sich keine Mannschaft ein optisches Übergewicht erspielen konnte. Es war wichtig, dass wir zur Halbzeit 2:0 geführt haben. Ich freue mich sehr über den gelungenen Saisonstart. Sechs Punkte sind sehr gut, reichen aber nicht.

Stefan Ortega Moreno

Wir sind unglaublich glücklich, dass wir das schwere Auswärtsspiel gewonnen haben. Wir hatten das Spiel größtenteils im Griff, obwohl Fürth ein spielstarker Gegner ist. Wir haben mutig verteidigt, sind selbstbewusst aufgetreten und hatten gute Konterchancen, in denen wir auch das dritte Tor schießen können. Ich bin sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie wir hier aufgetreten sind. Wir gehen mit Vorfreude ins Pokalspiel.

Jeff Saibene

Ich denke, dass wir gut in die Partie gekommen sind. Die ersten Möglichkeiten hatten wir, da müssen wir klar in Führung gehen. Das 0:1 hat Bielefeld sehr gut gemacht, dazu kommt der unglückliche Elfmeter, den man geben kann. Wir haben dann bis zur Pause keinen Zugriff mehr gehabt. Die zweite Halbzeit war Powerplay von unserer Seite. Den Elfmeter hätte man für uns geben müssen. Jetzt stehen wir mit leeren Händen da, ich denke, dass der Sieg für uns verdient gewesen wäre. Ich sehe es also etwas anders als mein Bielefelder Kollege.

Janos Radoki

SpVgg Greuther Fürth:
Megyeri – Pintér, Gugganig, Caligiuri (69. Torres) –Narey, Gjasula, Sontheimer (60. Cigerci), Wittek – Omladic, Dursun, Ernst (60. Berisha).

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Dick, Behrendt, Börner, Hartherz – Hemlein (77. Weihrauch), Prietl, Kerschbaumer, Staude – Voglsammer (72. Sporar), Klos (82. Quaschner).

Tore:
0:1 (37.) Staude, 0:2 (42., Foulelfmeter) Klos, 1:2 (72.) Omladic.

Gelbe Karten:
-/
Kerschbaumer

Zuschauer:
9.070