DSC Arminia Bielefeld -

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Sa., 10.09.2016 13:00 Uhr

FC St. Pauli(1)
DSC Arminia Bielefeld (0)

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„Das ist ein klarer Fehlstart“

Am Samstag ist Arminia zu Gast am Millerntor beim FC St. Pauli. Die Mannschaft von Ewald Lienen steht aktuell mit null Punkten auf dem letzten Tabellenplatz und wird am Wochenende sicher alles geben, um vor heimischem Publikum drei Punkte einzufahren.

Der FC St. Pauli wird sicher kein einfacher Gegner am Samstag, denn die Mannschaft von Cheftrainer Ewald Lienen steht aktuell mit null Punkten auf dem letzten Platz der Tabelle und könnte dementsprechend schnell unterschätzt werden. DSC-Verteidiger Sebastian Schuppan wird das allerdings nicht passieren: „St. Pauli ist letztes Jahr eine starke Heimmannschaft gewesen, die viele Spiele gewonnen hat. Aber auch wir haben uns letztes Jahr auswärts oftmals sehr gut geschlagen und haben deswegen keine Angst vor ihnen“, erklärt Arminias Abwehrspieler bei ArminiaClubTV (ganze Folge erscheint demnächst).

Es kann festgehalten werden, dass die Hamburger sicher nicht glücklich mit ihrer Punktausbeute sind. In drei Spielen gelang nicht ein einziger Punktgewinn, allerdings siegte das Team im DFB-Pokal mit 3:0 gegen den VfB Lübeck und spielte sich somit in die zweite Runde, wo sie Ende Oktober auf Hertha BSC treffen. In der Liga lief es nicht so positiv, wie erhofft: Bereits in der ersten Begegnung gegen den Erstliga-Absteiger VfB Stuttgart kassierten die Hamburger nach einer 1:0-Führung durch Aziz Bouhaddouz am Ende eine 1:2-Niederlage. Die zweite Partie gegen Eintracht Braunschweig endete mit 0:2 aus Sicht der Hamburger auch nicht besser und am dritten Spieltag konnten die Kiezkicker einen 0:1-Rückstand ab der siebten Minute gegen Dynamo Dresden bis zum Schluss nicht mehr korrigieren. „Das ist ein klarer Fehlstart. Wir haben nun zwei Wochen, um uns zusammenzusetzen und es dann gegen Bielefeld besser zu machen“, urteilte Paulis Verteidiger Sören Gonther nach dem Spiel.

In der Länderspielpause hielt sich die Lienen-Elf auf der eigenen Trainingsanlage fit. Während unter anderem Bouhaddouz für die marokkanische Nationalmannschaft antrat, fuhren auch Jeremy Dudziak (U21) und Svend Brodersen (U20) zu den Spielen des DFB. So fehlten beide Spieler im Training – genau wie Keanu Staude und Leandro Putaro in Bielefeld. Außerdem musste Lienen auf Fafa Picault (muskuläre Probleme im Rücken) und Philipp Ziereis (zuletzt krank) verzichten, die individuelle Trainingseinheiten absolvierten. Ansonsten zeigt sich das Team der Kiezkicker fit und bereit für Samstag: „Wir wollen uns in allen Belangen verbessern und von der ersten bis zur 95. Minute den Gegner bearbeiten, damit wir am Ende auch erfolgreich sind“, erklärte Bouhaddouz auf der vereinseigenen Homepage.

Arminias Schuppan erwartet ein umkämpftes Spiel: „Beide Mannschaften werden erstmal versuchen, die Zweikämpfe ordentlich zu führen, sich darüber zu definieren und ins Spiel reinzukommen. Und dann wird es darauf ankommen, wer das besser in sein eigenes Spiel und sein Ballbesitzspiel mitnehmen kann sich die Chancen erarbeitet. Wenn wir die Mannschaft sind, die das besser macht, stehen die Chancen gut, dass wir was holen.“ Schuppi freut sich besonders auf die Stimmung am Millerntor: „Die Stimmung am Millerntor ist super und auch als gegnerische Mannschaft macht es Spaß, dort zu spielen – auch, wenn es natürlich immer ein schweres Los ist. Alle freuen sich darauf, Samstag dort aufzulaufen.“

„Wir erwarten einen heißen Tanz“

Vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli traten heute sowohl Cheftrainer Rüdiger Rehm, als auch Manuel Prietl in der Pressekonferenz vor die Journalisten und berichteten von der Trainingswoche und der Personalsituation.

Personell konnte Rüdiger Rehm zu Beginn der Pressekonferenz positive Nachrichten verbreiten: Zwar fehlte Julian Börner im Mannschaftstraining am Donnerstag aufgrund einer Fußprellung, er wird aber vermutlich bereits Freitag wieder einsteigen können und dementsprechend gegen die Kiezkicker einsatzfähig sein. Ansonsten gab es vor der Partie am Samstag keine weiteren fehlenden Spieler zu beklagen.

dsc-union-2016-11-Börner„Unser Wunsch ist es, die Fans vor Ort nicht zu enttäuschen und ein Spiel zu zeigen, mit dem sie zufrieden heimfahren können“, eröffnete Rehm. Er erwartet am Millerntor einen Gegner, bei dem Arminia „sicher einen heißen Tanz erwartet. St. Pauli wird aggressiv zu Werke gehen, Schienbeinschoner waren in ihren letzten Trainingseinheiten Pflicht.“ Dass der Saisonstart des Gegners nicht so war, wie sie es sich wahrscheinlich erhofft hatten, soll für Rehms Team allerdings keine Rolle spielen. Er konzentriert sich auf die eigene Leistung und hat bereits die Gefahren und Qualitäten der Hamburger erkannt: „Das Publikum am Millerntor wird die Jung von Beginn an anfeuern. Mit Aziz Bouhaddouz hat Pauli einen sehr guten Stürmer, der robust und stark ist. Drumherum spielen lebendige und wendige Leute – das ist eine große Gefahr und schwierig, es 100-prozentig zu verteidigen. Wir müssen höllisch aufpassen auf die Bälle, die in die Spitze gespielt werden.“ Die Mannschaft von Cheftrainer Ewald Lienen sei ein Team, das über eine gute Mischung zwischen großer Robustheit und kleinen, lebendigen Spielern verfüge und dementsprechend sehr gefährlich sei. Ein Mittel dagegen hat Rehm allerdings auch schon ausgemacht: „Wir wollen über Mentalität, Leidenschaft und Einsatz kommen. Wir wollen dagegen halten, St. Pauli mit Nadelstichen wehtun, aber auch von Anfang an eine gewisse Präsenz zeigen“, so der Coach.

Auch Manuel Prietl freut sich besonders auf die Atmosphäre in Hamburg: „In Österreich hatten wir im Schnitt 4.000 Zuschauer, da sind solche Spiele am Millerntor etwas ganz Besonderes.“ In seiner eigenen Leistung sieht der Spieler naturgemäß noch Luft nach oben. Auch in der gesamten Mannschaftsleistung gebe es nach wie vor Verbesserungspotenzial: „Nach zwei Monaten unter einem neuen Trainer ist es normal, dass sich noch nicht alle Abläufe zu 100 Prozent eingespielt haben. Aber wir arbeiten tagtäglich daran.“

Mit der Trainingsleistung seiner Spieler zeigte sich Rehm jedenfalls sehr zufrieden: „Ich hatte diese Woche ein gutes Gefühl. Gerade die, die in den letzten Spielen hinten dran waren, geben aktuell richtig Gas.“ Neuzugang Michal Mak sieht Arminias Trainer noch nicht in der Startelf: „Michal ist knapp eine Woche hier, er muss sich sicher erstmal an das Ganze gewöhnen. Er macht einen guten Eindruck und man sieht, dass er Fußball spielen kann. In der Startformation sehe ich ihn aktuell noch nicht – auch wegen der Verletzung, die er vor einigen Wochen noch hatte“, so Rehm.

Weitere Aussagen von Rehm und Prietl gibt es auch im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

In Anlauf auf ArminiaClubTV äußert sich zudem Sebastian Schuppan zum Spiel:

Berichterstattung DSC – St. Pauli

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den FC St. Pauli.

4_Pauli auswWer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Samstag um 13:00 Uhr das Spiel beim FC St. Pauli live im Millerntor-Stadion zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir Euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus dem Millerntor-Stadion.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende
  • ARD, „Sportschau“, 18:30 Uhr bis 19:57 Uhr
  • ZDF, „Das aktuelle Sportstudio“, 23:00 Uhr bis 00:25 Uhr

Knockout in der 90. Minute

Im ausverkauften Millerntor-Stadion gelang es Arminia im vierten Ligaspiel gegen den FC St. Pauli nicht, etwas Zählbares mitzunehmen. Die Hamburger gewannen durch ein Tor in der letzten Minute mit 2:1 (1:0).

Im Vergleich zum 4:4 im vergangenen Heimspiel gegen Union Berlin veränderte DSC-Cheftrainer Rüdiger Rehm sein Team auf zwei Positionen. Malcolm Cacutalua übernahm den Posten des verletzten Julian Börner in der Innenverteidigung. Zudem rückte David Ulm für Tom Schütz in die Mannschaft. Ulm agierte neben Klos in der Spitze, Nöthe griff über die linke Seite an und Görlitz verteidigte hinten rechts.

pauli-dsc-aktuell-1Die ersten Minuten der Partie nutzten beide Mannschaften, um sich zunächst einmal zu sortieren. In der 7. Minute versuchte es Arminia mit einer ersten Offensivaktion in Form einer Ecke durch Ulm, die aber von den Hamburgern geklärt werden konnte. Nach einem anschließenden Zusammenprall blieben Fabian Klos und St. Paulis Kapitän Sören Gonther zunächst einmal auf dem Rasen liegen. Während Klos weiterspielen konnte, musste Gonther bereits in der 12. Minute verletzungsbedingt den Platz verlassen. Für ihn kam Lasse Sobiech. Nach starker Balleroberung von Ulm war es in der 20. Minute erneut der DSC, der sich sehenswert zum Tor der Kiezkicker kombinierte. Nöthes Abschluss fand jedoch nur das Toraus.

Nach Hereingabe von Kyoung-Rok Choi war es im Gegenzug Aziz Bouhaddouz, der für die St. Paulianer die bis dahin beste Chance hatte und frei abziehen konnte. Sein Aufsetzer ging aber über das Bielefelder Tor (22.). Nach einer Hamburger Ecke nahm sich Christoph Hemlein ein Herz, lief die gesamte Grundlinie der linken Seite entlang und schloss aus gut 16 Metern ab – sein Schuss verfehlte jedoch den Kasten von Robin Himmelmann (26.). Auch die Hamburger versuchten sich immer wieder vor Wolfgang Hesl, kombinierten sich in der 30. Minute bis in den Sechzehner und scheiterten dann aber an der DSC-Abwehr.

pauli-dsc-aktuell-2In der 38. Minute waren es zum Leidwesen der Arminen dann aber doch die Hamburger, die jubelten: Nach einem Pass in die Tiefe stand Bouhaddouz frei vor Hesl, umspielte diesen und schob zum 1:0 für die Kiezkicker ein. Arminia versuchte sich zu wehren, bekam kurz danach einen Freistoß zugesprochen, den Hemlein aus 20 Metern schoss. Himmelmann konnte den Ball gerade noch aus der bedrohten linken Ecke retten (40.). In der 45. Minute bekamen die Kiezkicker sogar noch die Chance, auf 2:0 zu erhöhen, Bouhaddouz vergab jedoch frei vor dem Tor der Arminen die Möglichkeit, einzuschießen. So ging der DSC zur Pause mit einem 0:1-Rückstand in die Kabinen.

Die zweite Hälfte begann auf Seiten der Arminen mit einer Änderung: Für Nöthe kam Youngster Keanu Staude ins Spiel. Nachdem Fabian Klos in einer ersten Aktion knapp 18 Meter vor dem Tor der Hamburger von Buballa gelegt wurde (49.), stellte Sebastian Schuppan erneut seine Freistoß-Qualitäten unter Beweis: Arminias Nummer 27 zog traumhaft Richtung linker oberer Winkel ab, traf den Innenpfosten und der Ball segelte von dort aus zum 1:1-Ausgleich ins Tor. Eine Ecke der Kiezkicker wurde im Gegenzug für den DSC gefährlich, als Buchtmann den Standard scharf machte und Sobiech fand, der aber aus zehn Metern nur über das Tor köpfte (51.). Erleichterung machte sich dann auch in der 55. Minute beim DSC breit, als ein vermeintliches Tor von St. Pauli wegen Abseits abgepfiffen wurde, eine enge Situation. Auch wenige Sekunden später steckte Bouhaddouz zu Ryo Miyaichi durch, der aber kurz vor dem Tor von Hesl aufgehalten werden konnte.

Auf der Gegenseite bekam Arminia eine perfekte Gelegenheit, um das Spiel im Millerntor-Stadion zu drehen, als Schuppan von links zu Ulm durchsteckte, seine Grätsche den Ball kurz vor dem Hamburger Tor verpasste. Insgesamt zeigten beide Mannschaften ein deutlich attraktiveres Spiel in der zweiten Halbzeit, kamen immer wieder zu Gelegenheiten und kombinierten besser. So kam Miyaichi aus halbrechter Position aus ca. zehn Metern erneut zum Abschluss, traf aber nur das Außennetz (67.). Auch in der 70. Minute konnte Waldemar Sobota einen Schuss aus der Drehung aus ca. 17 Metern zentraler Position nicht für eine Hamburger Führung nutzen und schoss über das Tor der Arminen.

In den folgenden Minuten blieb St. Pauli am Drücker. Der auffällige Bouhaddouz tänzelte in der 77. Minute Arminias Abwehr aus und schloss mit einem Aufsetzer ab – Hesl hielt den Ball aber sicher. Auch ein Fallrückzieher von Sobiech konnte Arminias Torhüter gerade noch klasse abwehren (82.). Als Staude nach einer Balleroberung im Drei gegen Drei nach vorne zog, fand er keine Anspielstation, versuchte es selbst aus 30 Metern, scheiterte aber an Himmelmann (84.). In der letzten Minute kam es dann ganz bitter für die Arminen: Bouhaddouz köpfte in den Strafraum und der eingewechselte Cenk Sahin staubte zum 2:1-Siegtreffer ab.

Für Arminia geht es am Sonntag (18.09., 13:30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Hannover 96 weiter.

Die Pressekonferenz nach dem Spiel auf ArminiaClubTV:

Stimmen zum Spiel

Wir haben auf St. Pauli gespielt – die hatten noch kein Spiel gewonnen, die hatten noch keinen Punkt, die hatten ein Tor geschossen und wollten heute den Bock komplett umstoßen. Wir haben gerade in der zweiten Halbzeit gut dagegen gehalten, was das Kämpferische angeht. Natürlich haben wir spielerisch keine Glanzpunkte gesetzt heute. Das Tor entsteht aus einem Standard, aber das zählt auch im Fußball. Und dann ist es einfach sehr bitter für jeden Einzelnen aus der Mannschaft, dass wir jetzt mit null Punkten nach Hause fahren. Wir haben jetzt in vier Spielen zwei Punkte geholt und das ist zu wenig. Das ist einfach unfassbar bitter und tut gerade richtig weh, wenn du dir 90 Minuten den Arsch aufreißt und mit null Punkten nach Hause fährst. Es sei dahingestellt, ob wir einen Punkt verdient gehabt hätten oder nicht, das ist einfach sehr unglücklich gelaufen zum Schluss und jetzt stehen wir wie gesagt nach vier Spielen mit zu wenig Punkten da und das ist nicht gut.

Fabian Klos

Ein Gegentreffer in der 90. Minute ist natürlich bitter, aber der hatte sich angedeutet. Wir haben es nicht geschafft, uns vorne festzusetzen und standen hinten permanent unter Druck. Wir müssen uns in allen Bereichen verbessern, wir haben heute zu oft reagiert statt zu agieren. Jetzt müssen wir den Kopf hochnehmen und gegen Hannover etwas reißen.

Sebastian Schuppan

Wir sind extrem enttäuscht. Nicht nur über das Ergebnis, sondern auch über die Art und Weise, wie wir gespielt haben. Das war nicht das, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben zu viele Fouls gespielt und sind den Gegner nicht in letzter Konsequenz angelaufen. 20 Minuten waren in Ordnung, aber dann haben wir den Faden verloren. Wir müssen uns jetzt gewaltig schütteln, den Kopf hochnehmen und hart hart arbeiten.

Rüdiger Rehm

Ich sehe das ähnlich wie meine Kollege. Wir sind glücklich über den Sieg, der am Ende natürlich glücklich, aber auch ein bisschen verdient war. In der ersten Halbzeit haben wir sicher keinen Traumfußball gespielt, aber da ging es vor allem darum, das Tor zu sichern. Wir haben dann immer mehr Bälle gewonnen und einige gute Konter gefahren. Nach dem 1:1 hatten wir wieder gute Ballstafetten, mussten aber bis zur 90. Minute auf das Tor warten. Für uns ist das ein Aufwärtstrend, der Sieg war sehr wichtig.

Ewald Lienen

FC St. Pauli:
Himmelmann – Hedenstad, Hornschuh, Gonther (12. Sobiech), Buballa – Nehrig (66. Dudziak), Buchtmann – Sobota, Choi, Miyaichi (68. Sahin) – Bouhaddouz.

DSC Arminia Bielefeld:
Hesl – Görlitz, Behrendt, Cacutalua, Schuppan – Hemlein, Prietl, Holota (70. Salger), Nöthe (46. Staude) – Ulm (67. Putaro), Klos

Tore:
1:0 (38.) Bouhaddouz, 1:1 (50.) Schuppan, 2:1 (90.) Sahin

Gelbe Karten:
Sobiech, Buballa, Buchtmann, Cenk Sahin/Prietl, Holota, Klos

Zuschauer:
29.546 (ausverkauft)