DSC Arminia Bielefeld -

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So., 17.09.2017 13:30 Uhr

SV Darmstadt 98(1)
DSC Arminia Bielefeld (2)

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Zeiten ändern sich

Die vergangenen Jahre des SV Darmstadt hatten es in sich – und wie. Vor fünf Jahren waren die Lilien aus der dritten Liga sportlich abgestiegen, durften aber bleiben, da die Offenbacher Kickers keine Lizenz erhielten. Was dann folgte, glich einem Fußball-Märchen, in dem der DSC unfreiwillig einen Hauptpart einnahm. Darmstadt feierte zwei Aufstiege in Folge, spielte zwei Jahre in der Bundesliga, ehe es diesen Sommer wieder eine Liga tiefer ging. Dort gehören die Hessen zu den interessantesten Teams – nicht nur aufgrund ihrer bewegten Vergangenheit.

Alleine ein Blick auf den aktuellen Kader des SV Darmstadt reicht aus, um zu merken, dass es sich bei den Darmstädtern nicht um einen alltäglichen Zweitligisten handelt. Mit Kevin Großkreutz haben die Lilien beispielsweise einen aktuellen Weltmeister im Kader. Hamit Altintop, der im Darmstädter Mittelfeld die Fäden zieht, hat in drei verschiedenen Ländern die Meisterschaft gewonnen und stand mit Bayern München 2010 im Champions-League-Finale. Und auch der Trainer der Hessen, Torsten Frings, weist eine erfolgreiche Fußball-Vita vor, in der u.a. die deutsche Meisterschaft sowie die Vize-Europameisterschaft und Vize-Weltmeisterschaft stehen.

Dabei sah es vor einigen Jahren ganz und gar nicht danach aus, als würden sich ehemalige Real Madrid-Spieler, Weltmeister oder deutsche Meister die Ehre geben, für den Traditionsverein die Schuhe zu binden. Im Sommer 2012 stand der Verein kurz vor dem Aus, war durch eine missratene Drittligasaison sportlich abgestiegen. Nur weil die Offenbacher Kickers  an der Lizenzvergabe scheiterten, erhielten die Lilien die Chance auf einen Neuanfang – diesen nutzten sie auf eine beeindruckende Art und Weise, der im Bundesliga-Aufstieg im Sommer 2015 seinen unmittelbaren Höhepunkt fand.

Hätte man diesen Werdegang einem Darmstädter Fan oder Verantwortlichen vor einigen Jahren prophezeit, hätte man sich über verstörende Blicke nicht wundern dürfen. Der oft belächelte Verein musste sich stets hinter dem Nachbarn Eintracht Frankfurt anstellen und hätte sich wohl in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können, Top-Mannschaften wie Bayern München oder Borussia Dortmund für zwei Saisons zu Pflichtspielen im altehrwürdigen Böllenfalltor-Stadion begrüßen zu dürfen. Das Märchen erlebte in diesem Sommer dann einen einkalkulierten Dämpfer: Der Verein stieg nach einer schwachen Bundesliga-Saison ab. Cheftrainer Torsten Frings, der die Darmstädter zur Rückrunde übernahm, holte respektable 17 Punkte in 18 Bundesliga-Spielen, weswegen ihm trotz des Abstieges das Vertrauen des Vereins ausgesprochen wurde.

Die Erstliga-Zeiten sind also (erstmal) Geschichte, die Lilien spielen nun wieder eine Etage tiefer. In die aktuelle Saison sind sie als einer der Favoriten gegangen. Ungewohnt für einen Klub, der die Favoritenrolle in den vergangenen Jahren nie wirklich innehatte. Dennoch; mit zehn Punkten aus den ersten fünf Spielen ist der Absteiger sehr passabel in die Saison gestartet. Das Spielsystem von Torsten Frings scheint zu funktionieren – eine Mischung aus erfahrenen Spielern wie Aytac Sulu, Hamit Altintop oder Tobias Kempe und etwas jüngeren, noch entwicklungsfähigen Spielern wie Marvin Mehlem oder Immanuel Höhn sorgt dafür, dass die Lilien sich langsam aber sicher in der oberen Tabellenregion einnisten.

Das letzte Pflichtspiel des DSC gegen den SV Darmstadt endete mehr als dramatisch. Nachdem Arminia das Hinspiel zur Zweitliga-Relegation im Mai 2014 mit 3:1 gewonnen hatte, konnten die Lilien das Rückspiel in der SchücoArena mit 4:2 nach Verlängerung für sich entscheiden. Der Rest der Darmstädter Geschichte ist bekannt – Arminia hingegen musste nach der bitteren Niederlage den Gang in die dritte Liga antreten. Nun treffen sich beide Mannschaften zum ersten Mal nach dem Relegationsdrama wieder.

„Das Bauchgefühl entscheidet“

Am Sonntag geht es für den DSC zum schweren Auswärtsspiel beim SV Darmstadt 98. Zu der Partie beim Bundesliga-Absteiger äußerten sich Cheftrainer Jeff Saibene und Stürmer Fabian Klos auf der Pressekonferenz. Weitere Themen im Gespräch mit den Medienvertretern waren mögliche Veränderungen in der Startelf sowie die Aufarbeitung der Niederlage gegen den MSV Duisburg.

Christopher Nöthe (Reha nach Kreuzbandriss) wird Arminia auch am Sonntag nicht zur Verfügung stehen. Erfreulichere Nachrichten gibt es hingegen von Offensivspieler Nils Quaschner, der sich von seiner Verletzung erholt hat und am Sonntag Spielpraxis bei der U23 sammeln wird. DSC-Kapitän Julian Börner steht derweil vor seinem 100. Pflichtspiel-Einsatz beim DSC, sein Stellvertreter Fabian Klos vor dem 100. Zweitliga-Einsatz für Arminia.

Die 0:4-Niederlage im Heimspiel am vergangenen Wochenende gegen den MSV Duisburg habe man unter der Woche aufgearbeitet. Dabei geholfen haben Videosequenzen von einzelnen Spielszenen, die das Trainerteam um Jeff Saibene der Mannschaft zeigte: „Wir haben uns Szenen aus dem Spiel gegen Union Berlin angeschaut und diese mit einzelnen Passagen aus dem Duisburg-Spiel verglichen. Es gab identische Spiel-Situationen, die wir im Duisburg-Spiel deutlich schlechter gelöst haben. Solche Videos sind sehr wichtig, wir können da viel lernen. Ich hoffe, dass wir es gegen Darmstadt nun wieder besser machen“, so der Chefcoach. Auch wenn die 0:4-Pleite geschmerzt habe, weiß Saibene die Situation gut einzuschätzen und gestand seiner Mannschaft ein, „auch mal ein schlechtes Spiel abzuliefern.“ Wichtig sei nur, dass man aus den Fehlern lerne.

Ähnlich sah es auch Stürmer Fabian Klos, der davon sprach, dass die Mannschaft gegen Duisburg „mehr falsch als richtig gemacht“ habe: „Wir hatten alle einen schlechten Tag.“ Die Videoanalyse sei in der Mannschaft gut angekommen: „Wir als Mannschaft sind uns darüber im Klaren, in welchen Szenen wir uns falsch verhalten haben – das konnten wir im Video sehen.“ Dennoch fährt Klos mit einem guten Gefühl zum Auswärtsspiel bei den „Lilien“, schließlich sei es in der Regel so, dass „die Mannschaft nach schlechten Spielen meist ein gutes Spiel abliefert.“ Den kommenden Gegner Darmstadt schätzen beide stark ein. „Das ist eine Mannschaft mit viel Potenzial und Erfahrung. Sie haben das klare Ziel aufzusteigen und ich gehe davon aus, dass sie das auch schaffen können. Ich bin gespannt auf das Spiel“, so Saibene, der die Hessen von der Qualität her wie Union Berlin einschätzt: „Ich gehe davon aus, dass wir wie in Berlin vor allen Dingen im Defensiv-Verbund ordentlich arbeiten müssen.“

In wie weit der DSC-Trainer Veränderungen im Kader und der Startelf vornehmen wird, stehe noch nicht fest: „Ich warte noch das Training ab, in dem wir zwei, drei Sachen ausprobieren wollen. Letztlich kann ich mir sowohl offensiv als auch defensiv Änderungen vorstellen. Wichtig ist, dass es nicht um eine Person geht, sondern darum, die Breite des Kaders sinnvoll einzusetzen. Am Ende entscheidet mein Bauchgefühl.“

Fabian Klos, der seit dem Relegations-Drama vom Sommer 2014 gegen den SV Darmstadt 98 erstmals wieder auf die „Lilien“ trifft, hat die Vergangenheit vergessen und sprach davon, „kein Darmstadt-Trauma“ zu haben: „Es ist zu lange her und in der Zwischenzeit ist auf beiden Seiten eine Menge passiert. Trotzdem wird man so ein Ereignis nie vergessen, schließlich war der Abstieg gegen Darmstadt sportlich gesehen der bitterste Moment meiner Karriere. Andererseits, und das darf man bei der ganzen Geschichte auch nicht vergessen, hat sich dadurch ja auch viel Positives entwickelt“, fügte Klos an.

Abschließend äußerte sich der DSC-Stürmer zu seiner neuen Rolle im Spielsystem: „Andreas Voglsammer und ich ergänzen uns sehr gut. Ich kann mich auch mal ins Mittelfeld fallen lassen, wenn er vorne die Räume besetzt. Ich denke, dass ich mich gerade in einem Lernprozess befinde, diesen aber voll annehme. Ich arbeite daran, ein Gefühl für gewisse Situationen zu entwickeln“, sagte Klos, der aktuell 49 Zweitliga-Scorerpunkte für den DSC gesammelt hat und diese Quote in Darmstadt gerne ausbauen möchte.

Weitere Aussagen von Saibene und Klos gibt es auch im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich zudem Andreas Voglsammer zum kommenden Spiel:

Berichterstattung SV Darmstadt 98 – DSC

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den SV Darmstadt 98.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Sonntag um 13:30 Uhr das Spiel beim SV Darmstadt 98 live im Merck-Stadion am Böllenfalltor zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus dem Merck-Stadion am Böllenfalltor.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende (Sonntag)
  • Sky Sport News, „Die 2. Bundesliga“, 19:30 bis 20:45 Uhr (Sonntag)
  • RTL Nitro, „100 % Bundesliga“, 22:10 bis 00:15 Uhr (Montag)

Niederlage nach zweimaliger Führung

Am Sonntagnachmittag war der DSC beim Bundesliga-Absteiger SV Darmstadt 98 zu Gast und musste in eine bittere 3:4 (2:1)-Niederlage nach zweimaliger Führung einwilligen.

Nach der deutlichen 0:4-Niederlage im Heimspiel gegen den MSV Duisburg nahm DSC-Trainer Jeff Saibene in Darmstadt zwei Veränderungen in seiner Startelf vor. Für Florian Dick und Keanu Staude (beide Bank) spielten Nils Teixeira und Christoph Hemlein von Beginn an. Hemlein agierte auf der rechten offensiven Seite, während Patrick Weihrauch über links angriff. Nachwirkungen des Duisburg-Spiels waren bei den Arminen von Beginn an nicht zu erkennen, stattdessen hatte der DSC in der Anfangsphase sogar mehr Ballbesitz. Bis auf einen Volleyschuss von Florian Hartherz (15. Minute), der über das Tor ging, waren Chancen jedoch erst einmal Mangelware. Im eigenen Strafraum stand Hartherz bei zwei starken Rettungsaktionen ebenfalls im Mittelpunkt.

Nach einer halben Stunde nahm die Partie dann urplötzlich richtig Fahrt auf. In der 30. Minute führte Konstantin Kerschbaumer eine Ecke kurz aus zu Patrick Weihrauch, dessen Hereingabe Andreas Voglsammer aus kurzer Distanz mit dem rechten Fuß zum 1:0 für Arminia in das Tor schoss. Doch nur eine Minute später glichen die Lilien im direkten Gegenzug aus: Gleich zweimal bekamen die Bielefelder das Leder nicht entscheidend geklärt, ehe Artur Sobiech für Kevin Großkreutz durchstreckte. Der Weltmeister in den Darmstädter Reihen spielte DSC-Torhüter Stefan Ortega Moreno aus und schob zum 1:1 ein. Doch die Arminen reagierten ausgezeichnet und erzielten in der 35. Minute die erneute Führung: Hemlein legte für Teixeira ab, der direkt in den Strafraum flankte, wo Jubilar Fabian Klos (100. Zweitliga-Spiel für Arminia) wuchtig zum 2:1 einköpfte.

Arminia war nun am Drücker und hatte durch Voglsammer nach Hartherz-Vorlage die nächste Chance, doch den Schuss des Stürmers konnte Heuer Fernandes im Nachfassen entschärfen. In der 40. Minute zog dann Schiedsrichter Florian Badstübner den Zorn des DSC auf sich: Vier Arminen konterten am Strafraum gegen zwei Darmstädter und Manuel Prietl konnte trotz wilden Haltens von Altintop auf Christoph Hemlein, der freie Bahn hatte, quer spielen. Doch Badstübner pfiff den Vorteil und damit das fast sichere dritte DSC-Tor weg, um Altintop die gelbe Karte zu zeigen. Bitter für Arminia! Die Lilien meldeten sich kurz vor der Pause nochmal zu Wort. Nach Flanken von Sandro Sirigu schossen bzw. köpfte Romuald Lacazette (44.) und Kevin Großkreutz (45.) aber über das Tor. Dann war nach einer rasanten Schlussviertelstunde erst einmal Pause.

SVD-Trainer Torsten Frings reagierte in der Halbzeit mit einem Doppelwechsel auf die Leistung seiner Mannschaft. Mit Felix Platte für Marcel Mehlem betrat ein zweiter Stürmer das Spielfeld und Wilson Kamavuaka ersetzte Romuald Lacazette im zentralen Mittelfeld. Acht Minuten dauerte es bis zur ersten Chance der Lilien und die führte sofort zum erneuten Ausgleich: Ein Freistoß von Tobias Kempe wurde im Strafraum verlängert und am langen Pfosten drückte Immanuel Höhn das Leder per Kopf zum 2:2 in die Maschen (53.). Arminia versuchte wieder sofort zu reagieren: Nils Teixeira flankte von rechts in die Mitte, wo Christoph Hemlein seinen Kopfball knapp neben das Gehäuse setzte.

Für zehn Minuten beruhigte sich das Spielgeschehen dann etwas, ehe die Gastgeber in der 64. Minute erneut eiskalt zuschlugen: Einen langen Ball fälschte Julian Börner unglücklich in den Lauf von Artur Sobiech ab. Brian Behrendt konnte zwar gegen Sobiech noch klären, doch der Ball landete bei Großkreutz, der sich gegen Nils Teixeira durchsetzte und das 3:2 erzielte. Jeff Saibene reagierte darauf mit zwei Wechseln: Erst kam Keanu Staude für Patrick Weihrauch, kurz darauf dann Andraz Sporar für Fabian Klos.

Staude sorgte sogleich auch für Betrieb: Nach Doppelpass mit Kerschbaumer zog er in der 78. Minute aus der Distanz ab und verfehlte das Darmstädter Tor nur knapp. Kurz danach (81.) wechselte Saibene mit Sören Brandy für Andreas Voglsammer seinen dritten Joker an diesem Nachmittag ein. Doch die Lilien waren in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft und erzielten in der 84. Minute die Entscheidung: Sandro Sirigu flankte von rechts und in der Mitte köpfte Artur Sobiech zum 4:2 ein. Erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit kam der DSC offensiv noch einmal zum Zug: Manuel Prietl legte quer auf Brandy, der aus kurzer Distanz zum 3:4-Anschlusstreffer einschob. Doch kurz danach pfiff Schiri Badstübner ab und Arminia musste mit leeren Händen nach Bielefeld zurückfahren. Weiter geht es für die Bielefelder bereits am Mittwoch (18:30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden.

Stimmen zum Spiel

Erst einmal Gratulation zum Sieg an Torsten. Für uns war das ein bitterer Nachmittag, weil wir in der ersten Halbzeit eines unserer besten Spiele gemacht haben und zur Pause verdient mit 2:1 geführt haben. Mitentscheidend war sicher auch der Blackout vom Schiedsrichter, der uns den Vorteil vor dem abpfeift, das ist für mich unverständlich. Das zweite Gegentor ist dann in der zweiten Halbzeit zu früh gefallen und Darmstadt konnte noch einmal zulegen. Insgesamt ist das eine bittere Niederlage, aus der wir die richtigen Konsequenzen ziehen müssen. Jetzt möchten wir Mittwoch in Dresden punkten.

Jeff Saibene

Mit dem Ergebnis und der zweiten Halbzeit bin ich sehr zufrieden. Aber in der ersten Halbzeit hat uns alles gefehlt, was uns stark macht: Wir haben keine Zweikämpfe gewonnen und sind kaum nach vorne gekommen, da hätte ich mehr Gegenwehr erwartet. In der zweiten Halbzeit waren wir im Zentrum stabiler und haben einen zweiten Stürmer gebracht, um nach Flanken präsenter zu sein. Aufgrund der zweiten Halbzeit ist der Sieg meiner Meinung nach verdient.

Torsten Frings

Die erste Halbzeit war super von uns, leider hat der Schiedsrichter uns das 3:1 weggenommen. Wir sind dann nicht gut aus der Pause gekommen und hatten Probleme mit der Doppelspitze von Darmstadt. Insgesamt haben wir ein gutes Auswärtsspiel gemacht, uns hat heute leider das Glück gefehlt, um die Belohnung mitzunehmen.

Julian Börner

Darmstadt hat viele lange Bälle gespielt, wir hatten dann Probleme damit, die Zweikämpfe um die zweiten Bälle für uns zu entscheiden. In der ersten Halbzeit können wir uns nichts vorwerfen, die Führung war verdient. Danach müssen wir besser und kompakter verteidigen. Wenn wir Mittwoch an die erste Halbzeit anknüpfen, werden wir in Dresden punkten.

Andreas Voglsammer

Wir können mit unserer Leistung zufrieden sein, wir hätten eigentlich 3:1 führen müssen, das ist bitter für uns gelaufen. Aber auf dieser Leistung können wir für Mittwoch aufbauen.

Konstantin Kerschbaumer

SV Darmstadt 98:
Heuer Fernandes – Sirigu, Höhn, Sulu, Holland – Lacazette (46. Kamavuaka), Altintop – Kempe, Mehlem (46. Platte), Großkreutz – Sobiech (88. Maclaren).

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno – Teixeira, Behrendt, Börner, Hartherz – Hemlein, Prietl, Kerschbaumer, Weihrauch (68. Staude) – Voglsammer (81. Brandy), Klos (72. Sporar).

Tore:
0:1 (30.) Voglsammer, 1:1 (31.) Großkreutz, 1:2 (35.) Klos, 2:2 (53.) Höhn, 3:2 (64.) Großkreutz, 4:2 (84.) Sobiech, 4:3 (90.+2) Brandy.

Gelbe Karten:
Altintop/Prietl, Behrendt

Zuschauer:
15.700