DSC Arminia Bielefeld -

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So., 12.02.2017 13:30 Uhr

1. FC Union Berlin(1)
DSC Arminia Bielefeld (1)

GegnerinfosPK-BerichtBerichterstattungSpielberichtStimmenDaten

Union jagt die Spitze

Im zweiten Auswärtsspiel der Rückrunde gastiert Arminia bei Union Berlin. Das Team aus der Hauptstadt hat sich nach einem holprigen Ligastart gefangen, schaut aber dennoch mit Bedacht auf die Tabellenspitze.

Es dauerte ein wenig, bis Union Berlin zu Beginn dieser Saison in Fahrt kam: Am ersten Spieltag nahmen die „Eisernen“ eine Niederlage gegen den VfL Bochum hin, darauf folgten zwei Unentschieden gegen Dynamo Dresden (2:2) und Arminia (4:4). Der erleichternde „Befreiungsschlag“ und somit auch der erste Sieg erfolgte schlussendlich am vierten Spieltag gegen den Karlsruher SC mit einem 4:0-Kantersieg, der eine erfolgreiche Hinrunde einleitete und Union am Ende auf Tabellenplatz fünf katapultierte.

Nach der zweiten Begegnung der Rückrunde steht Union jetzt schon auf dem vierten Rang des Tableaus, die Verantwortlichen halten sich aber dennoch zurück, wenn es um das Thema Aufstieg geht: „Die zweite Liga ist kein Kinderspielplatz. Man kann gegen jedes Team verlieren, wenn man nicht die Leistung bringt“, sagte beispielsweise Cheftrainer Jens Keller jüngst gegenüber dem „Kicker“. Er warnt vor der ausgeglichenen Zweiten Bundesliga und den Qualitäten jeder einzelnen Mannschaft: „Wir müssen unsere Leistung immer 100 Prozent abrufen. Nur dann können wir da oben ein Wörtchen mitreden.“ Momentan ist seine Mannschaft auf dem besten Wege dorthin: Nur drei Punkte trennen sie vom Tabellendritten Eintracht Braunschweig, sechs Punkte sind es auf den Spitzenreiter VfB Stuttgart. Ein besonderes Aufeinandertreffen wird die Partie am Sonntag mit Sicherheit für DSC-Winterneuzugang Sören Brandy. Der 31-Jährige wechselte erst während des Winter-Trainingslagers von Union zu Arminia und hat eine ganz besondere Beziehung zur Hauptstadt: „Meine kleine Tochter ist in Berlin geboren, der Verein ist etwas Besonderes. Beim Abschied habe ich schon Tränen in den Augen mancher Mitarbeiter gesehen, das war nicht ganz so einfach“, erzählte er in der HALBVIER.

Im Hinspiel endete die Partie zwischen dem DSC und Union nach einem furiosen Spiel 4:4, in dem der DSC zweimal führte, am Ende aber sogar noch einen Rückstand ausgleichen musste. Die Torschützen waren bei Union Steven Skrzybski (2), Stephan Fürstner und Collin Quaner. Der 25-Jährige führt Berlins Torschützenliste in dieser Saison mit sieben Treffern an, hat zudem fünf Torvorlagen beigesteuert. Mehr Scorerpunkte werden jedoch nicht dazukommen, denn Quaner wechselte in der Winterpause zu Huddersfield Town in die zweite englische Liga. Im Gegenzug verpflichteten die Berliner mit Sebastian Polter einen prominenten Rückkehrer für das Sturmzentrum. Mit der gleichen Toranzahl (7), aber zwei Vorlagen weniger folgt auf Quaner Steven Skrzybski in der Scorerliste.

Am vergangenen Spieltag war bei den Eisernen niemand erfolgreich, die Partie gegen Dynamo Dresden endete 0:0. Dennoch war Chefcoach Keller zufrieden: „Ich war sehr zufrieden mit der Leistung unserer Mannschaft. Es war die erwartet umkämpfte Partie, mit vielen Fouls. Man hat gesehen, dass beide Teams Spitzenmannschaften sind, die zu Recht in der Tabelle oben stehen“, sagte er.

„Den Glauben vermitteln“

Nach dem Pokal ist vor der Zweiten Liga – und somit trat auch am Freitag wieder Cheftrainer Jürgen Kramny vor die Bielefelder Journalisten und sprach über die kommende Partie. Auch Stephan Salger stellte sich den Fragen der Pressevertreter.

Personell hat Kramny einen weiteren Ausfall zu beklagen: Abwehrspieler Manuel Hornig hat sich mit einer Erkältung abgemeldet und fehlt damit in Berlin genauso wie die Langzeitverletzten Steffen Lang und Manuel Prietl. Julian Börner fehlt zudem sowohl wegen seiner fünften gelben Karte aus dem Spiel gegen 1860, als auch wegen eines schweren Blutergusses am Schienbein. Reinhold Yabo hingegen steigt nach überstandenem Magen-Darm-Infekt wieder ins Mannschaftstraining ein und auch Sören Brandy, der vor dem Pokalspiel mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte, trainiert zwar zunächst einmal nur dosiert, werde laut Kramny aber „voraussichtlich fürs Wochenende voll zur Verfügung stehen. So, wie er sich geäußert hat, brennt er natürlich besonders auf die Partie“, sagte der Cheftrainer.

pk-union-kramnyAuch zum Pokalspiel gegen Walldorf gab er noch einmal einen kleinen Rückblick: „Wir sind ins Viertelfinale eingezogen, das war das Hauptziel. Wir haben 1:0 geführt, dann ist unser bester Stürmer umgetreten worden und es gab keine rote Karte. Davor gab es schon Situationen, wo wir Elfmeter nicht bekommen haben. Es gab überhaupt ein paar Situationen, die für uns hätten entschieden werden müssen, dann wäre das Thema schnell durch gewesen. So ist es halt wie es ist im Pokal – da musst du auf die Zähne beißen“, erklärte der Coach. Dementsprechend habe das Spiel natürlich körperlich Kraft gekostet, habe die Mannschaft aber auch noch ein Stück mehr zusammengeschweißt: „Sie haben nach dem Spiel eine Reaktion gezeigt, indem sie zusammen dieses Weiterkommen gefeiert haben auf dem Platz“, so Kramny. Für die kommenden Aufgaben werde das Ergebnis dementsprechend definitiv einen positiven Anschub geben.

Wichtig ist für den Cheftrainer zunächst einmal jedoch die Begegnung gegen Union Berlin am Sonntag: „Unsere Auswärtsbilanz ist nicht gut, aber wir wollen daran irgendwann natürlich auch etwas ändern. Dafür werden wir ab heute die Mannschaft sensibilisieren, werden den Glauben an einen Auswärtssieg vermitteln und das dann natürlich auch versuchen, so umsetzen.“ Das Hinspiel gegen Union (4:4) habe sich der Cheftrainer zur Vorbereitung natürlich angeschaut: „Es war eine kuriose Partie. Es war früh in der Saison, es ging hin und her – das wird wohl nicht noch einmal zu erwarten sein“, so seine Analyse. Zu den Stärken der „Eisernen“ sagte er: „Ich habe die beiden ersten Spiele der Rückrunde gesehen. Es ist eine sehr stabile Mannschaft, die mit Polter einen Stürmer dazu gewonnen hat, der Bälle gut halten und weiterleiten kann. Sie haben auf der Außenposition schnelle und bewegliche Spieler.“ Union werde zwar mit Leistner der Abwehrchef des Teams fehlen, seiner Mannschaft ginge es mit Börner aber nicht anders – „das gleicht das Ganze dann aus“, so der Trainer. Laut Kramny wird die Marschroute sein, „dass wir defensiv sehr gut zusammenarbeiten, bei Kopfballverlängerungen auf der Hut sind und die Schnittstellen schließen. Offensiv gibt es für uns sicher immer wieder Räume, weil Union natürlich viel Personal Richtung Ball bringt.“

Auch Stephan Salger kennt die Heimstärke von Union: „Sie sind zu Hause sehr aktiv, aber wir werden dagegen auch Lösungen haben“, kündigte er an. Die Erwartungshaltung der Eisernen ist in seinen Augen eindeutig „nach oben zu kommen.“ Dementsprechend werde die Defensive extrem gefordert sein. Denn natürlich will auch sein Team „in Berlin ein paar Punkte entführen.“ Dafür helfen laut Salger die zuletzt positiven Ergebnisse gegen München und Walldorf. Zudem habe der DSC seit der Winterpause an Stabilität gewonnen, da zum Beispiel gegen 1860 München eine Führung über die Zeit gebracht worden sei.

Weitere Aussagen von Kramny und Salger gibt es auch im Arminia-Podcast von Radio Bielefeld.

Auf ArminiaClubTV äußert sich Tom Schütz zum Spiel in Berlin:

Berichterstattung Union Berlin – DSC

Wo kann ich Arminia unterwegs live verfolgen? Wann und wo sehe ich die Highlights des Spiels? Hier gibt es einen Überblick zur Berichterstattung gegen den 1.FC Union Berlin.

Wer keine Chance hat, sich ein Ticket zu kaufen, um am Sonntag um 13:30 Uhr das Spiel beim 1.FC Union Berlin im Stadion an der alten Försterei live zu verfolgen, dem seien folgende Alternativen empfohlen:

  • In unserer Arminia-App bieten wir euch einen ausführlichen Liveticker inkl. interessanter Statistiken an!
  • Auf unserem Twitter-Kanal halten wir euch immer auf dem Laufenden.
  • Per ASC-Audio-Livestream werden alle Heim und Auswärts-Pflichtspiele übertragen.
  • Radio Bielefeld berichtet ebenfalls von der Begegnung. Reporter Ulrich Zwetz ist 90 Minuten vor Ort und meldet sich mehrmals live aus dem Stadion an der alten Försterei.
  • Sky zeigt das Spiel live und in der Konferenz.

Ihr wart beim entscheidenden Tor noch in der Schlange vor der Bratwurstbude oder ihr habt die Rudelbildung samt roter Karte dank eurer drückenden Blase verpasst? Hier findet ihr nach Schlusspfiff Bewegtbilder von der Partie:

  • Sky, „Alle Spiele, alle Tore“, nach Spielende
  • Sport1, „Hattrick“, 19:00 Uhr bis 20:15 Uhr

Keine Punkte in Berlin

Die Alte Försterei bleibt kein gutes Pflaster für den DSC: Die Arminen kassierten am Sonntag eine verdiente 1:3 (1:1)-Niederlage beim Spitzenteam Union Berlin.

Fünf Tage nach dem Pokalsieg in Walldorf nahm DSC-Cheftrainer Jürgen Kramny drei Änderungen in seiner Startformation vor. Für Julian Börner (gesperrt), David Ulm und Christoph Hemlein (beide Bank) spielten Brian Behrendt, Reinhold Yabo und Andreas Voglsammer von Beginn an. Der erst in der Winterpause aus Berlin zum DSC gewechselte Sören Brandy hingegen musste wegen seiner muskulären Probleme passen und unterstützte die Bielefelder als Zuschauer im Stadion.

Vom DSC war jedoch erst einmal nicht viel zu sehen, stattdessen dominierten die Unioner die Partie von Beginn an. Bereits in der 3. Minute notierten die Statistiker den ersten Torschuss für die Gastgeber, als Kristian Pedersen aus dem Rückraum abzog und sein Schuss zur Ecke abgefälscht wurde. Ganz eng wurde es auch in der 11. Minute: Berlins Kapitän Felix Kroos schickte Steven Skrzybski auf die Reise und Wolfgang Hesl war in letzter Minute vor dem einschussbereiten Stürmer mit einer Fußabwehr zur Stelle. Der DSC-Keeper war es dann auch, der in der 15. Minute stark gegen Simon Hedlund parierte. In der 20. Minute setzte Damir Kreilach einen Freistoß aus 20 Metern knapp über das Tor, zwei Minuten später war Hesl dann jedoch machtlos gegen Felix Kroos, der einen Freistoß vom linken Strafraumeck perfekt zum 1:0 in den linken oberen Torwinkel setzte.

union-dsc-2017-aktuell-3Union blieb zunächst am Drücker und hatte in der 30. Minute die nächste Gelegenheit: Sebastian Polter zog aus spitzem Winkel ab, doch Hesl war mit dem Fuß zur Stelle. In der Folge kam Arminia etwas besser in das Spiel und meldete sich auch offensiv an. Sebastian Schuppan versuchte es in der 35. Minute aus der Distanz, sein Linksschuss wurde zur Ecke abgewehrt. Zwei Minuten versuchte es Andreas Voglsammer ebenfalls aus der Distanz, sein Rechtsschuss landete aber links neben dem Tor. In der 44. Minute zeigte sich der DSC dann aber effektiv: Michael Görlitz flankte von rechts in den Strafraum zu Andreas Voglsammer, dessen Direktabnahme von Union-Torwart Jakob Busk vor die Füße von Fabian Klos abgewehrt wurde. Arminias Torjäger ließ sich nicht zweimal bitten und schob den Ball zum 1:1-Pausenstand über die Linie.

Nach der Pause waren die Hausherren dann aber wieder die bestimmende Mannschaft. Arminia hatte durch Andreas Voglsammer, dessen Schuss aus der Drehung kein Problem für Torhüter Busk darstellte, die erste Chance, aber in der Folge erspielten sich die Gastgeber einige gute Chancen. In der 53. Minute scheiterte Damir Kreilach an Hesl und in der 61. Minute traf Polter nur das Außennetz aus spitzem Winkel. Doch nach 64 Minuten schlugen die Berliner erneut zu: Trimmel flankte von rechts auf den zweiten Pfosten und Damir Kreilach köpfte zum 2:1 ein.

Jürgen Kramny reagierte und wechselte mit Keanu Staude für Christopher Nöthe umgehend einen frischen Offensivspieler ein. Auch Union hatte kurz zuvor mit Kenny Prince Redondo einen frischen Offensivmann gebracht und Unions Nummer 18 ließ in den Minuten 70 und 73 zwei gute Chancen aus, als er den Ball jeweils aus kurzer Distanz über das Tor beförderte. Auf der Gegenseite verhinderte Jakob Busk in der 78. Minute das mögliche 2:2: Brian Behrendt hatte aus der Distanz wuchtig per Volleyschuss abgezogen, aber Busk lenkte das Geschoss zur Ecke.

Stattdessen sorgte Union in der 84. Minute für die Entscheidung in diesem Spiel. Nach einer Ecke wurde der Ball zweimal von Arminen abgelenkt und landete vor den Füßen von Sebastian Polter, der aus zwei Metern nur noch zum 3:1 einschieben musste. Danach war der Wille des DSC gebrochen und die Unioner brachten den Sieg über die Zeit. Für Arminia folgt nun am kommenden Sonntag (13:30 Uhr, SchücoArena) das wichtige Heimspiel gegen den FC St. Pauli.

Die Pressekonferenz nach dem Spiel auf ArminiaClubTV:

Stimmen zum Spiel

Wir waren in den ersten 20 Minuten überhaupt nicht auf dem Platz und mussten einige Angriffe über uns ergehen lassen. Union hatte auch viele Standardsituationen und macht dann den Freistoß überragend rein zum 1:0. Nach einer halben Stunde konnten wir uns etwas befreien und machen mit der dritten Aktion im Strafraum das 1:1. Das hat bis zur Halbzeit etwas Sicherheit gegeben. Wir haben dann in der Pause das Anlaufverhalten geändert, um die vielen Schnittstellenbälle zu verhindern. Das war auch richtig für die Mannschaft, aber dann waren wir in den entscheidenden Zweikämpfen nicht präsent genug. Vor dem 2:1 haben wir mehfach die Chance zu klären. Durch eine billige Standardsituation bekommen wir dann das 3:1, damit war das Spiel erledigt. Für uns ist es wieder das gleiche Thema: In den Themen Konsequenz und Zweikampfführung war uns Union in den entscheidenden Szenen überlegen. Darum ist der Sieg für Berlin auch total verdient und wir müssen uns steigern, um auch auswärts mal zu punkten.

Jürgen Kramny

Ich bin sehr zufrieden und muss der Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen. Die Ausgangssituation war nicht einfach, weil wir auf einen Punkt an den Dritten rankommen konnten und die Mannschaft die ganze Woche gehört hat, dass sie Bielefeld schon schlagen werde. Das ist dann nicht einfach damit umzugehen, aber wir haben von der ersten Minute an gezeigt, dass wir bereit sind und das Spiel gewinnen wollen. Das einzige Manko in der ersten Halbzeit war, dass wir unsere Chancen nicht genutzt haben. Dann bekommen wir kurz vor der Pause das 1:1, obwohl wir das dominante Team waren. Aber wir haben nach der Pause an die starke erste Halbzeit angeknüpft, haben viel Druck gemacht, viel Tempo gemacht und läuferisch ein großes Pensum abgespielt. Am Ende ist der Sieg für uns hochverdient.

Jens Keller

Union hat uns mit einer starken Anfangsphase enorm unter Druck gesetzt. Dann haben wir Zugriff auf das Spiel bekommen und den Ausgleich erzielt. Aber in den wichtigen Situationen konnten wir keinen Druck auf den Gegner aufbauen. So haben wir noch zwei dumme Tore kassiert und fahren ohne Punkte nach Bielefeld zurück. Jetzt müssen wir den Mund abputzen und weitermachen, nächste Woche steht ein sehr wichtiges Spiel auf dem Programm.

Brian Behrendt

Ich bin gefrustet über die Art und Weise, wie wir verloren haben. Das Beste zur Halbzeit war, dass es Unentschieden stand. Wir haben die Fehler in der Halbzeit klar angesprochen, aber in der zweiten Halbzeit nichts verbessert und darum verdient verloren. Wir haben fahrlässig und inkonsequent verteidigt und schaffen es nicht, Konstanz in unser Spiel zu bekommen. Jetzt wird es immer enger, wir brauchen noch viele Punkte.

Fabian Klos

1.FC Union Berlin:
Busk – Trimmel, Puncec, Pogatetz, Pedersen – Kroos (81. Nikci), Fürstner, Kreilach – Skrzybski, Polter (86. Hosiner), Hedlund (63. Redondo).

DSC Arminia Bielefeld:
Hesl – Görlitz (84. Hemlein), Behrendt, Salger, Schuppan – Junglas, Schütz (88. Holota) – Voglsammer, Yabo, Nöthe (68. Staude) – Klos.

Tore:
1:0 (22.) Kroos, 1:1 (44.) Klos, 2:1 (64.) Kreilach, 3:1 (84.) Polter.

Gelbe Karten:
Kroos, Pogatetz, Hosiner/Görlitz, Junglas, Yabo

Zuschauer:
20.258