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Grundsätze im 7 vs. 7

Grundsätze zu reduzierten Spielfeld- und Mannschaftsgrößen

Die Grundsätze zu reduzierten Spielfeld- und Mannschaftsgrößen erstrecken sich bei Arminia Bielefeld auf die Mannschaften U10-U11 und U12-U13. Die jeweiligen Spielphilosophien stehen in enger Verbindung zur Spielphilosophie des NLZ sowie der der Profis.

Das 7 gegen 7

Spielsystem inklusive Spielkonzeption U10-U11

  • 3-3

Prinzipien für das Spiel

  • Spielfreude, Optimismus, Mut zum Risiko
  • Überzahl in Ballnähe (Bewertung)
  • Konsequentes Angriffsspiel
  • Kombinationsspiel
  • Spiel über die Außenzonen

Grundsätzliches

  • Flexibles 3-3 als Grundordnung – Spiel ohne Libero (s. Positionsmerkmaleà noch keine Positionsspezialisierung). Dadurch bekommen die Spieler ein Verständnis für die Defensive und Offensive. Sie spielen auf vielen Positionen und finden so ihre Lieblingsposition.
  • Spielwitz und Mut fordern und eine offensive Ausrichtung fördern
  • Ermutigung zur Kreativität, viele Freiheiten gewähren!
  • Kompaktheit
  • Alle Spieler beteiligen sich am Angriff
  • Spiel defensiv in der Zone. Alle Spieler beteiligen sich, schließen die Zonen und versuchen, den Ball zu erobern
  • Ziel soll aber dennoch eine erkennbare Aufteilung auf dem Spielfeld sein

Spielsystem 3:3

Spieleröffnung

  • In die Grundordnung kommen, Abstände einhalten
  • Anspielen des Außenverteidigers oder des Innenverteidiger durch den Torhüter (flaches Kurzpassspiel!)
  • Spielfortsetzung dann über den Außenverteidiger bzw. den Außenstürmer
  • Im weiteren Verlauf der Entwicklung auch das Anspiel ins Zentrum auf den Mittelstürmer einfordern

Offensive

  • Tore erzielen steht im Vordergrund! Dies soll anfangs durch individuelle Aktionen, aber dann zunehmend durch erste Aktionen aus dem Zusammenspiel heraus umgesetzt werden. Die Grundlagen des Anbieten und Freilaufens und das erkennen des freien Mannes sollen vermittelt werden.
  • Beim Spielaufbau ergeben sich folgende Möglichkeiten:
  • 1:1 Aktion durch Angreifer bis zum Abschluss oder Flanke
  • Einfache Passfolgen wie z.B. der Doppelpass zwischen Außenstürmer und Mittelstürmer
  • Erste Ansätze des Hinterlaufens des Außenverteidigers und dem Außenstürmer
  • Freistöße und Eckbälle sollen flach und kurz ausgeführt werden
  • Ausnahme: Freistöße können direkt auf das Tor gebracht werden!
  • Einwürfe sollen i.d. Regel nicht nach hinten ausgeführt werden.

Defensive

  • Schnelle Balleroberung möglichst nah am gegnerischen Tor (erste Schnittpunkte mit dem später praktizierten Gegenpressing)
  • Zustellen des Gegners
  • Wechsel zwischen direkter Manndeckung und dem Ver- und Vorschieben im Mannschaftsverbund
  • Torhüter nimmt die Funktion des Liberos ein

Kollektive Ausbildungsschwerpunkte

  • Spielen auf große Tore steht im Vordergrund
  • Spielaufbau von hinten
  • Flügelspiel
  • Abschluss aus allen Lagen
  • Zonendeckung

Individuelle Ausbildungsschwerpunkte

  • Drill- und Übungsformen (4er-Drills)
  • Beidfüßigkeit
  • Dribblings und Zweikampfverhalten im 1:1, 1:2, 2:1 defensiv und offensiv
  • Freilaufen, Anbieten 3:1
  • Kreativität, Mut zum Risiko
  • „Hausaufgaben“ im Bereich der Grob-Technik
  • Polysportive Ausbildung, Laufschulung