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Grundsätze im 9 vs. 9

Grundsätze zu reduzierten Spielfeld- und Mannschaftsgrößen

Die Grundsätze zu reduzierten Spielfeld- und Mannschaftsgrößen erstrecken sich bei Arminia Bielefeld auf die Mannschaften U10 und U11 sowie U12 und U13. Die jeweiligen Spielphilosophien stehen in enger Verbindung zur Spielphilosophie des NLZ sowie der der Profis.

Das 9 gegen 9

Spielsysteme inklusive Spielkonzeption U12-U13

  • TW: 2:3:2:1
  • TW: 4:3:1

Prinzipien im Spiel

  • Spielfreunde und Mut zum Risiko
  • Konsequent den gezielten Abschluss suchen
  • Raum schaffen durch Bewegung für ein flüssiges, offensives Kombinationsspiel- auch über die Außen
  • Alle greifen an, alle verteidigen
  • Interaktionen mit den Mitspielern (Doppeln, Hinterlaufen usw.)
  • Arbeiten im Kollektiv (z.B. Abwehrverbund)

Grundsätzliches

  • Flexibles TW: 2:3:2:1 TW: 4:3:1
  • Alles Spieler, inkl. Torhüter, beteiligen sich offensiv und defensiv am Spiel
  • Die Spieler in den Außenzonen schaffen Breite und Tiefe
  • Die Spieler im Zentrum schaffen Überzahl
  • Stürmer und Mittelfeldspieler schaffen Tiefe

  • Von Strafraum zu Strafraum des Großspielfeldes ein etwa 70 x 50 Meter großes Feld abstecken.
  • Die Seitenlinien mit Hütchen markieren.
  • Auf den Grundlinien je ein 5 x 2 Meter großes Jugendtor aufstellen und gegebenenfalls fest verankern.
  • Vor beiden Toren je einen 12 x 29 Meter großen Strafraum abstecken. Dabei die Ecken des Strafraums im Feld mit Leibchen oder Tellerhütchen kennzeichnen. Alternativ Orientierungshütchen auf den Grund- und Seitenlinien aufstellen.
  • Größe der Torräume: 4 x 13 Meter. Eine Kennzeichnung ist nicht erforderlich.
  • Auch die Kennzeichnung der Teilkreise am Strafraum ist nicht notwendig. Die Mindestabstände der Verteidiger ergeben sich aus den Spielregeln (s. links).
  • Zu beachten ist auch, dass der gezeichnete Mittelkreis des Großspielfeldes nicht den vorgeschriebenen Abständen im 9 gegen 9 entspricht (5 Meter).
  • Die Strafstoßpunkte sind 9 Meter von den Toren entfernt.

Spielsystem: TW:2:3:2:1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spielsystem TW:4:3:1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konzeption

  • Gute Raumausnutzung (Breite & Tiefe) bzw. –besetzung durch alle Spieler
  • vielseitiges, variables und schnelles Kombinationsspiel durch viele Dreiecke möglich
  • Umschaltspiel: nach Ballgewinn schnelles Spiel in die Spitze möglich
  • Spieler sollen im Offensivbereich viele 1:1-Situationen haben und immer wieder mutig diese Situationen suchen
  • Viele Torabschlüsse im und um den Strafraum herum suchen
  • Weiterentwicklung des Anbietens und Freilaufens à Räume erkennen, sich in diesen anbieten und die offenen Spielstellung berücksichtigen, den eigenen Mitspieler nicht zulaufen und so sich selber unter Druck setzen
  • Entwicklung der Spielintelligenz / Ballbesitzspiel
  • Einschalten der Außenverteidiger um Überzahl am Flügel zu schaffen
  • Flexibles Einsetzen der Spieler im offensiven und defensiven Bereich und auch auf beiden Seiten, um die Beidfüßigkeit zu schulen
  • Ballzirkulation und Spielverlagerungen möglichst durch flaches Kurzpassspiel über das Zentrum
  • offensive Ausrichtung erlaubt auch ein frühes attackieren und unter Druck setzen des Gegners à Hinführung zum Gegenpressing
  • Spielaufbau über die Innen- und Außenverteidiger und den mitspielenden TW (TW-Kette). Spielfortsetzung dann über die zentralen Mittelfeldspieler („Ball abholen“)
  • Erste Gruppentaktische Elemente sollen erkennbar sein

Kollektive Ausbildungsschwerpunkte

  • U12: vom TW: 2:3:1 zum TW: 2:3:2:1 / TW: 4:3:1
  • U13: vom TW: 4:3:1 zum TW: 4:1:4:1 (ab der Rückrunde) / vom 9:9 zum 11:11
  • Umschalten – erster Blick in die Tiefe
  • Die Angriffe konsequent abschließen
  • Spielaufbau von hinten: kombinieren / Ballbesitzspiel / Entwicklung der Spielintelligenz
  • Spiel über die Außenzonen
  • Zonendeckung
  • Dynamik und Einsatz

Individuelle Ausbildungsschwerpunkte

  • Zweikämpfe, Dribblings und Unterstützung (1:1 / 2:1 / 1:2 / 2:2 / 3:2 / 2:3)
  • Technische Grundschulung (Beidfüßigkeit)
  • Kreativität (Dribblings, Finten)
  • Spezifisches Torhütertraining
  • Koordination, Laufschulung
  • Schnelligkeit und Gewandtheit mit und ohne Ball
  • Spielfreude und Selbstvertrauen

Spieleröffnung

  • Aus der Grundordnung agieren, Abstände und Räume nutzen (Gefühl entwickeln!)
  • Anspielen der Innen- & Außenverteidiger oder der zentralen Mittelfeldspieler durch den (mitspielelenden) Torhüter à flaches Kurzpassspiel!
  • Spielfortsetzung dann über die zentralen Mittelfeldspieler (Positionswechsel) bzw. den Außenstürmer (ZM / AV)
  • Im weiteren Verlauf der Entwicklung auch das Anspiel ins Zentrum auf den Mittelstürmer (Wandspieler) einfordern

Offensive

  • Tore erzielen steht im Vordergrund! Dies soll anfangs durch individuelle Aktionen, aber dann zunehmend durch erste Aktionen aus dem Zusammenspiel heraus umgesetzt werden. Die Grundlagen des Anbietens und Freilaufens und das Erkennen des freien Mannes sollen vermittelt werden.
  • Beim Übergangs- & Angriffsspiel ergeben sich folgende Möglichkeiten:
  • 1:1 Aktion durch Angreifer bis zum Abschluss oder Flanke
  • Einfache Passfolgen wie z.B. der Doppelpass zwischen Außenstürmer und Mittelstürmer
  • Ansätze des Hinterlaufens des Verteidigers und dem Außenstürmer (Hinführung zur Pärchenbildung)
  • Freistöße und Eckbälle sollen vorwiegend kreativ (flach und kurz) ausgeführt werden
  • Ausnahme: Freistöße können direkt auf das Tor gebracht werden!
  • Einwürfe sollen i.d. Regel nicht nach hinten ausgeführt werden.

Defensive

  • Schnelle Balleroberung möglichst nah am gegnerischen Tor (Vertiefung Gegenpressing)
  • Zustellen des Gegners
  • Umschaltspiel auf Defensive in der Gruppe / Mannschaft
  • Wechsel zwischen direkter Manndeckung und dem Ver- und Vorschieben im Mannschaftsverbund
  • Torhüter soll aktiv sein und auch in der Defensive „mitspielen“
  • Wenn der Gegner über Außen kommt, verteidigen im eigenen Strafraum in der Manndeckung