Hemlein Gast in der “Stadionschule” | DSC Arminia Bielefeld
 

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Hemlein Gast in der “Stadionschule”

Das Projekt “Stadionschule” hatte heute Christoph Hemlein zu Gast. Er beantwortete die Fragen von Schülern der Schule am Schlepperweg.

Die “Stadionschule” ist ein Bildungsangebot für Bielefelder Schülerinnen und Schüler, bei dem sie an verschiedenen Modulen teilnehmen können. Diese Module umfassen vor allem politische und persönlichkeitsbildende Themen wie Anti-Gewalt-Training oder Kurse gegen Homophobie. Ein anderer Schwerpunkt ist die Berufsorientierung, mit besonderem Augenmerk auf die Berufe rund um das Stadionumfeld. Natürlich gehören auch eine Stadionführung und ein Interview mit einem Spieler des DSC Arminia Bielefeld mit zum Pflichtprogramm der dreitägigen Veranstaltung.

Diesmal zu Gast war der Offensiv-Spieler Christoph Hemlein, der den 16 Schülerinnen und Schülern Antworten auf ihre vielen Fragen gab. Sie waren vor allem besonders interessiert an seinem Berufsweg, aber auch an seinem Privatleben. Hemlein erklärte beispielsweise, wie wichtig ihm seine Familie sei, als ein Schüler fragte was ihm bei Rückschlägen helfe. “Als wir die ersten beiden Heimspiele dieser Saison verloren hatten, haben mir meine Familie und vor allem meine Tochter geholfen abzuschalten.” Und auch über seine Freizeit sprach er mit großem Respekt: “Wir haben viel Freizeit. Deshalb ist es auch der beste Job der Welt. Dafür muss man auch sehr dankbar sein und man muss hart arbeiten, um sich seine Erfolge zu verdienen.”

Auch Ratschläge fand der Profi-Fußballer für seine Zuhörer, besonders als nach seinem Auto gefragt wurde. “Zurzeit fahre ich einen Mercedes C63, der ist aber noch aus anderen Zeiten. Man muss auf dem Boden bleiben und wenn du etwas erreichen willst, musst du auch viel geben.” Auch bezüglich seines Jobs ist Hemlein sehr vernünftig, sowohl was seine Freizeit aber auch was sein Verhalten während der Spiele betrifft. “Man sollte sich als Fußballer auch außerhalb des Platzes unauffällig verhalten. Wenn du am Freitag unterwegs bist, ist es schwer am Samstag Leistung zu bringen. Aber auch auf dem Platz sollte man sich benehmen.”

Neben seinem Traumberuf als Fußballspieler findet er Schule und Bildung auch sehr wichtig: “Es kann morgen vorbei sein und man muss einen Plan B haben. Auch wenn die Karriere mit 33 Jahren beendet ist, muss man sehen, dass man danach noch was tun muss.” Zum Ende bekamen die Schülerinnen und Schüler noch Autogrammkarten und durften ein Gruppenfoto und individuelle Fotos mit ihrem Idol machen.